Doppeltermine bei den mündlichen Prüfungen

13. November 2005 - 08:58 Uhr - Moe
Update 17.11.: Hat sich zum Glück erledigt, da der Prüfer im Wahlpflichtfach sehr hilfsbereit war.

Meine mündlichen Diplom-Prüfungen sollen in der Zeit vom 24.11.-22.12. stattfinden. In der Zeit müssen vier Prüfungen mit insgesamt sieben Themen absolviert werden, also ca. eine Prüfung pro Woche. Nun sieht es aber so aus, dass mir zwei Prüfungstermine auf denselben Tag gelegt wurden. Darüber hinaus wurden mir dazu widersprüchliche Begründungen seitens des Prüfers und des Prüfungsamtes genannt, warum das denn so sei. Ausserdem hätte ich das angeblich auch schon vor Wochen mitgeteilt bekommen sollen. Doch als ob es ein Zufall wäre, erfuhr ich sowohl vom Prüfer als auch vom Prüfungsamt am selben Tag davon, nämlich erst vorgestern.

In der Prüfungsordnung steht leider nichts dazu, so dass ich davon ausgehen muss, dass dies völlig legitim ist. Zwar habe ich den Hinweis gefunden, dass man eine Prüfung einmal wiederholen kann, wenn man eine nicht ausreichende Leistung erbringt. Ich könnte also eine der beiden Prüfungen, die am selben Tag sind, antreten und einfach durchfallen. Diese muss dann aber nach mindestens vier und höchstens zwölf Monaten wiederholt werden, so dass ich damit ins nächste Semester rutschen würde und Studiengebühren zahlen müsste. Das geht also auch nicht, und damit ist es mein Pech. Ich muss mir da wohl schon einen Termin aussuchen, wo Prüfer samt Beisitzer Zeit haben. Und da stehen, aus welchen Gründen auch immer, nur drei Termine zur Wahl, auf denen ich zwei der vier Prüfungen unterbringen muss, auch wenn ich an zwei Tagen davon bereits die beiden anderen Prüfungen habe.

12 Kommentare:

  1. umo schrieb:
    Das müsste sich eigentlich durch FREUNDLICHES Vorsprechen auf dem Prüfungsamt noch ändern lassen.
    # 13. November 2005 - 09:29 Uhr
  2. r. schrieb:
    Schön, wenn man mit Profis zu tun hat... ;-(
    # 13. November 2005 - 10:04 Uhr
  3. Markus schrieb:
    Ich kann auch nix dran ändern: In 2 Wochen 3 Prüfungen mit insgesamt 6 Themen; und das im 3-Tage-Abstand. Bin am rotieren. Gut zu wissen, dass es ja anderen ähnlich geht ;).
    Hau rein, wünsche Dir Glück.
    # 13. November 2005 - 11:20 Uhr
  4. Jens schrieb:
    Hi Moe!

    Das ist typisch Uni. Ich kann von ähnlichen Erfahrungen in meinem Studium berichten und meine Studienfreunde genauso (Außer die BWLer mit ihrem vorgeplanten Studium).

    Leider bist Du als Student immer das schwächste Glied, auch wenn Dein Anliegen absolut berechtigt ist.

    Ich selbst bin einmal von Instanz zu Instanz gelaufen, um etwas absolut (und ersichtlich) Unlogisches aufzuklären, doch keiner glaubte mir bzw. fühlte sich zuständig.

    Ich bin so lange hin und her gelaufen, bis eine Sekretärin eines zuständigen Professors, der ich die Sache schilderte, ein Einsehen hatte und bei einer anderen Stelle anrief und mein Anliegen nochmal vortrug. Ihr glaubte man und dann konnte endlich alles in geordneten Bahnen laufen.
    # 13. November 2005 - 11:27 Uhr
  5. vib schrieb:
    Na, hoffentlich funktioniert die Kommunikation zwischen Prüfer und Prüfungsamt - nicht, dass Du dann zur Prüfung erscheinst, und der Prüfer weiß leider nichts davon. Das ist nämlich meiner Freundin und vielen anderen Ihrer KommiltonInnen passiert ;))
    # 13. November 2005 - 15:08 Uhr
  6. Kaja schrieb:
    Ich hab das bisher immer so gelöst, dass ich die Prüfungen auf persönlichen Wunsch vorgezogen habe. Allerdings ist bei mir der FB eher klein und man kennt die Profs. eigentlich schon vor der Prüfung persönlich.
    # 13. November 2005 - 21:03 Uhr
  7. SlamDunk schrieb:
    Da bin ich ja richtig froh, daß ich an ner FH studiere - da ist mir sowas noch nie passiert! Und unser Prüfungsamt ist in Beziehung Terminierung auch recht flexibel!
    # 14. November 2005 - 08:47 Uhr
  8. Huflaikhan schrieb:
    Hi Moe, auch wenn es kein Trost ist. Zu meiner Zeit in Gießen war das noch anders. Allerdings Magister. Da gab es noch die so genannte Kollegialprüfung. Da sollten die drei Prüfer und die Prüfungen zusammen abgehalten werden. Und man musste sich selbst darum kümmern, wann der Termin war (doch in diesem Punkt mag die Erinnerung trügen). Damals empfand ich es problematisch, dass dies so nicht klappte. Die Termine waren einfach nicht zu koordinieren. Der Grund für die Kollegialprüfung war unter anderem: Daß auch ein Gesamtbild entstehen sollte. Dass also Mängel im einen Fall dann nicht unbedingt die Gesamtnote aufwiegen. Aber derVorteil war auch: Man hatte es hinter sich, auf einen Schlag.

    Allerdings war der Umfang entsprechend schmal. Insgesamt zwei Stunden (1 für das Hauptfach und zwei halbe für die Nebenfächer, keine Klausur!). Dafür hatte man durchschnittlich 4 + 3 + 3 Themenbereiche, in denen man sich zugleich fit zeigen musste.

    So ändern sich die Zeiten.
    # 14. November 2005 - 23:30 Uhr
  9. Huflaikhan schrieb:
    Achja. alles Gute, viel Glück auch. Und zu meiner Zeit heißt 1989.
    # 14. November 2005 - 23:32 Uhr
  10. Kaja schrieb:
    Da war ich 6 :)
    # 15. November 2005 - 08:20 Uhr
  11. Kossatsch schrieb:
    Das erinnet mich dran, dass es in jedem Prüfungsamt meistens einen guten und einen bösen Menschen gibt. Wie im schlechten Krimi (guter Bulle, böser Bulle). In Duisburg gab es mal einen Ex-Offizier, der hatte den entsprechenden Ton, nur kam der bei Prüflingen sehr, sehr schlecht.
    Naja, auf jeden Fall viel Glück.
    # 15. November 2005 - 08:31 Uhr
  12. Moe schrieb:
    Heute konnte ich zum Glück einen der viel früher vereinbarten Termine im Wahlpflichtfach nach vorne verschieben. Die waren auch der Ansicht, dass es inakzeptabel ist, dass mir da noch andere Termine draufgelegt wurden. Netterweise waren sie dann so frei mir entgegenzukommen, wobei ich diesen Termin mit ihnen schon vor Wochen vereinbarte hatte und es zu dem Zeitpunkt noch gar keine Terminkollision gab. Und in der Tat hat mich die Sekretärin gerettet :)
    # 17. November 2005 - 14:36 Uhr

Kommentare werden moderiert und vor der Veröffentlichung manuell geprüft.

Kommentieren:

:

:
: