Archiv: November 2005

Kommentieren mit Opera in Nucleus: So gehts

30. November 2005 - 12:08 Uhr - Moe
Die Probleme hier mit dem Kommentieren mit Opera waren anscheinend ein Nucleus-Bug, der im nächsten Update behoben wird. Wer das selber fixen will: Einfach in der Datei commentform-notloggedin.template im Ordner "Forms" den Abschnitt
#nucleus_cf durch <%self%> ersetzen!

Ich habs mal getestet und jetzt scheints zu gehen, bitte probierts hier in den Kommentaren aus. Der Browser springt nun eben nicht mehr zum gerade geposteten Kommentar, aber das ist nicht so wild denke ich mal.

Zitat des Tages

30. November 2005 - 11:32 Uhr - Moe
Aber was können die deutschen Verbraucher denn nun sorgenfrei essen? [...]
Zootiere! Ja, das ist doch mal ein Vorschlag. Elefanten, Känguruhs, Tiger und Pandabären, die sitzen da den ganzen Tag herum und fressen sich die Wänste voll. Schluß, aus, basta. Dem Gesockse werden wir zeigen, wer am Ende der Nahrungskette steht. Auf den Teller mit dem Viehzeug.
Der Denkpass: Die Antwort schwimmt im Meer

Relaunch von microlearning.org

29. November 2005 - 12:57 Uhr - Moe
Martin Lindner hat - vor einer ganzen Weile schon - die Microlearning.org Website in Form eines Weblogs relaunched! Und es gibt ausserdem MicroLinks bei del.icio.us.

Bei den MicroPapers finden sich zwei einführende Texte von Peter Bruck (Microlearning as strategic research field: An invitation to collaborate) und Theo Hug (Microlearning: A New Pedagogical Challenge). Ausserdem kann man die Papers der Microlearning 2005 Konferenz einsehen. Meines fehlt irgendwie bzw der Link führt ins Leere. Ich hatte es hier mal hochgeladen: Self directed learning with personal publishing and microcontent - constructivist approach and insights for institutional implementations.

Ehrenamtliche Blogger-Polizei

29. November 2005 - 11:25 Uhr - Moe
Bei Burdas Internet-Tochter, der Tomorrow Focus AG, gibts bald nicht nur Blogs bis zum Umfallen und dafür "eine Art ehrenamtliche Blogger-Polizei", sondern der Marketing-Vorstand Christoph Schuh hat darüber hinaus auch das Bussiness-Geheimnis der Blogs gelüftet:
"Unsere Blogs sind sehr gut refinanzierbar, weil viele Leser sie mit hoher Aufmerksamkeit verfolgen", sagt Schuh.
presseportal: Burda plant Webtagebücher für Focus.de und Freundin.de [via Der Schockwellenreiter]

Also gebt fein Acht, liebe LeserInnen!

Mädels...

29. November 2005 - 09:35 Uhr - Moe
...Hört Mehr Podcasts!



[via Annabell Preussler]

Blog Queen

29. November 2005 - 09:11 Uhr - Moe
Wenn die T-Online Weblogs ihre Pforten schliessen oder zu Typepad umziehen, darf ich dann diese Grafik behalten?
Darüber diskutiert wird übrigens bei Mr. Blog. Also jetzt nicht über die Grafik.

Blah 2.0

28. November 2005 - 16:21 Uhr - Moe
Nur mal schnell zu den Debatten um den unsäglichen Begriff "Web 2.0" runtergesabbelt (wie das Meiste hier so in letzter Zeit):

Ich betrachte Web 2.0 einfach nur als einen möglichen Blickwinkel, eine Ideensammlung verschiedener Elemente aus technischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht. Auf diese Veränderungen kann man eben mit einer bestimmten Brille gucken, aber man muss es nicht. Genausogut, und ich frage mich ob die Verallgemeinerung zu gross ist, könnte man sich doch fragen ob es nun "die" Postmoderne, oder "den" radikalen Konstruktivismus gibt (ich studier momentan zuviel ;-) , und würde zu keinerlei Ergebnis kommen (können).

Letztendlich sind es diese Sichtweisen, durch die man sich einiges erklären kann, wenn man denn will. Manche mögen halt lieber Google-Rankings, Top 100-Listen oder abstrakte Besucherzahlen die sie selber nicht mal deuten können, während andere wieder ihre Inhalte taggen, Neugiertools oder keine Ahnung was rege nutzen, RSS syndizieren oder sich auf die Art und Weise, wie diese Inhalte eigentlich zustande kommen und dezentral miteinander vernetzt (und dargestellt) werden konzentrieren. Die Leute basteln nicht nur ihre eigenen Inhalte, sondern auch die Beziehungen zwischen diesen und anderen Inhalten, und der Link erhält im Gegensatz zu Suchmaschinen damit auf eine gewisse Art und Weise auch wieder eine Aufwertung. Das Web wird damit letztendlich unkontrollierbarer, unüberschaubarer und vielleicht auch ein bisschen diffuser.

Was davon nun richtig oder falsch sein soll weiss ich nicht, und es ist mir auch egal. Keine Ahnung ob das in die richtige Richtung geht; ich verfolge die jüngste Diskussion dazu in der deutschsprachigen Blogoshpere nur am Rande, und kann sie kaum nachvollziehen. "Web 2.0" ist jedenfalls sowas von Frühsommer 2005, also warum im Winter die Streitigkeiten, wie das nun zu bewerten sei, austragen? ;-)

Keine Ahnung ob sich jemand mal die Mühe gemacht hat, aber ich fand die Wikipedia-Seite dazu recht erhellend: http://en.wikipedia.org/wiki/Web_2.0
Im Sommer stand da noch, dass die Neutralität des Artikels umstritten sei, anscheinend haben sie das nun entfernt und weisen einfach auf die uneinheitliche Verwendung dieses unklaren Begriffs hin. Wir hatten uns da aus irgendwelchen Gründen auf der Microlearning 2005 Konferenz in Innsbruck drüber unterhalten, ich glaube von der Frage ausgehend, was der Begriff "Microlearning" denn überhaupt heissen soll, oder ob man das überhaupt so genau wissen muss. Denn wie soll man denn die Antwort wissen, wenn man die Frage noch nicht genau kennt? (42, ich weiss..)

Für mich hat sich zumindest das, was ich als "Web-Kultur" wahrnehme und in dem ich mich bewege in den letzten 3 Jahren jedenfalls deutlich schneller gewandelt, als in den 6 Jahren zuvor. Aber diese "Kultur", letztendlich ein Selbstverständnis, kann und soll nichts allgemeingültiges an sich haben, wieso denn auch. Und wie man damit Geld verdient weiss ich auch nicht, aber das ist doch gar nicht der Punkt.

