Stadthelfer in Giessen

12. Mai 2004 - 14:45 Uhr - Moe
... führen anscheinend nicht nur Fahrscheinkontrollen im Bus durch, sondern schreiben auch Knöllchen:

Stadthelfer in Giessen

Gesehen wie ein Stadthelfer einem Bürger oder einer Bürgerin der Stadt Giessen hilft habe ich bislang noch nicht. Vielleicht besteht ihre Aufgabe aber auch eher darin, der 'Firma Giessen' zu helfen? Man weiss es nicht.

20 Kommentare:

  1. Ulf schrieb:
    Es scheint aber zumindest so, als ob die Stadthelferchen einen Hang zum Robinhoodismus hätten. Auf deinem Foto jedenfalls knollifiziert der Helfer eben den Halter eines Fahrzeugs, der sich den Strafzettel leisten wird können. - Oder aber einen guten Rechtsanwalt, mit dessen Hilfe er sich aus dem Dilemma winden kann.

    Hoffentlich bin ich eben nicht voll ins Fettnäpfchen getappt, einen Benz-fahrenden Moe verärgernd?
    # 12. Mai 2004 - 15:14 Uhr
  2. waldar schrieb:
    haha

    da erinnern sie mich an den <a href="http://www.wuv.de/news/arti... wenn sie von robin hood sprechen.
    der macht da ja auch nur gutes in zeiten sozialer kälte.

    aber ob die giessener bürgerhelfer in grünem, spandex gut aussehn?
    # 12. Mai 2004 - 15:28 Uhr
  3. waldar schrieb:
    dilletant!

    <a href="http://www.wuv.de/news/arti...!</a>
    # 12. Mai 2004 - 15:29 Uhr
  4. Moe schrieb:
    HTML geht hier leider nich in den Comments, aber wenn Du nur die URL postest wird sie automatisch in einen Link umgewandelt:
    http://www.wuv.de/news/arti...
    ;-)
    # 12. Mai 2004 - 15:39 Uhr
  5. Moe schrieb:
    @Ulf: keine Sorge ich bin Fussgänger und Bahn- und Busfahrer.
    # 12. Mai 2004 - 15:43 Uhr
  6. waldar schrieb:
    soll nicht mehr vor.com!
    # 12. Mai 2004 - 15:55 Uhr
  7. Baumi schrieb:
    Naja, sie heißen ja auch STADThelfer und nicht Bürgerhelfer - und der Stadt helfen sie eben dabei, Einnahmen aus Falschparkern zu generieren...
    # 12. Mai 2004 - 18:33 Uhr
  8. banane schrieb:
    nenem die aufschrift auf der jacke ist eh mit nem schreibfehler gesegnet.
    soll eigentlich heißen "statt helfer" statt "stadthelfer" ;-)
    # 12. Mai 2004 - 22:32 Uhr
  9. ein Pendler schrieb:
    Ist doch logisch.
    Steht da Stadthelfer, oder Bürgerhelfer?

    Personen mit diesen Jacken sind logischerweise dazu da, um der Stadt zu helfen. Damit wieder Geld in die Kassen kommt oder um Hundekot vom Bürgersteig zu kratzen.

    Wenn eine alte Frau über die Straße will, braucht sie eine Bürgerhilfe. Ist doch klar. Die gibts wohl allerdings noch nicht.
    # 13. Mai 2004 - 09:48 Uhr
  10. Moe schrieb:
    Also fassen wir zusammen: Stadthelfer helfen der Stadt, indem sie ihre Bürger sanktionieren und der Stadt Geld reinbringen.
    Die Stadt wiederum spart dieses Geld denn die muss weniger qualifizierte Polizisten auf die Strasse schicken. Gleichzeitig kann sie durch Stadthelfer aber auch jeden Hundehaufen und jede Zigarettenkippe betrafen lassen. Die Kontrollgesellschaft weitet sich also aus während gleichzeitig ihre Akteure deprofessionalisieren.
    Bin ich eigentlich der einzige, der damit ein riesen Problem hat..?
    # 13. Mai 2004 - 09:56 Uhr
  11. banane schrieb:
    das ist doch dasselbe problem, wie wenn die stadt statt der polizei blitzanlagen aufstellt.
    da geht es nicht um präventivmaßnahmen, sondern um pure abzockerei.
    interessant ist doch, dass in vielen städten einnahmen aus solchen vorgehensweisen schon fest im etat mit eingeplant sind.
    # 13. Mai 2004 - 10:26 Uhr
  12. Ulrich schrieb:
    Moe, wäre es dann nicht eher so, dass es eine Geldverschwendung wäre, qualifizierte Polizisten zum Knöllchenschreiben und Kippensammeln zu schicken, da diese hierfür überqualifiziert sind?

