Gießen tritt Arsch
Gießen tritt Arsch (second Version)
von hier, via da. Da bekommt man ja fast Heimweh :)
Eine Ode an die Stadt Gießen...
21. Juli 2006 - 22:26 Uhr - MoeWir wissen wo Du wohnst
12. Juli 2006 - 19:59 Uhr - MoeNach § 34 Abs. 1 Hessisches Meldegesetz (HMG) vom 14. Juni 1982 (GVBl. I S. 126) in der derzeit gültigen Fassung darf die Meldebehörde Personen, die nicht Betroffene sind, und anderen als den in § 31 Abs. 1 HMG bezeichneten Stellen Auskünfte über[Hervorhebung von mir] Quelle: Aktuelle Information auf Giessen.de
1. Vor- und Familiennamen,
2. Doktorgrad und
3. Anschriften
einzelner Einwohnerinnen und Einwohner übermitteln (einfache Melderegisterauskunft).
Die am 01.02.2006 in Kraft getretene Neufassung des HMG sieht in § 34a vor, dass die einfache Melderegisterauskunft nun auch mittels automatisierten Abrufs über das Internet erteilt werden kann. Ein solcher Abruf über Internet ist nicht zulässig, wenn die/der Betroffene dieser Form der Auskunftserteilung widersprochen hat. [...]
AStA-Sommerfest in Gießen
05. Juli 2006 - 16:00 Uhr - Moe
Am 7. Juli findet das AStA-Sommerfest in Gießen statt. Es kostet 16,50€ für Studierende und 20,50€ für Nicht-Studierende, und Getränke, Tiere, Zelte und Studienausweise ohne Lichtbild sind verboten. Mit den Studiengebühren kann da eigentlich auch nix mehr schiefgehen, könnte man meinen.
Tags: Giessen, UniGiessen, AStA.
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"Mir ham gut g'spielt und sind weit g'komme"
05. Juli 2006 - 15:54 Uhr - Moe
... meinte die hochschwangere Frau, nahm einen tiefen Zug an ihrer Zigarette und warf die leere Schachtel ins Gebüsch neben der Bushaltestelle.
Tags: Giessen, WM2006.
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Gießen im Juni
28. Juni 2006 - 10:04 Uhr - Moe
Ich kommentiere das mal lieber nicht, Vergleiche mit den in diesen Monaten auf der Straße demonstrierenden StudentInnen sowie den diesbezüglichen Reaktionen der Polizei kann ja jede(r) selbst anstellen. Kommentare zum neuen "Wir sind Deutschland"-Gefühl spare ich mir auch. Jedenfalls hab ich gut gelacht über den Mob. :-)
Und noch ein Video aus Gießen.
Tags: Giessen, Deutschland.
Und noch ein Video aus Gießen.
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Berichte von der Demo gegen Studiengebühren in Gießen
04. Juni 2006 - 11:43 Uhr - Moe
Ich weile momentan ja in der Ferne, aber am 31.5.2006 fand die größte Demo gegen Studiengebühren statt, die Gießen bislang erlebt hat.
Berichte und Fotos:
Tags: Giessen, Hessen, Studiengebuehren, Demo.
Berichte und Fotos:
- disturbed reality: größte Demonstration, die Gießen je erlebt hat
- Gießener Anzeiger: "Wir brauchen keine Bildungs-Flatrate"
- Gießener Anzeiger: Stadt stellt nach Zerstörung Anzeige
- indymedia: Demo in Giessen
- Uebergebuehr: 7000 Demostrierende in Gießen - update
- Uebergebuehr: Augenzeugenbericht: Demo in Gießen
- YouTube: Demo gegen Studiengebühren Gießen 31.05.06
- Flickr: Demo gegen Studiengebühren Gießen 31.05.2006
- Flickr: photos tagged with giessen and studiengebühren
Tags: Giessen, Hessen, Studiengebuehren, Demo.
Gruppe "Alumni Justus-Liebig-Universität Gießen" bei OpenBC
05. Mai 2006 - 10:29 Uhr - Moe
Könnten die/den eine(n) oder andere(n) MitleserIn interessieren: https://www.openbc.com/net/jlug_alumni/
Ziemlich viele andre Unis und FHs sind auch vertreten.
Tags: OpenBC, UniGiessen, Alumni.
