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Reue, my ass
24. Januar 2007 - 16:18 Uhr - Moe
Endlich sind die Terroristen weg
und es herrscht Ordnung, Ruhe und Frieden.
Das bisschen Gesindel, das noch in den Knästen steckt,
tut sowieso keinen mehr interessieren.
Söhne Stammheims (Jan Delay)
Ob Mohnhaupt ihre Taten bereut oder sich davon distanziert, spielt in diesem Verfahren keine Rolle, solange keine Rückfallgefahr besteht.
taz: Bei Mohnhaupt geht es nicht um Gnade
Dazu ist es wenig hilfreich, von ideologischen Tätern wie den einstigen Kadern der RAF - die man damals doch ausdrücklich als "gemeine Verbrecher" aburteilen wollte - mehr zu verlangen als von einem beliebigen Mörder, der im Affekt oder aus niedrigen Beweggründen gemordet hat; oder selbst mehr als von NS-Tätern. Eine wirkliche Reue oder tiefere Einsicht in die eigenen Motive ist bei jemandem, der ohne Not getötet hat, eine seltene Ausnahme, eben weil der Mord im Mörder selbst eine verödete Zone hinterlässt.
SpOn: Die Chance der späten Gnade
3 Kommentare:
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"Schauen wir uns das Leben der RAF-Leute, nicht nur das von Frau Mohnhaupt, an: Straftaten schon in jungen Jahren, Haft, Entlassung, Untergrund, dann noch mal über 20 Jahre Haft, dann kann man nicht erwarten, dass die sagen: Alles was ich gemacht habe, war Mist. Bei einem solchen Fazit bleibt mir eigentlich nur noch der Strick. "
http://www.sueddeutsche.de/...
Dieses Ergebnis erschreckt mich ein bißchen.