Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

hin & veg

29. Juni 2009 - 21:36 Uhr - Moe
Ohne Worte

Not to be forgotten

29. Juni 2009 - 21:30 Uhr - Moe

http://www.last.fm/music/Michael+Jackson

Die Sache mit dem Bloggen

29. Juni 2009 - 21:18 Uhr - Moe
Irgendwie blogge ich hier ja nicht mehr viel. Früher hab ich ja mitunter auch recht viel Meta-Blogging betrieben, also das Bloggen über Weblogs, den Umgang damit, die Blogosphäre an sich und überhaupt. So ungefähr das, was viele heute bei und über Twitter machen.

Wie auch immer, heut möcht ich das mal wieder tun, aber eher selbstbezüglich, ohne Quellen, und wie's mir gerade in den Sinn kommt. Irgendwie denke ich beim öffentlichen Schreiben mehr nach als früher, was dem Schreiben nur bedingt förderlich ist. Nachdenklich gemacht hat mich auch der Blogpost von Thomas Frütel: Der Weg in die Cloud: Evolution der Blogosphäre. Zwar hab ich mich auf Twitter ein bisschen lustig drüber gemacht, aber neben der persönlich-zeitlichen Situation ist es meiner Ansicht nach schon ein ausschlagender Punkt: Wir hatten ja nix. Als ich zu bloggen begann, gabs nur sehr wenige Bloghoster, und ein paar hundert Blogs in Deutschland, die meisten davon selbst gehostet. Kein Flickr, delicious, Qype, Twitter oder Facebook usw., wo man eben seine Inhalte veröffentlichen, sich vernetzen und miteinander kommunizieren kann.

Während Blogs die sich durch personal Publishing in Existenz schreibende digitale Identität im Web für die meisten Menschen erst ermöglicht hatten, stand das, was man nun Web 2.0 oder heute auch Social Media nennen mag, zwar irgendwie sichtbar am Horizont, aber dennoch in weiter Ferne. Eigentlich war das Blog an sich ja noch ein zentraler Bündelungspunkt der Aktivitäten und Inhalte einer Person. Spezifische Fachblogs waren viel weniger prominent. Naja und das Blog ist ja an sich die Mutter aller anderen Web 2.0-Dienste. Ohne einen Permalink, eine chronologische Sortierung und einen RSS- oder sonstwas-Feed geht ja fast nix. Diskussionen und inhaltliche Streams der virtuellen Identität einzelner Personen sind heute deutlich fragmentierter geworden. Wir nutzen das Web ganz anders, bündeln nicht mehr nur die Inhalte persönlich ausgewählter Blogs in unseren RSS-Readern, sondern verteilen unsere Aktivitäten sowie die Rezeption der Inhalte anderer auf die jeweils darauf spezialisierten Dienste. Dort wird uns unsere gegenseitige Aufmerksamkeit geradezu zugeführt, und das wenns geht quasi in Realtime.

Damit hat die Entwicklung des Webs also einen Anteil daran, wie sich das Bloggen - sicher nicht nur für mich - verändert hat. Ein ganz anderer Punkt ist natürlich noch die persönliche Situation, was Inhalte und was Zeit angeht.

Auch über wenn man so will im weitesten Sinne politisches habe ich früher öfters mal gebloggt. Da war irgendwie dieser Drang, vielleicht auch die Hoffnung, durch Schreiben etwas zu verändern, und wenn das schon nicht geht, sich immerhin die Welt oder seine Sicht darauf zu erschreiben. Heute glaube ich, die Veränderung im Web kommt eher durch die Masse einer Bewegung, einer Position oder auch nur eines Gedanken zustande. Nur warn da nicht so furchtbar viele. Meine Schreibe war dann auch mal eher wütend, und Freunde hab ich mir damit auch nicht immer gemacht. Manches was ich vor ein paar Jahren geschrieben hab ist mir heute etwas peinlich.