Ziemlich viele andre Unis und FHs sind auch vertreten.
Tags: OpenBC, UniGiessen, Alumni.
SPD-Wahlplakate in Gießen
04. März 2006 - 14:55 Uhr - Moe
Martin Röll ist von den Gießener Wahlplakaten der SPD die ich fotografiert habe fasziniert, und hat eine Anfrage an die SPD Gießen geschrieben: Sprachlich herausgefordert: SPD-Wahlplakate in Gießen.
Tag: SPD.
Tag: SPD.
Gießen Wiki
27. Februar 2006 - 15:32 Uhr - Moe
Hat jemand Lust da mitzumachen an einem Gießen Wiki? Momentan wird noch geplant.
Tags: Giessen, Gießen, Wiki.
Tags: Giessen, Gießen, Wiki.
Neue und geänderte Buslinien in Gießen
21. November 2005 - 11:47 Uhr - Moe
Ist jetzt für nicht-Gießener vielleicht nicht so spannend, aber da ich viel Bus fahre und es seit gestern ein paar neue und geänderte Linien gibt, sei hier auf jeden Fall erwähnt, dass der Gießener Anzeiger eine Beschreibung der geänderten Buslinien abgedruckt hat.
Das wichtigste ist, dass die Uni-Ringlinie 10A und B auf die 10 zusammengelegt wurde und keine Ringlinie mehr ist, und dass es eine neue Linie 13 gibt, die ähnlich wie die 3, dann aber noch weiter bis zur Dialyse fährt. Das ist für mich ganz praktisch, denn genau bei mir vorm Haus gibts nun deswegen eine neue Haltestelle bei der Christian-Rinck-Straße. Und eine neue Linie 15 gibts auch, die ähnlich wie die 5, dann aber direkt zum Bahnhof und nicht über den Marktplatz fährt. Dafür wurde die Linie 9 komplett gestrichen und durch ASTs ersetzt.
Alle neuen Fahrpläne gibts auch als PDFs bei den Stadtwerken Gießen.
Das wichtigste ist, dass die Uni-Ringlinie 10A und B auf die 10 zusammengelegt wurde und keine Ringlinie mehr ist, und dass es eine neue Linie 13 gibt, die ähnlich wie die 3, dann aber noch weiter bis zur Dialyse fährt. Das ist für mich ganz praktisch, denn genau bei mir vorm Haus gibts nun deswegen eine neue Haltestelle bei der Christian-Rinck-Straße. Und eine neue Linie 15 gibts auch, die ähnlich wie die 5, dann aber direkt zum Bahnhof und nicht über den Marktplatz fährt. Dafür wurde die Linie 9 komplett gestrichen und durch ASTs ersetzt.
Alle neuen Fahrpläne gibts auch als PDFs bei den Stadtwerken Gießen.
Gefährliches Gießen?
17. November 2005 - 17:00 Uhr - Moe
Mein Heimatstädtchen Gießen scheint ein ziemlich gefährlicher Ort zu sein, wenn man der hiesigen Polizei Glauben schenken will:
Die Polizei scheint sich nun also dahingehend legitimieren zu wollen, dass Straftaten, die überhaupt nicht passiert sind, ja jederzeit geschehen könnten - oder wie soll ich das verstehen?
Das ist nicht ganz untrivial, da man immer wieder eher seltsame Berichte über die hiesige Polizei liest, ich berichtete ab und zu:
Ähnlich dubiös äussert man sich dann auch zu der Videoüberwachung (NewSpeak: Videoschutzanlage) am Marktplatz (Foto):
Was ist also mit "taktische Maßnahme" gemeint? Dass eine Oma sich unter Videoüberwachung eventuell sicherer fühlen könnte, obwohl sie es faktisch gar nicht ist? Also zumindest wird die Polizei so langsam einmal erfrischend ehrlich in Sachen Videoüberwachung. Dabei ist Gießen mittlerweile eh mit einer relativ hohen Dichte von - überwiegend privaten - Überwachungskameras versehen (Fotos: Überwachungskameras in Gießen).