Wenn jemand mit dem Begriff "Web 2.0" so gar nichts anfangen kann, dann kann ich das zumindest nachvollziehen. Warum man sich daran aber stören sollte, scheint mir nicht so klar. Natürlich wirds Leute geben, die den Begriff als Label auf irgendein altes Ding pappen und hoffen, so eine schnelle Mark zu machen. Doch dieses Vorhaben bemerkt man auch in seiner Intention eigentlich oft früh genug.

Flock Interview

28. November 2005 - 11:35 Uhr - Moe
Johnny Haeusler hat für de:bug ein Interview mit Robin Slomkowski, Teil des Entwicklerteams des neuen Browsers Flock (ich berichtete) geführt:
What we are doing is adding to the ability to communicate on the Internet and make that easier and more fun. We are not touching how web pages get displayed. We are making it easier to get at the information you have (searchable favorites, full content history search, the shelf to store references on, Image/Flickr bar, rss view, instant rss aggregation) and giving you ways to communicate your ideas to others (blog tool, shared favorites). We are working on integrating the dynamic collection of information with putting it out. So you can just drag your photos from the topbar into your blog, or just grab a peice of text and use the shelf to reformat it as a quote. These features are to help you communicate better through letting you manager your information easier.
Weiterlesen.

Eigentlich erfährt man aber nur das, was man nach kurzer Sichtung der Software schon selber weiss, und daß die Deutschen in geschäftlicher Beziehung Lamer sind, denens noch viel zu gut geht. ;-)

Dennoch bin ich sehr gespannt wie es weitergeht, denn ich kann einige der vertretenen Ansichten durchaus teilen. Diejenigen, die Weblogs, Wikis, RSS, Bookmark Managers usw regelmässig nutzen müssen meist eine Menge komischen Formatierungscode u.ä. kennen und auf einer Menge verschiedener Seiten rumsurfen, da es wenig vernünftige Software auf der Client-Seite gibt.

Probleme beim Kommentieren mit Opera

28. November 2005 - 10:03 Uhr - Moe
Wenn man mit Opera mein Blog besucht und einen Kommentar abschickt, lädt die Seite anscheinend ewig, so daß die Leute mehrmals auf Absenden klicken. Anscheinend tritt das Problem nur bei Opera auf, woran liegt das bloß? Ich habe leider nicht die geringste Ahnung. In den Kommentaren darf gerne getestet werden. ;-)

Sinn oder Unsinn von Werbeblockern

27. November 2005 - 14:07 Uhr - Moe
Eine ganze Zeit lang habe ich hier ja gegen Werbung in persönlichen Weblogs argumentiert, aber seitdem ich Adblock einsetze, ist es mir im Grosse und Ganzen eigentlich egal geworden. Weil ichs einfach nicht mehr sehen muss. Aus den Augen, aus dem Sinn? Morn liefert eine Erklärung dafür, wieso er sich mit Adblockern nicht so recht anfreunden kann:
Irgendwo trifft jemand die Entscheidung, ein Angebot ins Web zu stellen, um damit Geld zu verdienen. [...] Und irgendwann trifft er vielleicht die Entscheidung, Werbung zu schalten, die sich über das legt, was er eigentlich seinen Kunden anbieten will. [...]

Während mich also King Kong in Flashform anbrüllt und ich ihn nicht mal wegklicken kann, wird für mich klar: auf das Lesen des Artikels kann ich verzichten. Genau wie auf die ganze miese Website. Hätte ich einen Werbeblocker eingesetzt, hätte ich am Ende noch gedacht, sie meint es ernst mit ihren Besuchern. Wie peinlich das für mich gewesen wäre, hätte ich erst sehr viel später die traurige Wahrheit erkannt.
Mornography: Werbeblocker considered harmful!

In der Tat ist es ein Problem, dass man die Intention einer Website nicht immer erkennen kann, wenn man nicht sehen kann, ob und wieviel Werbung da eingebunden wird. Gerade bei Sites die viel mit Content Syndication machen, ist es ganz gut zu wissen, wieviel das mit Werbung zu tun hat. Nur was ist jetzt mit den Sites, die ich eigentlich ganz gut finde, die aber sehr nervige Werbung haben, die ich eh nie anklicken würde? Das ist letztendlich der Grund, wieso ich Werbeblocker einsetze, denke ich. Ich glaube, ich habe in meinem Leben bisher so ungefähr 10mal auf ein Werbebanner geklickt. Den Traffic kann ich den Betreibern also auch ersparen.

(Morn hat übrigens auch eine Sony Playstation Portable einem Produktvergleich mit einer Philips Senseo unterzogen. Aber das ist eine andere Geschichte.)

Frau Merkel und das Soziale des Arbeit-schaffens

26. November 2005 - 16:38 Uhr - Moe
Es gibt schon heute deutlich weniger Arbeitsplätze, als es Arbeitssuchende gibt. Eine Binsenweisheit, und gleichermassen ein Resultat des gloriosen Erfolgs unseres technisch-wirtschaftlichen Fortschritts, der uns Menschen in Deutschland von der Arbeit befreit. Wenn durch mehr Technik immer mehr Leistung in immer kürzerer Zeit erbracht werden kann, muss das System immer weniger Menschen zur Arbeit zwingen, da es ganz einfach immer weniger Arbeit zu leisten gibt, könnte man meinen. Dahingehend müsste eigentlich jede(r) neue(r) Arbeitslose(r) ein willkommener Beweis dafür sein, wie gut das System funktioniert. Sein Status wäre demnach kein ärgerliches, unerwünschtes Nebenprodukt, sondern ein gewünschter und willkommener Effekt. Jeder weitere Arbeitslose zeigt doch, wie gut und wie effizient das Produktionssystem funktioniert. Man könnte daher Arbeitslose belohnen, und nicht bestrafen. Es gäbe keinen, aber auch gar keinen Grund, wieso ein Arbeitsloser ein Mensch zweiter Klasse sein sollte, der nicht am Wohlstand unserer Gesellschaft teilhat. Könnte man meinen.

