Wenn man Google aufruft, und dann "weapons of mass destruction" eingibt und statt auf "Suche" auf "I'm feeling lucky" klickt, kommt man immer auf diese eine Seite. Was nicht ganz unlustig ist, nur ist der Witz nun schon wirklich einige Monate alt. Trotzdem geht er in den letzten Tagen wieder verstärkt durch die Presse, und auch in einigen Weblogs war er schon wieder zu lesen. Was bei dieser Version allerdings auffällt: Amazon-Werbelinks. Hier übt nicht jemand Protest, sondern wird mal eben schnell reich. Und Google's "I'm feeling lucky"-Funktion die keine ist, die Massenmedien und viele, viele Weblogs helfen eifrig mit.
Denn im Original sah das eigentlich soweit ich weiss mal so aus, frei von jeglicher Werbung und Eigennutz. Aber die Messlatte für Publicity Stunts scheint diese Tage ziemlich in den Keller zu gehen. Oder verpeile ich da gerade irgendwas völligst..?
Google und die weapons of mass destruction
06. Juli 2003 - 15:15 Uhr - Moe5 Kommentare:
- Michelle schrieb:
Ich hab noch nie auf "I'm feeling lucky" geklickt. Was macht diese Funktion denn normalerweise?# 06. Juli 2003 - 16:48 Uhr
- Graumeister schrieb:
Das erste Ergebnis laden anstelle der Liste.# 06. Juli 2003 - 17:43 Uhr
- Michelle schrieb:
Klingt absolut sinnlos.# 06. Juli 2003 - 19:18 Uhr
- Graumeister schrieb:
Eben. Darum "feeling lucky"...# 06. Juli 2003 - 19:32 Uhr
- Ulrich schrieb:
Nicht unbedingt sinnlos. Wenn man auf eine Website will, deren URL man nicht kennt, kommt man mit einem Klick auf "...lucky" hin ohne Zwischenstopp bei den Suchergebnissen. Beispiele: BBC, slashdot, Massachusetts Institute of Technology, Vogue, taz# 07. Juli 2003 - 20:36 Uhr
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