Reto Eugster über die vermeintlich geringe Zahl schweizer Blogs: Gründe für eine verlangsamte Entwicklung im Vergleich zu Deutschland sind bereits ausgemacht. Es gäbe in der Schweiz ein geringeres Bedürfnis, politische Gegenöffentlichkeit herzustellen. Nun, ich bezweifle, dass die Herstellung einer politischen Gegenöffentlichkeit im deutschsprachigen Raum tragendes Element der Blogszene ist. Aber eigentlich geht es mir gar nicht darum. Es gibt - und das ist der wesentliche Punkt - keinen Grund, die Blogszenen entlang der nationalen Grenzen zu kategorisieren. Genau dies macht keinen Sinn. Ich nehme an, es gibt auch nicht unerheblich wenige Schweizer die das genauso sehen - und deswegen nicht unbedingt gleich irgendwo prominent auf ihr Blog draufschreiben: Hey, das hier ist in deutsch und mit der Endung .com, aber heyho, wir sind Schweizer, oder so ähnlich. Für mich ist und bleibt eine der schwersten Fragen, ob ich nicht doch auf Englisch bloggen sollte. Irgendwas kam mir aber daran auch wieder falsch vor, deswegen habe ich mich da bislang zu keiner Entscheidung durchgerungen. Am wahrscheinlichsten ist dass es hier irgendwann mal eine englische Kategorie geben wird, oder dass ich irgendwoanders ein englischsprachiges Researchblog starte.
Gerade der inhaltliche Krams passt hier nicht wirklich gut zu meinen sonstigen Eskapaden rein, habe ich manchmal den Eindruck. Aber ich schweife ab.
Blogger's nationale Identität?
11. Mai 2004 - 14:23 Uhr - Moe2 Kommentare:
- kris schrieb:
Schon putzig, dass das Blogentwicklungsland D noch als gutes Beispiel dienen kann.# 11. Mai 2004 - 17:55 Uhr
- frau w. schrieb:
ja, und vor allem mit den gleichen argumenten, die immer im vergleich usa/deutschland angeführt werden. ich könnt mir kringeln :o)))# 11. Mai 2004 - 18:42 Uhr
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