Ausserdem müsste man einmal erklären, wie diese Kriminalitätsstatistiken für Städte wie Gießen und Frankfurt denn überhaupt zustande kommen. Ob es nicht vielleicht so ist, dass die im Stadtbereich angegebenen Straftaten einfach auf die im Stadtbereich wohnenden BürgerInnen statistisch angerechnet werden. Was dazu führt, dass - rein rechnerisch - diejenigen Städte, die ein hohes Aufkommen an Pendlern haben, "gefährlicher sind". Denn die rechnerische Einwohnerzahl bleibt zwar gleich, aber es befinden sich tagsüber viel mehr Leute von ausserhalb in der Stadt, die eventuell eine Straftat begehen könnten. Wobei man ja auch durchaus nochmal zwischen den Straftaten differenzieren könnte. Wieviel man so als Polizist über Statistik weiss, ist mir allerdings nicht bekannt. Also ob die nun bewusst lügen, oder es in der Tat einfach nicht besser wissen. Oder vielleicht auch einfach glauben wollen.
"Die Innenstadt ist erheblich mit Straftaten belastet", schob Klingelhöfer [Dienststellenleiter der Polizeistation Gießen-Nord] nach und unterstrich die Notwendigkeit einer Wache im Stadtzentrum. Seit Jahren nehme Gießen bei der Pro-Kopf-Kriminalität in Hessen hinter Frankfurt den zweiten Platz ein. In vielen Fällen sei es bereits als Erfolg zu werten, wenn eine drohende Eskalation erst gar nicht in eine Straftat münde, schilderte Klingelhöfer die Taktik der Polizei, bereits im Vorfeld tätig zu werden.[via Gießener Anzeiger]
Die Polizei scheint sich nun also dahingehend legitimieren zu wollen, dass Straftaten, die überhaupt nicht passiert sind, ja jederzeit geschehen könnten - oder wie soll ich das verstehen?
Das ist nicht ganz untrivial, da man immer wieder eher seltsame Berichte über die hiesige Polizei liest, ich berichtete ab und zu:
- Polizeiliche Willkür in Giessen
- Polizeistadt Giessen (Teil II)
- Giessen: Willkür durch Polizei und Justiz oder 'Law & Order'?
- Freiwilliger Polizeidienst - Polizeihelfer in Hessen
- Die Polizei in Gießen will verstärkt gegen Sprayer vorgehen
- Mehr Repression in der Gießener Innenstadt?
Ähnlich dubiös äussert man sich dann auch zu der Videoüberwachung (NewSpeak: Videoschutzanlage) am Marktplatz (Foto):
Zurückhaltend äußerte sich Jakobi auf die Frage nach einem Rückgang der Kleinkriminalität seit der Installierung der Kamera. "Mit aller Vorsicht lässt sich sagen, dass die Veränderung nicht allzu groß gewesen ist", so der Leiter der Polizeidirektion. Dienststellenleiter Klingelhöfer ergänzte, dass es sich dabei vor allem um eine "taktische Maßnahme" handele.[via Gießener Anzeiger]
Was ist also mit "taktische Maßnahme" gemeint? Dass eine Oma sich unter Videoüberwachung eventuell sicherer fühlen könnte, obwohl sie es faktisch gar nicht ist? Also zumindest wird die Polizei so langsam einmal erfrischend ehrlich in Sachen Videoüberwachung. Dabei ist Gießen mittlerweile eh mit einer relativ hohen Dichte von - überwiegend privaten - Überwachungskameras versehen (Fotos: Überwachungskameras in Gießen).
Ausserdem müsste man einmal erklären, wie diese Kriminalitätsstatistiken für Städte wie Gießen und Frankfurt denn überhaupt zustande kommen. Ob es nicht vielleicht so ist, dass die im Stadtbereich angegebenen Straftaten einfach auf die im Stadtbereich wohnenden BürgerInnen statistisch angerechnet werden. Was dazu führt, dass - rein rechnerisch - diejenigen Städte, die ein hohes Aufkommen an Pendlern haben, "gefährlicher sind". Denn die rechnerische Einwohnerzahl bleibt zwar gleich, aber es befinden sich tagsüber viel mehr Leute von ausserhalb in der Stadt, die eventuell eine Straftat begehen könnten. Wobei man ja auch durchaus nochmal zwischen den Straftaten differenzieren könnte. Wieviel man so als Polizist über Statistik weiss, ist mir allerdings nicht bekannt. Also ob die nun bewusst lügen, oder es in der Tat einfach nicht besser wissen. Oder vielleicht auch einfach glauben wollen.
