Archiv: Juli 2005

Open Air Blogging Party am 6.8. in Offenbach

29. Juli 2005 - 21:54 Uhr - Moe
Das MEX Blog organisiert eine Open Air Blogging Party (aka Bloggertreff :) am Samstag, dem 6. August im King-Kamehameha Beach Club in Offenbach am Main.
Zeiten
Start: ab 15:00 Uhr (vorher ist Club zu). Achtung: Nach 18:00 Uhr kostet Eintritt 3 Euro!
Ende: Bis 01:00 Uhr Mucke, um ca. 02:00/02:30 ist Closing Time

Adresse:
Hafeninsel 2, 63065 Offenbach

Weitere Infos gibts im MEX Blog. Und zur Vorbereitung sei auf jeden Fall noch die Lektüre der Frankfurt-Offenbach-Witze in der Wikipedia empfohlen.

Ich denke ich werde hingehen, eher schon so Nachmittags. Wer kommt noch?
Und wie gesagt, einen Tag früher (Freitag) bin ich auf der Wikimania Konferenz in FFM, da gibts dann wohl auch Abends einen kleinen Bloggertreff wo man sich noch gerne zu uns gesellen kann. :)

So geht Blogstats?

29. Juli 2005 - 13:38 Uhr - Moe
Wahlblog.de steht seit neustem in der Navi-Leiste aller kostenlosen Blogs von blogg.de, und ist somit auf blogstats quasi über Nacht der mit Abstand populärste Link aus 24 Stunden geworden. Populärster Link aus 7 Tagen ist das Formel1Blog, ebenso wie das Wahlblog von blogg.de. Und zwar ebenso wie das Wahlblog nicht aus dem Grund, dass da besonders viele BloggerInnen einen Link drauf gesetzt haben, sondern weil es ebenso in die Navi-Leiste aller Blogs von blogg.de aufgenommen wurde. Damit ist das Wahlblog nun Nummer 1 in der Top 100 live und Nummer 14 in der Top 100.
Klar kann blogg.de mit blogstats machen was sie wollen, aber vielleicht sollte man die blogg.de Navi-Leiste bei der Ermittlung der Top Links ignorieren. Ansonsten kann ich nicht mehr erkennen, was die blogstats denn noch aussagen sollten. Über die Links die die BloggerInnen selbst gesetzt haben, erfährt man da dann eher noch was am Rande.
Meiner Ansicht nach wäre es irgendwie sinnvoller, nur die Links die in Beiträgen selbst vorkommen auszuwerten, und nicht diejenigen die in Navigationsleisten, Sidebars usw drin stehen.

So sehn sie aus, die Blogger

29. Juli 2005 - 13:23 Uhr - Moe
Die BZ Berlin setzt nicht nur optische Maßstäbe, sondern erkennt auch an, dass BloggerInnen ebenso inhaltlich zu überzeugen wissen. Meine Güte, und ich fand es schon albern, als mich ein Photograf für nen Blogartikel mal aufm Spielplatz fotografiert (und das Foto zum Glück nie benutzt) hat. :-) [via Blogstats, heute mit Werbung fürs Wahlblog]

BlogRocken

29. Juli 2005 - 11:44 Uhr - Moe
Martin Oetting und Anselm Venezian Nehls haben den BlogRock (mp3, 3,95 mb) komponiert. [via Martin Röll]

Nächste Woche: Wikimania in Frankfurt am Main

28. Juli 2005 - 14:30 Uhr - Moe
Nächste Woche findet, vom 4. bis zum 8. August, die Wikimania 2005 in Frankfurt am Main statt (ich erwähnte das bereits). Mittlerweile gibts auch ein Programm, welches zwar wenig geisteswissenschaftliche Bezüge beinhaltet, aber egaal, ich werde trotzdem hingehen. Und zwar am Freitag, dem 5. August.
Ausserdem könnte man Abends dann zusammen was trinken und vielleicht auch essen gehen. Kellerkind wird schonmal da sein, und Marco Kalz treffe ich vielleicht auch im Laufe des Tages. Wer kommt noch so und hat Lust auf ein Treffen?

Telefon-Treff.de blockiert den Anonymisierungsdienst JAP?

28. Juli 2005 - 13:39 Uhr - Moe
Das ist interessant: Seitdem ich nun mit dem Anonymisierungsdienst JAP surfe funktioniert alles prima, abgesehen davon, dass es manchmal ein bisschen langsam ist. Heute nun bin ich in dem ersten Forum gelandet welches ich seit Jahren ab und zu mal besuche, dort auch einen Account und einige Postings getätigt habe, und nun nicht mehr besuchen darf:
Deine IP Adresse ist in diesem Forum gesperrt. Um den Administrator zu kontaktieren, klicke hier.
Dass Telefon-Treff.de es für nötig hält, seinen Usern die Benutzung eines Anonymizers zu verbieten finde ich eher daneben. chaoz wies mich in den Kommentaren darauf hin, dass das eine Unterstellung ist. Anonymität mag zwar heutzutage eher ein Privileg als ein Recht sein, aber hier positioniert sich Telefon-Treff.de dann ja ziemlich deutlich.

Der Grund kann ja wohl nicht allein darin liegen, dass die IP von JAP auch von irgendwelchen Trollen genutzt werden können. Denn mit demselben Argument könnte man ja auch dahergehen, und die IP Ranges von Arcor, Terrorkom oder anderen komplett sperren, da sind irgendwo bestimmt auch ein bis zwei Trolle dabei. Ich nehme an, man beruft sich hier irgendwie auf Recht und Gesetz, da man anonyme Trolle nicht zurückverfolgen kann, falls es eine strafrechtliche Relevanz hat. Dabei bewegt sich JAP soweit ich das beurteilen kann komplett innerhalb legaler Grenzen. Ich hab bei Telefon-Treff mal nachgefragt, gehe aber nicht davon aus, dass es da noch viel zu diskutieren gibt.

Telefon-Treff.de ist übrigens meiner Ansicht nach ein sehr gutes Forum rund um Mobilfunk (am Rande auch Mobile Computing und Festnetz): Da hängen sehr viele Freaks rum, die meisten davon Händler oder Handy-Nerds, und man bekommt eigentlich bei egal was Auskunft oder Hilfe, wenn man sich an die Spielregeln hält. Sonst wär mir das auch egal.

Jetzt neu. Mit Aufmerksamkeit.

28. Juli 2005 - 09:09 Uhr - Irrlicht
Verpassen Sie nicht hier zu klicken. Exklusiv und nur noch für kurze Zeit. Mit Frauen.

Ihr Plasticthinking-Spammer.

(Ich bin nicht Moe!)

Vorbeugende Telefonüberwachung verstösst gegen das Grundgesetz

27. Juli 2005 - 12:47 Uhr - Moe
... schreibt Spiegel Online:
Das Bundesverfassungsgericht hat die präventive Telefonüberwachung verboten. Die seit Ende 2003 in Niedersachsen mögliche Abhörbefugnis verstoße gegen das Grundgesetz. Die Polizei darf künftig nur unter strengen Vorgaben schon im Vorfeld eventueller Straftaten Telefongespräche abhören, Faxe oder E-Mails überwachen.
Siehe auch meine Einträge Überwachung ohne Verdacht (8/03) und Man kann es nicht oft genug sagen (3/2005). Dass Polizeigesetze gegen Grundrechte verstossen, kommt mir ziemlich abstrus vor.

Flickr- und RSS-Integration bei Yahoo! 360

27. Juli 2005 - 12:30 Uhr - Moe
...gibts da jetzt auch. (ich mein ja nur :) [via flickr blog]

(Fast) Anonym surfen

27. Juli 2005 - 12:14 Uhr - Moe
... kann man mit JAP von der TU Dresden. Funktioniert prima und kostet nix. Nachdem man die Software gestartet hat, muss man im Browser (oder sonstwo) nur noch 127.0.0.1 auf Port 4001 als Proxy eintragen, und das wars. Soll wohl auch für Skype ganz gut funktionieren, falls es gerade durch ne Firewall geblockt wird oder so ;-)
Fast anonym deswegen, weil die öffentliche Version anscheinend noch nicht auf dem neusten Stand der Technik ist, und die hessische Polizei bzw. das BKA sich in 2003 mal über das Gesetz erhoben und unrechtmässig Daten protokollieren liessen, um diese anschliessend im Rahmen einer Hausdurchsuchung zu beschlagnahmen (ich berichtete). Sehr lesenswert ist dazu auch der Bericht zum Vorgehen von Strafverfolgungsbehörden gegen das Projekt (PDF).
Grundsätzlich werden jedoch sowenig Daten wie nötig erhoben, und eine Überwachung von Aktivitäten in der Vergangenheit ist unmöglich.

Fragebogen: Glaubwürdigkeit von Weblogs

27. Juli 2005 - 10:06 Uhr - Moe
Lisa Sonnabend führt im Rahmen ihrer Abschlussarbeit am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwigs-Maximilians-Universität München eine Befragung zum Thema "Glaubwürdigkeit von Weblogs" durch und bittet um rege Teilnahme. Zum Fragebogen. [Lisa Sonnabend per Email]

BlogPulse Profiles

26. Juli 2005 - 22:15 Uhr - Moe
Ne Menge Daten über sein und andere Blogs erfährt man bei den BlogPulse Profiles: Postingfrequenz, Verweise, Inbound Links usw. als Tabellen oder aber als Verlaufsgrafik über die letzten 30 Tage. [via Heiko Hebig]

Neulich

26. Juli 2005 - 20:15 Uhr - Moe
... im Fahrstuhl (Flash). [via sunita]

Uni Frankfurt sperrt alle regulären Lehrveranstaltungen für 2500 StudentInnen im Rentenalter

26. Juli 2005 - 16:39 Uhr - Moe
Unter dem Motto "Universität des dritten Lebensalters" lockt die Frankfurter Hochschule seit 20 Jahren Senioren in die Hörsäle. Jetzt will man die Geister wieder loswerden, die man rief. Für die 2500 Uni-Rentner wird das reguläre Angebot ab dem Wintersemester gesperrt.
Offiziell wird die umstrittene Maßnahme von Uni-Präsident Rudolf Steinberg damit begründet, dass es vor allem aus Gründen der Effizienz des Regelstudiums und der geforderten Leistungssteigerung der Lehre jetzt nötig sei, die Universität generell für Hörer der "Universität des dritten Lebensalters" (U3L) zu schließen. [...]

Senioren, die ab dem Wintersemester weiter zur Uni gehen wollen, können sich dann als Gasthörer einschreiben, sofern das aus Kapazitätsgründen zugelassen wird. Für die erste belegte Veranstaltung müssen Gasthörer 100 Euro bezahlen, für jede weitere sind 50 Euro fällig. Das ist deutlich teuerer, als die bisherige "U3L"-Regelung, bei der mit 80 Euro pro Semester alle Türen offenstanden.
Weiterlesen beim Gießener Anzeiger vom 25. Juli 2005. [via kHOSSmos]
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)

Porncasts!

26. Juli 2005 - 15:15 Uhr - Moe
Porncasts sind das neue Ding, sacht die Netzeitung. Die Leute stöhnen am Jugendschutz vorbei in ihre RSS-Feeds, ohne dass die FCC da was zu regulieren hätte. Aber Psst!
Naja was soll ich sagen? Das Nacktbloggen ist zwar schon sowas von 2003, aber somit dann auch die Speerspitze dieser und auch der folgenden Bewegung(en). Ohne Buch, Verlag oder Verband - wir HipRocker suchen da erst noch das passende Bussiness Model.

Update:
Witzigerweise steht in der aktuelle Liste, dass die meinsten Podcast.net Benutzer nach Porno suchen
Webmaster-Verzeichnis Blog

Einmal erkannt und schon verbannt?

26. Juli 2005 - 14:52 Uhr - Moe
Ok der Reim ist echt mies, aber das hier ist wichtig: Anwalt Udo Vetter macht deutlich, dass man nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung anscheinend zum mehr oder minder kriminellen Umfeld gerechnet wird und auch in Zukunft mit Vorladungen wegen irgendwelcher Sachen, von denen man aber so gar nix weiss, rechnen kann.
Ich kann jedenfalls nur jedem raten, der mal Kontakt mit dem Erkennungsdienst hatte, sich intensiv um die Löschung seiner persönlichen Daten zu kümmern. Sonst geistert man unendlich lange durch alle möglichen Kladden und Dateien. Wie man sieht, ist es nie ausgeschlossen, dass sich früher oder später der passende Belastungszeuge zu dem Foto findet.
[via Udo Vetter]

Naja zum Glück ist meine Weste rein. :) Ich wurde bislang nur kontrolliert weil ich es wagte einige Polizisten aus der Ferne beim Nixtun in der Fussgängerzone zu fotografieren aber das ist ja nicht verboten. Und rumgammeln in der Fussgängerzone ein heisses Thema.

Dies ist ein Blog für Anfänger

26. Juli 2005 - 13:07 Uhr - Moe
... und für Journalisten. :)
Sacht der Herr Niggemeier - wie heisst der eigentlich mit Nickname? - in einem Blatt namens V.i.S.d.P. (PDF). [via wirres.net]

Und in der Mensa kann man nun an kostenlosen Internet Terminals bloggen. Da zahlt man doch gern auch ne teurere Pommes!

Hörstücke von Klaus Adam

25. Juli 2005 - 22:09 Uhr - Irrlicht
Disclaimer: Ich bin nicht Moe!

Es muss mal gesagt werden: Bei all dem Podcast-Hype, dieser Podcast mit Hörstücken von Klaus Adam ist sehr, sehr gut. Die neuste Folge: Nach einem Märchen von Hans Christian Andersen.

Das 1000. Game bei Flash Gamez

24. Juli 2005 - 17:19 Uhr - Moe
Yeeha! Das 1000. Game im Flash Gamez Blog ist natürlich ein Grund zum Feiern, und ausserdem hat Stebu ein kleines Quiz gemacht. Er findets einfach, aber ich würde sagen es ist schon eher was für wahre Flash Game Fans :)

[Weiterlesen]

Studiengebühren: 'Leere Kassen und leere Versprechen'

24. Juli 2005 - 12:27 Uhr - Moe
Studiengebühren wurden als sozialverträglich angekündigt. Doch die Befürchtungen der Gebührengegner bewahrheiten sich schneller als gedacht (Von Jan-Martin Wiarda)

Was wurde am Anfang nicht alles versprochen: Sozialverträglich sollten Studiengebühren natürlich sein; erst wenn ein vernünftiges System von Studienkrediten installiert sei, würden Gebühren eingeführt. Und selbstredend müsse jeder zusätzliche Euro ausschließlich den Hochschulen zugute kommen.

Doch mittlerweile werden beide Versprechen arg strapaziert.
Weiterlesen bei der ZEIT: Leere Kassen und leere Versprechen.

Die ZEIT bringt also mal ungefähr das auf den Punkt, was die GegnerInnen von Studiengebühren schon die ganze Zeit sagten: Studiengebühren sind reines Abkassieren, und kommen den Unis nicht nur nicht zugute, sondern es werden im Gegenzug auch noch die Mittel weiter gekürzt. Nur "schneller als gedacht" ist hier eigentlich nichts passiert, denn es war ziemlich absehbar. Durch Gebühren werden Unis keinen Deut besser, nur ziehen sich die Länder eben aus der Finanzierung zurück.
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)

Nach der Campus Invasion in Gießen

23. Juli 2005 - 14:46 Uhr - Moe
... sind anscheinend auch alle froh, dass es vorbei ist:
"Ohne Rücksicht auf Studierende und Mitarbeiter hat der Musiksender MTV am Samstag auf dem Gelände des Kugelbergs die Campus Invasion durchgeführt", heißt es in einer pressemitteilung des Allgemeinen Studierendenausschusses (Asta).
Fast eine Woche lang sei das Sportgelände am Kugelberg gesperrt gewesen. Gerade Sportstudierende habe dies sehr hart getroffen, weil sie in der Woche nach der Campus Invasion ihre praktischen Prüfungen absolvieren müssen und keine Möglichkeiten gehabt hätten, an den Sportstätten zu trainieren. Dies habe bei einigen Studierenden große Empörung ausgelöst, weil sie vorab nicht über die lange Dauer der Sperrung informiert worden seien.
Die Hausmeister und Gärtner, die am Kugelberg arbeiten, seien "stinke sauer". "Man könnte jetzt den Kugelberg auch Müllberg nennen. Die Verantwortlichen von MTV sehen sich wohl nicht genötigt den Müll, den sie verursacht haben, auch wegzuräumen", so ein Gärtner.
Gießener Anzeiger: Asta: Campus Invasion hinterlässt Müllberg

Auf den Seiten des Asta hab ich übrigens nix dazu gefunden. Was aber nichts heissen muss.

Krieg und Terror

21. Juli 2005 - 15:21 Uhr - Moe
Die Beteiligung Großbritanniens am illegalen Irak-Krieg sowie am Afghanistan-Feldzug hat zu den Anschlägen in London am 7. Juli beigetragen. Zu diesem für die britische Regierung vernichtenden Urteil kam das renommierte Royal Institute of International Affairs.
Ach? Also manchmal ist ja auch der Jungen Welt nix zu blöde. [via Netreapers Furl]

Interessant ist aber, dass - so zumindest meiner Wahrnehmung nach, das müsste man mal nachzählen - die Zahl politisch motivierter Terrorakte im Verhältnis abzunehmen scheint. So lassen sich nahezu alle Anschläge der letzten Zeit als ziemlich direkte Reaktionen auf Kriegshandlungen verstehen. Da gehts um Krieg, nicht um Politik. Und spätestens wenn die Zivilbevölkerung angegriffen wird, scheint Terror eine fast zwangsläufige Reaktion zu sein. Wenn man keine Familie, Freunde, Beruf oder Besitz mehr zu verlieren hat dann dauert es nicht mehr lang und aus Verzweiflung wird Hass und aus Hass wird Terror. Oder stell ich mir das mal wieder zu "einfach" vor?

