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Microsoft will Yahoo kaufen

01. Februar 2008 - 13:01 Uhr - Moe
... das behaupten zumindest mehrere Quellen da draußen, und jetzt seh ichs auch bei SpOn: Microsoft will Yahoo schlucken - für 44,6 Milliarden Dollar. Der Tag könnte noch spannend werden.

Welt Online: Microsoft will Yahoo schlucken – Dax jubelt

Hessen hat gewählt

28. Januar 2008 - 10:23 Uhr - Moe
... und Claus Christian Malzahn schreibt bei SpOn dazu:
Dass die hessischen Wähler Kochs Pöbel-Wahlkampf nicht goutierten und die CDU offenbar zehn Prozent ihrer Wähler verlor, zeigt, dass der CDU-Mann fürs Grobe sich komplett verschätzt hat. Koch konnte mit seinen xenophoben Attacken niemanden mobilisieren außer seinen Kellner in Springers Boulevard. Die Qualität politischer Debatten kann das nur steigern.
Die hessischen Wahlergebnisse gibts en Detail beim Hessischen Rundfunk. Kritik an den Wahlcomputern wurde übrigens nicht nur im Vorfeld, sondern auch während der Durchführung der Wahl laut. Und ich bin jetzt nicht nur auf die Regierungsbildung sehr gespannt, sondern auch, ob und wann die SPD zu ihrem Versprechen stehen wird, die Studiengebühren in Hessen wieder abzuschaffen.

Fünfjähriges

05. Januar 2008 - 17:36 Uhr - Moe
5 Heute vor fünf Jahren hab ich anscheinend mein erstes Posting auf PlasticThinking geschrieben, sehe ich gerade. Wobei man das letzte Jahr ja eigentlich kaum zählen darf.

Das kann 2008 ja nur besser werden. :-)

Meine neue Handynummer: +49 1577 5700032

05. Januar 2008 - 16:58 Uhr - Moe
Meine Handynummer hat sich geändert. Meine neue Handynummer lautet +49 1577 5700032 (blau.de). Unter allen anderen Nummern bin ich nicht mehr erreichbar.

Hier nochmal die neue Nummer als hcard:

Stephan Mosel
+49 1577 5700032

This hCard created with the hCard creator.


Ich hoffe mal, diese Nummer bleibt dann auch ne längere Weile so. Immerhin bin ich von 1997 bis 2006 auch mit einer einzigen Handynummer ausgekommen. Danach hat sie sich leider - bedingt durch das Jahr das ich in Österreich gearbeitet habe sowie durch allgemeine Verpeiltheit - dann doch einmal zu oft gewechselt. Als ich zurück nach Deutschland kam hab ich mir mehr oder weniger die nächstbeste Prepaidkarte gekauft, um hierzulande wieder schnell eine Nummer zu haben, aber mit blau.de hab ich jetzt endlich auch eine mit vernünftigen Tarifen. Ich glaub das kommt mich viel billiger als ein Vertrag, denn ich hab den Eindruck dass sich Verträge nur noch dann lohnen, wenn man sich sonst kein Handy leisten kann, überwiegend in ein und demselben Handynetz telefoniert, oder überhaupt sehr viel telefoniert. Ich telefonier eher so wenig bis mittelviel unterwegs, und das oft in verschiedene Netze - von daher kommen mir 9,9 cents in alle Netze ohne Grundgebühr eigentlich recht fair vor. Und 24cents pro Megabyte UMTS/GPRS Traffic find ich auch ganz fair, denn ich entdecke gerade so ein bisschen das mobile Internet auf dem Handy. Eine mobile Site hat ja mittlerweile fast jeder große Anbieter, und ansonsten bin ich begeistert, wie gut Opera Mini auch die meisten "normalen" Websites darstellt, dank des Proxys nehme ich an. Aber ich schweife ab.

Wie viel Markt braucht das Land?

