Wenn ich die Frage sehr abstrakt angehe, dann ist Geld pure Möglichkeit, viel fantasieanregender als irgendein konkretes Luxusgut. Um Schmidt zu zitieren: "gepresste und getrocknete Freiheit". Es ist ein Medium, das maximales Assoziieren und ausschweifendstes Fantasieren ermöglicht. (Jan Philipp Reemtsma im Interview mit der taz) [via Der Schockwellenreiter]
Der Reemtsma und das liebe Geld
04. März 2004 - 15:50 Uhr - Moe1 Kommentar:
Kommentare werden moderiert und vor der Veröffentlichung manuell geprüft.

Allerdings frage ich mich, ob Geld wirklich die Phantasie anregt oder eher das Gegenteil bewirkt. Wenn man sich alles kaufen kann, dann braucht man doch nicht mehr drüber nachzudenken was man kauft, sondern nur was man zuerst kauft...