Das goldene Dachl

21. Juli 2005 - 14:27 Uhr - Moe
Das goldene Dachl, eine der wohl meistfotografierten Locations im schönen Innsbruck. Auf besonderen Leserwunsch von Umo nun auch hier zu bewundern. :-)

Das goldene Dachl

Every blogger...

21. Juli 2005 - 14:00 Uhr - Moe
Every blogger is a rock band without a record contract.
Pat Kenealy in Wired News: Web Publishers Eye Your Wallet von Adam L. Penenberg.

Aber Blogs sind doch HipHop, und kein Rock :-)

Culturally Authentic Pictorial Lexicon (German)

21. Juli 2005 - 13:23 Uhr - Moe
'Welcome to CAPL-German, the pilot project for culturally authentic license-free imagery!'
http://www.washjeff.edu/capl/
Sehr interessant ist auch der Doppelspiegel, welcher Deutschland aus amerikanischer Sicht zeigt.

Zum Verhältnis von Email-Spam

21. Juli 2005 - 13:16 Uhr - Moe
Wie wie die meisten hier wissen, mag ich Email nicht besonders. Ich komme damit auch nicht besonders gut klar. Nun stellt sich aber so oder so die Frage: Wenn im Schnitt von 120 Emails ganze 5 kein Spam sind, warum sollte man sich dann überhaupt noch mit Email beschäftigen wollen. Weils alle anderen machen? Ok, seitdem ich auf Thunderbird umgestiegen bin ist es etwas besser, denn der Spamfilter scheint besser zu lernen als Popfile. Aber ich glaube ich muss mal diese Catch-Alls abschalten, welche jede Mail zustellen egal was vorm @ steht. Und ansonsten kann ich jedem nur raten mich anzurufen oder Instant Messaging zu benutzen.

"Subscribe to my brain"

19. Juli 2005 - 18:07 Uhr - Moe
Alp Uçkan macht sich darüber Gedanken, wie man den kompletten Outpout von Leuten, die mit mehreren Weblogs, Wikis, Link Dumps, Photo-Alben usw unterwegs sind als RSS-Feeds abonnieren kann, und weist auf die Möglichkeit hin, die Feeds als OPML-Datei anzubieten.
Feedburner bietet ja immerhin schon die Möglichkeit, Flickr, Bloglines Links, del.icio.us und Furl in den RSS-Feed zu 'splicen', aber ansonsten scheint OPML eine gute Lösung zu sein, da man alle Feeds einzeln bekommt und die Wahl hat, welche man lesen will (einige RSS-Reader bieten auch einen OPML Export und Import an).
Was ich noch ziemlich nützlich fände wäre ein Skript, welches einfach aus mehreren Feeds die man angibt einen einzigen neuen Feed generiert, der die Items aller Quellen chronologisch sortiert und mit Hinweis auf die Quelle beinhaltet (Alp findet das nicht so elegant, da die Auswahl was man lesen will entfällt). Da gibts bestimmt ein paar gute Tools für, nur welche?

Handelsblatt-Interview zu Social Software

19. Juli 2005 - 12:06 Uhr - Moe
Michael Smith hat mit mir für den Zukunftsatlas Internet im Handelsblatt ein Telefoninterview geführt: Wie Social Software das Netz verändert – Eine Usermeinung.

Nokia erklärt die Blogosphäre

19. Juli 2005 - 09:32 Uhr - Moe
In der Blogosphäre stehen Protest und Kommerz nicht zwangsläufig in Widerspruch zueinander. Da jeder Bilder und Texte verbreiten kann, ist er auch in der Lage, als mediale "Ich-AG" aufzutreten.
blogga!, Ausgabe 02/2005, Seite 10 (PDF).

Trackback deaktiviert

19. Juli 2005 - 09:00 Uhr - Moe
Nachdem ich seit Tagen einige tausend Trackback-Spams die auch an der Blacklist vorbeikommen bekomme, habe ich nun eben Trackback deaktiviert :(
Ich schrieb hier ja schon mal, dass Trackback tot sei, und ich fürchte für mich ist es das nun endgültig. Die Blacklist hilft nix mehr weil die immer neue Domains haben, und moderierte Trackbacks versuche ich erst gar nicht, wenn auf einen "echten" Trackback mehrere tausend Spams kommen. Um das zu verhindern müsste ich einfach ganze Wörter wie Casino oder Poker auf die Blacklist setzen und damit aus sämtlichen Kommentaren oder Trackbacks verbannen, und das will ich auch nicht. In dem Moment, wo dann Kommentare im Spamblocker landen würden nur weil jemand ganz normale Wörter benutzt, wäre die Zensur für mein Empfinden eindeutig zu eng. Nimmt man aber nur genauere Begriffe in die Blacklist auf, so finden die Spammer immer einen Weg aussenrum.
Immerhin kann man hier noch die Beiträge der letzten 30 Tage umoderiert kommentieren, und ich bin gespannt wielange das noch geht.
Referrers anzusehen, hab ich mir aufgrund des Spams auch schon lange abgewöhnt.
Naja da bleiben noch die Neugiertools, damit kann man sehen wer auf dieses Blog hier verweist: Suche mit Blogstats, Bloglines, Technorati.

Die Links zu den Tools findet man auch unten in der Seitenleiste, und vielleicht baue ich sie wieder auf die Itempages ein.