Manchmal lese ich aber auch einen alten Text und frage mich wo ich die Zeit und die Orientierung her hatte, so viele Quellen und Meinungen aufzutreiben und querzuverlinken. Inhaltlich zu bloggen braucht ja auch viel Zeit, inhaltliches Wissen, und eine Verortung im Diskurs. Aber irgendwie war da eben die Zeit dafür da, das sieht bei einer Festanstellung schon etwas anders aus. Nach einem Tag im Büro bin ich Abends nicht unbedingt so scharf darauf, noch mehr Zeit konzentriert am Rechner zu verbringen, ausser der, die ich dann eh noch ab und an mit Arbeit verbringe. Was natürlich auch Einfluß auf die potentielle Leserschaft hat. Andererseites kann ich vieles, über das ich als Student gebloggt habe, heute auch persönlich besprechen, das ging "damals" eher selten. Als Student kannte ich eigentlich niemanden der irgendwas mit Blogs oder Wikis am Hut hatte in meiner Stadt. Hamburg und das Web sind nicht nur so gesehen für mich derzeit auf jeden Fall the place to be. :-)

Nur das mit dem Bloggen, da muss was passieren.

Mahnwache gegen Netzsperren vorm Rathaus Hamburg

20. Juni 2009 - 17:22 Uhr - Moe

...war heute von 12-14 Uhr. Ich kann das schlecht schätzen aber denke mal so 200-300 Leute waren da.

Mahnwache gegen Netzsperren, morgen (20.6.) auf dem Rathausmarkt in Hamburg

19. Juni 2009 - 14:46 Uhr - Moe
An diesem Sonnabend, dem 20.6.2009, wird der Landesverband Hamburg der Piratenpartei eine Mahnwache auf dem Hamburger Rathausmarkt abhalten. Unter dem Motto "Netzsperren Stopp" werden wir von 12 bis 14 Uhr unbequeme Einwände gegen die (Un)Wirksamkeit des geplanten Gesetzesentwurf zum Schutz vor Kinderpornographie kundtun.
[Mehr]

Klimakiller Fleisch

19. Juni 2009 - 10:47 Uhr - Moe
Cow's tongue Fleischkonsum ist in entwickelten Industriestaaten nicht erst seit gestern kein notwendiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung mehr. Er begründet sich vornehmlich durch Gewohnheit, Tradition, Ideologie oder Religion. Die Kosumenten nehmen eine erhebliche Schädigung der Umwelt und des Klimas zu Lasten etlicher nachfolgender Generationen in Kauf, um nicht auf ihre Lust, Gewohnheit oder Überzeugung verzichten zu müssen. Gleichzeitig trägt der Konsum von Fleisch dazu bei, dass schon heute mehr Menschen auf diesem Planeten hungern müssen.

Tatsächlich braucht man sieben bis 16 Kilogramm Getreide, um ein Kilogramm Fleisch zu erzeugen. Auf der dafür benötigten Fläche ließen sich im selben Zeitraum 200 Kilogramm Tomaten oder 160 Kilogramm Kartoffeln ernten. Fleischverzehr ist also die effektivste Form der Nahrungsmittelvernichtung, und er verschwendet auch Energie.
Schadet Fleischkonsum dem Klima? (Focus, 16.03.07)

Die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch belastet das Klima so stark wie 250 Kilometer Autofahrt.
Ein Kilo Fleisch verursacht 36 Kilogramm Kohlendioxid (Spiegel, 19.07.2007)

Die Viehwirtschaft trägt zwar nur 1,4 Prozent zur weltweiten Wirtschaftsleistung bei, ist aber nach den FAO-Zahlen zu 18 Prozent für die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen verantwortlich und steht damit sogar noch vor dem weltweiten Transportsektor.
Fleisch schmeckt dem Klima nicht (Regenwald e.V., 02/2007)

Das neue Twibble Mobile

13. April 2009 - 20:21 Uhr - Moe
Am Wochenende ist die neue Version Twibble Mobile 0.93 (Java) als Beta erschienen! Da ich Twibble Mobile seit einer ganzen Weile rege nutze, freue ich mich über die neue Version, und sage doch auch gleich mal meine Meinung dazu, denn es ist ja eine Beta. Dass ich aktiver Nutzer heißt übrigens nicht unbedingt, dass meine Ansicht auch für andere gelten muß. Das finde ich recht schwer zu beurteilen, da ich sonst persönlich keine anderen Nutzer von Twibble kenne, und daher nicht wirklich weiß, wie andere das Programm benutzen.

