In my opinion the reason for not using weblogs at universities is not due to ignorance of open source products. If this were the case, universities could use commercial weblog products. But one can observe a general reluctance to introducing weblogs in education and teaching. From my personal point of view a fundamentally wrong conception of education is the main reason for the absence of weblogs in education. [...]
If weblogs are used in education on a large scale, they won't be just an add-on but they will change radically our way of teaching.
But the mentioned "if" is of major importance as the blogosphere will attack the interests of traditional teaching institutions - at least at university or postgraduate level. Instead of a lecturing style based on large, abstract and predefined chunks of content which has to be transferred into the learner's mind (= "objective knowledge" in the positivistic tradition) weblogs implement a different teaching style. Through micro content and the necessary personal point of view they are forcing a constructivist conception of knowledge building. The differences in power and relationship between teacher and student are obvious. With weblogs fully integrated into the curricula authoritarian teaching on a predefined schedule (Tuesday to Wednesday) will not be so easy anymore... [via Peter Baumgartner: Weblog have the potential to revolutionize education]
Ich wünschte es wäre nicht so, aber in meinem Pädagogikstudium in Giessen mache ich ähnliche Erfahrungen, wenn es um den Einsatz von Weblogs in der Lehre geht. Es scheinen weder das Interesse noch die Ressourcen vorhanden zu sein, um auch nur ein exploratives Szenario zu entwerfen. Ebenso scheint es nicht von Interesse zu sein, dass ich mich als Student damit beschäftige und diese Themen einzubringen versuche. Die Gründe werden mir mit Peter Baumgartners Ausführungen klarer. Fraglich bleibt nur, wie damit umzugehen ist.
A propos 'predefined schedule':
Lassen Sie uns dieses traditionelle Verständnis der Bildungsinstitutionen auch weiterhin zumindest irritieren, Herr Baumgartner. Ich bin sehr gespannt auf das neue Portal, by the way. ;-)

Grundsätzlich müsste natürlich der Einsatz von Weblogs in ein Theoriekonzept eingebunden werden und eher konstruktivistische Ansätze verfolgen, das ist richtig. Ich denke schon, dass Weblogs zu einer anderen Qualität und offenerem Lernen beitragen kann, wenn das Thema es denn her gibt.
Und zumindest in Teilen kann auch die Auseinandersetzung mit dem Medium an sich bereits zu neuen Wissensinhalten oder Perspektiven beitragen, denke ich. Gerade dann wenn der Lerner davon noch gar kein Vorwissen hat.
Als wir die Einführung in die Erziehungswissenschaft letztes Jahr mit einem Wiki statt mit einem Forum im Inet begleitet haben hatte ich den Eindruck, dass die Leute in der Tat dezentralisierter und contentorientierter als in einem Forum gearbeitet haben. Wiki an sich wurde eigentlich nur auf den Präsenztreffen, aber nicht im Web-Bereich thematisiert, dennoch hatte es einen Einfluss darauf wie die Lernen thematische Inhalte wahrgenommen und auch selbst generiert haben.
... über das sofa-blog und den blog an sich. <a href="http://myblog.de/showblog.p...
natürlich bietet es sich an, so ein formales (und ästhetisches) zuerst über blogs zu machen. so wie ja auch die besten blogs immer auch blogs-über-blogs sind.
aber ich denke doch, dass auch andere themen bearbeitbar sind. kriterium dürfte eher sein: themen, die die websphere und die mediasphere betreffen und dementsprechend auch durch verlinken neue dimensionen eröffnen.
ich selber bin ja fan von wikiblogs (wie vanilla, snipsnap, cuntilla, links gesammelt <a href="http://phaidon.philo.at/mar...).