Interessantes bei Spreeblick: Auf Wunsch der Firma Die FormatSchmiede GmbH & Co. KG, die zur Planetopia Produktionsfirma News and Pictures gehört, habe ich den Zusammenschnitt der Interviewfragen in diesem Spreeblick-Artikel entfernt.
Während es im Telefonat noch hieß, der Mitschnitt würde die Persönlichkeitsrechte des Journalisten Philipp Gölter verletzen, lautet die schriftliche Begründung, dass Herr Gölter mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sei. Leider ist die besagte MP3-Datei anscheinend schon in verschiedensten Ecken des Netzes zum Download erhältlich. Und der TV-Journalismus macht seinem Namen in dieser Sache rundum alle Ehre. Planetopia lügt nicht nur, sondern scheint auch keinen Spaß bezüglich seiner 'journalistischen' Methoden zu verstehen. [via Treehuggin' pussy]
Planetopia Zensur?
20. Januar 2005 - 17:57 Uhr - Moe7 Kommentare:
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wenn jetzt seitens planetopia oder der produktionsfirma gegen urheberrechtsverletzungen vorgegangen wird, dann ist das nicht mehr ok?
heisst dann wohl: recht hat nur für blogger zu sein?
Grüße Ada
http://adadiekmann.blogg.de
Wenn Planetopia die Leute dahingehend verarscht, dass es die aufgenommenenen Äusserungen wild zusammenschneidet und in einen neuen Kontext packt, dann ist das in meinen Augen ungefähr dasselbe wie mit diesem MP3 da. Deswegen finde ich, dass es einer gewissen Komik nicht entbehrt. Aber ich bin ja auch kein Anwalt, und das hier zum Glück einfach nur ein persönliches, unkommerzielles Blog.
Philipp Grölter: "Was ist die nächste große Aufdeckungsgeschichte?"
Spreeblick: "Sat.1"
:)
weisst du mehr? wenn ja, woher?
ich finde es nur generell lustig, das die blogosphäre sich darüber aufregt, wenn jemand "von außerhalb" seine rechte einfordert und das ganze dann gleich als feige oder dergleichen deklariert. und das, wo in letzter zeit deutlich geworden ist, das blogger selber ganz schnell mit dem anwalt drohen.
eigentlich traurig.
@moe: war gar nicht mal so auf dich bezogen, sondern eher generell gemeint.
Bei SAT1 geht es darum, den wahren Sachverhalt über den Ablauf des Interviews zu klären. Es ist meiner Meinung nach durchaus möglich, dass der Mitschnitt zur Dokumentation des wirklichen Ablaufs des Interviews veröffentlich werden darf. Das müsste abgeklärt werden.
Es geht hier also nicht darum, Recht zu behalten, sondern darum, einen Sachverhalt korrekt darzustellen.