Doch Frau Merkel meint das ganz anders. Anscheinend ist sie der Ansicht, dass diejenigen, die nicht arbeiten, auch nicht arbeiten wollen - und es eigentlich aber müssten:
Die Arbeitsmarktreform Hartz IV habe keine Arbeitsplätze gebracht, daher müsse der Anreiz zur Aufnahme von Arbeit gesteigert werden, hatte Merkel bereits am Freitag auf dem Bundeskongress der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU/CSU in Hamburg gesagt. Diejenigen, die arbeiteten, müssten mehr Geld zur Verfügung haben als jemand, der nicht arbeite.
[via Netzeitung: Merkel sieht Chancen in Hausarbeit]

Wo die nicht vorhandene Arbeit herkommen soll ist mir ebenso unerklärlich, wie warum man denn bitteschön mehr Geld bekommen sollte, nur weil man Anderen die nicht im ausreichenden Maße vorhandenen Arbeitsplätze wegnimmt. Diesen Schluss kann ich so ganz und gar nicht teilen. Er mag sich vielleicht an menschlichen Grundwerten wie Gier, Zwietracht oder Neid orientieren und ist somit natürlich, scheint mir aber gesamtgesellschaftlich gesehen alles andere als logisch. Er verschärft die Differenzierung von Arbeitnehmern und Arbeitslosen, dabei sind die Arbeitslosen doch eben deswegen arbeitslos, weil die anderen Arbeit haben. Da scheint mir ein kausaler Zusammenhang zu bestehen.

Doch es kommt noch besser:
Mit der Einführung von Hartz IV gebe es zunehmend eine Haltung in der Bevölkerung, legitime Transferleistungen des Staates auch in Anspruch zu nehmen.
Habe ich das richtig verstanden: Die Haltung, dass Menschen das soziale Netz - oder was davon übrig ist - auch in Anspruch nehmen (können), ist ein Fehler? Doch Fr. Merkel weiss die Antwort, wie man das Sozialsystem entlastet und Arbeit schafft: Ein Niedriglohnsektor soll "Anreize für Arbeitslose" schaffen. Zugunsten der Alten und der Reichen, als billiger Arbeitsplatz in deren Privathaushalten. Das macht dann die Reichen noch ein bisschen reicher, und die Armen, naja die bleiben halt arm aber haben immerhin "Arbeit", könnte man meinen. Oder sie gehen eben vor die Hunde. Oder sehe ich das falsch?

Überwachung statt Maut?

26. November 2005 - 16:20 Uhr - Moe
... kommt langsam etwas klarer ans Tageslicht:
Bei der Fahndung nach Terroristen und Kapitalverbrechern will die Bundesregierung künftig nach Zeitungsinformationen auch die Daten der Maut-Erfassung heranziehen. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) prüfe derzeit eine entsprechende Gesetzesänderung, bestätigte eine Sprecherin des Ministeriums am Samstag einen Bericht der «Bild»-Zeitung. «Nähere Details gibt es noch nicht«, sagte sie.
[via Netzeitung: Verbrechensaufklärung per Maut-System:
Schäuble will Daten zur Fahndung nutzen
]

Wenn das System schon nicht funktioniert um damit Kohle zu machen, kann man anscheinend versuchen, immerhin noch die Kontrolle der BürgerInnen dadurch auszuweiten. Unklar scheint mir, wie das bei gerade mal 10% aktiven und in Betrieb befindlichen Mautstellen, und einem grassierenden Mautbetrug, welcher momentan anscheinend eher zufällig mal entdeckt und sanktioniert wird, laufen soll.
Nach den Vorgaben des Datenschutzes dürfen nur stichprobenartige Überprüfungen der Mautzahlung durchgeführt werden. [...] Die Kontrollbrücken werden nach den oben genannten Vorgaben abwechselnd und nur wenige Stunden am Tag im eigentlichen Kontrollmodus betrieben.
[Wikipedia: LKW-Maut in Deutschland]

(Denn) Du bist Bamberg

26. November 2005 - 10:53 Uhr - Moe
Unglaublich, aber wahr: Du bist Bamberg!
Die große Liebe der Bamberger zu ihrer Heimatstadt, das hohe ehrenamtliche Engagement, ein gut funktionierendes Stadtmarketing, aktive Wirtschaftsförderung und ein engagierter Tourismus - und Kongressservice bilden, so Neller, beste Voraussetzungen für die Durchführung einer derartige Kampagne auf örtlicher Ebene. Sie sollte unter dem Titel "Du bist Bamberg!" initiiert werden und er wolle sich als Oberbürgermeister an deren Spitze stellen.
Pressemitteilung der CSU-Stadtratsfraktion [via Jan Schmidt]

SelfHTML hat nun ein Weblog

25. November 2005 - 14:33 Uhr - Moe
Dass SelfHTML nun ein Weblog hat freut mich natürlich ungemein, habe ich doch - wie viele andere auch - das meiste HTML durch diese Site gelernt. [via Nurdan Ergün]

Die erste mündliche Prüfung

25. November 2005 - 14:23 Uhr - Moe
... hab ich nun übrigens endlich auch hinter mir. Im Nebenfach Psychosoziale Medizin hatte ich gestern mündliche Prüfung in Psychosomatik über die Themen Psychotraumatologie und Bindung (ich hab die Begriffe mal mit Wikipedia verlinkt, aber die Einträge dort sind eher bescheiden. Hoffentlich finde ich mal die Zeit, das upzudaten). Es kam mir zwar nicht so vor, aber der Prüfer war der Ansicht, dass ich zwar viel zu nervös war, aber dass es insgesamt sehr gut lief :-)

Irgendwie war das ganz komisch, da ich seit 2 Jahren keine Veranstaltung in diesem Fach mehr besucht habe. Was das mit meinem in Pädagogik gewählten Scherpunkt "Erwachsenenbildung" zu tun hat frage ich mich auch, denn als ich das Nebenfach wählte, dachte ich noch, ich würde mal Heil- und Sonder-Pädagogik studieren. Das scheint in Gießen aber eher eine Ausbildung zum Erzieher als ein wissenschaftliches Studium zu sein.

Andererseits hab ich in Psychosozialer Medizin doppelt soviele Scheine wie nötig gemacht, bis ich mal die richtigen Scheine dabei hatte. Was nicht soo schlimm war, da ich das Fach irgendwie gemocht habe. Nur konnte mir damals auch die Dame im Prüfungsamt nicht so genau sagen, welche Scheine ich denn bei ihr einreichen muss, um zur Prüfung zugelassen zu werden. Ohne Worte - aber ein letztendlich konsequentes Bild, welches diese Uni hier zeichnet. Naja, reden wir lieber nicht weiter drüber. Zu dem Zeitpunkt fand ich das irgendwie noch ganz krass, mittlerweile denke ich mir, so läuft der Laden eben. Und da wird sich so schnell auch nix dran ändern. Aber ich schweife ab.

