Der peinliche ASTA Frankfurt/Main

02. Juli 2004 - 12:36 Uhr - Moe
... hat anscheinend beschlossen, Andrea ('Reisenotizen aus der Realität') anzugreifen und dem Kulturzentrum Kuz die Gelder abzudrehen, nachdem sie dort im April eine Lesung mit Thor Kunkel veranstaltete und dabei bereits das ausserordentliche Vergnügen mit der 3Sat Kulturzeit hatte (ich berichtete). Irgendwie scheint das nun eine wilde Hatz auf vermeintliche Nazis - bzw was man in seinem verwirrten Kopf dafür so hält - ausgelöst zu haben, welche ebenso haltlos wie diffamierend zugleich zu sein scheint?! Also da kann man sich als Aussenstehender ja nur noch annen Kopp greifen.
Hat sich der Frankfurter ASTA schon so mit Sozialabbau und Studiengebühren arrangiert, dass man eben auf pseudo-antifaschistische Attitüden zurückgreift, oder was soll das sein? Also es ist ja nicht so, dass es keine wichtigen Themen gäbe. Und als ob das nicht arm genug wäre, jagt man auch noch aber so völligst die Falschen. Ts ts ts.
Mehr dazu bei Andrea: 'fear & loathing in ffm' und 'meine schäfsten kritiker'.

4 Kommentare:

  1. Igor schrieb:
    Kleingeistige Politik ist an der Uni Frankfurt doch gang und gaebe. Ich bin zwar noch gar nicht so lange dabei, doch so manches habe ich ueber Kino Pupille, wo ich mit aushelfe, mit bekommen. Wir haben aber das Glueck die Arabella zu haben; die versteht sich mit den Asta-Leuten. ;)
    # 02. Juli 2004 - 13:10 Uhr
  2. uceda schrieb:
    Ich war dabei :-) http://chuzpe.blogger.de/st...

    - und sogar Indymedia zitiert das, unfassbar...

    http://de.indymedia.org/200...

    Die FFMs müssen echt verhasst sein.
    # 02. Juli 2004 - 13:23 Uhr
  3. sonrisa schrieb:
    "Hat sich der Frankfurter ASTA schon so mit Sozialabbau und Studiengebühren arrangiert" ... das kann man für maßgebliche Teile mit Sicherheit verneinen. Der Stil bzw. dessen Abwesenheit ist für die Frankfurter Linke der 80/90er dagegen nicht untypisch. Auch wenn ich die betreffenden Personen aus dem AStA nur als Namen kenne, so ist mir das dümmliche Gehabe aus der dauerpubertierenden Szene um das Exzess herum bestens vertraut. Das man das im Angesicht kleingeistiger Verzweiflung auch im AStA hin und wieder adaptiert, hat neben gelegentlichen personellen Überschneidungen wohl auch Gewohnheitsgründe. Zur Zeit nimmt man sich angesichts einiger restaurierter Relikte hochschulpolitischer Initiative wohl auch eine ganze Spur zu wichtig. Die Lächerlichkeit dieser Aktion ist schon überraschend und wenn ich ehrlich bin, sogar frustrierend.
    # 02. Juli 2004 - 19:03 Uhr
  4. René schrieb:
    Ich hätte jetzt beinahe geschrieben "Adorno würde sich im Grabe umdrehen", aber da fiel mir ein dass die 68er Studentengeneration in der Hinsicht auch nicht wesentlich besser waren. Kennt er also schon. Armer Kerl.
    # 03. Juli 2004 - 02:55 Uhr

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