Wir haben den begründeten Verdacht, dass Unbefugte heute versucht haben, sich Zugriff zu studiVZ zu verschaffen.
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Deutschlands größte Studenten-Kontaktbörse ist gehackt worden. StudiVZ teilte mit, dass ein unbekannter Angreifer am Dienstag die persönlichen Daten der Mitglieder samt E-Mail-Adressen und Passwörtern gestohlen hat.
Die Daten von bis zu 1,5 Millionen Nutzern des Internet-Portals StudiVZ sind abgeschöpft worden. Die Betreiber der Studenten-Plattform StudiVZ räumten ein, dass sich ein Hacker Zugang zu den Daten, Nachrichten und Passwörtern verschafft hat. [...] Möglich wurde der Hackerangriff durch einen Programmfehler, wie StudiVZ mitteilte. [...] Besonders prekär: Manche Nutzer wählten für StudiVZ dasselbe Passwort, das sie für ihren E-Mail-Zugang benutzen. Der Hacker könnte sich so auch den Zugriff zu den E-Mail-Accounts verschafft haben.
So, damit sind die Daten der UserInnen jetzt also in sonstwessen Händen. Ich weiss ziemlich genau, warum ich da nix über mich reinschreibe was nicht eh schon im Web steht. Trotzdem ist das unter aller Sau. Kann ich von StudiVZ eigentlich zwingend verlangen, mir mitzuteilen, ob und welche Daten meines Accounts ausgelesen wurden? Gespannt bin ich auch, wie gut der Hacker denn war. StudiVZ wird wohl Anzeige erstatten, und dann bleibt zu sehen, ob der Mensch wusste was er tat, oder auffindbare Spuren hinterlassen hat.
Tags: StudiVZ.
Johannes Widmer hat als Bachelor-Abschlussarbeit im Studiengang Digital Media an der Hochschule Ulm eine interaktive Flash-Präsentation zum Themenkomplex Überwachung und Privacy erstellt, welche anhand eines gewöhnlichen Tagesablaufs technische Überwachungsmöglichkeiten sowie deren Effekte aufzeigt. Zwar weiss ich nicht ob alle Behauptungen auch tatsächlich belegt sind, aber ich finde die Arbeit sehr sehenswert: Panopti.com - Die schöne neue Welt der Überwachung
[via Gedankenbörsen-Blog]
Tags: Privacy, Flash.
FeedleserInnen werden es schon gemerkt haben: Ich benutze hier seit ein paar Tagen nicht mehr Furl, sondern del.icio.us als Bookmark Manager. Furl hat mir von der Handhabung her einfach nicht mehr gefallen, und ausserdem sind die RSS-Feeds irgendwie seit Monaten kaputt und vom Support kommt nur blödes Geschwafel. Im Sommer hatte ich schon mal versucht umzusteigen, aber es gab endlos Probleme beim Import der Furl-Bookmarks in del.icio.us. Das scheint jetzt aber endlich zu funktionieren, wie man bei Marco Kalz lesen kann. Das werde ich dann auch mal ausprobieren. Nur ist es irgendwie ungünstig, dass sämtliche importierte Links in del.icio.us dann als "private" gekennzeichnet und somit nicht öffentlich sichtbar sind. Naja mein Furl bleibt so oder so noch als Archiv bestehen.
Tags: del.icio.us, Furl.
While 54% of internet users check e-mail "on the typical day," 72% of wireless users check daily.
schreibt die bbc, bezieht sich dabei aber auf US-User. Mich nervt es aber in der Tat, dass es noch immer genug Orte ohne WLAN gibt. In Innsbruck sind allerdings unheimlich viele Leute so freundlich, ihre WLANS offen zu lassen. :)
"Die T-Com wird ihre Praxis zur Speicherung von IP-Adressen dahingehend ändern, dass IP-Adressen künftig statt 80 Tage nur noch sieben Tage gespeichert werden", wird der T-Com-Sprecher zitiert. Hintergrund ist ein Gerichtsverfahren, in dem sich ein T-Online-Kunde gegen seinen Provider mit der Ansicht durchsetzte, bei einem per Flatrate surfenden Nutzer sei die Speicherung von Verbindungsdaten und IP-Adressen zur Rechnungsstellung nicht nur überflüssig, sondern sogar rechtswidrig.
Kann mir jemand diesen Zusammenhang erklären: Da die IP-Speicherung rechtswidrig sei, speichert die T-Com die Daten also "nur" noch für 7 Tage..? Also ich finds ja durchaus gut, dass es keine 80 Tage mehr sind - aber der Zusammenhang zu dem genannten Urteil erschliesst sich mir nicht. Was wohl auch daran liegen könnte, dass ich das Urteil nicht im Wortlaut kenne. Ich nehme an, SpOn hat das etwas verkürzt dargestellt.