Das neue Twibble Mobile ist anscheinend komplett neu geschrieben worden, und kommt nun ohne einen „Zwischen“-Server aus. Neu sind nun eigene Screens für Direct Messages und @-Replies. Davor konnte man in der vorherigen Version da lediglich hin- und her filtern, was für mich eigentlich ausgereicht hat. Denn die DMs und @Replies tauchen ja eh im eigentlichen Stream auf, und ich muss die eher selten nochmal nachlesen. Wenn man nun das „Steuerkreuz“ (/Cursor) des Handys nach links oder rechts bewegt, wechselt man zwischen allen Tweets derer denen man followt, den Direct Messages und den @Replies. Das ist für mich eher nicht so praktisch, denn filtern konnte man wie gesagt in der alten Version, und ich hab diese Funktion nicht so oft benutzt. In der alten Version konnte man mit Links/Rechts dann stattdessen den gesamten sichtbaren Bereich hoch- und runtergehen, quasi Page up/down (das geht nun mit 5/8, wobei man beim E71 dazu erst die Funktionstaste benutzen muß, um Zahlen statt Buchstaben zu wählen). Das fand ich eigentlich besser, denn wenn man ein paar Leuten followt kommen da ja relativ viele neue Tweets zusammen, und so konnte man direkt mit dem „Steuerkreuz“ schnell über alle Tweets hoch- und runternavigieren, anstatt einzeln Tweet für Tweet nach oben oder unten zu drücken. Dazu kommt, dass in der neuen Version immer der neueste Tweet markiert ist, wenn in der Zwischenzeit neue geladen wurden. In der vorherigen Version war immer derjenige Tweet markiert, den man eben zuletzt markiert hatte, glaub ich. Wenn man dann Twibble im Hintergrund laufen hatte und es neue Tweets gab, konnte man also gleich sehen wo man mit dem Lesen „stehengeblieben“ war, und mit Links/Rechts schnell hoch- und runterspringen um die Tweets zu lesen. Das war meiner Ansicht nach sehr praktisch! Jedenfalls entsprach es mehr meiner Nutzung, da ich die Tweets nicht immer einzeln hoch- und runter anwählen musste, und auch nicht oft zu Direct Messages oder @-Replies gewechselt habe.

Was hat sich sonst so verändert? Retweets werden jetzt mit RT dargestellt, aber irgendwie vermisse ich das @ vorm Namen desjenigen, den man retweetet. Ob man noch per SMS twibblen kann weiß ich nicht so genau, denn es gibt zwar noch die Nummer des SMS-Gateways in den Options, aber ich habe keinen Menüeintrag gefunden um es zu benutzen. Bei den Menüs kann man nicht mehr vom obersten Menüpunkt zum untersten springen, indem man nach oben drückt (und beim untersten umgekehrt), so dass man recht viele Klicks braucht um das Programm zu schließen (unterster Menüeintrag). Da bin ich mir nicht sicher, ob das einen guten Grund hat oder noch in der Mache ist. Wenn man URLs aus einem Tweet anwählen will, gibt’s da jetzt auch ein paar mehr Menüeinträge die man durchspringen muss, glaub ich. Statt Twitpic wird nun der Bilderupload zu Mobypicture unterstützt. Die Site kannte ich noch nicht, also hab ich sie mir kurz angesehen und es sah echt ganz gut aus, aber Twitpic scheint mir deutlich weiter verbreitet, da es die Kommentare auch wieder twittert und in vielen anderen Clients genutzt wird. Mobypictures kann dafür aber anscheinend mit Geotags was anfangen, und die Fotos lassen sich in alle möglichen anderen Dienste weiterposten (Twitter, Facebook, Wordpress, usw). Außerdem wird von Mobypictures anscheinend auch der Upload mit Nokia Online Share unterstützt, aber das hab ich noch nicht ausprobiert.

