Klimakiller Fleisch

19. Juni 2009 - 10:47 Uhr - Moe
Cow's tongue Fleischkonsum ist in entwickelten Industriestaaten nicht erst seit gestern kein notwendiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung mehr. Er begründet sich vornehmlich durch Gewohnheit, Tradition, Ideologie oder Religion. Die Kosumenten nehmen eine erhebliche Schädigung der Umwelt und des Klimas zu Lasten etlicher nachfolgender Generationen in Kauf, um nicht auf ihre Lust, Gewohnheit oder Überzeugung verzichten zu müssen. Gleichzeitig trägt der Konsum von Fleisch dazu bei, dass schon heute mehr Menschen auf diesem Planeten hungern müssen.

Tatsächlich braucht man sieben bis 16 Kilogramm Getreide, um ein Kilogramm Fleisch zu erzeugen. Auf der dafür benötigten Fläche ließen sich im selben Zeitraum 200 Kilogramm Tomaten oder 160 Kilogramm Kartoffeln ernten. Fleischverzehr ist also die effektivste Form der Nahrungsmittelvernichtung, und er verschwendet auch Energie.
Schadet Fleischkonsum dem Klima? (Focus, 16.03.07)

Die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch belastet das Klima so stark wie 250 Kilometer Autofahrt.
Ein Kilo Fleisch verursacht 36 Kilogramm Kohlendioxid (Spiegel, 19.07.2007)

Die Viehwirtschaft trägt zwar nur 1,4 Prozent zur weltweiten Wirtschaftsleistung bei, ist aber nach den FAO-Zahlen zu 18 Prozent für die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen verantwortlich und steht damit sogar noch vor dem weltweiten Transportsektor.
Fleisch schmeckt dem Klima nicht (Regenwald e.V., 02/2007)

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