Gießen: Mahngang in Erinnerung an die Opfer der Novemberprogrome von 1938
08. November 2005 - 16:46 Uhr - Moe
Vielleicht ist das weniger bequem und unterhaltend, als sich - meiner Ansicht nach unerträglich relativierende - Filme wie Der Untergang anzusehen. Vielleicht ist es aber auch "sinnstiftender". Auf jeden Fall ist es deutlich unpopulärer:
Mittwoch, 09.11.2005 ab 18 Uhr, Berliner PlatzWeiterlesen beim Aufruf der Demokratischen Linken.
In Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Pogrome gegen die jüdische Bevölkerung Deutschlands im November 1938 wird auch dieses Jahr wieder ein Mahngang durch Gießen veranstaltet. Auf dem Weg werden historische Stätten des antisemitischen Terrors besichtigt und den Opfern des deutsches Wahns gedacht.
Uni Gießen: Protestaktion gegen Studiengebühren am Mi, 2.11.
01. November 2005 - 18:20 Uhr - Moe
Eben per Email bekommen:
Hallo liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,
Ihr seid gefragt!
Morgen, am Mittwoch den 2.11.05 erwartet Euch auf dem Weg zur Mensa am „Mann im Turm“ eine kleine Überraschung. Die Gruppe „Studenten für freie Bildung“ hat einen Protest gegen Studiengebühren geplant.
Es wäre schön, wenn Ihr zwischen 10h und 15h zahlreich vorbeischauen würdet und Freunden und Bekannten von der Aktion erzählt.
Dort erwarten Euch neben unserem „Aufhänger“ auch Informationen zum Thema Studiengebühren, die Ihr natürlich mitnehmen könnt!
Ein-Euro-Jobs beim Studentenwerk der Uni Gießen
29. Oktober 2005 - 22:53 Uhr - Moe
Das Studentenwerk der Uni Gießen beschäftigt in der Fahrradwerkstatt in der Großen Mensa einen 1-Euro-Jobber. Dieser bekommt nun aber aber keine Festanstellung, denn ab Ende Oktober soll sein Beschäftigungsverhältnis enden, berichtet der Gießener Anzeiger. Das Studentenwerk will die Stelle nun einfach als Studi-Job auf 400€-Basis vergeben:
Tags: Giessen, Uni Giessen, Studentenwerk, 1-Euro-Jobs.
"Erst nutzt das Studentenwerk einen gut qualifizierten Fahrradmechaniker ein halbes Jahr für seine Zwecke aus, profitiert von den Einnahmen der Werkstatt, lässt ihn dabei ein halbes Jahr in der Hoffnung, er könne eine Vollzeitbeschäftigung erhalten und ersetzt ihn dann kurzerhand durch Studierende auf Niedriglohnbasis", kommentiert Kai Dietzel, der Antidiskriminierungsbeauftragte des bundesweiten studentischen Dachverbandes (fzs) die Maßnahmen des Studentenwerkes.[via Gießener Anzeiger]
Der Asta der JLU spricht sich "gegen solche menschenverachtende Praktiken aus und fordert das Studentenwerk auf, keine Ein-Euro-Jobber einzustellen, sondern neue Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse einzurichten.
Tags: Giessen, Uni Giessen, Studentenwerk, 1-Euro-Jobs.
Mehr Repression in der Gießener Innenstadt?
20. September 2005 - 12:27 Uhr - Moe
Wie man im Gießener Anzeiger und im Presseportal nachlesen kann, ist Gießens Shopping-Innenstadt angeblich nicht sicher genug. Eine Gefahr gehe aus von Vandalismus, Graffitis und DrogenkonsumentInnen, so die Polizei und der Bürgermeister. Man sei ja "tolerant", aber
Also möchte man diese Gelegenheit beim Schopfe greifen, und "die Präsenz von Sicherheitskräften erhöhen, Kontrollen durchführen, öffentliche Wege und Plätze überwachen und Straftaten und Straftäter konsequent verfolgen". Bislang haben wir im Seltersweg in Gießen lediglich Polizei, Zivilpolizei, Wachpolizei, freiwillige Polizei, Stadthelfer und einen privaten Wachdienst. Aber da geht sicher noch was, jetzt wo am Oswaldsgarten gerade noch ein Shopping-Bunker eröffnet wird. Also sollte man doch bitte mit Gewalt dafür sorgen, dass niemand dort auf die Idee kommt etwas anderes im öffentlichen Raum zu tun, als zu shoppen. Und bevor am End' noch jemand die Wand eines Geschäfts besprüht oder sowas, redet man eben schnell von irgendwelchen Gefahren und Sicherheit, dabei gehts hier überhaupt nicht mehr um Menschen. Eher um Geschäfte. Mehr Beobachtung, mehr Verhaltenskontrolle, mehr Repression?
