O'Reilly lässt die Bücher frei

25. April 2003 - 19:32 Uhr - Moe
Und der Wald freut sich :)Der US-amerikanische Buchverlag O'Reilly & Associates hat angekündigt, mehrere hundert Bücher unter die Lizenzbedingungen des Creative-Commons-Projekts zu stellen. Vorbehaltlich der Zustimmung der einzelnen Autoren sollen in den nächsten Wochen 157 bereits vergriffene Bücher unter der so genannten Attribution-Lizenz zum freien Download angeboten werden. Die Bücher dürfen dann frei kopiert werden, so lange die Urheber genannt bleiben. Zusätzlich wird O'Reilly rund 400 noch im Handel erhältliche Bücher unter das so genannte Founders' Copyright stellen. [mehr bei Heise] [via Industrial Technology and Witchcraft]

7 Kommentare:

  1. Sebastian schrieb:
    Das ist eine sehr nette Geste von O´Reilly!

    Daran sollten sich andere Verlage (Gilileo Press z.B.) mal ein Beispiel nehmen.

    Der Nachteil ist, irgendwie den kram wieder auf Papier zu bekommen. Schonmal versuch ein Buch aufm Rechner zu lesen - eine Tortur für die Augen!
    # 25. April 2003 - 21:23 Uhr
  2. Sebastian schrieb:
    Galileo meinte ich!
    # 25. April 2003 - 21:24 Uhr
  3. Irene schrieb:
    Ich nehme an, die machen das nicht, weil sie so nett sind, sondern weil es sich für den Verlag nicht lohnt, das Buch nochmal aufzulegen, er aber dennoch die Nachfrage befriedigen will.
    # 26. April 2003 - 01:27 Uhr
  4. Moe schrieb:
    ich gehe nicht davon aus dass sie es machen weil wie einfach nur nette menschen sind, dennoch halte ich es für lobenswert ;)
    # 26. April 2003 - 01:57 Uhr
  5. Michael schrieb:
    O'Reilly verfolgt die "nette" Schiene recht konsequent. Zum Beispiel hostet der Verlag Seiten wie http://macdevcenter.com/ oder http://www.perl.com, und man kann Bücher mit Safari online lesen.

    Natürlich ist das auch Werbung für den Verlag. Aber es ist nette Werbung. Viele andere Verlage haben das Potential, das in online-Services steckt, noch gar nicht begriffen.
    # 26. April 2003 - 08:04 Uhr
  6. Irene schrieb:
    Ach so - Du meinst, andere sehen den Kunden noch als Gegner.... die Fraktion gibt es natürlich auch. (Ich hatte im Hinterkopf, daß ein Verdi-Kollege erwähnte, es käme auch vor, daß deutsche Verlage vergriffene Publikationen online stellen, ohne den Autor zu fragen. Wenn's drum geht, Autorenrechte für sich zu reklamieren, ohne dafür zu bezahlen, sind einige Verlage schon recht weit....)
    # 26. April 2003 - 15:53 Uhr
  7. redcurrant schrieb:
    Und warum freut sich der Wald? Wegen der Emissionen?

    Irgendwie habe ich die Erfahrung gemacht (Uni, Universitätsbibliothek), dass ziemlich viel ausgedruckt wird. Und ob das summa summarum soviel weniger Emissionen hervorruft...
    # 28. April 2003 - 20:32 Uhr

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