Die Fleischdebatte um die "kriminelle" Energie der Erzeuger

25. November 2005 - 14:03 Uhr - Moe
Die Debatte um die "Fleischskandale" kommt langsam richtig in Gang. So hat Edda Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands, unlängst in der Netzeitung zu Protokoll gegeben:
Man hat die Menschen in einer Sicherheitsillusion gewiegt [...] Den Verbrauchern wird schließlich seit Jahrzehnten vom Deutschen Bauernverband und der Marketinggesellschaft der Ernährungswirtschaft CMA immer wieder gesagt, dass das Fleisch von hoher Qualität und absolut sicher ist.
Netzeitung: Vorwürfe im Fleischskandal: «Kriminelle Energie» der Industrie gerügt

Ok, ich bin da vielleicht etwas voreingenommen da ich kein Fleisch esse, aber wie ich hier unlängst schrieb, ist es doch ziemlich absurd anzunehmen, dass bei einer industriell-kapitalistischen Produktion von Fleisch zu unrealistisch niedrigen Preisen die Qualität des Fleisches noch ein Kriterium sein kann. Irgendwie scheint das zwingend logisch auf der Hand zu liegen. Doch genau diesen Umstand kritisiert die gute Frau nun, und fühlt sich getäuscht. Ich fand das irgendwie wahnwitzig. Was soll man dazu noch sagen?
Ich will damit ja nicht behaupten, dass das, was da passiert rechtens ist, oder dass die Konsumenten selbst dran schuld sind. Dennoch halte ich es unter den gegebenen Umständen für eine unausweichliche Konsequenz.

Völlig unklar ist mir, und das ist doch die viel spannendere Frage, wieso Menschen überhaupt noch Tierfleisch essen. Ich für meinen Teil mag Tiere, und ich verstehe nicht wie man Tiere mögen und gleichzeitig essen kann, von den gesundheitlichen oder ethischen Aspekten mal abgesehen. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass unser schönes Deutschland bereits vor einiger Zeit ein technologisches Level erreicht hat, bei dem auf den Konsum von Fleisch ohne weiteres verzichtet werden kann. Es gibt keinerlei Notwendigkeit dazu, um den Fortbestand der Menschen in Deutschland zu sichern. Und da wir hierzulande ja irgendwann von Deutschland über Alles zu Ökonomie über Alles übergegangen sind, könnte man sich ja weiterhin überlegen, dass die Produktion von Tierfleisch viel Energie- und somit auch kostenintensiver ist, als die von pflanzlichen Nahrungsmitteln.

Fakt scheint mir also zu sein, dass es nicht einen rationalen Grund gibt, wieso jemand in unseren Breitengraden überhaupt noch Fleisch essen sollte. Na klar, man kann es niemandem verbieten, aber es bleibt festzuhalten, dass der Konsum von Fleisch dann eine persönliche Präferenz ist. Ein Luxus, ein Vergnügen. Vielleicht werden damit irgendwelche Lustgefühle befriedigt, oder es ist diese Kombination von Tod und Ernährung, oder vielleicht die religiöse Position des Menschen, die dabei wichtig ist, damit er sich über Tiere erhebt. Immerhin übt man so letztendlich ja auch Macht aus, wenn man Leben enstehen lässt, industriell verwaltet und dann vernichtet, um mit der Verarbeitung und dem Verkauf der toten Körper - auf seiten der Anbieter - Profit zu machen.
Und die KäuferInnen genau eben dieses auf diese Art und Weise produzierten Fleisches sagen damit doch eigentlich aus, dass sie die Vernichtung der Tiere zur Befriedigung ihrer Gelüste nicht nur generell in Kauf nehmen, sondern dass sie durch den Kauf von vornehmlich billigem Fleisch auch die Art und Weise, wie dies passiert, aktiv gutheissen und unterstützen.
Trotzdem beschweren sich nun die KonsumentInnen dieser billig-Waren bei der Fleischindustrie, da sie sie natürlich auch weiterhin kaufen und konsumieren wollen.

Oder sehe ich das falsch?

Alles ist Journalismus?

22. November 2005 - 16:26 Uhr - Moe
Endlich kommt ein wenig Licht ins Dunkel der seit ewigen Zeiten anhaltenden Blogs-vs-Journalismus Debatte. Die Deutsche Welle hat Lyssas Lounge als "BEST JOURNALISTIC BLOG GERMAN" ausgezeichnet. Gratuliere!

Der Schockwellenreiter meint dazu:
Und wenn jetzt irgendein Besserwisser meint, »Lyssas Lounge« sei nicht journalistisch genug, dem entgegne ich: Lyssas kleine Reportagen aus der Alltagswelt der Großstadtbewohnerin sind ebenso journalistisch, wie die kleinen Reportagen aus der Familienküche, die die von mir so geschätzte Dilek Güngör jeden Sonntag in der Berliner Zeitung unter die Leute bringt.
Hmm, alles ist Journalismus, oder etwa Journalismus ist alles?

Naja, Glückwunsch jedenfalls an Lyssa! Ich denke mal, wenn die Jury der DW meint, dass sie das beste journalistische Blog hat, so heisst das doch eigentlich, dass sie ganz einfach ein verdammt gutes Blog hat. Um aber zu verstehen, wieso die Betonung oder Qualität nun auf dem Journalistischen liegen soll, müsste man wohl selbst einer sein. Aber da hab ich keine Ahnung von, ich bin nur ein gemeiner Blogger. ;-)

Neue und geänderte Buslinien in Gießen

21. November 2005 - 11:47 Uhr - Moe
Ist jetzt für nicht-Gießener vielleicht nicht so spannend, aber da ich viel Bus fahre und es seit gestern ein paar neue und geänderte Linien gibt, sei hier auf jeden Fall erwähnt, dass der Gießener Anzeiger eine Beschreibung der geänderten Buslinien abgedruckt hat.
Das wichtigste ist, dass die Uni-Ringlinie 10A und B auf die 10 zusammengelegt wurde und keine Ringlinie mehr ist, und dass es eine neue Linie 13 gibt, die ähnlich wie die 3, dann aber noch weiter bis zur Dialyse fährt. Das ist für mich ganz praktisch, denn genau bei mir vorm Haus gibts nun deswegen eine neue Haltestelle bei der Christian-Rinck-Straße. Und eine neue Linie 15 gibts auch, die ähnlich wie die 5, dann aber direkt zum Bahnhof und nicht über den Marktplatz fährt. Dafür wurde die Linie 9 komplett gestrichen und durch ASTs ersetzt.
Alle neuen Fahrpläne gibts auch als PDFs bei den Stadtwerken Gießen.

Was IM und Web 2.0 miteinander zu tun haben

20. November 2005 - 13:02 Uhr - Moe
... weiss ich zwar nicht, aber meebo ist eine netter, web-basierter Multi-Protocol Instant Messenger! So kann man direkt aus dem Browser heraus gleichzeitig AIM, ICQ, Yahoo Messenger, Jabber, GTalk und den MSN Messenger benutzen. Vorausgesetzt, man vertraut diesen Damen und Herren seine Passwörter an. [via janten.com]

Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg sind Anarchisten?

