Udo Vetter schreibt dazu (ich empfehle dort den gesamten Beitrag zu lesen):
Es gibt keine Möglichkeit, Post vom Anwalt zu verhindern. Wer partout das Risiko einer rechtlichen Auseinandersetzung scheut, muss die Klappe halten.law blog: BEDROHTE BLOGGER
Die halbgaren, lieblosen juristischen Argumente in den jüngsten Abmahnschreiben belegen, dass es den Iniatoren um mehr geht als den Einzelfall. Sie wollen - für ihre jeweiligen Auftraggeber - Angst verbreiten, die Schere im Kopf der Blogger installieren. Wenn du was über die schreibst oder zulässt, dass über die geschrieben wird, brauchst du einen Anwalt. Also lass es besser.
Lass es besser?
Dazu sollte man wissen, dass Anwälte gerne drohen. Aber sich schwer tun, ihre Drohungen in die Tat umzusetzen. [...]
Was bleibt allen, die nicht schweigen wollen?
Sie sollten daran denken, dass in unserem Land Meinungsfreiheit herrscht. Wer also seine persönliche Überzeugung äußert, ist eher auf der sicheren Seite. Also zum Beispiel: Ich finde XY zu teuer, das Essen dort schmeckt mir nicht. Den Ton des Mitarbeiters habe ich als aufdringlich empfunden. Die Grenze bildet die bloße Schmähkritik, das heißt der Versuch, jemanden grundlos in den Schmutz zu ziehen.
Auch ich habe unlängst eine Abmahnung wegen dieses Weblogs hier erhalten, allerdings nicht von den üblichen Personen oder Unternehmen, von denen man in diesem Zusammenhang in letzter Zeit so liest. Berichten werde ich später darüber, wenn da nochmal etwas von der Gegenseite kommt. Beim Anwalt war ich schon, und ich muss erstmal sehen wie das weitergeht. Da bitte ich um Verständnis.
Tag: Abmahnung.
