Nach dem Amoklauf an einer Realschule in Emsdetten ist die Debatte um Computerspiele abermals eskaliert. Nun fordern einige Politiker das "totale Verbot von Killerspielen", mit der Begründung, dass sich auf diese Weise ähnliche Taten in Zukunft verhindern lassen könnten. Dass ihre Sichtweise eindimensional und falsch ist, wie immer wieder von Psychologen, Medienwissenschaftlern, Jugendschützern und vielen aus der Öffentlichkeit entgegengehalten wird, nehmen sie nicht zur Kenntnis. Es entsteht der Verdacht, dass Medien wie Computerspiele hier eine reine "Sündenbock"-Funktion erfüllen, als Scheinargumente in einer populistischen Debatte herhalten müssen und dass der Fall Emsdetten allein für lang gehegte Medienzensur-Wünsche der Politiker instrumentalisiert wird.
Online-Unterschriftensammlung gegen das Verbot von Killerspielen
17. Januar 2007 - 14:36 Uhr - Moe
Über den Sinn und Unsinn web-basierter Unterschriftensammlungen lässt sich streiten, aber wer mag, kann bei www.killerspieleverbieten.de gegen ein Verbot sog. "Killerspiele" unterschreiben.
3 Kommentare:
- Jan schrieb:
Lustig gewählte URL, wenn man auf killerspieleverbieten. de GEGEN das Verbot protestiern soll... Beckstein und Konsorten haben sich wahrscheinlich schon killerspielesindsuper.de gesichert.. :)# 17. Januar 2007 - 15:37 Uhr
- Moe schrieb:
Ja, das fand ich auch etwas merkwürdig. Was ist eigentlich mit Deinem Blog los, da wollte ich heute schon 2mal drauf? ;)# 17. Januar 2007 - 15:51 Uhr
- Falco schrieb:
Leute, selbst wenn ihr das verbietet, glaubt ihr irgendjmd. hört auf :D?es liegt allein an der sozialen umgebung eines menschen ob er amokläuft egal ob er vorher “killerspiele :-!” gespielt hat…behandelt eure ummenschen besser dann passiert das nicht, klar so weit? omg und jezz hört auf mit sonem bescheuertem verbot…. ICQ_316-866-715# 01. Februar 2007 - 12:12 Uhr
Kommentare werden moderiert und vor der Veröffentlichung manuell geprüft.