31. Dezember 2007 - 12:50 Uhr - Moe
Dass Privatisierung eigentlich Diebstahl von öffentlichem Eigentum ist scheint mir einleuchtend, nur leider kann man das kaum laut sagen ohne entweder als Nazi oder als Kommunist bezeichnet zu werden. Das kann man zwar nun so oder so sehen, doch bei SpOn gibts zumindest einen interessanten Artikel der beschreibt, wieso das mit der Privatisierung hierzulande irgendwie nich so gut geklappt hat: Es habe beispielsweise im Sektor der Briefzustellung oder der Bahn einfach zuwenig Konkurrenz gegeben.
Denn Privatisierung kann nur gelingen, wenn der Staat gleichzeitig - wie in der Telekommunikation - für Wettbewerb sorgt. Sonst werden - wie bei der Post - nur die Monopolgewinne privatisiert. Und die lassen sich - wie bei vielen Stadtreinigungen - ungeniert in die Höhe schrauben, wenn die öffentliche Kontrolle durch ein Parlament und die Wähler fehlt.
Spiegel Online: Wie viel Staat braucht das Land?

Nun stellt sich die Frage, ob das nicht darauf hinweist, dass es dort einfach keinen Markt gibt, und man diesen eben nicht erzwingen kann, indem man allem und jedem mit einer Marktlogik begegnet. Oder war das einfach nicht radikal genug und würde ohne Mindestlöhne für Postboten oder ohne das Schienennetz im Besitz der Bahn eben doch "funktionieren", wenn die Hardliner des "freien" Marktes einfach nur so könnten wie sie wollen?

meinNachbar wird kostenpflichtig

18. Dezember 2007 - 16:04 Uhr - Moe
Ist das eine neue Masche?

deutsche-startups.de meldet:
Die lokale Online-Community meinNachbar (www.meinnachbar.net) ändert ihr Geschäftsmodell. In einer Mail an die Nutzer teilen die Betreiber mit, dass der einst kostenlose Dienst ab 29. Dezember kostenpflichtig wird. Versteckt wird diese - ziemlich wichtige und gravierende Veränderung - hinter der Betreffzeille "Fröhliche Weihnachten und ein schönes neues Jahr 2008 / Änderungen der AGB". Satte neun Euro monatlich sollen die Nutzer künftig halbjährlich im voraus für die Mitgliedschaft in der Nachbarschafts-Community bezahlen.

Die genauen Vertragsbedingungen müssen die angeschriebenen Mitglieder "den aktuellen AGB's entnehmen". Dort heißt es: "Der Vertrag für die Dienstleitung/den Service von meinnachbar ist auf zwei Jahre begrenzt. Die Teilnehme verlängert sich im Anschluss automatisch um zwei weitere Jahre, wenn der Nutzende nicht fristgerecht, einen Monat vor Ablauf des Vertrages, schriftlich (per Brief) kündigt". Nutzer, die nicht vom Widerrufsrecht Gebrauch machen, müssen somit in den nächsten zwei Jahren stolze 216 Euro für die Nutzung der kleinen Community zahlen [...]
siehe auch bei Gründernet. Gehe ich richtig davon aus, dass man den neuen AGB zumindest nach dem Login explizit zustimmen muss, damit sie wirksam werden? Ich hab mich über den Link http://www.meinnachbar.net/faq.html#20 abgemeldet und kann mich jetzt nicht mehr dort einloggen, aber der Passwort Reminder schickt mir immer noch ein Passwort, also scheint zumindest meine Email-Adresse immer noch im System gespeichert zu sein. Per Email hab ich natürlich auch um die Löschung meines Accounts gebeten, gehe aber irgendwie davon aus, dass diese ignoriert werden wird... Nur hab ich jetzt irgendwie wenig Lust, ein Einschreiben nach Dubai zu schicken, zumal von den Nutzungsgebühren meines Wissens nach noch gar keine Rede war, als ich mich dort angemeldet habe.

Disclaimer: Ich arbeite für Qype.

