Warum auch nicht, all die alten Säcke da draussen haben schliesslich kostenlos studiert, und vielleicht ihre fette Frau in den 80ern immer schön auf Kur geschickt wenn die mal wieder Urlaub brauchte, denn die Kassen hattens ja, dafür habt ihr Euch jetzt schön reich daran gestossen, also wird jetzt abkassiert wo's geht. Daß ihr dafür die Massen dumm halten müsst, wisst ihr genau. Eine Rente wollt ihr ja schliesslich auch dafür sicher haben, daß ihr die letzten Drecksäcke seid. Wie soll das gehen, wenn Euch nicht bald irgendeiner für einen Euro pro Stunde den Rasen mäht. Damit es dazu kommt, muss man ihm eben die Chancen verbauen. Zwar sind und waren Studierende aus unteren sozialen Schichten schon immer an der Uni krass unterrepräsentiert, aber das ist nichts, was man mit Gebühren nicht noch verschärfen könne. Ich hab langsam genug von ständigen Diskussionen und der Suche nach Konsen mit irgendwelchen Leuten die ich ungefähr soviel verachte, wie sie mich.
Den Stuss muss man sich jedenfalls mal auf der Zunge zergehen lassen: Das Gericht geht davon aus, dass Studiengebühren den Ländern nun die Chance geben, die Qualität ihrer Hochschulen zu verbessern. Außerdem würden die Gebühren bei den Studenten zu einer "wertebewussten Inanspruchnahme" der Unis führen. Es sei zudem anzunehmen, dass die Länder die Gebühren sozialverträglich gestalten, damit auch Studenten aus einkommensschwachen Familien ihre Chancen auf Bildung wahren könnten.

Was den Politikern und Verfassungsrichtern nicht klar ist, ist der Umstand, dass das Studium längst keine Garantie für ein gesichertes Leben ist.
Studierende werden deshalb via Studiengebüren in eine klassische Schuldenfalle gejagt. Mal sehen, wieviele sich auf dieses ungewisse Abenteuer einlassen...