19. November 2005 - 12:38 Uhr - Moe
Sierra weist auf ein Spiegel Online-Interview mit Gerd Strohmeier hin, der uns erklärt, dass Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg für anarchistische Positionen stehen.
Das kann man im Detail dann bei der Bundeszentrale für politische Bildung nachlesen:
Trotz des großen Erfolgs der Hörspiele von Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg ist insgesamt festzustellen, dass diese die Entwicklung politisch mündiger Bürgerinnen und Bürger kaum fördern, wenn nicht sogar behindern.

Und zu dieser Gelegenheit möchte ich doch darauf hinweisen, dass Super Mario ein verdammter Kommunist ist. Auf Shrooms.

Fleischskandal, der Dritte

19. November 2005 - 11:43 Uhr - Moe
Fleischskandal könnte das Wort des Jahres 2005 werden:
Es ist der dritte Fleischskandal innerhalb weniger Wochen, und allmählich kann die kriminelle Energie einiger deutscher Fleischbetriebe dem Kunden wirklich den Appetit verderben. Städtische Kontrolleure haben im Kühlhaus einer Firma im nordrhein-westfälischen Gelsenkirchen 60 Tonnen verdorbenes Fleisch mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum beschlagnahmt. Es trug falsche Etiketten, auf denen eine zum Teil um ein Jahr verlängerte Haltbarkeit angegeben war. Das Fleisch sollte dem Verbraucher ganz offensichtlich als einwandfreie Tiefkühl- oder Frischware untergejubelt werden.
Weiterlesen bei der ZEIT: Tonnenweise widerlich.
Wieso isst jemand das Zeug noch?
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Neuer PGP Key

18. November 2005 - 12:20 Uhr - Moe
Mike hat mich darauf hingewiesen, dass mein GnuPG-Key abgelaufen ist. Hier ist also mein neuer:

0x4BE7B435
Fingerprint: 278B 452E 69F6 2FD3 13D6 1634 29B4 A6DA 4BE7 B435

Über Keysigns würde ich mich freuen, und man kann auch gerne per IM oder Telefon nachfragen, um meine Identität zu überprüfen. ;-)
Diesmal hat der Key eine Gültigkeit von 2 Jahren, damits nicht ganz so stressig wird. Leider kann ich mit dem alten abgelaufenen Key anscheinend nicht mehr den neuen Key signen :(

Siehe auch GnuPG unter Windows: Verschlüsselung (fast) ganz einfach.

Das Google AdSense Partnerprogramm

18. November 2005 - 12:14 Uhr - Moe
... sorgt schon für merkwürdige Effekte. Irgendwie bekommt man nun zusätzliches Geld, wenn man andere Leute wirbt, die erfolgreich Werbung auf ihre Seiten schalten. Und da trudeln hier nun Emails ein, in denen ich gefragt werde, wieso ich eigentlich kein AdSense hier benutze, und ob das daran liegen könnte, dass mir diese Idee bislang einfach noch nicht kam. Har-har.
Also ich muss sagen, als mir auf der ZKM Tagung ein paar Blogger erzählt haben was sie so mit relativ kleinen Blogs durch AdSense verdienen, kam ich ja schon mal kurz ins Zweifeln. Andererseits will ich in der Tat, dass plasticthinking.org-Präsenzen werbefrei bleiben, solange das bezahlbar ist.

Ach ja, und ich bin leider erstens pleite da ich keine Zeit zum Arbeiten habe, und zweitens kommt es so oder so für mich nicht in Frage, irgendwelche CounterStrike-Source-Clans oder ähnliches zu sponsorn. Auch von derartigen Anfragen bitte ich abzusehen. Wieso benutzen eigentlich nur so Freaks das Kontaktformular? ;-)

Da schreibste mal 'Saubande'

18. November 2005 - 11:49 Uhr - Moe
... und schon findste das per Zufall in der Telepolis als Screenshot wieder. Ohne Link auf die Quelle, nur wer will da schon kleinlich sein.
Aber irgendwie wars dann doch etwas weniger peinlich, von Oliver Gassner in der TP zum Thema WikiSpam zitiert zu werden. Wobei, den Spruch finden heute noch einige Leute einfach nur panne.
Hier wirste ja echt geradezu genötigt, zur Selbstkontrolle. Blogs sind mächtig. Irgendwann muss ich mir wohl doch mal überlegen, was ich hier so schreib und warum eigentlich. Aber nicht dieses Jahr.

Meine letzte Klausur

17. November 2005 - 17:22 Uhr - Moe
... habe ich dann auch seit Montag hinter mir. Also es sei denn, ich wäre durch eine der drei Klausuren durchgefallen - wovon ich allerdings erstmal nicht ausgehe. Diesmal war nur mein Name auf der Klausur falschgeschrieben. Immerhin hatte man im Prüfungsamt aber die ursprünglich falsche Angabe des Wahlpflichtfachs noch korrigiert, nachdem ich dort nach Erhalt der Ladung zur Prüfung deswegen Bescheid gesagt habe. Auf der vorherigen Klausur war zwar mein Name korrekt geschrieben, aber die Frage enthielt mehrere Tippfehler. Insofern betrachet ich das jetzt mal als Fortschritt. Nun gehts mit den mündlichen Prüfungen weiter. Das erwähnte ich ja schon mal wegen des Doppeltermins, den ich da erst auf Nachfrage mitgeteilt bekommen habe. Zum Glück war der Prüfer im Wahlpflichtfach, mit dem ich schon vor Wochen einen Termin zuerst ausgemacht hatte, so freundlich, diesen für mich zu ändern. Dabei konnte er gar nix für die Doppelbelegung. Nette Sache also.

Gefährliches Gießen?

