Wozu soll das bitte gut sein, dass ich eine Emailadresse angeben *muss*, wenn ich bei vielen Blog-Systemen einen Kommentar hinterlassen will? Für den Kommentar selbst ist es nicht notwendig diese Daten zu erheben, und gegen Kommentarspam kann das ja wohl kaum helfen, da man schliesslich jede beliebige Adresse angeben kann. Ich glaube ich leg mir mal eine Hotmail-Adresse zu, die kann ich dann ja immer als Email-Angabe bei meinen Kommentaren nehmen. Oder besser noch gmail. 1GB Spam dürfen die gerne für mich speichern, auswerten und kontextsensitiv bewerben.
Pflichtfeld "Email" bei Kommentaren?
08. August 2004 - 14:12 Uhr - Moe14 Kommentare:
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Wenn Du ein GMail-Invite unbedingt haben willst, sag was. Die Invits liegen bei mir rum wie Sauerbier. Wenn Du aber dein Spam nicht von Google filtern lassen willst, kannst auch http://www.walla.com nehmen.
Wollte nur Mailinator erwähnen, der ähnlich wie SpamGourmet temporäre Emails zur Verfügung stellt. Es ist nicht einmal notwendig sich anzumelden ...
http://www.mailinator.net
Das Erheben der Mailadresse reduziert die Anzahl der "Hi! Tolle Seite!" und "Kewle Page, d00d"-Kommentare. Das ist der einzige Grund, sie als Pflichtfeld zu erheben. Ansonsten ist sie einfach nur praktisch, wenn man eine Rückfrage hat oder etwas en détail diskutieren will, was in den Kommentaren keinen Platz hat.
Kommentarspam-Schutz ist es nicht.
Nicht dass ich wüsste, aber das habe ich hier auch nicht unterstellt.
Was daran schwer sein soll in so ein Feld nnn@nnn.de zu schreiben habe ich nicht verstanden. Ich will das damit nicht gutheissen, aber es dauert nunmal keine 2 Sekunden.
Tatsache ist, dass mehr Daten gesammelt werden als für den Vorgang des Kommentierens nötig ist. Weiterhin müsste ich mir das Blogging-System ansehen um zu wissen ob die Email-Adresse im Blog angezeigt werden wird oder nicht, nachdem ich kommentiert habe. Dann besteht noch die Möglichkeit, dass der Besitzer des Blogs eine Email mit dem Kommentar bekommt, welche meinen Absender trägt. Falls seine Kiste versucht ist kommt dann vielleicht da noch was rüber, oder aber diese adresse wird verwendet um Viren zu verschicken.
Wir können das ja mal testen, Martin: Ich lege so eine Adresse mal dafür an, benutze die *nur* zum kommentieren, und wir schaun mal wann ich das erste mal post bekomme.
Wobei Spam noch nichtmal mein primärer Einwand war. Mir fiel dass nur im Gegenzug dazu ein, dass ein oft gehörtes Argument ja eben ist, dass man weniger Kommentarspam bekäme wenn man mehr Daten fordert.
warum auch nicht? also quasi der deal "du darfst hier nur dann kommentieren, wenn du mir eine möglichkeit gibst darauf per email zu antworten?"
es gibt halt Weblogsysteme, z.B. WP, da gibt es nur die Option "Angabe von Email und Name" erforderlich bzw. nicht erforderlich.
Ich habe die Angabe bewusst so gelassen, weil ich die Angabe des Namens bzw. Spitznamnes alleine aus Höfflichkeit erwarte. Ausserdem kann es schnell passieren, das man etwas geschrieben hat und ein Kommentar absendet und vergisst den Namen oder Email anzugeben. Und wenn ich dann Fragen zu dem Kommentar habe, weiss ich nicht mit wem ich es zu tun habe und wie ich ihn kontaktieren kann.
Bei den meisten Foren und Wikis muss man vielmehr Angaben leisten bis man etwas schreiben kann.
Man kann das Thema so oder so sehen, aber imho muss man aus sowas keine Grundsatzdiskussion machen. Ich sehe das so: ist es mir wichtig in diesem Blog ein Kommentar zu hinterlassen, dann nehme ich es in kauf die Mailadresse reinzuschreiben. Ist mir zu viel die Mailadresse einzutippen, dann kann es auch nicht so wichtig sein.
Ich würde deine Aufregung mehr als verstehen würde man von dir erwarten dein Geburtsdatum, Adresse etc. einzugeben, aber wo ist das Problem mal kurz abc@abc.de einzutippen
ich glaube ich bin einfach faul. das xmal am tag einzugeben ist nicht zu prickelnd ;)