Podcast Verband

19. Juli 2005 - 08:46 Uhr - Moe
Für Podcasting, das unregulierte Anbieten von Audiodateien via RSS-Enclosures, wurde nun auch ein deutschen Verband gegründet. Da erfährt man auch, dass ein deutschsprachiger Podcast im Durchschnitt angeblich 500 mal heruntergeladen wird.
Ob ein Verband nun allerdings nötig ist, damit auch kommerzielle Musik in Podcasts gespielt werden darf, wage ich allerdings zu bezweifeln. Oder warum man das überhaupt wollen würde. An dieser Stelle kann ich nur nochmals Blog:Read empfehlen.
Von der Gründung eines Blogging e.V. ist übrigens noch nichts bekannt. [via Spreeblick]

Magisterarbeit: Inhaltliche Strukturen deutschsprachiger Weblogs

17. Juli 2005 - 17:33 Uhr - Moe
Noch eine wissenschaftliche Arbeit zu Weblogs: Frank Unger hat seine Magisterarbeit "Die Blogosphäre - Inhaltliche Strukturen deutschsprachiger Weblogs. Eine Analyse von publizistischen Potenzialen und thematischen Schwerpunkten" (PDF) im Hauptfach Kommunikationswissenschaften an der TU Dresden veröffentlicht. [via 2 oder 3 dinge, die wir über weblogs wissen]

Diese Arbeit und die von Jan Schmidt muss ich dringend mal innerhalb der nächsten Tage eingehender lesen, denn unter anderem will ich bis zum Ende des Monats auch noch einen (deutlich kürzeren) Fachartikel zum Lernen mit Weblogs schreiben. Wie üblich hab ich bislang wenig vorbereitet, aber ich arbeite gut unter Zeitdruck :)
Hoffentlich kann ich auch noch den einen oder anderen Kommentar zu den Arbeiten niederschreiben.

Wieder da

17. Juli 2005 - 17:00 Uhr - Moe
Hier bin ich wieder, zurück aus Innsbruck (Dank an Renate Millebner und Martin Lindner für die abendliche Gesellschaft) und von der Campus Invasion.

Re: Innsbruck

13. Juli 2005 - 21:49 Uhr - Moe
Morgen (Donnerstag den 14.) mache ich in aller Frühe einen MicroTrip nach Innsbruck, und habe dann wohl gegen Abend und am Freitag Morgen etwas freie Zeit. Wer in der Gegend ist und Lust auf ein gemeinsames Bierchen oder einen Kaffe hast, schickt mir am besten eine SMS (bis Freitag Abend bin ich nicht per Email erreichbar). Es würde mich freuen ein paar Leute wiederzusehen :)

Über Kim Possible

13. Juli 2005 - 13:50 Uhr - Moe
... weiss ich eigentlich gar nichts, aber der Beitrag zum gleichnamigen Spiel bei Flash Gamez entwickelt sich langsam zu einem regelrechten Forum für wohl eher jüngere Kim Possible-Fans. Vielleicht macht dann ja auch mal einer ein echtes Forum zum Thema auf. :-)

Sozial ist, wer...

13. Juli 2005 - 13:30 Uhr - Moe
Sozial ist, wer Arbeit schafft.
Alfred Hugenberg, Deutschnationale Volkspartei 1933 (Quelle: 1, 2).
Josef Eppeneder, CSU 2003 (Quelle).
Thomas Goppel, CSU 2003 (Quelle).
Erwin Huber, CSU 2004 (Quelle).
Marc Beise, Sueddeutsche Zeitung 2004 (Quelle).

Logitech lässt bloggen

13. Juli 2005 - 11:53 Uhr - Moe
... und zwar auch mit einem Gadget-ähnlichen Blog: bLogitech. Soweit sogut, doch bislang habe ich für meinen Teil nicht so ganz den Reiz verstanden, wenn da produktorientierte Online-Magazine auf Basis eines Weblogs aufgesetzt werden, um technikaffine Juppies mit dem nötigen Kleingeld anzusprechen. Das läuft zwar in den USA sehr gut und deswegen versuchen Andere hier wohl ziemlich dasselbe (?), aber beispielsweise kenne ich noch nicht mal jemanden der nen iPod besitzt. Also jedenfalls nicht in meinem persönlichen Umfeld hier vor Ort im Meatspace, aber egaaal (nö, ich nehme nicht an dass das repräsentativ ist).
Jedenfalls schreiben zwar einige mir bekannte Menschen auf dem Blog, doch die haben eh schon eigene Blogs, wo sie das schreiben was sie wollen. Warum also ihnen beim arbeiten zusehen?

Disclaimer: Ja, das sind gewagte Unterstellungen, so meine eigene Perspektive, ich will damit weder irgendwem "böse" Absichten unterstellen, noch eine Allgemeingültigkeit dieser Überlegungen beanspruchen. Vielleicht ändere ich morgen auch meine Meinung. ;-)
Was sich zwar aus dem Umstand heraus, dass das hier ein persönliches Weblog ist, eigentlich schon erklärt. Aber ich mein ja nur. [via Thomas Gigold]

Sozial ist...

13. Juli 2005 - 11:01 Uhr - Moe
Dieser selten dämliche Spruch "Sozial ist, was Arbeit schafft" kursiert doch schon seit über einem Jahr in den einschlägig konservativen Kreisen, ich verstehe da die plötzliche Aufregung nicht. Aber wie das halt so ist im Wahlkampf. Wobei man ja auch durchaus sinnvolle Überlegungen oder Vergleiche anstellen könnte, ohne die Nazi-Keule rauszuholen. Interessant ist doch, dass mit diesem Spruch eine Assoziation hergestellt werden soll um Umdeutungen vorschub zu leisten. Wenn alles was irgendwie Arbeit schafft sozial ist, so kann man dann beispielsweise den Kündigungsschutz lockern, und denjenigen die dann rausfliegen sagen das sei sozial, da es die Chance einer Neuanstellung älterer Arbeitnehmer erleichtert. Dasselbe geht das mit der Senkung von Mindestlöhnen, die dann plötzlich "sozial" wird, da man für einen Hungerlohn vielleicht eher einen Job bekommt. Und so weiter und so fort. Begriffe und Konzeptionen werden somit pervertiert und mit neuen Bedeutungen versehen.