Zwar ist nun anscheinend SkypePro erhältlich (ich berichtete im Zusammenhang mit der bereits erfolgten Preiserhöhung für SkypeOut aufgrund der neu eingeführten Connection Fee) aber dafür hat Skype den Preis für SkypeIn-Nummern von 30€ pro Jahr auf 50€ pro Jahr erhöht. Im Google-Cache der SkypeIn-Seite steht noch der alte Preis. Es wird also weiter an der Preisschraube nach oben gedreht. Das ist das einzige Telekommunikationsunternehmen das ich kenne, welches bei gleicher Leistung teurer wird.
... kann man auch als Flash-Player in andre Seiten einbauen, und zum hören brauchts nichtmal einen Account bei last.fm (wenn man einen hat und eingeloggt ist, wird das Zeug aber auch gleich ins eigene Profil gescrobbelt). Super Sache!
Da ist es also, das SchuelerVZ. Ich bezweifle, dass das Format bei pubertierenden Jugendlichen funktioniert, aber seis drum. Mag jemand einen Invite? :-)
... dass seine Schergen so unglaublich inkompetent sind:
Biometrie-Desaster beim Heimatschutz
Ein grundlegender Designfehler im System der zentralen Fingerabdruck-Datenbank erzwingt den Austausch aller Fingerprint-Lesegeräte in US-Botschaften weltweit und auf allen Flughäfen der USA. Die Pilotversuche mit Funkchips an Grenzübergängen wurden eingestellt.
Bei FlickrSpy kann man sich live ansehen, welche Fotos gerade auf Flickr hochgeladen werden. Letztendlich auch nix anderes als die Most recent photos bei Flickr, nur grösser und man spart sich die Refrehs. (May not be safe for work!) [via letzeslebn]
Es gibt etwa 7000 Austriazismen, die auch innerhalb Österreichs zum Teil nur regional üblich sind. In dieser Liste sind alphabetisch geordnet einige speziell in Österreich gebräuchliche Wörter verzeichnet, die in ihrer Mehrzahl nicht nur als dialektal, sondern gemäß dem plurizentrischen Konzept der deutschen Sprache (mehrere Sprachzentren wie beim Englischen) als ebenso "hochdeutsch“ wie die norddeutschen Äquivalente gelten.
Bis heute wusste ich nicht was der Unsinnige Donnerstag ist, und was Tampern bedeutet. Der heutige "Unsinnige Donnerstag", auch schmutziger Donnerstag genannt, führt darauf zurück, dass Christen ab dem Beginn der Fastnacht kein Fleisch mehr essen durften. Und was das Tampern angeht, so ist es anscheinend normal, dass man deswegen dann hier in dem Dörfchen Völs (bei Innsbruck) morgens zwischen 3 und 4 Uhr von einem ohrenbetäubenden Lärm, der ungefähr so klingt als ob eine ganze Menge Leute auf riesige Blechtrommeln einschlagen geweckt wird, und das dann aber auch stundenlang anhält. Das hört sich ungefähr so an, nur viel, viel lauter. Ich lag dann so im Bett rum und habe mich sogar erst noch gefragt, ob das vielleicht wieder irgendeine Tradition der Schützen, Feuerwehr oder Christen ist, hielt das aber in Anbetracht der nachtschlafenen Uhrzeit für mehr als unwahrscheinlich. Doch es steht sogar im Gemeindeblatt (PDF), und scheint ein organisierter "Brauch" der Faschingsgilde Völs zu sein. Mein Mitbewohner meinte, man würde ausserdem alles was nicht niet- und nagelfest ist aus den Gärten entfernen und an den Dorfbrunnen stellen, jedoch hatte ich keine Gelegenheit, das zu überprüfen. Dienstag Nacht machen die das dann jedenfalls gleich nochmal. Soviel zum monokulturellen Dorfleben. Helau.
Tags: Völs, Tampern.
Für die Blogstudie 2007 hat die Uni Leipzig hat in Kooperation mit der Suchmaschine Ask.com über 600 Internetnutzer in Deutschland zum Thema Weblogs befragt. Aus dem Ergebnisbericht (PDF):
Blognutzer sind mehrheitlich investigative Multiplikatoren Konsumenten, die mehr wissen wollen, Informationen aktiv weitergeben und gut vernetzt sind. Die Bedeutung für die Wirtschaft liegt auf der Hand: Blognutzer sind interessante Dialogpartner für Marketing und Unternehmenskommunikation sowie alle, die sich frühzeitig mit gesellschaftlichen Trends, neuen Ideen und kritischen Stimmen auseinandersetzen wollen. [...]
