Weblogs: Subjektivierte Revanche?

21. September 2004 - 14:45 Uhr - Moe
An einem anderen Schauplatz, tiefer im Gewerk der Gesellschaft, wird das Weblog als Alternative zum überkommenen Journalismus gefürchtet bzw. hoffnungsvoll identifiziert. Weblogs seien die authentische, subjektivierte Revanche der massenmedial versklavten BürgerInnen (siehe oben). Weblogs bzw. deren AutorInnen schreiben in manchen (beileibe nicht allen Fällen) gegen die interessengeleitete Berichterstattung der Medienhäuser, die ihrerseits in politische und ökonomische Zwänge eingebunden sind. Der/die BloggerIn ist (scheinbar) frei von diesen Zwängen und bringt sich als Individuum ein. Thomas N. Burg: Social Software - eine Emanzipation? (Entwurf) [via randgaenge.net]

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