Update: Siehe auch zweinull.cc: Community meinNachbar zeigt ihr wahres Gesicht
Tag:

Wie war das nochmal mit der Vorratsdatenspeicherung?

26. November 2007 - 22:06 Uhr - Moe
Sollte es nicht darum gehen, damit irgendwelche Schwerverbrecher dingfest zu machen? War da nicht irgendwie die Rede von "Sicherheit", wasimmer das heißen mag? Weit gefehlt. Man kann bei der momentanen Debatte durchaus den Eindruck haben, es gehe vielleicht eher darum, Rechteinhaber direkt auf diejenigen, die dieses Recht verletzen loslassen zu können, ganz ohne Staatsanwalt. Selbstjustiz sozusagen. Dass Urheberrecht in einer digitalen Welt in seiner derzeitigen Form faktisch nicht wirklich gut funktioniert, aus einer kulturellen Perspektive vielleicht sogar Schaden anrichtet - und diese Erkenntnis ist nicht neu - scheint dabei keine Rolle zu spielen. Oder eben doch, je nachdem aus welcher Perspektive man es nun betrachten mag. Das zynische Ergebnis dessen:

Während der Bundestag den Zugriff auf gespeicherte Daten grundsätzlich auf die Erteilung von Auskünften für hoheitliche Zwecke beschränken will, drängen die Länder darauf, die Daten auch Rechteinhabern zur Verfügung zu stellen. Diese sollen einen zivilrechtlichen Auskunftsanspruch gegenüber Internet-Providern erhalten, also ohne Einschaltung der Staatsanwaltschaft die Daten von Internetnutzern bei deren Providern abfragen können. [...]
Der Bundestag argumentiert dabei wie die Rechteinhaber: Es gehe darum, eine große Zahl von potenziellen Rechtsverletzern nicht in unnötiger Weise zu kriminalisieren und die Staatsanwaltschaften zu entlasten.
golem.de: Erhalten Rechteinhaber Zugriff auf Vorratsdaten?
[via Spreeblick]

Letztendlich sind wir vielleicht gar nicht soweit davon entfernt, dass hier ähnlich wie bei der Videoüberwachung argumentiert wird: Vorgeblich geht es um "Sicherheit", und dass man Verbrechern das Handwerk legen müsse. Der eigentlich intendierte Effekt ist aber die Verhaltens- und im weitesten Sinne auch Bewusstseinskontrolle einer breiten Masse. Die Bürger müssen schliesslich Kunden und passive Komsumenten bleiben. Oder werden. Und die Wähler machen auch noch eifrig mit. Wofür ham wir denn schliesslich ne Demokratie.
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Hausarbeit: Das Computerspiel-Dispositiv

23. November 2007 - 14:02 Uhr - Moe
Mein Bruder Mike hat seine Hausarbeit mit dem Titel Das Computerspiel-Dispositiv in seinem Blog veröffentlicht:
In dieser Hausarbeit möchte ich die Apparatus-Theorie benutzen, um das Dispositiv Computerspiel näher zu betrachten und evtl. auftretende ideologische Effekte zu analysieren. Dabei wird – ganz im Geiste Baudrys –von konkreten Inhalten abstrahiert und lediglich das Dispositiv betrachtet. [...]
Ich werde genauer betrachten, ob und wenn ja, inwiefern ein Eintreten in den Regressionszustand beim Spielen am Computer möglich ist und skizzieren welche ideologischen Effekte dabei womöglich auftreten könnten.
Mosel, Michael: Das Computerspiel-Dispositiv (PDF)

Die gezielte Desinformation des Herrn Schäuble?

23. November 2007 - 10:33 Uhr - Moe
Was im Gesetzentwurf zur heimlichen "Online-Durchsuchung" steht, scheint sich nicht so ganz mit dem zu decken, was Herr Schäuble auf der Herbsttagung des BKA behauptete: Online-Durchsuchung: Schäuble verschweigt wichtige Details (SWR.de)

Internet abschaffen?