Inhalte von Corporate Blogs genießen eine vergleichsweise geringe Glaubwürdigkeit.
Ein Viertel der Befragten (26,4%) gab an, den Inhalten nicht zu trauen. [...]
In der Blogosphäre herrscht derzeit noch Orientierungslosigkeit. Die meisten Nutzer finden die für sie relevanten Weblogs eher per Zufall; sie gehen bei der Blogsuche unsystematisch vor. 70,1% der Befragten geben an, dass sie durch Verlinkungen in anderen Blogs aufmerksam werden. Gut die Hälfte (53,6%) findet relevante Blogs durch Hinweise von Freunden oder durch Zufall im Internet (51,3%).
Könnte man also sagen: Die Corporations scheinen Blogger zu brauchen, aber Blogger brauchen keine Corporate Blogs, und man findet andere Weblogs meist so, wie man eben auch sonst Bekanntschaften schliesst: Durch Zufall oder gemeinsame Bekannte? Was das mit Orientierungslosigkeit zu tun hat, da bin ich mir noch nicht so sicher.
Kannte ich noch nicht: Das Blog-Verzeichnis BlogAlm mit bislang 648 eingetragenen deutschsprachigen Blogs, und die Blogsuchmaschine deblog.de, welche die bei BlogAlm gelisteten Blogs durchsucht.
[via Basic Thinking]
Für den bereits erwähnten Innsbrucker Webmontag am 26. Februar gibts nun auch eine Wikiseite, in die man sich als TeilnehmerIn eintragen kann. Ich glaube der erste Termin wird eher so einer Art Organisations- und Planungstreffen, aber dennoch brauchen wir noch ein paar Leute!
Tags: Webmontag, Innsbruck.
Blogs, die bei Kommentaren Realnames verlangen, gehen ja eigentlich schonmal gar nicht. Macht mal langsam Leute, ich hab mich gerade erst mit der Pflichtangabe einer Email-Adresse [1, 2] bei Kommentaren abgefunden. Das hat immerhin 2 1/2 Jahre gedauert, aber gegen WP ist man halt machtlos. Oder ist das da etwa optional?
Vielleicht sollte ich mal ein Formularfeld einbauen wo man seine Perso-Nummer eintragen kann. Also halt nur, wenn man das will.
Übrigens trage ich die Idee mit mir herum, meine Fingerabdrücke hochauflösend zu scannen und hochzuladen. Was zwar jetzt nix mit Kommentaren zu tun hat, aber egal. Spricht da eigentlich etwas dagegen?
Die gesellschaftlichen Eckdaten sind so schlecht, so faul (selbst in der Wohlstandsgesellschaft), dass sich das Lamentieren über Urheberrechtsabgaben und freie Sprache in nichts auflösen. Im Detail: Wo der Quell des Unglücks so primär ist, ist der Rest fortgesetzte Barbarei.
Die Witwe und der Sohn von Hanns-Martin Schleyer zeigen sich also erschüttert, dass Brigitte Mohnhauptnun freigelassen werden soll, obwohl sie doch eine Verbrecherin und Terroristin gewesen sei und keine Reue zeige. Und damit scheinen sie nicht alleine zu sein, denn die meisten der Online-Umfragen die ich heute gesehen habe zeigen, dass ca. 60% der Abstimmenden der Meinung sind, Mohnhaupt habe ihr Recht auf Freiheit in der Tat für den Rest ihres Lebens verwirkt. Vielleicht passt das damit ganz gut zusammen, dass unlängst erstmals erhoben wurde, dass eine Mehrheit in Deutschland von der gegenwärtigen Demokratie - und der damit einhergehenden Rechtsstaatlichkeit (?) - nix mehr hält. Aber wer ist nun eigentlich dieser Schleyer gewesen? Ob er jemals persönlich einen Menschen getötet hat, weiss ich nicht. Vielleicht kann man anhand seiner Biografie jedoch erahnen, wie er selbst zu Begriffen wie "Schuld" oder "Reue" stand, die nun von seinen Nachkommen eingefordert werden. Die Wikipedia schreibt über Hanns-Martin Schleyer:
Er ist schon früh ein überzeugter Nationalsozialist. Nach Mitgliedschaft in der Hitler-Jugend seit 1931 wird er am 1. Juli 1933 Mitglied der SS. Während des Studiums engagiert er sich in der NS-Studentenbewegung und findet im Heidelberger Studentenführer Gustav Adolf Scheel einen ersten wichtigen Mentor. Im Sommer 1935 wirft Schleyer seinem Corps "mangelnde nationalsozialistische Gesinnung" vor und tritt unter öffentlichem Protest aus der Verbindung aus, als der übergeordnete Kösener SC-Verband sich weigert, alle jüdischen Alten Herren aus dem Corps auszuschließen. [...]