Dennoch müsse die subjektive wie auch tatsächliche Sicherheit der Bürger gewährleistet werden. Diese liegt aber angesichts steigender Zahlen von Vandalismus, Schmierereien und Belästigungen durch Trinkgelage und Drogenkonsum offensichtlich im Argen. Gemeinsam haben Polizei und Stadt ein Konzept erarbeitet, das auf den drei Säulen Präsenz, Repression und soziale Hilfe aufgebaut ist und das nun vorgestellt wurde.(Gießener Anzeiger)
Also möchte man diese Gelegenheit beim Schopfe greifen, und "die Präsenz von Sicherheitskräften erhöhen, Kontrollen durchführen, öffentliche Wege und Plätze überwachen und Straftaten und Straftäter konsequent verfolgen". Bislang haben wir im Seltersweg in Gießen lediglich Polizei, Zivilpolizei, Wachpolizei, freiwillige Polizei, Stadthelfer und einen privaten Wachdienst. Aber da geht sicher noch was, jetzt wo am Oswaldsgarten gerade noch ein Shopping-Bunker eröffnet wird. Also sollte man doch bitte mit Gewalt dafür sorgen, dass niemand dort auf die Idee kommt etwas anderes im öffentlichen Raum zu tun, als zu shoppen. Und bevor am End' noch jemand die Wand eines Geschäfts besprüht oder sowas, redet man eben schnell von irgendwelchen Gefahren und Sicherheit, dabei gehts hier überhaupt nicht mehr um Menschen. Eher um Geschäfte. Mehr Beobachtung, mehr Verhaltenskontrolle, mehr Repression?
Eine Frage an die GießenerInnen
13. September 2005 - 16:37 Uhr - Moe
Was ist das? Sachdienliche Hinweise erwünscht!
Originally uploaded by -Lia-.
Nur mal so aus reiner Neugier: Weiss jemand, was es mit diesen ziemlich oft in Gießen zu sehenden Aufklebern auf sich hat?
Gießen: Umwidmung des Greif-Denkmals am 11.9.
03. September 2005 - 14:25 Uhr - MoeAm 11.09.2005 plant die Regierungskoalition der Stadt Giessen die Umwidmung des so genannten "Greif-Denkmals“ an der 'Lichergabel’ (Kreuzung Grünberger- und Licherstraße). Das Denkmal, welches seit 1994 ohne die umstrittene Greif-Skulptur auskommen muss, ehrt seit 1957 das ehemalige NS-Kampf-Geschwader 55 "Greif“, welches seinen Sitz in Giessen hatte. Die nun geplante Umwidmung, in ein "Denkmal gegen Krieg, Gewaltherrschaft und Vertreibung“ stellt nur scheinbar eine fortschrittliche Sinngebung dar. Sogar der umstrittene "Greif“, Symbol der Ehrung des Geschwaders, soll das Denkmal wieder schmücken’. [...]Ausserdem gibts einen Vortrag 'Die Zukunft der Vergangenheit zwischen Opferdiskursen und neuem deutschen Selbstbewusstsein', am 06. September um 20 Uhr im Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstr. 34, Giessen (VeranstalterInnen: Demokratische Linke und AntiFa R4) [via Demokratische Linke an der JLU Gießen]
Unter dem Motto: "Protest zeigen gegen diese Umwidmung des Denkmals“ rufen zudem verschiedene Gruppen zu Gegenaktivitäten am 11.09.05 um 11 Uhr (Ecke Licherstr./Grünbergerstr.) auf.

