Die Bundesregierung gibt bekannt, daß sie sich gegen Studiengebühren positioniert. Ich halte das zwar für einen eher symbolischen, aber dennoch bemerkenswerten Akt: Das Bundesverfassungsgericht wird in der kommenden Woche über eine Aufhebung der Studiengebührenfreiheit entscheiden. Die Bundesregierung hält Studiengebühren für schädlich. Weitere finanzielle Belastungen würden dazu führen, dass sich weniger junge Menschen in Deutschland für ein Studium entschließen. (...)
Die Bundesregierung ist nach wie vor der Auffassung, dass Studiengebühren zentralen Zielen der Bildungspolitik widersprechen. Folgende Argumente sprechen dafür, an der Studiengebührenfreiheit festzuhalten:
* Deutschland braucht mehr Akademiker
* Studieren darf nicht noch teurer werden
* Nicht nur Kinder aus reichen Familien sollen studieren können
* Die Mobilität der Studierenden muss gewahrt bleiben
* Akademiker bezahlen ihr Studium
* Studiengebührenfreiheit ist kein Sonderweg Weiterlesen bei bundesregierung.de: Keine Studiengebühren für das Erststudium. [via Gegen Studiengebühren in Hessen]
Tags: Studiengebuehren
Bundesregierung positioniert sich: Gegen Studiengebühren
20. Januar 2005 - 12:20 Uhr - Moe6 Kommentare:
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Eine Einführung von Studiengebühren würden denjenigen, welche ohne Studiengebühren studiert haben, einen klaren sozialen Wettbewerbsvorteil verschaffen.
Erst gesundstossen - dann die Konkurrenten der Sprösslinge mit Gebühren vom "Markt" drängen.
@djo: seit die Debatte um Studiengebühren begann habe ich Gebührenrückzahlungen für die Politiker gefordert, die kostenlos studiert haben.
wie schon gesagt:
nett, aber eher symbolisch.
Natürilch muss der Staat oder die Banken geeignete Kreditmodelle bieten!
@beberlei: Fest steht nur die Verfassung bisher... Und auch das nicht 100%.