Ausserdem legt der Spruch schon fast den Umkehrschluss nahe: Alles, was nicht Arbeit schafft, kann demnach nicht sozial sein. Damit wird der Begriff des Sozialen in eine ausschliessliche arbeitsmarktpolitische Nähe gerückt, bzw ihr untergeordnet. Das ist eine extrem verkürzte Vorstellung des Begriffs, die erhebliche Einschnitte zulasten derjenigen die darauf angewiesen sind zur Folge hat. Das soziale Netz, welches meiner Ansicht nach eine moderne Gesellschaft auszeichnet, bekommt somit immer grössere Löcher. Ob wir diejenigen, die den Halt brauchen damit noch auffangen können oder wollen, ist keine primär arbeitsmarktpolitische Frage.

Webstatistiken erklärt

12. Juli 2005 - 12:47 Uhr - Moe
Bereits letzten Monat hat Marcus Völkel einen lesenswerten Artikel namens 'Mythos Web-Statistik' geschrieben, in dem er erklärt, wie aussagekräftig denn Logfile-Statistiken wirklich sind. In der Blogosphäre wird oft der 'Fehler' gemacht, Visits mit LeserInnen gleichzusetzen. Nur wird mein Blog nur weil es 3500 visits am Tag hat noch lange nicht von 3500 Menschen gelesen, und schon mal gar nicht von auf den Monat hochgerechneten 100.000 'Besuchern'. Der Gedanke ist auch ziemlich lächerlich, aber so oder ähnlich liest man immer wieder mal eine Interpretation. Meistens wenn jemand sagen will, dass er oder sie eine grosse BloggerIn sei, oder das sich ab 100000 Visits irgendwelche kommerziellen Aktivitäten auf dem Blog lohnen würden. Letztendlich erfährt man durch derartige Aussagen eigentlich nur, dass derjenige der sie tätigt entweder keine Ahnung hat, oder aber bewusst die LeserInnen bzw etwaige Geschäftspartner an der Nase herumführt. Den Rest erledigen wildgewordene Searchspiders, RSS-Reader und Spambots.

Wahlen in Gedern

12. Juli 2005 - 11:08 Uhr - Moe
Am Wochenende war ich unter anderem im schönen Gedern, am Rande des Vogelsbergs. Das politische Spektrum fand ich höchst interessant: Zur Bügermeisterwahl traten vier KandidatInnen an, davon waren alle bis auf einen parteilos. Der gehörte der NPD an und bekam dann auch prompt 4,4% der Stimmen. Auf den Spitzenkandidaten hingegen sollen sich CDU und SPD zusammen geeinigt und ihn parteilos ins Rennen geschickt haben, da man ihre Vertreter eh nicht wählen würde. In den Wahlergebnissen hat man dann die Angaben zur Parteizugehörigkeit lieber gleich unterschlagen. Ich frage mich inwieweit derartige Vorgänge auf dem Lande normal sind.

Zu London hab ich nichts zu sagen

12. Juli 2005 - 10:56 Uhr - Moe
Denn das was ich hier zu sagen hätte, haben andere schon geschrieben: Was die Äusserungen Herrn Schillys angeht, so bin ich immer wieder aufs neue überrascht wie unfundiert seine Argumentation ist. Aber das scheint gar keine Rolle zu spielen.

Ansonsten fällt mir das Schreiben hier auch gerade eher schwer, denn die Art und Weise wie gegenwärtig in der Blogosphäre bzw den Artikeln darüber irgendwelche Notwendigkeiten herbeigeredet werden empfinde ich als ziemlich verkrampft und inhaltslos. Es ist ja nicht so dass nun jeder mittelständische Betrieb oder Wald-und-Wiesen Politiker ein Blog haben müsste. Sicher kann man eine Menge sinnvolle Dinge damit machen, aber mehr als Hype gibts selten zu dem Thema lesen, und diejenigen die hypen haben wohl auch gar nicht vor mal theoretisch zu werden und das was sie daherkonstruieren analytisch zu untersuchen. Vielleicht wäre das schlecht fürs Geschäft. Aber ich schweife ab.

'We're not afraid!'

09. Juli 2005 - 10:29 Uhr - Moe
Man könnte meinen, Furchtlosigkeit sei eine Grundvoraussetzung um Angriffskriege in Afghanistan oder im Irak zu führen. Da die Reaktionen fast zwangsläufig und unausweichlich sind.

http://www.werenotafraid.com

Ohne Worte

09. Juli 2005 - 00:47 Uhr - Moe
Was tun, wenn Tagebücher im Internet einen Boom erleben und für die Meinungsbildung über Politiker, Landräte und Bürgermeister wahlentscheidend werden? So oder ähnlich stellt sich für Parteien und Amtsinhaber die Frage angesichts der vielen Politblogs, die seit der Ankündigung der Bundestagswahl aus dem Boden schiessen. Führende deutsche Blogger bieten hierzu eine umfassende Orientierung in einem eintägigen Seminar in Frankfurt an. [...]
Seminartitel:
Blogs: Mundfunk des 21. Jahrhunderts?

Termin: Donnerstag, 28.7.2005
Beginn: 9.30h
Ende: 16.30h
Teilnehmerkosten: 189.- €.- inkl. Getränke und Mittagsbüffet
MEX Blog: Seminar: Blogs – Mundfunk des 21. Jahrhunderts?
[via Finger.Zeig.net]

Noch ein Blog-Buch: 'WordPress kompakt'

07. Juli 2005 - 15:02 Uhr - Moe
In letzter Zeit ist es ja fast schon ruhig um Bücher von BloggerInnen oder übers Bloggen geworden. Neu erschienen ist nun 'WordPress kompakt' von Stephan Lamprecht, ein Ratgeber mit Anleitungen und Tipps rund um die Open Source Blog-Software WordPress.

