Von Innsbruck nach Hamburg

18. November 2007 - 11:51 Uhr - Moe
Hier war es in den letzten Monaten ja mal wieder ziemlich ruhig. Meine Zeit in Innsbruck ging zuende, und dementsprechend hektisch ging es dann auch erstmal zu. Da mich in letzter Zeit einige Leute gefragt haben, was ich in Innsbruck eigentlich mache bzw gemacht habe und was ich jetzt so treibe, will ich nun wenigstens mal kurz Bescheid sagen. Wie diejenigen, die hier schon eine Weile mitlesen ja wissen dürften, bin ich nach Beendigung meines Studiums in Gießen Ende 2005 eingeladen worden, ab April 2006 im Researchstudio eLearning Environments der Research Studios Austria in Innsbruck zu arbeiten. Dort war ich dann bis Ende 2006, und habe an der didaktischen Entwicklung einer Microlearning-Anwendung gearbeitet, zwei Workshops zu Web 2.0 und Microlearning für die European Academy for Microlearning in Innsbruck durchgeführt sowie einen Workshop zu Microlearning an der Donau-Uni Krems, und einen kurzen Vortrag auf der Microlearning Konferenz 2006 gehalten.

Netterweise kamen neben dem Job auch noch ein paar andere interessante Einladungen, so war ich Ende 2006 zweimal beim Institut für Wissensmedien in Tübingen, um dort an einem Expertenchat zu Social Software teilzunehmen, und einen kurzen Vortrag auf dem Workshop für Bildungsportale zu halten, bei dem ich das BildungsBlog vorgestellt habe. Dann war ich im Dezember noch in Darmstadt, da die Bundeszentrale für politische Bildung zum Workshop über game-based Learning in der politischen Bildung eingeladen hatte.
Soweit also 2006. Ende 2006 habe ich das Unternehmen dann zum Bedauern der Leitung verlassen, um mich neuen Aufgaben zu widmen.

Von Januar bis Mai 2007 war ich dann bei der Abteilung für Digitalisierung der Uni Innsbruck und habe dort einen EU-Antrag zur Nutzung von Web 2.0-Features in Digital Collections and Repositories geschrieben, und habe ausserdem zusammen mit meiner ehemaligen Kollegin Patricia eine Lehrveranstaltung zur Nutzung von Web 2.0 im Kontext von eLearning durchgeführt.

Seit Juni bin ich dann hier in Hamburg, und arbeite als Community Marketing Manager für Qype (hier ist mein Profi bei Qype). Der Umzug war relativ hektisch: Freitags hatte ich noch den letzten ganztägigen Termin unserer Lehrveranstaltung, Samstag bin ich ausgezogen, Sonntag Abend in Hamburg angekommen, und Montag bei Qype angefangen. Ich finde es allerdings sehr spannend für einen Startup zu arbeiten, und kann mich bisher über Langeweile wirklich nicht beklagen.

Sehr nervig war allerdings die Wohnungssuche: Das hat Monate gedauert, der Markt ist ziemlich teuer und trotzdem total überlaufen, und nun wohne ich bei einem ziemlich drakonischen Vermieter am Arsch der Welt. Hat jemand eine gescheite Wohnung für mich? :)

5 Kommentare:

  1. Sven schrieb:
    Das Wohnungsproblem ist echt so eine Sache in Hamburg, dazu kommt, das alles rechts der Alster und südlich der Elbe irgendwie Bäh ist zum Wohnen.
    # 18. November 2007 - 12:39 Uhr
  2. SteBu schrieb:
    >(..)hier ist mein Profi bei Qype

    Wortspiel oder "L" vergessen? ;-)
    # 19. November 2007 - 11:54 Uhr
  3. Markus schrieb:
    Sven, das ist ja wohl großer Blödsinn. Du entdeckst doch gerade selbst, wie lustig und spannend es zum Beispiel in Wandsbek ist und natürlich kann man auch rechts der Alster und südlich der Elbe gut wohnen. Is' halt nicht so hipp wie Schanze oder Ottensen, aber dort ist man auch schnell vom Osten und vom Süden aus, wenn es einen - wie mich zum Beispiel des öfteren auch - da hinzieht.
    # 19. November 2007 - 15:08 Uhr
  4. Sanníe schrieb:
    Meine Schwester wird zum 1. Februar ihre Wohnung in Alsterdorf aufgeben. 60qm, Vollbad, in der Küche das nötigste, Holzdielen in allen 3 Zimmern und WG-geeignet. Kostet 600 irgendwas warm. Wenn Du die mal sehen willst, sag elfengleich bei gmail.com Bescheid.
    # 19. November 2007 - 20:06 Uhr
  5. Michael schrieb:
    Als ich von Österreich nach Hamburg gezogen bin, hatte ich innerhalb von 2 Wochen eine nette Bleibe gefunden, als die Freundin dann nach kam und etwas mehr Platz her musste, hat es auch nicht länger gedauert. Also Kopf hoch, so schlimm ist es nicht! ;)
    # 28. November 2007 - 14:20 Uhr

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