So, das wäre dann erstmal meine Ansicht zum neuen Twibble, bzw. den Veränderungen in der für mich gewohnten Nutzung. Nicht komplett erwähnt habe ich, was Twibble Mobile überhaupt alles kann, also schauts euch einfach mal bei twibble.de an! Besonders gut an Twibble gefällt mir, dass man einstellen kann wie oft es neue Tweets ziehen soll, dass eben in einem Stream alles zu sehen ist, auch die @Replies und DMs, und dass man auch seine GPS-Daten oder vorab festgelegte Textteile wie z.B. Tags einfügen kann. In der neuen Version kommt dazu, dass man nun auch die Profilbilder anzeigen lassen kann. Das finde ich zwar ganz nett, verzichte aber aus Platzgründen drauf (E71). So oder so, der meiner Ansicht nach bislang beste Twitterclient, den ich bisher auf meinen Handys (erst N73 und dann E71) hatte!

Skype: Show how many contacts I have

07. April 2009 - 09:52 Uhr - Moe


Das kann ich bei Edit Profile zwar auswählen, aber die Windows-Version von Skype hielt es noch nie für notwendig, auch mir anzuzeigen, wieviele Kontakte ich habe. Das bekommen nur die anderen zu sehen.

ix hat ja nix gegen Kritik

06. April 2009 - 19:44 Uhr - Moe
Das ist gleich doppelt gut:
ich hab ja nix gegen kritik, auch gegen kritik unter der gürtellinie, aber dieses diffuse, pauschale rumnörgeln nervt.
Gut, denn ein großer Teil der Kritik an der re:publica ist so reflexhaft, dass es weh tut, und richtet das an, was er kritisiert: Die postulierte Selbstreferentialität ohne Wirkung. Gut aber auch, weil ich mich unweigerlich an einen der besten Sätze der je wo geschrieben stand erinnert fühlte (sinngemäß):
Ich habe nichts gegen Fremde. Einige meiner besten Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden da sind nicht von hier!
Methusalix im Asterix-Comic "Das Geschenk des Cäsars"

Das eine hat mit dem anderen zwar eigentlich nix zu tun, aber ich für meinen Teil hab irgendwie schon etwas gegen Kritik unter der Gürtellinie. Nur ist das der Kritik ja egal. Konnte ich früher aber selbst auch manchmal ganz gut. Nur was wollte ich nochmal sagen?
Tag:

Schwarz auf Weiß

10. März 2009 - 14:05 Uhr - Moe
... ist eine Farbe die in diesem Blog schon immer gut funktioniert hat. Beschwerden, das sei zu hell, gab es noch keine. Ok, wenig bis gar nicht bloggen schont die Augen auch dementsprechend.

Konferenz re:publica '09 am 1.-3. April in Berlin

10. Februar 2009 - 20:15 Uhr - Moe
Leider habe ich es die beiden letzten Jahre ja nicht auf die re:publica geschafft. Letztes Jahr gabs einfach zu viel zu tun, und vorletztes Jahr war ich in Innsbruck, und mir der Weg einfach zu weit. Momentan gibts zwar auch ziemlich viel Arbeit, aber das wird im April dann schon wieder gehen, so dass ich bestimmt drei Tage abkömmlich bin. Deswegen hab ich heute Urlaub eingereicht, und freue ich mich schon sehr auf die re:publica 2009 - Shift happens! 207 reguläre Tickets sind übrigens derzeit noch zu haben.

Einen neuen Chef

12. Januar 2009 - 16:31 Uhr - Moe
... habe ich dann jetzt wohl auch:
Qype ernennt Stephen Taylor zum neuen CEO
Gründer und bisheriger CEO Stephan Uhrenbacher wechselt in den Vorsitz des Beirates
Aber ich bin mir sicher, dass man auf Stephans Blog stephan-uhrenbacher.com noch das eine oder andere zu lesen bekommen wird. Und dann gibts da ja auch noch Twitter. :-)
Tag:

Tweetbacks für Wordpress

09. Januar 2009 - 15:11 Uhr - Moe
Tweetbacks sind wie Trackbacks nur eben für Links von Twitter, und mit diesem dufte Wordpress-Plugin kann man die in sein WP-Blog einbauen. Jetzt brauch ich also nur noch ein Wordpress-Blog. Fraglich bleibt, ob hiermit konstruktive Kommunikation tatsächlich möglich ist. Während ein Trackback meist einen inhaltlichen Bezug darstellt, ist Twitter oft ja eher flüchtige Kommunikation, und sonderlich weit ausholen kann man da auch nicht. Momentan wirkt das für mich eher ein bißchen wie ein Linktausch: Linke von Twitter auf mein Blog, und Du bekommst einen Backlink.
Aber der Anfang ist gemacht, das ist schonmal gut. Und ich mag mich ja auch täuschen, das wäre beileibe nicht das erste Mal. Jetzt warte ich noch auf die Erfindung des Tweetback-Spams.