Schleyer beginnt seine erste Karriere als Funktionär in der nationalsozialistischen Studentenschaft. [...]
Er übernimmt dann die Leitung des Studentenwerks der Universität in Prag. Am 1. April 1943 tritt er als Sachbearbeiter in den Zentralverband der Industrie für Böhmen und Mähren ein. Hier wird er dann später Leiter des Präsidialbüros und persönlicher Sekretär des Präsidenten Dr. Bernhard Adolf, der maßgeblich für die "Arisierung" und Germanisierung der böhmischen Industrie verantwortlich ist. [...]
Im Entnazifizierungsverfahren wird er zunächst als Minderbelasteter eingestuft. Hiergegen legt Schleyer Widerspruch ein, im Revisionsverfahren wird er im Dezember 1948 als Mitläufer eingestuft. [...]
Anlässlich seiner Wahl zum Präsidenten des BDI wird Schleyer in einer Sendung des deutschen Fernsehens auf seine NS-Vergangenheit angesprochen (Offiziersrang in der SS). Er erklärt, er sei stolz auf diese Vergangenheit.
Wobei das Eine mit dem Anderen selbstverständlich nichts zu tun hat, und die Opfer der RAF nicht die Hinterbliebenen, sondern die Getöteten sind.
... hat Nicole Simon mitte Dezember hier mal prima zusammengefasst. Und zeigt auch ein paar Vorschläge auf, warum das nicht so sein müsste. In Sachen Skype bekenne ich mich schuldig - aber sonst sind immer die anderen Schuld!
Der Termin für das erste Kennenlern- und Organisationstreffen ist der 26. Februar 19.00 Uhr in Innsbruck.
Update:
Das größte Problem, das der Raumorganisation löste sich schon in Luft auf.
Der Treffpunkt für den 1. Web Montag ist in der Angerzellgasse 4, 2. Stock. (gegenüber dem Treibhaus).
Ach ja und Ein-Euro-Jobber sind es auch. Wie kann man sein Kind an eine Schule schicken an der es Wachleute gibt, die obendrein noch ausgebeutet werden?
Akufen will mit seiner Musik seine Meinung zur unseligen Debatte um das Copyright kundtun, will politisch sein. Er akzeptiert die Idee von Urheberschaft einfach nicht. Der Autor ist für ihn toter als tot, weil es ihn schlichtweg nicht gibt, also kann man auch niemandem Geld dafür überweisen, dass man sich an etwas bedient hat, das eigentlich gar niemandem gehört.
Tja. Heutzutage meint ca. jeder zweite kleine Blogger, er besitze irgendwelche Texte oder Bilder im Internetz, und man könnte sie ihm stehlen, um nicht zu sagen rauben. Aber ich schweife ab.
... kann man mehr oder minder mit dem neuen Yahoo Pipes:
Pipes is a hosted service that lets you remix feeds and create new data mashups in a visual programming environment.
Ich bin mir noch nicht wirklich sicher ob das was taugt, werde aber vielleicht mal am Wochenende damit rumspielen. Ein einfaches Beispiel was aber nur manchmal funktioniert ist diese Pipe, die passende Flickr-Fotos zu Keywords aus den Headlines und Teasers der NYT ausgibt. [via Anil Dash]
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Also Wikipedia benutzt ja eh nofollow für externe Links, aber langsam werden sie irgendwie komisch. Jetzt soll ich also rechnen um nen 404er zu beheben, und das immerhin mit nem dreistelligen Ergebnis. :)
Web 2.0 wird in diesem Youtube-Video in 5 Minuten erklärt, zwar etwas oberflächlich, aber doch ziemlich ähnlich zu dem, was ich dazu im Dezember auf dem Web 2.0 Workshop für KMUs hier in Innsbruck erklärt habe. Ich bin ja immer wieder überrascht, wieviele Leute sowohl aus den KMUs als auch in meinem Bekanntenkreis nix mit dem Begriff anfangen können, obwohl er mittlerweile ja auch durch genug Mainstream-Medien ging. Und dabei gehts jetzt noch nicht darum, ob man den Begriff für sinnvoll hält oder nicht.