Hannover (20.03.2007) - Beim diesjährigen Versuch des Chaos Computer Club (CCC), dem Landesamt für Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen ein symbolisches Trojanisches Pferd zu überreichen, stießen die verblüfften Chaoten auf einen leeren Stand.Weiterlesen beim Chaos Computer Club. Fand ich ja nicht unlustig. Aber mal im Ernst: Wenn ein Land heimlich fremde Rechner ausspionieren will, ist da verwunderlich, dass man sich einer öffentlichen Diskussion entzieht? Das Vorhaben an sich ist ja schon alles andere demokratisch, transparent oder gerecht. [via Der Schockwellenreiter]
Das zuvor über den Besuch informierte Standpersonal des Verfassungsschutzes hatte offenbar mitsamt allen Plakaten und Broschüren die Flucht ergriffen. Zurück blieb nur ein ausgeschalteter Fernseher. Das mitgebrachte schwarz-rot-goldene Pferd konnte an niemanden mehr überreicht werden, verblieb daher symbolisch auf dem vorher penibel geräumten Tisch. "Augenscheinlich hat der Verfassungsschutz sein undemokratisches Wesen offenbart, indem er sich der Diskussion einfach entzogen hat," sagte CCC-Sprecher Andy Müller-Maguhn.
CCCeBit 2007: Verantwortung für den Bundestrojaner abgelehnt
22. März 2007 - 13:29 Uhr - Moe2 Kommentare:
- djo schrieb:
Das Lustige an der ganzen Geschichte um das Hottehü finde ich die Tatsache, dass doch einige Leute über Honeypots nachdenken. Ob Pferde wohl Honig mögen?# 03. April 2007 - 16:06 Uhr
- Moe schrieb:
Gute idee eigentlich!# 03. April 2007 - 18:05 Uhr
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