"In der individualisierten Gesellschaft muss der Einzelne [...] bei Strafe seiner permanenten Benachteiligung lernen, sich selbst als Handlungszentrum, als Planungsbüro in bezug auf seinen eigenen Lebenslauf [...] zu begreifen. [...] Es müssen die gesellschaftlichen Determinanten als 'Umweltvariable' begriffen werden, die durch 'Maßnahmenphantasie' [...] für den eigenen Lebensraum abgemildert, unterlaufen und außer Kraft gesetzt werden können. [...] Gefordert ist ein aktives Handlungsmodell des Alltags, das das Ich zum Zentrum hat" (Beck 1986, 218)
Individualisierung und der Zwang zum eigenen Leben
07. Juli 2003 - 14:45 Uhr - MoeKommentare werden moderiert und vor der Veröffentlichung manuell geprüft.
