Interview: Blogger, das liebe Recht und Kritik an Unternehmen

17. Dezember 2004 - 18:39 Uhr - Moe
Klaus Eck hat in seinem Weblog PR Blogger den Blogger-Kollegen Arne Trautmann (Rechtsanwalt in München mit den Tätigkeitsschwerpunkten IT-Recht, Urheber- und Verlagsrecht sowie gewerblicher Rechtsschutz) interviewed, und es geht um sehr interessante Fragen:
  • Können Blogger einfach gefahrlos jedes Unternehmen kritisieren?
  • Wie verhält es sich mit der Kritik gegenüber anderen Bloggern?
  • Wie steht es nun bei unwahren Tatsachenbehauptungen?
  • Es gibt immer wieder die Diskussion in der Blogosphere, ob Blogger wie Journalisten behandelt werden können. Wie wirkt sich das auf ihre Rechte beim Bloggen aus?
...und einiges mehr. Lesebefehl!
2. Nachgebloggt: Arne Trautmann, Law-Blog (PR Blogger)

5 Kommentare:

  1. Tobias schrieb:
    interessantes Interview!
    # 18. Dezember 2004 - 11:38 Uhr
  2. Jörg schrieb:
    Sehr ehrhellend war das Interview auch nicht, da es vornhemlich um den "Fall Jamba" ging.

    Es gibt ja zwei Ebenen. Zum einen die juristische und zum anderen die moralisch-ethische. Was juristisch nicht verboten ist, muss noch lange nicht moralisch erwünscht sein. Aber das hat man ja auch beim "Fall News" gesehen. Da gibt es blogger, die mit der Dampfwalze durchs Land ziehen und verkünden: Ich darf das, es ist nicht verboten. Vergleiche zu dem neo-kapitalistischen Gebahren von internationalen Konzernen sind nicht zufällig.
    # 18. Dezember 2004 - 12:15 Uhr
  3. Moe schrieb:
    Nicht schlecht, "Jörg" - jetzt müsste man sich nur noch entscheiden ob man hier liest oder kommentiert da man mich für die Stasi, die Nazis (Herr Forner ist sich da noch nicht so sicher - aber ist ja eh alles dasselbe: http://www.forner.de/logi/a... ) oder neo-kapialistische Grosskonzerne hält.

    Schwierig zu erklären könnte eventuell noch sein, wieso die allermeisten BloggerInnen die ich dann tatsächlich in der News zitiere damit nicht nur kein Problem haben, sondern dem auch positiv gegenüberstehen. Aber anscheinend gibt es noch Leute, die der Ansicht sind dass ihre Moralvorstellungen die einzig wahren, richtigen und guten sind. Lustigerweise sind das meist Leute, die hier zwar eifrig mitlesen aber dennoch mein Weblog wirklich schlimm finden müssen.

    Wozu es allerdings gut ist, Äpfel und Melonen zu vergleichen erschliesst sich mir nicht. Um bloss nicht über das jeweilige Thema sprechen zu müssen? Sonst käme man am Ende eventuell noch zu einer differenzierten Betrachtungsweise.
    Aber wozu denn, wenn es so schöne Vergleiche gibt.
    # 18. Dezember 2004 - 12:32 Uhr
  4. René schrieb:
    @Jörg: Und wer legt fest, was "moralisch-ethisch" konform ist? Es gibt in diesem Land immer noch das Recht der freien Meinungsäußerung.
    # 18. Dezember 2004 - 14:23 Uhr
  5. Jörg schrieb:
    Wer jemanden braucht, der ethisches Handeln "festlegt", dem ist wahrscheinlich nicht zu helfen.
    # 18. Dezember 2004 - 20:57 Uhr

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