Fotohandys auch auf öffentlichen Plätzen verbieten

22. Oktober 2003 - 12:34 Uhr - Moe
...will man nun in den USA, und da geht es nicht um Terrorismus, wie lox in einem sonst sehr guten Artikel schreibt, sondern darum dass Kameraüberwachung für den Staat nur dann funktioniert, wenn es eine asymetrische Überwachung ist. An dieser Überwachung sollen andere nicht teilhaben dürfen, nur so bleibt die Macht über die Bilder gewahrt. Ich frage mich, an welchem Tag wohl meine DigiCam in der Öffentlichkeit verboten wird.

Siehe auch:
Wie CNN die Problematik von Kameraüberwachung umdeutet
Postmoderne Bildlogik für Anfänger

3 Kommentare:

  1. djo schrieb:
    Ich hatte mal das seltsame Erlebnis, während einer Zugfahrt mit dem Interconnex von Marburg nach Berlin an wirklich *jeder* Station einen Fuzzi mit Kamera zu sehen, der den Zug photographierte. Strange so etwas - selbst bei der DB ist mir das mal aufgefallen, dass da auch auf den kleinsten Provinzbahnhöfen Leute mit Kameras rumstehen und filmen...
    Leider leider hatte ich keine Cam zur Hand - denn nix stresst die Kameraleute mehr ab, als selbst ins Bild zu kommen :)
    # 22. Oktober 2003 - 14:34 Uhr
  2. Kai Raven schrieb:
    Gefährliche Sache so ein Verbot, was sollen die CCTV-Dokumentationsprojekte in einzelnen deutschen Städten oder Projekte von z. B. Privacy International noch dokumentieren ohne Fotohandys, bzw. Digicams? Überwacht die Überwacher ist in Sachen Videoüberwachung dann kein großes Thema mehr, was die bildliche Vermittlung betrifft.
    # 23. Oktober 2003 - 02:02 Uhr
  3. Moe schrieb:
    sehr richtig, kai. dann kann auch niemand mehr studien anfertigen, die wissenschaftlich belegen wie sinnlos videoüberwachung ist wenn es um sicherheit geht.
    # 23. Oktober 2003 - 12:18 Uhr

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