In einem liberalen Staat.
Armut ist notwendig?
25. Januar 2004 - 12:45 Uhr - Moe7 Kommentare:
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Liegt Armut im Unterschied, in der Dirkrepanz der Güter oder ist arm wer nicht das nötigste zu einem gesunden ausgeglichenen Leben hat?
Wessen freiheit?
Verantwortung der Freiheit?
... gibt es den liberalen Staat oder ist das nicht eigentlich ein Widerspruch in sich ... jemandem Güter vorzuenthalten ist eine Form der Gewalt ... jemanden Güter zu entziehen ist ebenfalls Gewalt. Wo Gewalt im Spiel ist, kann es keine Freiheit geben. ;o)
Denn der Sinn eines Staates ist, einer besitzenden Klasse die erwirtschafteten Güter einer besitzlosen Klasse zuzuführen. Dies wird mittels der Staatsorgane ermöglicht ((Finanz-)Beamte, Richter, Polizei, stehendes Heer (auch nötig um die eigenen Pfründe gegen andere Ausbeuter zu verteidigen), etc.)
Ohne Armut wäre auch kein Staat denkbar, denn dann wäre die besitzende Klasse ja nicht mehr im Vorteil gegenüber der besitzlosen und hätten nicht mehr die Möglichkeit, teile der besitzlosen Klasse in seinen Dienst zu stellen um die besitzlose Klasse weiter auszubeuten. Sprich die Klassen würden verschwinden.
Bzw. ohne Staat keine Armut, denn dann würden die Instrumente zur Ausbeutung verschwinden.
Lektüre zum vertiefen: Lenin – Staat und Revolution oder allgemein Marx (fällt mir jetzt auf anhieb kein spezieller Titel ein)