Auch ärmeren Studenten ist es laut Bayerns Wissenschaftsminister Goppel zuzumuten, 500 Euro pro Semester zu berappen. Sein Tipp: sparen und Nachhilfestunden.
Die Chancengleichheit der Kommilitonen werde durch die Einführung von Studiengebühren nicht gefährdet, sagte Thomas Goppel (CSU) der Münchner "Abendzeitung“ vom Donnerstag. Die Betroffenen müssten lediglich "jeden Monat für 100 Euro auf etwas verzichten oder zwei Nachhilfestunden geben“. [via Focus.de: Spar-Tipps vom Minister]
Das ist in seiner Arroganz den Vorstellungen [1, 2, 3] unseres hessischen Wissenschaftsministers Udo Corts natürlich ebenbürtig. Ich frage mich, ob das Amt das wohl so mit sich bringt, oder ob es doch an der politischen Ausrichtung liegt.
Und wem geb ich nun Nachhilfe (?!) für 50€ die Stunde?
Tags: Studiengebuehren
500 Euro pro Semester in Bayern?
27. Januar 2005 - 12:49 Uhr - Moe2 Kommentare:
Kommentare werden moderiert und vor der Veröffentlichung manuell geprüft.

Diesem Deppen traut man auch nicht zu über andere Finanzierungslösungen nachzudenken. Es könnte doch auch ein Modell geben, die Studenten nach Eintritt ins Berufsleben einen Teil ihres Studiums zahlen zu lassen.