22. November 2007 - 09:08 Uhr - Moe
Schaut mehr youtube ;-)

Bucherscheinung: Didactics of Microlearning

21. November 2007 - 21:20 Uhr - Moe
Bei Waxmann ist nun übrigens der von Theo Hug herausgegebene Band "Didactics of Microlearning" erschienen, der somit die Ausdifferenzierung des Begriffs des Microlearning - welches zunächst im Rahmen der Proceedings der Microlearning-Konferenzen eine weitere Verbeitung durch mehrere Autoren auch ausserhalb Innsbrucks fand - weiter vorantreibt.

This book is a comprehensive and articulate introduction to the emerging field of microlearning. In public institutions, in small and medium sized enterprises and in informal contexts we are all dealing with increasingly complex learning requirements, more fragmented knowledge, demands for greater cultural flexibility, and rapid technological change. As a result, new approaches are required, focusing on microcontent, medial fluency and spaces of learning. The volume is unique in its selection of concepts and examples that deal with:
  • micro-steps of learning in meso- and macro-contexts
  • pedagogical, cultural, organizational and technological dimensions of microlearning
  • the educational use of various local and mobile devices and media
  • the integration of microcontent into new structures of knowledge
  • networked spaces for learning, work and play
  • game-based concepts for meaningful teaching and learning
  • micromedia and micro-didactics for new learning cultures
  • the evaluation of mediated learning environments and processes
Weiterlesen

Darauf weise ich doch gerne hin, da ich selbst in den Microlearning Proceedings 2005 publiziert, und im Jahr 2006 wie bereits erwähnt für die RSA im Bereich der didaktisch-konzeptionellen Entwicklung des Microlearning gearbeitet habe. Wer sich im akademischen Umfeld etwas auskennt weiss aber, dass Conference Proceedings schon nochmal etwas anderes sind, so im Vergleich zu regulären akademischen Buchpublikationen, die wesentlich stengere Qualitätsmerkmale haben. Aber ich schweife ab.

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So wird das nix mit der Demokratie

21. November 2007 - 20:48 Uhr - Moe
Ok, das sind jetzt nicht gerade Breaking News, die Geschichte geht ja schon seit letzter Woche durch die Blogosphäre. Aber warum die SPD nun eigentlich die Vorratsdatenspeicherung abgenickt hat, muss man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen:
Eine Zustimmung ist auch deshalb vertretbar, weil davon auszugehen ist, dass in absehbarer Zeit eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts möglicherweise verfassungswidrige Bestandteile für unwirksam erklären wird.
Plenarprotokoll 16/24 (PDF) [via law blog]

Ich habe das im PDF übrigens auf Seite 13032 gefunden, nicht auf S. 13031..?

Wurde das eigentlich auch in anderen Mainstream-Medien - von Blogs jetzt mal abgesehen - berichtet? Ich meine, das ist ja schliesslich schon ein ziemlich starkes Stück. Nicht dass ich ein besonderer Freund der SPD wäre - aber so schaufelt man sich ja nun wirklich sein eigenes Grab.

Von Innsbruck nach Hamburg

18. November 2007 - 11:51 Uhr - Moe
Hier war es in den letzten Monaten ja mal wieder ziemlich ruhig. Meine Zeit in Innsbruck ging zuende, und dementsprechend hektisch ging es dann auch erstmal zu. Da mich in letzter Zeit einige Leute gefragt haben, was ich in Innsbruck eigentlich mache bzw gemacht habe und was ich jetzt so treibe, will ich nun wenigstens mal kurz Bescheid sagen. Wie diejenigen, die hier schon eine Weile mitlesen ja wissen dürften, bin ich nach Beendigung meines Studiums in Gießen Ende 2005 eingeladen worden, ab April 2006 im Researchstudio eLearning Environments der Research Studios Austria in Innsbruck zu arbeiten. Dort war ich dann bis Ende 2006, und habe an der didaktischen Entwicklung einer Microlearning-Anwendung gearbeitet, zwei Workshops zu Web 2.0 und Microlearning für die European Academy for Microlearning in Innsbruck durchgeführt sowie einen Workshop zu Microlearning an der Donau-Uni Krems, und einen kurzen Vortrag auf der Microlearning Konferenz 2006 gehalten.

