Blogger.com hat nun auch einen
WYSIWYG Editor zum Verfassen der Beiträge. Für User die kein HTML beherrschen ist das vielleicht ganz praktisch, und wer mag kann natürlich auch nach wie vor in den HTML-Modus umschalten. Der WYSIWYG Editor scheint halbwegs zu funktionieren, produziert aber auch ab und zu leere Tags wenn man viel editiert, löscht und umherschiebt. Seltsam finde ich die Art und Weise, wie der Text nun durch die klickbaren Buttons formatiert wird:
Klickt man auf
b, so bekommt man in der HTML-Ansicht
<span style="font-weight:bold;">
,während der Text in der WYSIWYG-Ansicht hingegen mit
<b>
formatiert wird. Das finde ich ziemlich konfus. Vor allem frage ich mich, was denn dagegen spricht einfach
<strong>
zu benutzen, so wie es zuletzt auch bei blogger.com noch üblich war. [via
blogosfear]
Siehe auch:
Biz Stone: 'Wizzy!' und
massless.org: 'An note on the usefulness of WYSIWYG editing in the browser'.
Und zum Problem strong. Besser ist es schon darauf zu verzichten und Styles zu nehmen (wobei natürlich Inlinestyles nur suboptimal sind), wegen der Trennung von Markup und Design.
ich glaube hier gab es schon mal eine Diskussion zu [strong] und [b].
[strong] ist eine logische Auszeichnung und sollte auch dort stehen wo es angebracht ist z. B. nicht deswegen weil ein Wort in fetter Schrift schön aussieht, sondern weil ein Wort oder Satz als wichtig eingestuft werden.
Für visuelle Effekte sollte man imho [span class="fett"] nutzen.