Skandalfleisch?

14. Oktober 2005 - 11:06 Uhr - Moe
Zu Lebensmitteln verarbeitete Schlachtabfälle sollen von Bayern aus europaweit verschoben worden sein. Das Zollkriminalamt in Köln bestätigte am Donnerstag, es sei wegen grenzüberschreitender Aktionen der Verdächtigten über die Zollfahndung Lindau eingeschaltet worden. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Memmingen soll ein bayerischer Geschäftsmann tonnenweise Schlachtabfälle zu "Waren für den menschlichen Verzehr" umdeklariert haben.
Und ich dachte, das nennt man Fastfood. ;-)
Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) sprach am Donnerstag von "Ekel erregendem Dreckszeug".
[via Kölnische Rundschau: Fleischskandal mit internationaler Dimension]

Das skandalöse an dem Vorgang liegt wohl darin, dass seit dem neu verpackten, abgelaufenen Hackfleisch vom letzten Jahr (?) kein populärer Fall mehr publik wurde..?

4 Kommentare:

  1. mkorsakov schrieb:
    »Ein Gesundheitsgefährdung bestehe aber nicht, da die in Lebensmittel gelangten Abfälle hoch erhitzt verarbeitet worden seien.«
    Alles gar nicht so schlimm. Und als Tiermehl hätt's den (fleischessenden?!) Menschen eh früher oder später wieder erreicht.
    # 14. Oktober 2005 - 13:20 Uhr
  2. NetReaper schrieb:
    Das Problem liegt wohl ganz schlicht und einfach in folgendem Punkt:
    der Lebensmittelmarkt Deutschland ist einer der härtesten, wenn nicht sogar DER härteste der Welt.
    Ich habe mich über das Thema mit Jemandem unterhalten, der direkt in der Branche rund um Schweinezucht tätig ist, und den hat das kein Stück gewundert, als es vor Kurzem die ersten Skandale gab.

    Welcome to capitalism. :-/
    # 14. Oktober 2005 - 15:03 Uhr
  3. Silke Schümann schrieb:
    nein: Convenientfood.
    # 15. Oktober 2005 - 16:20 Uhr
  4. patrick_1979 schrieb:
    Ein bekannter von mir hat mir schon ganz andere Dinge erzählt. Mich schockt also nichts mehr, glaubt mir.

    ICh grüße euch
    Patrick
    # 24. Oktober 2005 - 10:49 Uhr

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