Gestern

06. Januar 2009 - 11:50 Uhr - Moe
... hätte ich sechsjähriges Blogjubliäum feiern können. Wenn ich letztes Jahr hier denn irgendetwas gebloggt hätte.

Microsoft will Yahoo kaufen

01. Februar 2008 - 13:01 Uhr - Moe
... das behaupten zumindest mehrere Quellen da draußen, und jetzt seh ichs auch bei SpOn: Microsoft will Yahoo schlucken - für 44,6 Milliarden Dollar. Der Tag könnte noch spannend werden.

Welt Online: Microsoft will Yahoo schlucken – Dax jubelt

Hessen hat gewählt

28. Januar 2008 - 10:23 Uhr - Moe
... und Claus Christian Malzahn schreibt bei SpOn dazu:
Dass die hessischen Wähler Kochs Pöbel-Wahlkampf nicht goutierten und die CDU offenbar zehn Prozent ihrer Wähler verlor, zeigt, dass der CDU-Mann fürs Grobe sich komplett verschätzt hat. Koch konnte mit seinen xenophoben Attacken niemanden mobilisieren außer seinen Kellner in Springers Boulevard. Die Qualität politischer Debatten kann das nur steigern.
Die hessischen Wahlergebnisse gibts en Detail beim Hessischen Rundfunk. Kritik an den Wahlcomputern wurde übrigens nicht nur im Vorfeld, sondern auch während der Durchführung der Wahl laut. Und ich bin jetzt nicht nur auf die Regierungsbildung sehr gespannt, sondern auch, ob und wann die SPD zu ihrem Versprechen stehen wird, die Studiengebühren in Hessen wieder abzuschaffen.

Fünfjähriges

05. Januar 2008 - 17:36 Uhr - Moe
5 Heute vor fünf Jahren hab ich anscheinend mein erstes Posting auf PlasticThinking geschrieben, sehe ich gerade. Wobei man das letzte Jahr ja eigentlich kaum zählen darf.

Das kann 2008 ja nur besser werden. :-)

Meine neue Handynummer: +49 1577 5700032

05. Januar 2008 - 16:58 Uhr - Moe
Meine Handynummer hat sich geändert. Meine neue Handynummer lautet +49 1577 5700032 (blau.de). Unter allen anderen Nummern bin ich nicht mehr erreichbar.

Hier nochmal die neue Nummer als hcard:

Stephan Mosel
+49 1577 5700032

This hCard created with the hCard creator.


Ich hoffe mal, diese Nummer bleibt dann auch ne längere Weile so. Immerhin bin ich von 1997 bis 2006 auch mit einer einzigen Handynummer ausgekommen. Danach hat sie sich leider - bedingt durch das Jahr das ich in Österreich gearbeitet habe sowie durch allgemeine Verpeiltheit - dann doch einmal zu oft gewechselt. Als ich zurück nach Deutschland kam hab ich mir mehr oder weniger die nächstbeste Prepaidkarte gekauft, um hierzulande wieder schnell eine Nummer zu haben, aber mit blau.de hab ich jetzt endlich auch eine mit vernünftigen Tarifen. Ich glaub das kommt mich viel billiger als ein Vertrag, denn ich hab den Eindruck dass sich Verträge nur noch dann lohnen, wenn man sich sonst kein Handy leisten kann, überwiegend in ein und demselben Handynetz telefoniert, oder überhaupt sehr viel telefoniert. Ich telefonier eher so wenig bis mittelviel unterwegs, und das oft in verschiedene Netze - von daher kommen mir 9,9 cents in alle Netze ohne Grundgebühr eigentlich recht fair vor. Und 24cents pro Megabyte UMTS/GPRS Traffic find ich auch ganz fair, denn ich entdecke gerade so ein bisschen das mobile Internet auf dem Handy. Eine mobile Site hat ja mittlerweile fast jeder große Anbieter, und ansonsten bin ich begeistert, wie gut Opera Mini auch die meisten "normalen" Websites darstellt, dank des Proxys nehme ich an. Aber ich schweife ab.

