Gestern war es noch ein Gerücht in meinem Linkdump, aber heute bestätigt es sich: Six Apart, die Macher von MovableType, haben Livejournal gekauft.
LiveJournal ist sehr gross, die meisten User dort sind weiblich, 18 Jahre alt, Kalifornierin und führen ihren Journals im Stil eines Tagebuchs (wenig bis gar keine Links, hohe persönliche Bezüge) und weniger im Stil eines "klassischen" Weblogs.
Dies fällt meines Erachtens nach zwar unter die weite Definition von "Personal Publishing" (einfaches Publizieren im Netz ohne redaktionelle Kontrolle), nicht aber unter "Blogging" in einem - zugegebenermassen - normativen, metaphorischen Sinne. Dort würde ich als Kriterium Bezüge zum Netz in Form von Hyperlinks einsortieren.
SixApart kauft LiveJournal
06. Januar 2005 - 11:52 Uhr - Moe4 Kommentare:
Kommentare werden moderiert und vor der Veröffentlichung manuell geprüft.

We have experience with making "inward-facing" community sites, whereas their sites/products tend to be "outward-facing". They want some of that inward-facing action.
Quelle: http://www.livejournal.com/...
Blond auch noch? Cool.
Ich denke, man trifft in Diskussion oft beide Sichtweise an, ohne dass diese expliziert werden.
Wenn man hingegen Bloggen über die Publikationsform definiert, so kommt man in die Bredoiulle, nicht mehr Online-Diarys von Weblogs differenzieren zu können. Das muss man natürlich auch nicht, doch haben beide nicht so sehr viel gemeinsam.
Letztendlich hängt es davon ab, wovon man gerade spricht. Also ob man sich eben Auswirkungen der Form oder des Inhalts ansieht, nehme ich an.