17. November 2005 - 17:00 Uhr - Moe
Mein Heimatstädtchen Gießen scheint ein ziemlich gefährlicher Ort zu sein, wenn man der hiesigen Polizei Glauben schenken will:
"Die Innenstadt ist erheblich mit Straftaten belastet", schob Klingelhöfer [Dienststellenleiter der Polizeistation Gießen-Nord] nach und unterstrich die Notwendigkeit einer Wache im Stadtzentrum. Seit Jahren nehme Gießen bei der Pro-Kopf-Kriminalität in Hessen hinter Frankfurt den zweiten Platz ein. In vielen Fällen sei es bereits als Erfolg zu werten, wenn eine drohende Eskalation erst gar nicht in eine Straftat münde, schilderte Klingelhöfer die Taktik der Polizei, bereits im Vorfeld tätig zu werden.
[via Gießener Anzeiger]

Die Polizei scheint sich nun also dahingehend legitimieren zu wollen, dass Straftaten, die überhaupt nicht passiert sind, ja jederzeit geschehen könnten - oder wie soll ich das verstehen?
Das ist nicht ganz untrivial, da man immer wieder eher seltsame Berichte über die hiesige Polizei liest, ich berichtete ab und zu:
Ähnlich dubiös äussert man sich dann auch zu der Videoüberwachung (NewSpeak: Videoschutzanlage) am Marktplatz (Foto):
Zurückhaltend äußerte sich Jakobi auf die Frage nach einem Rückgang der Kleinkriminalität seit der Installierung der Kamera. "Mit aller Vorsicht lässt sich sagen, dass die Veränderung nicht allzu groß gewesen ist", so der Leiter der Polizeidirektion. Dienststellenleiter Klingelhöfer ergänzte, dass es sich dabei vor allem um eine "taktische Maßnahme" handele.
[via Gießener Anzeiger]

Was ist also mit "taktische Maßnahme" gemeint? Dass eine Oma sich unter Videoüberwachung eventuell sicherer fühlen könnte, obwohl sie es faktisch gar nicht ist? Also zumindest wird die Polizei so langsam einmal erfrischend ehrlich in Sachen Videoüberwachung. Dabei ist Gießen mittlerweile eh mit einer relativ hohen Dichte von - überwiegend privaten - Überwachungskameras versehen (Fotos: Überwachungskameras in Gießen).

Ausserdem müsste man einmal erklären, wie diese Kriminalitätsstatistiken für Städte wie Gießen und Frankfurt denn überhaupt zustande kommen. Ob es nicht vielleicht so ist, dass die im Stadtbereich angegebenen Straftaten einfach auf die im Stadtbereich wohnenden BürgerInnen statistisch angerechnet werden. Was dazu führt, dass - rein rechnerisch - diejenigen Städte, die ein hohes Aufkommen an Pendlern haben, "gefährlicher sind". Denn die rechnerische Einwohnerzahl bleibt zwar gleich, aber es befinden sich tagsüber viel mehr Leute von ausserhalb in der Stadt, die eventuell eine Straftat begehen könnten. Wobei man ja auch durchaus nochmal zwischen den Straftaten differenzieren könnte. Wieviel man so als Polizist über Statistik weiss, ist mir allerdings nicht bekannt. Also ob die nun bewusst lügen, oder es in der Tat einfach nicht besser wissen. Oder vielleicht auch einfach glauben wollen.

Sozialwissenschaftliche Ansätze und Perspektiven der Weblogforschung

15. November 2005 - 13:57 Uhr - Moe
Im Online-Journal kommunikation@gesellschaft sind fünf Beiträge und eine Forschungsnotiz zu "Erkundungen des Bloggens. Sozialwissenschaftliche Ansätze und Perspektiven der Weblogforschung" veröffentlich worden, und ein Weblog dazu gibt es jetzt auch:

Jan Schmidt (Bamberg); Klaus Schönberger (Hamburg & Wien), Christian Stegbauer (Frankfurt a.M.) Erkundungen von Weblog-Nutzungen. Anmerkungen zum Stand der Forschung.
[zum Text]

Christopher Coenen (Berlin): Weblogs als Mittel der Kommunikation zwischen Politik und Bürgern – Neue Chancen für E-Demokratie?
[zum Text]

Julia Franz („Diskursive Formationen“ http://blog.twoday.net): Praktiken des Bloggens im Spannungsfeld von Demokratie und Kontrolle.
[zum Text]

Rasco Perschke und Maren Lübcke (Hamburg-Harburg): Zukunft Weblog?! – Lesen, Schreiben und die Materialität der Kommunikation. Anmerkungen zu einem neuen Typus der Online-Kommunikation aus kommunikationstheoretischer Sicht.
[zum Text]

Ingrid Francisca Reichmayr (Wien): Weblogs von Jugendlichen als Bühnen des Identitätsmanagements. Eine explorative Untersuchung.
[zum Text]

Forschungsnotiz Steffen Albrecht, Maren Lübcke, Rasco Perschke und Marco Schmitt (Hamburg): “Hier entsteht eine neue Internetpräsenz“ – Weblogs im Bundestagswahlkampf 2005.
[zum Text]

[via Bamblog]
Tags:

Google Analytics

14. November 2005 - 17:56 Uhr - Moe
Mal wieder was von Google: Google Analytics, ein Tool für Website-Statistiken. Natürlich mit besonderem Fokus auf Adwords und Conversion Rates. Und ner Menge Daten für Google. Habs mir bislang noch nicht angesehen. [via Webmaster Blog]
Tags:

Doppeltermine bei den mündlichen Prüfungen

13. November 2005 - 08:58 Uhr - Moe
Update 17.11.: Hat sich zum Glück erledigt, da der Prüfer im Wahlpflichtfach sehr hilfsbereit war.

Meine mündlichen Diplom-Prüfungen sollen in der Zeit vom 24.11.-22.12. stattfinden. In der Zeit müssen vier Prüfungen mit insgesamt sieben Themen absolviert werden, also ca. eine Prüfung pro Woche. Nun sieht es aber so aus, dass mir zwei Prüfungstermine auf denselben Tag gelegt wurden. Darüber hinaus wurden mir dazu widersprüchliche Begründungen seitens des Prüfers und des Prüfungsamtes genannt, warum das denn so sei. Ausserdem hätte ich das angeblich auch schon vor Wochen mitgeteilt bekommen sollen. Doch als ob es ein Zufall wäre, erfuhr ich sowohl vom Prüfer als auch vom Prüfungsamt am selben Tag davon, nämlich erst vorgestern.

[Weiterlesen]

Volkswirtschaftlich gesehen?

11. November 2005 - 17:46 Uhr - Moe
Die Wirtschaft hat nicht die Aufgabe, Arbeitsplätze zu schaffen. Im Gegenteil. Die Aufgabe der Wirtschaft ist es, die Menschen von der Arbeit zu befreien. Und das ist uns in den letzten 50 Jahren ja auch grandios gelungen. [...]
Aber unser Unternehmen ist deswegen erfolgreich, weil es produktiver ist als andere. Weil es produktiver ist, wächst es. Weil es wächst, schafft es Arbeitsplätze. Aber die gehen zu Lasten der Arbeitsplätze bei den Unternehmen, die weniger produktiv sind. Volkswirtschaftlich gesehen führt Erfolg bei gesättigten Märkten immer zum Abbau von Arbeitsplätzen.
Ein lesenswertes Interview aus der Stuttgarter Zeitung vom 02.07.2005 mit Götz Werner, Chef der Drogeriemarktkette DM beim silberblog.