Wie viel Markt braucht das Land?

31. Dezember 2007 - 12:50 Uhr - Moe
Dass Privatisierung eigentlich Diebstahl von öffentlichem Eigentum ist scheint mir einleuchtend, nur leider kann man das kaum laut sagen ohne entweder als Nazi oder als Kommunist bezeichnet zu werden. Das kann man zwar nun so oder so sehen, doch bei SpOn gibts zumindest einen interessanten Artikel der beschreibt, wieso das mit der Privatisierung hierzulande irgendwie nich so gut geklappt hat: Es habe beispielsweise im Sektor der Briefzustellung oder der Bahn einfach zuwenig Konkurrenz gegeben.
Denn Privatisierung kann nur gelingen, wenn der Staat gleichzeitig - wie in der Telekommunikation - für Wettbewerb sorgt. Sonst werden - wie bei der Post - nur die Monopolgewinne privatisiert. Und die lassen sich - wie bei vielen Stadtreinigungen - ungeniert in die Höhe schrauben, wenn die öffentliche Kontrolle durch ein Parlament und die Wähler fehlt.
Spiegel Online: Wie viel Staat braucht das Land?

Nun stellt sich die Frage, ob das nicht darauf hinweist, dass es dort einfach keinen Markt gibt, und man diesen eben nicht erzwingen kann, indem man allem und jedem mit einer Marktlogik begegnet. Oder war das einfach nicht radikal genug und würde ohne Mindestlöhne für Postboten oder ohne das Schienennetz im Besitz der Bahn eben doch "funktionieren", wenn die Hardliner des "freien" Marktes einfach nur so könnten wie sie wollen?

meinNachbar wird kostenpflichtig

18. Dezember 2007 - 16:04 Uhr - Moe
Ist das eine neue Masche?

deutsche-startups.de meldet:
Die lokale Online-Community meinNachbar (www.meinnachbar.net) ändert ihr Geschäftsmodell. In einer Mail an die Nutzer teilen die Betreiber mit, dass der einst kostenlose Dienst ab 29. Dezember kostenpflichtig wird. Versteckt wird diese - ziemlich wichtige und gravierende Veränderung - hinter der Betreffzeille "Fröhliche Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2008 / Änderungen der AGB". Satte neun Euro monatlich sollen die Nutzer künftig halbjährlich im voraus für die Mitgliedschaft in der Nachbarschafts-Community bezahlen.

Die genauen Vertragsbedingungen müssen die angeschriebenen Mitglieder "den aktuellen AGB's entnehmen". Dort heißt es: "Der Vertrag für die Dienstleitung/den Service von meinnachbar ist auf zwei Jahre begrenzt. Die Teilnehme verlängert sich im Anschluss automatisch um zwei weitere Jahre, wenn der Nutzende nicht fristgerecht, einen Monat vor Ablauf des Vertrages, schriftlich (per Brief) kündigt". Nutzer, die nicht vom Widerrufsrecht Gebrauch machen, müssen somit in den nächsten zwei Jahren stolze 216 Euro für die Nutzung der kleinen Community zahlen [...]
siehe auch bei Gründernet. Gehe ich richtig davon aus, dass man den neuen AGB zumindest nach dem Login explizit zustimmen muss, damit sie wirksam werden? Ich hab mich über den Link http://www.meinnachbar.net/faq.html#20 abgemeldet und kann mich jetzt nicht mehr dort einloggen, aber der Passwort Reminder schickt mir immer noch ein Passwort, also scheint zumindest meine Email-Adresse immer noch im System gespeichert zu sein. Per Email hab ich natürlich auch um die Löschung meines Accounts gebeten, gehe aber irgendwie davon aus, dass diese ignoriert werden wird... Nur hab ich jetzt irgendwie wenig Lust, ein Einschreiben nach Dubai zu schicken, zumal von den Nutzungsgebühren meines Wissens nach noch gar keine Rede war, als ich mich dort angemeldet habe.

Disclaimer: Ich arbeite für Qype.

Update: Siehe auch zweinull.cc: Community meinNachbar zeigt ihr wahres Gesicht
Tag: