Blogger beim ORF?

10. Januar 2004 - 16:18 Uhr - Moe
... scheinen ja eine ganz besondere Spezies zu sein. So zumindest Sierra's Begegnung der etwas anderen Art nach dem profil.at-Artikel über "Lock-Bücher".
Wie man aus folgendem Abschnitt aus dem profil.at-Artikel Wirtschaft.
Direktheit und Unmittelbarkeit sind auch Qualitäten, die für die Wirtschaft ein zunehmend interessanter Faktor sind. "Mit Weblogs als Marketing-Instrument auf einer Website können Unternehmen die Wünsche ihrer Kunden wesentlich besser kennen lernen, Kundenbindung und gleichzeitig auch Marktforschung betreiben“, erklärt Dieter Rappold, Gründer von Knallgrau.
dann Dazu noch folgende Bemerkung: der gegen Ende der Geschichte zitierte Knallgrau-Werbefritze, der sich nicht entblödet Weblogs in erster Linie als "Marketing-Instrument" zu definieren und damit ihrer Seele zu berauben, hat mich vor ein paar Monaten unter einem anonymen Nick in eine Debatte über die Moral, Integrität und Qualität von Weblogs verwickelt, die abrupt zu Ende war als ich mich über sein Schnarchnasen-Log lustig gemacht habe, das er vor mir verbergen wollte. (nachzulesen im orf-Journal von Martin Blumenau) machen kann, dass weiss wohl nur der Herr Blumenau selbst. Abgesehen davon, dass das Gespräch anscheinend der Fantasie Herrn Blumenaus entspringt, finde ich es beachtlich dass sich der ORF derartig stümperhaft arbeitende Schreiberlinge leisten kann.

2 Kommentare:

  1. Claus schrieb:
    > „Mit Weblogs als Marketing-Instrument
    > auf einer Website können Unternehmen
    > die Wünsche ihrer Kunden wesentlich
    > besser kennen lernen, Kundenbindung
    > und gleichzeitig auch Marktforschung
    > betreiben“, erklärt Dieter Rappold,
    > Gründer von Knallgrau.

    Zuerst dachte ich, das Knallgrau wäre ein Witz, aber das soll wohl irgendwie originell sein?!?

    Und zum "Marketing-Instrument: Trend erkannt - hopp - aufgesprungen! Aber: Mit irgendwelchen aalglatten Werbesprüchen ("unsere Kompetenz" etc.) werden diesen Business-Weblogs bald die Besucher wegbleiben (schätze ich). Und zum Artikel selber: Wenn Links nicht mal verlinkt werden, sondern son einfach zum "Copy & Paste" in die Seite eingestreut werde, zeugt das nicht gerade von grosser Kompetenz.

    Zu Martin Blumenau: Ich finde sein Blog schlecht strukturiert und etwas wirr. Da werden dem Besucher einfach ein paar Informationsbrocken hingeworfen. Kein guter Stil!
    # 11. Januar 2004 - 09:43 Uhr
  2. Moe schrieb:
    Claus, zu dem Satz den du da zitierst, also ich würde jedes Wort dazu unterschreiben!
    Und ich sehe da keinerlei Allgemeinaussage über Weblogs, sondern nur unter der bestimmten Perspektive Marketing eben. Dagegen ist nichts zu sagen, finde ich.
    Das wäre ja sonst so, wie wenn ich Aussagen darüber treffe ob und wie man mit Weblogs lernen kann, und sich dann jemand beschwert "hey, der Moe fordert dass wir mit Blogs lernen MÜSSEN, was fällt dem ein". Und das nur, weil ich ein paar Qualitäten *bezüglich* Blogs und Lernen genannt hätte. Ähnlich verhält es sich hier mit dem Umdeutungen des Herrn Blumenau. Nur der müsste es besser wissen.
    Nebenbei betreibt knallgrau.at ja das Weblog-Portal twoday.net nicht ganz ohne Erfolg, wie mir scheint. Also wie es da intern aussieht weiss ich natürlich nix, es geht mich auch nix an und selbst wenn würde ich es hier nicht schreiben =)
    Aber die Kunden von twoday sind sehr zufrieden, denke ich mal! Schliesslich läuft der Service ja auch eins-a.
    # 11. Januar 2004 - 10:12 Uhr

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