Die Telepolis wartet mal wieder mit einem Rundumschlag zum Phänomen Weblog auf und stellt die alte, für die meisten Blogger gar nicht mehr soo relevante Frage "Medienrevolution oder Tagebücher", geschrieben von Mario "Mehrzweckbeutel" Sixtus. Ich fand den Artikel an sich von der technischen Seite her ziemlich gut, nur vielleicht etwas bedeutungsschwanger. Aber vielleicht muss man bei so etwas einfach die vielen, latenten Erwartungen die an Weblogs gestellt werden formulieren, fast als ob es sich dabei um tatsächliche Effekte handeln würde. "Re-Demokratisierung des Netzes" und "Rückeroberung des Webs" hört sich immer gut an, irgendwie ist ja auch irgendwas dran, und ausserdem wurde diese Erwartung an bereits jede mehr oder minder populäre Web-Technologie gestellt. Was Weblogs hier in Deutschland zur Demokratie (im Web) beigetragen haben, wüsste ich jetzt aber gerade nicht zu sagen.
Insgesamt liefert der Artikel aber einen wie ich meine ganz guten Überblick zum Thema - auch wenn die TP-Trolle anderes vermuten lassen. [via Tim Pritlove]
Telepolis (mal wieder) über Weblogs
15. Dezember 2003 - 10:48 Uhr - Moe3 Kommentare:
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das sind doch alles phrasen.
nichts desto trotz ist das web durchs blogging ansprechender und attraktiver geworden.
bloggenden gruss
deine gurke..;)