Netterweise kamen neben dem Job auch noch ein paar andere interessante Einladungen, so war ich Ende 2006 zweimal beim Institut für Wissensmedien in Tübingen, um dort an einem Expertenchat zu Social Software teilzunehmen, und einen kurzen Vortrag auf dem Workshop für Bildungsportale zu halten, bei dem ich das BildungsBlog vorgestellt habe. Dann war ich im Dezember noch in Darmstadt, da die Bundeszentrale für politische Bildung zum Workshop über game-based Learning in der politischen Bildung eingeladen hatte.
Soweit also 2006. Ende 2006 habe ich das Unternehmen dann zum Bedauern der Leitung verlassen, um mich neuen Aufgaben zu widmen.

Von Januar bis Mai 2007 war ich dann bei der Abteilung für Digitalisierung der Uni Innsbruck und habe dort einen EU-Antrag zur Nutzung von Web 2.0-Features in Digital Collections and Repositories geschrieben, und habe ausserdem zusammen mit meiner ehemaligen Kollegin Patricia eine Lehrveranstaltung zur Nutzung von Web 2.0 im Kontext von eLearning durchgeführt.

Seit Juni bin ich dann hier in Hamburg, und arbeite als Community Marketing Manager für Qype (hier ist mein Profi bei Qype). Der Umzug war relativ hektisch: Freitags hatte ich noch den letzten ganztägigen Termin unserer Lehrveranstaltung, Samstag bin ich ausgezogen, Sonntag Abend in Hamburg angekommen, und Montag bei Qype angefangen. Ich finde es allerdings sehr spannend für einen Startup zu arbeiten, und kann mich bisher über Langeweile wirklich nicht beklagen.

Sehr nervig war allerdings die Wohnungssuche: Das hat Monate gedauert, der Markt ist ziemlich teuer und trotzdem total überlaufen, und nun wohne ich bei einem ziemlich drakonischen Vermieter am Arsch der Welt. Hat jemand eine gescheite Wohnung für mich? :)

Da bin ich mal wieder

18. November 2007 - 11:37 Uhr - Moe
Dabei war ich ja eigentlich nie weg. Aber es wird wohl Zeit mal wieder was zu bloggen. Nach mehr als einem halben Jahr. Ich hab eigentlich keine Ahnung, wie das passieren konnte. Naja, nachdem ich im Juni von nach gezogen bin, hatte ich erstmal 2 Monate lang keine eigene Wohnung. Jetzt hab ich zwar eine, und mein DSL Anschluss ist auch da, nur ist die Wohnung scheiße. Aber das ist eine andere Geschichte. Als ich Innsbruck verlassen habe, hab ich eigentlich ein Blogpost geschrieben, und das schimmelt hier seit 6 Monaten auf meiner Festplatte. Ich glaub ich fang damit mal an und poste es hier. Also was ich dort so getrieben habe. Was ich hier aktuell nun bei Qype mache (ich arbeite seit Juni als Community Marketing Manager für Qype) und so kommt dann später dran. Mein größtes Problem ist im Moment eigentlich Zeit, denn ich hab keine. Und wenn ich mal welche habe bin ich meistens einfach nur müde und nicht sehr motiviert was zu bloggen. OK, ich blogge momentan ja beruflich im Qype Blog - aber Corporate Blogging geht irgendwie ganz anders. So ist das also wenn man sein Hobby zum Beruf macht. Es macht großen Spaß, aber ich hab noch nie so viel Zeit vorm Computer und im Internet verbracht wie es derzeit der Fall ist.

