Das Weblog Medienwelten "Drehen und Wenden" verknüpft postmoderne Bildlogik, so wie ich sie verstehe, mit dem Phänomen der Weblogs: Wir stossen damit zur Behauptung vor, dass Weblogs das Aufbäumen der Textkultur gegen die Bildkultur sind. Die Weblog-Bewegung zeigt, dass Meta-Analysen in Postmans Sinne gefährlich sind, dass soziale Entwicklungen stets durch Trend und Gegentrend gekennzeichnet sind. Weblogs jedenfalls geben Einblick in eine neue Textgeneration, in neue Sprachsphären - in eine neue Verbindlichkeit der Schriftlichkeit. [via Drehen und Wenden: Ich erzähle mein Leben. Scheibchenweise.]
Wobei ich in diesem Fall Tagebücher als eine Teilmenge von Weblogs ansehen würde. Der Gedanke des semantischen Webs unterliegt den Weblogs im Allgemeinen vielleicht sogar stärker, auch wenn Tagebücher wohl räumlich und zeitlich stärker an den Autor angebunden sein dürften und somit deutlich autobiographischer sind.
Textkultur vs Bildkultur?
21. August 2003 - 16:10 Uhr - Moe2 Kommentare:
- soxx schrieb:
Bin der Autor des Testes bei Drehen und Wenden: Deinen Kommentar finde ich interessant! Danke!# 22. August 2003 - 20:13 Uhr
- Moe schrieb:
ich danke dir, soxx ;)# 22. August 2003 - 22:25 Uhr
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