Siehe auch den Gießener Anzeiger:
Prof. Horst-Eberhard Richter, der als Redner der Gegenveranstaltung eingeplant ist, wehrt sich gegen die Wiederaufstellung, "weil ich es ein halbes Jahrhundert nach Kriegsende für unannehmbar halte, dass ein Geschwader geehrt wird, das mitverantwortlich ist für die Bombardierung der Zivilbevölkerung von Coventry".Unglaublich hingegen ist die Ignoranz von Hilmar Jordan, Vorsitzendem des "Ehemaligen Kampfgeschwaders KG-55 Greif":
"Die Leute, die den Greif zerstört haben, wollten nicht sehen, dass es ohnehin ein Mahnmal ist, die dachten, es ist Kriegsverherrlichung."Ja, es ist ein Mahnmahl. Aber es ehrte deutsche, mordende Soldaten und stellte sie zudem noch als Opfer dar. Zumindest in meiner Wahrnehmung, und in der vieler anderer Menschen auch.
Die PARTEI nun auch in Gießen
28. August 2005 - 13:17 Uhr - Moe
Die PARTEI gibts nun endlich auch in Gießen - da ists mir natürlich eine Ehre, dass auf der Website zwei Flickr-Fotos von mir verwendet werden. Ansonsten natürlich valider Code auf der Site, und einen RSS-Feed gibts auch. Da kann ja nix mehr schiefgehen mit der Revolution, denn die Mauer wird auch durch Gießen gehen! Der bundesweite Wahlwerbespot (avi, 4.82 MB) jedenfalls weiss zu überzeugen.
www.die-partei-giessen.de
www.die-partei-giessen.de
Gießen: 'Eierwerferin ermittelt'
24. August 2005 - 12:56 Uhr - MoeDie Person, die bei der Wahlkampfveranstaltung mit Bundesaußenminister Fischer am Montag, dem 22.08.05, gegen 12.30 Uhr, ein Ei auf die Bühne warf, ist ermittelt. Die Polizei stellte die Personalien einer 28-jährigen Frau aus Gießen fest. Zeugenaussagen liegen vor. Die 28-Jährige ist der Polizei u.a. wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz bekannt. Gegen sie wurden Ermittlungen wegen Verdacht der versuchten Körperverletzung und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet.[via presseportal.de]
Eindrucksvoll war aber auch, dass man ca. 100-150 Polizisten mit Schusswaffen, Zivilpolizei und Leibwächter mit Schutzschildern aufmarschieren liess, um diese Veranstaltung der Demokratie durch latente Gewaltandrohung auszuführen.
Fotos von Joschka Fischer in Gießen. kHOSSmos: Joschka Fischer – King of self-representation – in Gießen.
Gießen: Videoüberwachung auf dem Kirchplatz?
21. August 2005 - 13:19 Uhr - Moe
Gibt es in absehbarer Zeit in Gießen nach dem Marktplatz einen zweiten Standort für eine der so genannten Videoschutzanlagen? Nachdem sich in den letzten Monaten die Klagen der Kirchenplatz-Anwohner über die Präsenz der Drogen- und Trinkerszene wieder mehrten und es zuletzt in dem Bereich nachts zu einer Gewalttat mit nicht unerheblichen Verletzungsfolgen für die Opfer gekommen war, ist die Videoüberwachung des Areals wieder ein Thema geworden. »Wir beobachten die Entwicklung dort sehr genau«, sagte Polizei-Pressesprecher Werner Tuchbreiter auf AZ-Anfrage. Demnach gibt es derzeit zwar keine konkrete Planung, aber die Option Video werde an Hand der Kriminalitätsentwicklung sozusagen permanent geprüft. Tuchbreiter: »Wenn es geboten erscheint, machen wir das.« [via Gießener Allgemeine Zeitung]
Videoschutzanlage ist wirklich Neusprech vom allerfeinsten. Was TrinkerInnen mit Sicherheit zu tun haben sollen weiss zwar auch keiner so genau, aber sei's drum. Vielleicht werden diese Begehren auch nur deswegen laut, da die Überwachungskamera am Marktplatz wegen eines ewig dauernden Umbaus eben dessen zugunsten des mittelhessischen Shopping-Erlebnisses ausser Betrieb ist.
Videoschutzanlage ist wirklich Neusprech vom allerfeinsten. Was TrinkerInnen mit Sicherheit zu tun haben sollen weiss zwar auch keiner so genau, aber sei's drum. Vielleicht werden diese Begehren auch nur deswegen laut, da die Überwachungskamera am Marktplatz wegen eines ewig dauernden Umbaus eben dessen zugunsten des mittelhessischen Shopping-Erlebnisses ausser Betrieb ist.

