The truth about blogs and bloggers is that they are parasitic to the mainstream media they love to hate. Without newspapers, websites, TV and radio to provide them with material to rip apart, many (if not most) blogs would simply not exist. Their motto could easily be: They report, I decide. In essence, bloggers are alphanumeric versions of those pedantic pundits populating cable news and talk radio. You know whom I mean. [parasitär kopiert von Wired.com]
parasitär?
23. Juli 2004 - 16:11 Uhr - Moe5 Kommentare:
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... finde ich einseitig und unfair. Und: Blogging, das sich wirklich nur auf eigene Recherche bezieht und nicht auf die Übernahme fremder Inhalte, kostet Zeit und Geld. Wer soll das bezahlen? Auch finde ich den Ausdruck "parasitär" zu hart. Ich meine, die sog. "öffentlichen Medien" verlassen sich auch auf Agenturen wie Reuters, AP o. ä., und man kann gerade hier im Internet sehr gut verfolgen, wo diese Nachrichten - und jedes Mal praktisch unverändert auftauchen.
Meiner Meinung nach ist Bloggen an sich ein Medium des Internets. Und da ist es nur natürlich, dass Blogger die im Internet in Hülle und Fülle zur Verfügung stehenden Inhalte nutzen. Wie lange müsste ich sonst recherchieren, um beispielsweise etwas über einen bestimmten Musiker zu bringen? Ich kann auf Texte verweisen, auf Fotos, auf Soundclips, was ohne Internet praktisch undenkbar wäre.
Und: "Objektive Berichterstattung" ist meiner Meinung nach sowieso nur eine Fiktion! Ich weiss ehrlich gesagt überhaupt nicht, was das eigentlich bedeuten soll. Jeder Journalist bringt persönliche, subjektive Vorraussetzungen mit. Dann ist da noch die Ausrichtung der Zeitung/des Senders, für die der Journalist arbeitet.
Eine Hauptfunktion engagierten Bloggings sehe ich persönlich darin, die im Internet verfügbaren Quellen kritisch zu durchleuchten und Zusammenhänge herzustellen, die - aus welchen Gründen auch immer - in den "konventionellen" Medien (so) nicht zu lesen sind.
Nö, Blogs sind mehr Symbiont als Parasit.
Zumindestens für den Blogger.
Weil die Grundeinstellung des Artikels ist nämlich positiv gegenüber Weblogs. Die "parasitäre" Beziehung zwischen Weblogs und den Mainstream Medien wird sogar verglichen mit der Beziehung zwischen Fernsehen und Zeitung, da sich das Fernsehen oft seine Ideen vom Print klauen würde.
Fazit vom Artikel ist, das es eine gute Sache ist 35 Blogger auf der Democratic Conevention zu haben, weil es endlich mal für ein bisschen Abwechslung sorgen könnte, also eine grosse Chance für das junge Medienformat "Weblog" ist, aber das ebend dies auch eine grosse Herrausforderung ist, die schnell unerfüllt bleiben kann.
Und hey, da kann ich nur sagen, da hat er absolut recht.
und wenn da nun leute auf walhwerbe-veranstaltungen sitzen und dafür von mtv oder einem anderen sponsor bezahlt werden, dann sehe ich nicht so ganz warum nun irgendwas dadurch anders werden sollte, dass es "blogger" sind..
also gelesen hab ich den artikel schon ;)