Erkenntnistheorie und Zitat

17. September 2004 - 16:40 Uhr - Moe
Huflaikhan über "Konstellation, Montage, Komposition, Zitat": Die Transformation von Wissen in Rechts- und Wirtschaftsgüter hat nun auch die Gutmeinenden erfasst und dadurch wird die Maskerade von einer Gesellschaft, die sich als Gemeinschaft gegenseitiger Partizipation aus dem Bereich der bürgerlichen Öffentlichkeit entwickelte, zur Eigentumsindustrie genau gespiegelt. Was bedenklicher noch scheint, ist, dass abweichende Erkenntniswege sich am Gesetz zu orientieren haben. Diese leben von der Fixierung in Konventionen und Definitionen. Es wird also definiert, wann ein Zitat ein Zitat ist. Definitionen spiegeln jedoch einer Objektivität vor, die sie nicht haben. Definitionen stellen Prozesse kalt. [via Haltungsturnen - Klopfzeichen aus der Wirklichkeit]

1 Kommentar:

  1. ix schrieb:
    gut. sehr gut.
    man lernt nie aus.

    erstaunlich was einem im internetz immer wieder so entgegenspringt.
    # 17. September 2004 - 19:23 Uhr

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