    Zumal ich für das Knöllchenschreiben, das der abgebildete "Stadthelfer" - ja, das Wort ist schon merkwürdig - eher Politessen kenne, die auch angelernte, nicht langjährig ausgebildete, Kräfte sind. Auch bei der Fahrscheinkontrolle in der U- oder S-Bahn habe ich noch nie einen Polizisten erlebt.
    Insofern sehe ich hier weder den Polizisten-Einspareffekt, noch unbedingt eine Deprofessionalisierung.
    Die Änderungen gegenüber Früher erschöpfen sich wohl eher in der Kippen- und Haufenkontrolle, die es vorher nicht gab und den neuen Jacken mit komischer Aufschrift, die nicht mehr so nach Bahnhofsvorsteheroberinspektor mit Mütze aussehen.
    # 14. Mai 2004 - 23:29 Uhr
  13. Moe schrieb:
    Urlich, zwischen Politessen in Uniform welche Knöllchen schreiben und Stadthelfern mit ner blauen Jacke auf der hinten klein "Statdhelfer" draufsteht und die anscheinend aufs Geratewohl verschiedenste Kontrolltätigkeiten für die Stadt übernehmen sehe ich einen Unterschied..
    Ich frage mich wann auch noch die Aufschrift auf ihrem Rücken endgültig verschwindet, so dass man keine Chance mehr hat diese Blockwärte wider willen zu erkennen.
    # 15. Mai 2004 - 12:26 Uhr
  14. Ulrich schrieb:
    Aber welchen Unterschied siehst du da? Die Politesse sieht durch eine Art Uniform mit Käppi offizieller aus, ist aber letztendlich auch nur kleine städtische Angestellte ohne besondere Kompetenz. Und so klein steht der Stadthelfer Schriftzug da nun wirklich nicht, wie man auf dem Foto sieht.

    Ich fänds übrigens nicht schlecht, auf das Zitieren von Nazi-Jargon zu verzichten. Diese Vergleiche, die meist mehr als nur hinken, stossen mir bei vielen Gelegenheiten in öffentlichen Diskussionen auf. Dadurch wird, ungewollt, der Nationalsozialismus verniedlicht. Und das wäre wirklich fatal.
    # 15. Mai 2004 - 14:03 Uhr
  15. Kröte schrieb:
    Gerade habe ich diesen Schwachsinn gelesen.Da ich mit einigen Stadthelfern befreundet bin, kann ich nur sagen, dass ihr euch mal besser darüber informieren sollt bevor ihr so eine Scheisse schreibt
    # 03. Dezember 2004 - 14:05 Uhr
  16. Kröte schrieb:
    Ihr seid doch alle geistesgestörte Anarchisten
    # 03. Dezember 2004 - 14:13 Uhr
  17. Moe schrieb:
    >dass ihr euch mal besser darüber informieren sollt

    Worüber denn informieren? Die Qualität Deiner "Argumente" lässt keinen Anlass dafür erkennen.
    # 03. Dezember 2004 - 15:28 Uhr
  18. pla-pla schrieb:
    Stadthelfer
    Zugangsvoraussetzungen:
    Gewünscht werden tolerante Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher Nationalität, um auch dem interkulturellen Zusammenleben Rechnung tragen zu können, die älter als 25 Jahre sind. Die persönliche Eignung (aktuelles Polizeiliches Führungszeugnis) und eine abgeschlossene Berufsausbildung sollten vorliegen
    # 23. Dezember 2004 - 02:35 Uhr
  19. pla-pla schrieb:
    Stellt sich natürlich die Frage ob, die Voraussetzungen für alle zählen oder nur für manche???????
    # 23. Dezember 2004 - 15:48 Uhr
  20. Waldstein schrieb:
    schad’,

    hätt’ von Kröte gern was zum Stadthelfer–dasein erfahren. Bin durchaus neugierig, wer die sind, was genau die machen (sollen) und worin die sich von den »Hilfs-«polizisten unterscheiden, deren Bezeichnung ich übrigens wirklich peinlich finde.

    Falls Kröte hier noch mitliest: die leicht voreingenommene Stimmung Deinen Bekannten gegenüber, rührt von einer ganzen Anzahl von schlechten Erfahrungen mit eben diesen her. Bei den Gelegenheiten, als ich mit den »Helfern« zu tun hatte, haben sich diese durch einen ausgesucht rüden Ton, verbale Beleidigungen und völlig unmotivierte Agression ausgezeichnet. Vielleicht kann mir Kröte dazu ja mal was erhellendes sagen?

    Mal was anderes; bin beeindruckt, das kröte ’ne URL mit Umlaut hat!
    # 26. Februar 2006 - 08:30 Uhr

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