22C3 Public Wiki

11. November 2005 - 00:43 Uhr - Irrlicht
Ein Wiki zum 22. Chaos Communication Congress ist jetzt ebenfalls verfügbar. Man fühle sich frei, themenbezogenes dort einzutragen.

Farewell, APPD

09. November 2005 - 22:41 Uhr - Moe
Die APPD heisst bekommt nun Konkurrenz aus den eigenen Reihen von der neugegründeten Pogo-Partei, und der Bembelkandidat hat die Details:
mit ihrem wahlspot sorgten sie für furore und erhielten bei der bundestagswahl 3018 erst- und 4233 zweitstimmen, und nun ist der parteienalltag auch bei den asozialen und sozialschmarotzern, der appd ("anarchistischen pogo partei deutschlands") eingekehrt. in einer mail wurde ich darüber informiert, daß sich vorstand und basis bekriegen. die bisherige appd-webseite mußte per gerichtsbeschluß und unter androhung von 250.000 euro ordnungsgeld und knast mit sofortiger wirkung vom netz genommen werden.

AlpSense

09. November 2005 - 17:28 Uhr - Moe

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22C3 Weblog

09. November 2005 - 14:44 Uhr - Irrlicht
Anlässlich des 22. Chaos Communication Congresses ist jetzt ein Weblog verfügbar, das über den aktuellen Stand der Vorbereitungen berichtet und Hintergrundinformationen liefert.

Noch eine lustige Liste

09. November 2005 - 11:34 Uhr - Moe
Noch eine lustige Liste: Die Top 500 del.icio.us User! An den Varianten für Business-, Alteingesessen- und Elite-del.icio.us-Usern wird noch gearbeitet. Ebenso noch entwickelt werden muss das Content-Monitoring dieser Leute.
Wired: Tag, You're It: Best Bookmarker, Tips From Top Taggers.

Ach ja und eigentlich wollte ich hier seit längerem noch was zu Peter Schinks Tagging-Tipps schreiben (da müssen wir mal drüber reden, Du), aber ich komm irgendwie zu nix. Daher ist mein Blog in letzter Zeit auch noch flacher als sonst, und das wird bis Weihnachten so bleiben. gnarf.
Wenn das so weitergeht fang ich noch an zu Podcasten, ohweh.

Aber näxten Montag wird erstmal Klausur über Postmoderne und pädagogische Rezeptionen davon geschrieben. Letzten Montag war radikaler Konstruktivismus und dessen erwachsenbildnerische Rezeption dran.

Berufsblogger beim Trierischen Volksfreund

08. November 2005 - 21:24 Uhr - Moe
Eben erst gesehen: Beim Trierischen Volksfreund gibts jetzt Weblogs für die Redakteure und die LeserInnen. Das System ist von Kaywa.ch. Und der Late Night Blogger ist nun Berufsblogger.

Gießen: Mahngang in Erinnerung an die Opfer der Novemberprogrome von 1938

08. November 2005 - 16:46 Uhr - Moe
Vielleicht ist das weniger bequem und unterhaltend, als sich - meiner Ansicht nach unerträglich relativierende - Filme wie Der Untergang anzusehen. Vielleicht ist es aber auch "sinnstiftender". Auf jeden Fall ist es deutlich unpopulärer:
Mittwoch, 09.11.2005 ab 18 Uhr, Berliner Platz
In Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Pogrome gegen die jüdische Bevölkerung Deutschlands im November 1938 wird auch dieses Jahr wieder ein Mahngang durch Gießen veranstaltet. Auf dem Weg werden historische Stätten des antisemitischen Terrors besichtigt und den Opfern des deutsches Wahns gedacht.
Weiterlesen beim Aufruf der Demokratischen Linken.

Blogger Exorzismus

08. November 2005 - 12:41 Uhr - Moe
Keine Ahnung was das nun genau für ein Film sein soll, aber folgendes habe ich eben per Email bekommen:
Am 24.November 2005 bringt Sony Pictures den Film "Der Exorzismus der Emily Rose" in die Kinos. Das besondere an dem Film ist, dass es sich dabei um eine wahre Begebenheit handelt. Eine junge Frau stirbt bei dem Exorzismus Versuch zweier Priester. Das Ganze fand nicht irgendwann in weiter Vergangenheit statt, sondern 1976 (!!) in Deutschland. Es handelte sich dabei um Anneliese Michel (siehe wikipedia) (...)

aus aktuellem Anlass suchen wir Blogger und Journalisten die Ihre Meinung zum Thema "Exorzismus", "Besessenheit", "katholische Kirche" niederschreiben und uns die Artikel zur Verfügung stellen.

Infos:

www.exorzismus-info.de/journalisten_blogger_info/index.html
Die Anfrage hat vielleicht mit meinen Witzen über den Past oder über katholische Blogzensoren zu tun, nehme ich an. Keine Ahnung wer die Leude sind.

Update: Saubande, elendige! Ich bin da wohl Guerilla-Marketing vom feinsten aufgesessen. Shame on you, Andre Becker aus Berlin (falls wenigstens dieser Name echt sein sollte..)

sebas hat mal nachgefragt:
Zu Julia und Ihrem Anliegen kann ich aber auch einiges sagen. Meine erste Vermutung bei Betrachten von exorzismus-info.de bestätigte sich durch Nachfrage. [...] Und dabei schickt sie gleich mal den Footer der Firma mit, für die sie arbeitet - Entertainment Kombinat GmbH.

Und was macht das Entertainment Kombinat am liebsten? Natürlich. Film-PR. Und wird unter exorzismus-info.de auf einen Film hingewiesen? Natürlich. Sogar mit Link zum Pressematerial. [...]

Auf meine konkrete Frage, wer denn nun Auftraggeber für die Aktivitäten unter exorzist-info.de sei, antwortet Julia dann doch.

Bitte sehr.
Letztendlicher Auftraggeber ist SONY PICTURES, zeichnet sich allerdings alleinig über die Filmwebsite www.emily-rose.de verantwortlich, nicht aber für weitere Sites, die auch nach Filmstart online bleiben werden.
Unglaublich finde ich, dass die Entertainment Kombinat GmbH also nicht nur zu solchen mehr als fragwürdigen Methoden greift um mit ihren Lügen irreführenden Anschreiben die Betreiber unkommerzieller Blogs anzumailen, sondern ebendrein auch noch zu stümperhaft ist, um ihren Firmen-Footer aus ihren fingierten Emails zu entfernen. Also selbst abgesehen von den "moralischen" Fragen sind die selbst in ihrem Metier anscheinend einfach nur die letzten Stümper. Und wer ist eigentlich diese Julia, ist das Julia H. von entertainmentkombinat.de?

Alteingesessen?

