Die eingereichten Artikel - nun, da ist sicherlich noch Raum für Qualitätsverbesserungen, IMHO. Die Blogs selbst spiegeln die Vielfalt der Szene bereits wider. Viele sind verspielt und selbstverliebt (also ähnlich dem Dings, das ich mit "Megawatt" drehe). So richtig relevant und ansprechend und humorvoll und anregend zugleich - eigentlich keines, bis auf IT&W vielleicht....schreibt Gero von Randow im Zeit Blogger Salon: Preisbloggen - erste Sichtung.
Ob es das Ziel eines Blogs ist oder überhaupt sein sollte, so "richtig relevant und ansprechend und humorvoll und anregend zugleich" zu sein, lasse ich mal dahingestellt. Wie kommt man da eigentlich drauf? Hat man immer noch nicht den Gedanken von Social Software verstanden? Sucht man nach "starken" Persönlichkeiten, Publikationen und Verlegern, statt nach Kommunikation, Schwarmintelligenz und Bloggern, um überhaupt auf sowas zu kommen? Begriffe wie "hochqualitativ" fallen meiner Erfahrung nach erst dann, wenns was zu verkaufen gibt. Werbebanner, Google Adwords, der Online-Shop zum Blog oder Productplacement als Nachricht. Darfs sonst noch was sein?
Naja, und ansonsten kann man vielleicht schon einzelne Beiträge in Weblogs finden die mehr Leuten gefallen als andere, oder feststellen dass in einem Fachblog ein bestimmtes Thema vielleicht manchen Leuten "besser" gefällt als in einem anderen. Ansonsten aber sehe ich gar kein Qualitätskriterium gegeben.
Zumindest diejenigen Kommunikationsakte die in thematisch offenen und unkommerziellen Weblogs stattfinden auf Relevanz oder Qualität bemessen zu wollen, halte ich weder für möglich noch für sinnvoll.

http://gigold.de/archiv/200...
surreal...
Könnte ja sein, dass ich dann versucht bin, darin einen demonstrativen Beweis der doch hehren Überparteilichkeit zu sehen oder wie? Das Ganze ist fürchterlich ungeschickt aufgezäunt: So legen sich viel zu viele Falsche zur falschen Zeit ins Zeug: ZEIT-Mitarbeiter und Juroren (!), während der Wettbewerb läuft, und Blogger, die daran teilnehmen, natürlich auch, während der Wettbewerb läuft. Wie soll da am Ende einer noch glücklich werden? Oder eine natürlich, Tschuldigung Frau Loriotta und alle anderen weiblichen BloggerInnen.
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