Hochschulrektoren fordern Studiengebühren

09. Juni 2004 - 14:32 Uhr - Moe
Zu Zeiten der Studierenden-Streiks letzten Herbst haben sich ob der Gunst der Stunde noch viele Unis selbst gegen Studiengebühren ausgesprochen. Nun, wo 'allgemeine Verwaltungsgebühren' und Studiengebühren für LangzeitstudentInnen erfolgreich etabliert wurden und in einigen unionsgeführten Ländern bereits Klagen gegen das Verbot allgemeiner Studiengebühren laufen, wendet sich die Fahne im Wind: Berlin (rpo). Die deutschen Hochschulrektoren fordern die Einführung von Studiengebühren, mit denen sie die Qualität der Ausbildung sichern wollen. "Einen Studienbeitrag von bis zu 500 Euro pro Semester halten wir für zumutbar", sagte HRK-Präsident Peter Gaehtgens am Mittwoch in Berlin.

Die Studiengebühren habe die HRK auf ihrem Treffen am Dienstag in Bonn mit großer Mehrheit beschlossen. Noch in diesem Jahr werde die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Aufhebung des Verbots von Studiengebühren erwartet. [...]

Für eine Einführung eines Studienbeitrages stimmten nach Angaben Gaehtgens rund 70 Teilnehmer der HRK, zwölf votierten dagegen und acht enthielten sich.
Weiterlesen bei RP Online. Siehe auch die Meldung der Hochschulrektorenkonferenz.

2 Kommentare:

  1. kiesow schrieb:
    les mal hier weiter http://www.spiegel.de/unisp... dann wird klar, wohin der hase läuft.
    # 09. Juni 2004 - 15:24 Uhr
  2. Moe schrieb:
    DAS triffts wirklich gut in dem Spiegel Online Artikel: "Könnte sich Gebühren leisten, studiert aber gar nicht: Peter Gaehtgens"

    Und unsereins soll nun dafür Gebühren latzen dass es diese fetten Säcke da gibt, dabei habe ich noch nie mehr als 10€ pro Stunde für meinen HTML und Pädagogik Krams bekommen, ich dreckiger Student, ich.
    # 09. Juni 2004 - 19:41 Uhr

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