08. November 2005 - 10:51 Uhr - Moe
Irgendwie scheints in letzter Zeit ein paar interessante Zuschreibungen zu Leuten zu geben, die schon eine Weile lang bloggen. Gestern las ich folgende Äusserung vom Ansgar:
Alteingesessene Protagonisten der Szene versuchen, eine basisdemokratische Kultur durchzusetzen, in der jeder jeden duzt, offizielle Stellungnahmen von Unternehmen verdächtig sind, aber auch untereinander schnell einmal ein harscher Ton angeschlagen wird. Doch das ändert sich rasch.
und heute schreibt Thomas Gigold:
Und auch wenn ich nicht viel von der zu linken Einstellung einiger alteingesessener Blogger halte und selbst einen kommerziellen Fuß in der Weblog-Welt habe, so halte ich doch sehr viel von Respekt und Rücksichtnahme.
Ist das eine Art Abgrenzungstrategie, bei der man erst das, wovon man sich abgrenzen will, konstruiert? Wer ist denn in der Blogosphäre alt, die Fünfjährigen? Und wer sind linke "alteingesessene" Blogger? Die mit Verlägen, Blogbüchern oder Werbeorgien, Apple-Shops oder Amazon-Links? Fragen über Fragen. Und die andren sind zu sehr mit Geld verdienen beschäftigt, um überhaupt zu bloggen, oder wie soll das laufen? ;-)

Ich geh jetzt in die UB und lerne den restlichen Tag. Leider zu beschäftigt, um Geld verdienen. Da hab ich keine Zeit für. Auch die Blogwelthersschaft muss kurz warten. Oder da kümmern sich andre drum. Hauptsache, endlich tut mal einer was.

Das einzige richtige Ergebnis

06. November 2005 - 11:09 Uhr - Moe


My blog is worth $0.00.
How much is your blog worth?

Bin ich jetzt letzter? :-)

Long-Tail Camp

06. November 2005 - 11:00 Uhr - Moe
Hat jemand am 11.11. Zeit?
Long-Tail Camp will start on November 11, 2005 at a location of your choosing. Just show up and start talking about the long-tail of whatever. There might not be a lot of people paying attention or even showing up but hey, it’s the long tail, what can you expect? We’re certain that Long-Tail Camp will be a huge success and expect it will be over in about 10-12 years, depending on the exact parameters of the distribution...
Long Tail Camp [via Jan Schmidt]

Leute von denen ich mich fernhalten sollte

06. November 2005 - 10:56 Uhr - Moe
Sind dann wohl solche, die wegen eines Löschantrags einstweilige Verfügungsanträge an die Wikipedia schicken. Geht doch bitte mal an die frische Luft, da richtet ihr wenigstens andren gegenüber keinen Schaden an. Ich weiss zwar nichts über die genannte Firma und die beteiligten Juristen, aber in Zukunft weiss ich immerhin, welche Anwälte und Firmen ich besser meide.
Tags:

Creative Commons Suche bei Google

06. November 2005 - 09:53 Uhr - Moe
Mit Google.com kann man nun auch (rudimentär) nach Inhalten mit Creative Commons-Lizenzen suchen: Advanced Search.
Ebenso geht das ne Weile schon mit der Yahoo-Suchmaschine.
[via Joi Ito]
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Fauliges Fleisch

05. November 2005 - 19:36 Uhr - Moe
Tonnenweise fauliges Fleisch beschlagnahmt
Der neue Fleischskandal weitet sich aus: Bei Razzien in fünf Bundesländern hat die Staatsanwaltschaft mehrere Tonnen verdorbenes Geflügelfleisch beschlagnahmt. Unklar ist, ob Teile der Ware aus einem niedersächsischen Betrieb in den Handel gelangt sind
... schreibt Spiegel Online. Nach wie vor finde ich hier die Verwendung des Wortes "Skandal" auf eine eher groteske Art und Weise ziemlich komisch. Ich meine, wir reden hier schliesslich von Fleisch, das gewinnorientiert als Ware verkauft wird, und bestenfalls stichprobenartig kontrolliert werden kann. Dass "Skandale" dann also zur Tagesordnung gehören müssten aber nur selten
entdeckt werden, scheint auf der Hand zu liegen.
Und wegen der Vogelgrippe will angeblich jeder zehnte auf die Weihnachtsgans verzichten. Wegen der Vogelgrippe.

Gigabyteweise Referrer-Spam

05. November 2005 - 10:14 Uhr - Moe
Leude, ich kann nur empfehlen, hin und wieder mal den Traffic des eigenen Webspace zu kontrollieren. Mir haben die ca. 40GB Ref-Spam auf eine Subdomain geballert, für den grösstenteils gezahlt werden muss, da mit dem eigentlichen Traffic zusammen das Inklusivvolumen überschritten wurde. Nun hab ich alles abgeschaltet, wo man irgendwo noch irgendwelche Refs öffentlich sehen konnte, hoffe ich.

Fasterfox

04. November 2005 - 10:59 Uhr - Moe
Fasterfox ist ein Plugin, dass den Firefox in der Tat ziemlich beschleunigt. Dabei werden aber - unter anderem - verlinkte Seiten "vor-"geladen (prefetching), also nehme ich an, dass man deutlich mehr Traffic verursacht. Was Flatrate-Usern natürlich egal sein kann. :)
Ich werde das mal eine zeitlang testen. [via Mike]

Technorati-Links bei Spiegel Online

04. November 2005 - 10:52 Uhr - Moe
Anscheinend nur in der internationalen Version. Für alle diejenigen, die keine Ahnung haben, und ausserdem nicht wissen wie man ein Bookmarklet benutzt. Big Deal.
Naja gut, der SpOn Blog Roundup ist halbwegs neu. Ich bin gespannt, ob die Spiegel-LeserInnen diesen Links überhaupt folgen werden. [via Heiko Hebig mit frischem Re-Design]

Uni Gießen: Protestaktion gegen Studiengebühren am Mi, 2.11.

01. November 2005 - 18:20 Uhr - Moe
Eben per Email bekommen:
Hallo liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

Ihr seid gefragt!

Morgen, am Mittwoch den 2.11.05 erwartet Euch auf dem Weg zur Mensa am „Mann im Turm“ eine kleine Überraschung. Die Gruppe „Studenten für freie Bildung“ hat einen Protest gegen Studiengebühren geplant.

Es wäre schön, wenn Ihr zwischen 10h und 15h zahlreich vorbeischauen würdet und Freunden und Bekannten von der Aktion erzählt.

Dort erwarten Euch neben unserem „Aufhänger“ auch Informationen zum Thema Studiengebühren, die Ihr natürlich mitnehmen könnt!