Während ich noch Pädagogik studiert habe, war dieses Blog hier irgendwie ein cooler Ausgleich, so ne Art Gegengewicht. Jetzt im Moment wiegt es eher aber zusätzlich. Von Flash Gamez und dem BildungsBlog, um die ich mich auch noch dringend kümmern müsste fang ich erst gar nicht mal an. Naja vielleicht schaffe ich es in Zukunft ja, mich wenigstens mal alle paar Tage drum zu kümmern. Jedenfalls will ich das. Ich glaub mir liegt das eigentlich.

Eine kleine Nachtmusik...

05. September 2007 - 23:40 Uhr - Irrlicht
hier.

P.S. Schreibst hier auch nochmal was rein, Moe?

16. August 2007 - 15:51 Uhr - Irrlicht
Gegen die Kriminalisierung kritischer Wissenschaft. Offener Brief an die Generalbundesanwältin Monika Harms

Unterzeichnen.

(Tschulligung)

Ping!

17. Juli 2007 - 15:50 Uhr - Moe
 

Medien - Wissen - Bildung: Internationale Tagung an der Uni Innsbruck

18. Mai 2007 - 12:37 Uhr - Moe
Vom 25.-26. Juni 2007 findet folgende Tagung an der Universität Innsbruck statt: (ich werde leider nicht da sein)
Medien – Wissen – Bildung
Explorationen neuer Räume, Relationen und Dynamiken in digitalisierten Medienökologien


Internationale Tagung an der Universität Innsbruck

Bei aller Vielfalt der verfügbaren Zeitdiagnosen und gesellschaftlichen Selbstbeschreibungen ist in den letzten Jahren zunehmend deutlich geworden, dass den Medien eine besondere Bedeutung zukommt. Die Auffassung, dass die Prozesse der Medialisierung optionale Dimensionen darstellen, die zur Bestimmung von Wissen, Bildung, Sozialisation, Kommunikation, Gesellschaft und Kultur quasi hinzukommen können oder auch nicht, ist problematisch geworden. Im Gegenteil: Sowohl auf Mikro- als auch auf Meso- und Makro-Ebenen lassen sich Phänomene der Verflechtung und Durchdringung ausmachen, die erst in Ansätzen untersucht worden sind.

Der Fokus der Tagung ist auf Dynamiken und Transformationsprozesse ausgerichtet, die sich an den Schnittstellen der Entwicklungen abspielen. Sie zielt auf inter- und transdiziplinäre Diskursfelder zwischen Medien- und Kommunikationstheorie, zwischen Wissens- und Bildungstheorie sowie zwischen Informatik und Pädagogik. Entsprechend geht es weniger um Geräte, Apparturen oder Software-Produkte und deren Vermarktung oder Anwendung im engeren Sinne, sondern um Aspekte der Wissensorganisation und Mediendynamik, der Transformation von Lern- und Bildungsprozessen sowie der Untersuchung von Gestaltungsformen sozio-kultureller Räume und von Kommunikationsprozessen in Medienumwelten.

Im Rahmen dieser internationalen Tagung befassen wir uns aus unterschiedlichen Perspektiven mit einer Auswahl von Themen im Zusammenhang mit

- konzeptionellen Aspekten der medialen Wende (mediatic turn) und ihrer Bedeutung für Bildungs-, Wissens- und Kommunikationsprozesse

- Mediendynamiken, Kontinuitäten und Umbrüchen und deren Relation zu sozio-kulturellen Dynamiken und Wissensformen

- der Mediennutzung in alltagsweltlichen Zusammenhängen, Alltagsästhetiken, Formen der Virtualisierung und neuen Handlungspraxen

- der Performanz kultureller Praktiken in formellen und informellen Lernkontexten sowie den Chancen neuer Aneignungs- und Vermittlungsformen in der Wissensarbeit

