"Die Mechanismen der Mediendemokratie gehorchen nicht den Prinzipien einer diskursiven Argumentation"

29. September 2004 - 21:54 Uhr - Moe
"Mediendemokratien funktionieren nicht, wie es ihr schön färbendes Selbstbild will, diskursiv, sondern vermitteln nach oft höchst fragwürdigen Kriterien Sympathien und vor allem hinreichend diffuse Stimmungen.

Nicht die Rationalität des Arguments zählt primär, sondern die Erscheinung. Sympathien verteilen sich nicht nach der Qualität der Rede und der Kraft der Argumente, wie es Diskurstheoretiker seit Jürgen Habermas uns glauben machen wollen."
[via Telepolis: Rechte Diskurse]

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