Japanische Stadt will 2700 Kinder überwachen

02. Oktober 2003 - 16:48 Uhr - Moe
In Japan will eine ganze Stadt ihre Kinder satellitengestützt überwachen lassen. Die Stadt Murakami im Norden Japans plant alle 2.700 Volksschulkinder und Schüler der Mittelschul-Unterstufe mit Pager-ähnlichen Geräten auszustatten, mit deren Hilfe die Eltern dann den Aufenthaltsort ihrer Kinder online verfolgen können. Das System beruht auf einer Kombination des satellitengestützten Global Positioning System [GPS] mit Mobilfunkortung. Das Gerät soll zudem mit einem Notfallknopf ausgerüstet sein, der bei Betätigung eine Sicherheitskraft verständigt. [via futurezone.ORF.at]
Einfach pervers, meine ich. Das toppt sogar die Total-Überwachung duch Videokameras im Klassenzimmer.

4 Kommentare:

  1. Robert Basic schrieb:
    wenn Du eines Tages Kinder haben wirst, bin ich gespannt, ob Du dazu immer noch "pervers" sagen wirst. Es ist immer eine Frage, wie weit man sich in andere Standpunkte eindenken kann.
    # 02. Oktober 2003 - 21:02 Uhr
  2. Moe schrieb:
    oh ja, gerade wenn ich Kinder haben sollte werde ich mich mit Händen und Füssen dagegen wehren wenn die Machthabenden meinen sie könnten mein Kind mit Peilungssendern versehen, das kannste aber glauben..
    # 03. Oktober 2003 - 11:25 Uhr
  3. Martin schrieb:
    Immerhin sinds keine Fußfesseln oder Implantate, nen Pager lässt sich leicht ablegen.
    # 04. Oktober 2003 - 16:31 Uhr
  4. Özcan schrieb:
    Von der anderen Seite gesehen wäre es ein Vorteil!
    wenn mein Kind entführt wird, kann man es über GPS schnell finden.
    Oder?
    # 09. Dezember 2003 - 14:47 Uhr

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