Am Wochenende war ich unter anderem im schönen Gedern, am Rande des Vogelsbergs. Das politische Spektrum fand ich höchst interessant: Zur Bügermeisterwahl traten vier KandidatInnen an, davon waren alle bis auf einen parteilos. Der gehörte der NPD an und bekam dann auch prompt 4,4% der Stimmen. Auf den Spitzenkandidaten hingegen sollen sich CDU und SPD zusammen geeinigt und ihn parteilos ins Rennen geschickt haben, da man ihre Vertreter eh nicht wählen würde. In den Wahlergebnissen hat man dann die Angaben zur Parteizugehörigkeit lieber gleich unterschlagen. Ich frage mich inwieweit derartige Vorgänge auf dem Lande normal sind.
Wahlen in Gedern
12. Juli 2005 - 11:08 Uhr - Moe3 Kommentare:
Kommentare werden moderiert und vor der Veröffentlichung manuell geprüft.

Gruß
Klaus Bechtold
Nur der NPD Kandidat hatte den Mut dazu.
Dies sollte man ihm hoch anrechnen.
Wenn er ebenfalls unter Parteilos kandidiert hätte und nicht unter NPD, dann hätte er sicher mehr als 4,4% gerreicht.
Aber man sollte bedenken, nicht der Parteiname zählt, sondern er sollte sich für das einsetzen das er im Wahlkampf versprochen hat.
Daniel Lachann, Bürger für Meinungsfreiheit