Eine Studie sieht Hessens Bildungssystem in Deutschland im Schlussfeld. In dem am Mittwoch veröffentlichten "Bildungsmonitor 2006" des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) landete das Land lediglich auf Rang 13 – ein Absturz im Vergleich zum Vorjahr als Hessen immerhin auf Platz acht kam. [...]Aber es kommt noch besser:
Bei der Bewertung der allgemein bildenden Schulen kam Hessen auf den vorletzten Platz – im Hochschulbereich sogar auf den letzten.
Die Quote der Studienberechtigten liege deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Die Durchlässigkeit des Bildungssystems sei hoch, es biete vielen Jugendlichen eine Chance zum Studium.Ja, das macht Sinn. In kaum einem anderen Bundesland ist das Abitur so leicht zu bekommen wie in Hessen, und wer Studiengebühren kassieren will, braucht ja schliesslich auch viele zahlende Kunden. Oder was soll das sonst heissen?
Doch den Vogel schiesst dann Fr. Wolff mit ihren unsäglichen Äusserungen ab:
Bei der Beurteilung der allgemein bildenden Schulen wird das Land nach Darstellung von Ministerin Wolff wegen seiner vielen Migranten zu schlecht eingestuft. Bei Forschungsaufwendungen komme Hessen deshalb so schlecht weg, weil es forschungsstarke Unternehmen im Land beherberge.Weiterlesen: HR online: Hessen bei Bildung hinten. [via Gegen Studiengebühren und Bildungsabbau in Hessen]
Ich denke, Hessen ist in der Tat auf dem besten Weg zum Bildungsland Nummer 16.
