Dennoch müsse die subjektive wie auch tatsächliche Sicherheit der Bürger gewährleistet werden. Diese liegt aber angesichts steigender Zahlen von Vandalismus, Schmierereien und Belästigungen durch Trinkgelage und Drogenkonsum offensichtlich im Argen. Gemeinsam haben Polizei und Stadt ein Konzept erarbeitet, das auf den drei Säulen Präsenz, Repression und soziale Hilfe aufgebaut ist und das nun vorgestellt wurde.(Gießener Anzeiger)
Also möchte man diese Gelegenheit beim Schopfe greifen, und "die Präsenz von Sicherheitskräften erhöhen, Kontrollen durchführen, öffentliche Wege und Plätze überwachen und Straftaten und Straftäter konsequent verfolgen". Bislang haben wir im Seltersweg in Gießen lediglich Polizei, Zivilpolizei, Wachpolizei, freiwillige Polizei, Stadthelfer und einen privaten Wachdienst. Aber da geht sicher noch was, jetzt wo am Oswaldsgarten gerade noch ein Shopping-Bunker eröffnet wird. Also sollte man doch bitte mit Gewalt dafür sorgen, dass niemand dort auf die Idee kommt etwas anderes im öffentlichen Raum zu tun, als zu shoppen. Und bevor am End' noch jemand die Wand eines Geschäfts besprüht oder sowas, redet man eben schnell von irgendwelchen Gefahren und Sicherheit, dabei gehts hier überhaupt nicht mehr um Menschen. Eher um Geschäfte. Mehr Beobachtung, mehr Verhaltenskontrolle, mehr Repression?

Aua.