Das Inhaltsverzeichnis und sowie eine Leseprobe stehen als PDF-Dokumente zur Verfügung.

WordPress kompakt (Stephan Lamprecht)
bomots-Verlag
140 Seiten
Preis 14,80 EUR
ISBN 2-915925-12-7

[via Medienpraxis.ch]

notizblogg?!

07. Juli 2005 - 10:22 Uhr - Moe
Mit dem Blogservice notizblogg.de ermöglichen es die websozis nun jeder Sozialdemokratin und jedem Sozialdemokraten ein Teil des Internetwahlkampfes zu werden! Wir stellen euch kostenlos einen sogenannten Blog zur Verfügung.
http://www.notizblogg.de

Interessanterweise basiert die verwendete Software - ebenso wie bei wahlblog.spd-hamburg.de - auf WordPress, was die Websozis aber nicht vom Doppel-g abhält. Die Wahl der Domain finde ich mehr als unglücklich, es iss ja nich so dass man da keine Assoziation hätte. weblogg.plasticthinkingg.org iss übrigens auch noch frei.

BlogGrill in München

07. Juli 2005 - 10:08 Uhr - Moe
Ist mir eigentlich zu weit, aber vielleicht will ja jemand anders hin:
Wir visieren den 17.09. an, einen Samstag. Treffpunkt ist um 15h im Flaucher in München.
Eine Teilnehmerliste zum Eintragen und Verabreden von Mitfahrgelegenheiten u. ä. findet sich im Wiki.
[via BlogHaus]

Beschlagnahmungen bei LabourNet

06. Juli 2005 - 16:18 Uhr - Irrlicht
(Ich bin nicht Moe!...)

Am Dienstag, dem 05.07.2005 wurde zeitgleich gegen 06:30 Uhr eine Hausdurchsuchung bei Mag Wompel (verantwortliche Chefredakteurin), Wolfgang Schaumberg (Vorstandsvorsitzender des Trägervereins) und Ralf Pandorf (Redaktion und Vorstand), alle wohnhaft in Bochum, durchgeführt.

Es wurden sämtliche Computer (Laptops, Server, Ersatzgeräte), viele CD-ROMs, Disketten und Teile des archivierten Schriftverkehrs beschlagnahmt.

Der Beschluß der Hausdurchsuchung wurde durch das Amtsgericht in Bochum (Zuständiger Richter: Gerkau; Aktenzeichen: 64 GS – 3146/05) erlassen und begründet sich auf den Verdacht der Urkundenfälschung.

Nach Aussagen eines an der Durchsuchung beteiligten Beamten, wurde offenbar unter dem Datum des 14.12.2004 ein angebliches Schreiben der Bundesagentur für Arbeit – Bochum – als Flugblatt verteilt. Unterschrieben sei es von einem Angestellten des Bochumer Arbeitsamtes mit gefälschter Unterschrift. Auf dem Flugblatt findet sich angeblich der Zusatz „Paul Lafarque – LabourNet“.

Das Flugblatt liegt uns nicht vor und über den Inhalt können zurzeit keine Aussagen gemacht werden.

Der gesamte Vorgang ist uns nicht bekannt, offenbar wurde der Name LabourNet missbraucht.

Per Rechtsanwalt drängen wir auf die sofortige Herausgabe der beschlagnahmten Gegenstände.


Gesamte Presseerklärung bei LabourNet

In 7 Jahren gibts ne Olympiade in London!

06. Juli 2005 - 14:18 Uhr - Moe
Das sind doch mal Breaking News. Dabei weiss ich noch nichmal was ich morgen mache. Aber wieviele Leute auf der Welt gerade diese Nicht-Nachricht (ok, ok, meiner Wahrnehmung nach) bloggen das ist schon der Hammer. Da dacht ich mir da mach ich doch auch mit. :)

Diplomarbeit: Selbstgesteuertes Lernen, Weblogs und Konstruktivismus

05. Juli 2005 - 23:05 Uhr - Moe
Im Mai 2005 habe ich im Rahmen meines Studiums der Pädagogik (Schwerpunkt Erwachsenenbildung) meine Diplomarbeit abgegeben, die ich hiermit zugänglich mache.

Mosel, Stephan: Praktiken selbstgesteuerten Lernens anhand der Nutzung von web-basierten Personal-Publishing-Systemen. Unveröffentlichte Diplomarbeit, Uni Gießen 2005. (PDF, 1.13 MB)

Die Arbeit liegt unter einer Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 2.0 Germany Lizenz vor, und darf also - gemäß den Lizenzbestimmungen - zu unkommerziellen Zwecken in unveränderter Form verbreitet, vervielfältigt oder veröffentlicht werden, wenn die Quelle genannt wird.

Aus der Einleitung:

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Selbstregierung?

05. Juli 2005 - 21:49 Uhr - Moe
Der "reine" Blogger regiert sich selbst.
[via diskursive formationen]

G8-L8

05. Juli 2005 - 10:55 Uhr - Moe
Die Little Gamers bringen es mal wieder auf den Punkt. =)

Das Einzige was ich übrigens von diesem ganzen Live8 Ding ausser der Werbung für Technorati mitbekommen habe bzw nicht ignorieren konnte, ist dass auf MTV neben den Klingeltönen auch mal ein anderes Thema omnipräsent war. Da stand dann irgendein abgetakelter Altrocker, der (sinngemäß) erkärte, die einzigen die wirklich was tun können seien ja schliesslich "unsere" G8-Leader (im englischen schämt man sich immerhin nicht den Begriff des Führers in den Mund zu nehmen), und deswegen müsse man "die da oben" überzeugen jetzt endlich etwas zu tun, und zwar indem man durchs Rocken politischen Druck erzeugt. Damit die G8 Führer mal was unternehmen, denn nur sie könnten etwas bewegen. Aber echt, jetzt.

