Alteingesessene Protagonisten der Szene versuchen, eine basisdemokratische Kultur durchzusetzen, in der jeder jeden duzt, offizielle Stellungnahmen von Unternehmen verdächtig sind, aber auch untereinander schnell einmal ein harscher Ton angeschlagen wird. Doch das ändert sich rasch.und heute schreibt Thomas Gigold:
Und auch wenn ich nicht viel von der zu linken Einstellung einiger alteingesessener Blogger halte und selbst einen kommerziellen Fuß in der Weblog-Welt habe, so halte ich doch sehr viel von Respekt und Rücksichtnahme.Ist das eine Art Abgrenzungstrategie, bei der man erst das, wovon man sich abgrenzen will, konstruiert? Wer ist denn in der Blogosphäre alt, die Fünfjährigen? Und wer sind linke "alteingesessene" Blogger? Die mit Verlägen, Blogbüchern oder Werbeorgien, Apple-Shops oder Amazon-Links? Fragen über Fragen. Und die andren sind zu sehr mit Geld verdienen beschäftigt, um überhaupt zu bloggen, oder wie soll das laufen? ;-)
Ich geh jetzt in die UB und lerne den restlichen Tag. Leider zu beschäftigt, um Geld verdienen. Da hab ich keine Zeit für. Auch die Blogwelthersschaft muss kurz warten. Oder da kümmern sich andre drum. Hauptsache, endlich tut mal einer was.

Letzten Montag habe ich über radikalen Konstruktivismus geschrieben, und nächsten Montag gehts dann über Postmoderne.