- faktischen und optionellen Entwicklungen in Bildungsinstitutionen abseits von intensivierter Bürokratisierung, Überwachung und Kontrolle und der Reinszenierung alter Pädagogiken

- Micromedia, Microcontent und Microlearning sowie m-Learning

- Typen medialer Übertragung und Zusammenhängen sozialer, geografischer und kommunikationstechnologischer Mobilität

- netzbasierten Formen der Gemeinschaftsbildung sowie der Relation von Mediennutzung und Beziehungsökologie

- der Orientierung und Navigation in dynamischen Medienumgebungen sowie Formen des Umgangs mit den Versprechungen der „Neuen Technologien“

Die Tagung ist diskursiv orientiert und wird überwiegend in Form von Kurzreferaten mit plenaren Diskussionen und Workshops durchgeführt. Tagungssprachen sind Englisch und Deutsch.
Alle weiteren Infos: http://www.uibk.ac.at/medien/mwb/
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Zitat des Tages

27. April 2007 - 14:27 Uhr - Moe
Ich wüsste zu gern mal, ob dieser Mensch das wirklich und ernsthaft so gesagt hat:
Die Musikindustrie sieht in der Art der digitalen Speicherung eine Bedrohung: Weil eine Festplatte, egal wie viel Musik darauf gespeichert ist, immer gleich viel wiege, gehe schleichend das Gefühl für den Wert der Musik verloren, so der Vorsitzende der Deutschen Phonoverbände, Michael Haentjes.
futurezone.orf.at [via Oliver Gassner]

Also ich hab mir gestern bei Amazon zwei CDs bestellt, und eigentlich würde ich die als erstes mal rippen, damit ich sie als MP3s auf meinem Notebook hören kann, so ganz ohne dass es schwerer wird. Ich will ja nich dauernd irgendwelche CDs - ihr wisst schon, dieses grosse, unhandliche Speichermedium aus dem vorigen Jahrhundert - mit mir rumschleppen. Darf ich überhaupt noch Mp3s zum privaten Gebrauch von meinen CDs rippen? Ich muss zugeben, ich hab mich mit der eher lächerlichen Diskussion um die Rechtslage kaum noch beschäftig. Was auch einer der Gründe sein dürfte, wieso ich sonst eigentlich nur last.fm höre. Musik zu kaufen macht bei steigender Rechtsunsicherheit und einer Musikindustrie die immer wieder mal irgendwen pauschal als Verbrecher beschimpft nicht mehr so wirklich Spaß.

Und was meint der Herr Haentjes eigentlich, wenn er vom "Wert der Musik" spricht? Den künstlerischen Wert, die Produktionskosten des Künstlers, oder die Kosten die entstehen wenn man irgendwelche Datenträger herstellt, bespielt, lagert, auf LKWs durch die Gegend fährt, in Verkaufsräume stellt, und von Angestellten verkaufen/kassieren lässt?

Update: Was mir gerade noch so durch den Kopf schiesst: Ist eine Audio-CD denn nicht eine Form der "digitalen Speicherung"? Ich glaub ich versteh das mal wieder alles nicht.

Ein Plädoyer für Volltext-Feeds

26. April 2007 - 10:59 Uhr - Moe
... von den - wohl nicht ganz unvoreingenommenen - Leuten bei Feedburner:
First of all, I think the primary justification often given for partial feeds - that it will drive higher clickthroughs back to the publisher's site - is off-base. As people subscribe to feeds, they subscribe to more feeds. And that means they're consuming more content, which means that each click out of the feed reader is taking the reader away from more content. In other words, feed reading is consumption-oriented, not transactionally focused. We've seen no evidence that excerpts on their own drive higher clickthroughs.
Würd ich aber trotzdem erstmal auch so sehen. Ich hab sogut wie gar keine gekürzten Feeds in meinem Reader, ausser so von 2-3 Leuten die ich einfach unbedingt lesen will, und die es anscheinend nicht hinbekommen, einen Volltext-Feed zu veröffentlichen.