Die echten Demonstranten werden in derselben Zeit wie üblich verprügelt, doch dank Live8 hört man weder vom G8 Gipfel noch von den Protesten sonderlich viel. [1, 2]

Rhetorische Kultur?

05. Juli 2005 - 10:12 Uhr - Moe
Woran liegt es dann, dass sich in deutschen Unternehmen Weblogs noch nicht durchgesetzt haben? Der schwedische PR-Blog-Experte Fredrik Wacka sieht einen Grund in der Kommunikations-Tradition der verschiedenen Länder: „Manche Kulturen sind einfach rhetorischer veranlagt – Frankreich mehr als Deutschland, Amerika mehr als Schweden.“ Außerdem behindern laut Wacka die klar geordneten Machtverhältnisse der Firmen eine umfassende Nutzung der neuen Kommunikationsmöglichkeit, da im Business Blogging „Hierarchien in Frage gestellt werden“.
Handelsblatt: Corporate Blogging – die Zukunft der Online-PR?

Das Maß an Verallgemeinerung finde ich da etwas unheimlich. Das Bloggen, zumindest als Metapher, durchaus Hierarchien angreifen kann, würde ich allerdings erstmal auch so sehen. Das dürfte auch einer der Gründe sein, warum so mancher Chef nix mit Weblogs zu tun haben möchte. Erstens hat man ja keine Zeit zum bloggen und zweitens wäre das höchstens für die Institution gut aber nicht für die eigene Position, wenn man doch schon mal ganz oben ist. Könnte man meinen.

Uni Gießen: Campus Camping

05. Juli 2005 - 09:49 Uhr - Moe



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Blog von Frosta

02. Juli 2005 - 11:01 Uhr - Moe
FRoSTA bloggt. Da haben die PR-BloggerInnen wohl ganze Arbeit geleistet :)
Irgendwie bin ich hin- und hergerissen: Einerseits finde ich es sehr gut, wenn sich Firmen an blogs rantrauen und die zu mehr benutzen als bloss Propaganda zu publizieren. Andererseits wäre ich niemals auf die Idee gekommen, als Kunde mit den Herstellern von ausgerechnet Tiefkühlkost in einen Dialog eintreten zu wollen. [via Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach]

BildBlog goes Grimme Online

02. Juli 2005 - 10:49 Uhr - Moe
In der Kategorie „Information“ erhielt gestern das kritische Weblog „BILDblog.de“ den diesjährigen „Grimme Online Award“. Die Jury begründet ihre Entscheidung u. a. damit, dass das BILDblog „demonstriert, wie das Internet für eine unabhängige, kontinuierliche und professionelle Medienkritik genutzt werden kann.“
[via fairpress.biz]

So, Watchblogs und die BILD, das scheinen heisse Themen zu sein. ;-)
Lesen Bildblog-LeserInnen die BILD eigentlich auch selbst, oder nur das Watchblog dazu? Muss man etwas besonders hassen oder lieben, um ein Watchblog darüber zu lesen? Ich frage das nur da ich bis zum heutigen Tag das Faszinosum nicht nachvollziehen kann, wenn da jemand ein Blog-CMS nimmt und ein Bild-Watchblog macht. Ich sehe durchaus eine inhaltliche Qualität in dem Blog und einen hohen Anspruch, das ist nicht der Punkt. Doch soll uns das sagen wir schlau wir sind, oder die Autoren, oder wie doof die BILD ist? Oder geht es darum was diese Zeitung sowie die Leute die sie dafür halten für einen Schaden anrichtet? Immerhin dürfte das letztendlich ja auch der Grund sein, warum soviele Leute wissentlich und willentlich diese Blatt lesen. Ich glaube ich will damit sagen dass eine Menge Leute die genau wissen was für ein %§&$% Blatt das ist es trotzdem lesen, und natürlich auch noch all die Hohlköppe die sowieso niemals von der Existenz des Bildblogs erfahren werden und da irgendwie die Form von Nachrichten suchen die sie irgendwie verstehen oder glauben wollen und können. Wenn sich eine Menge Leute bewusst für die neusten Tittenbildchen und Falschmeldungen anstelle einer Zeitung entscheiden, was kann man da noch tun? Ich glaube ich bin da gar nicht mehr auf der Suche nach einer Diskussion oder einem Konsens, was auch ne Sackgasse ist. Whatever. Und Nein, mir gings hier gerade nicht darum, das Bild-Blog zu bashen. Glaub ich zumindest.

Update:
Die meisten Leser stellen uns (und anscheinend auch sich) nicht die Frage, ob das etwas bringt, was wir da machen. Ob man an "Bild" etwas ändern kann, an ihrer Skrupellosigkeit, ihrer Fahrlässigkeit, ihrer Parteilichkeit, ihren Lügen– oder wenigstens an der Art, wie "Bild" wahrgenommen wird.
onlinejournalismus.de - Stefan Niggemeier über das Glück, BILDblog zu machen

eLibrary Austria Projekt

01. Juli 2005 - 14:23 Uhr - Moe
Das eLibrary Austria Projekt ist eine Initiative zur Sammlung und elektronischen Bereitstellung von Texten mit Bezug zu Österreich und seinen Vorgängerterritorien
Das Ganze in Form eines Wikis auf http://www.literature.at/elib/www/wiki/ [via roxomatic]

Die Beethoven Erfahrung

01. Juli 2005 - 08:06 Uhr - Moe
The BBC grants you a 7-day, non-exclusive licence to download this Beethoven Experience audio.
You may not copy, reproduce, edit, adapt, alter, republish, post, broadcast, transmit, make available to the public, or otherwise use this audio in any way except for your own personal, non-commercial use.
BBC Radio 3: The Beethoven Experience

Blogforschung

01. Juli 2005 - 07:54 Uhr - Moe