2. Juni 2005:
(Quelle: Asta Uni Frankfurt)
Liste der Zugverbindungen aus anderen hessischen Uni-Städten zur Demo. Ich werde da sein (der Zug aus Gießen fährt um 12.20 Uhr), wer noch?
Ach ja und morgen (1.6.) ist
Vollversammlung an der Uni Gießen.
Weiss jemand
hierzu mehr? Mich würde ja schon interessieren ob das symbolische Besetzungen waren, oder ob die Rektorate in der Tat noch besetzt sind.
Also ich habe zwar keine Ahnung wie
dieses Uni-Ranking der Zeit zustande kam. Und ob drei Äpfel nun mehr als zwei Birnen sind weiss ich auch nicht. Nun ratet mal, was ich wo studiere.
Ich
erwähnte schon mal das Buch "
Wissensallmende" aus der Reihe der Attac Basistexte bzw. habe daraus zitiert. Das gesamte Buch kann man auch herunterladen oder online lesen, und es steht unter einer Creative Commos Lizenz.
Sebastian Bödeker und Oliver Moldenhauer (zwei der Autoren) haben mir überraschenderweise ein Rezensionsexemplar des gedruckten Buches geschickt, so dass ich mich nun genötigt sehe, es in ganzer Länge zu lesen und zu rezensieren. :-)
Kleines Detail am Rande: Sehr gut gefällt mir schon mal der Umstand, dass auch das Buch selbst in der Printversion unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht wurde.
Ich habe das Buch schon mal
bei BookCrossing registriert und schicke es gerne an eine interessierte Leserin weiter, wenn ich es gelesen habe.
Im Rahmen der
Marburger Protestwoche gibt es heute eine Demo der Studierenden:
16.00 Uhr: Auftaktdemonstration (Lärmequipment erwünscht), Treffpunkt Elisabeth-Blochmann-Platz (neben Mensa Erlenring)
danach: Konzert
Momentan habe ich wieder etwas mehr Zeit, da der gröbste Uni-Stress bis zum Sommer vorbei ist und ich ausserdem einen Nebenjob suche (hat jemand eine Idee? ;)
Daher werde ich hier in Zukunft nicht nur wieder mehr bloggen :) sondern auch meine Solidarität mit den Marburger Studis bekunden, indem ich da mal hinfahre und außerdem hoffentlich
Mike treffe. Hat jemand Lust mitzukommen? Aus Gießen fährt um 1509 eine Regionalbahn nach MR, Ankunft um 1536.
Update 18. Mai: Die
Fotos gibts bei Flickr.
Ich schreibe hier gerade was für die Uni, und irgendwie stelle ich mir die Frage, wie ich das am besten mit den männlichen bzw. weiblichen Bezeichnern machen sollte. Ich glaube, bislang hab ich das meistens einfach
irgendwie gemacht. Wenn nun die Begriffe im Text sehr oft auftauchen, fördert es nicht gerade den Lesefluß, jedesmal wieder von LernerInnen, KundInnen usw zu sprechen - oder ist das doch noch die beste Lösung?
Ziemlich oft liest man ja irgendwo aussschliesslich die männlichen Begriffe, und am Anfang der Arbeit steht dann, dass selbstverständlich auch Frauen damit gemeint seien. Nur ist
das eine gute Lösung? Ok, sie ist pragmatisch, aber ich will eine Lösung die gut und pragmatisch zugleich ist.
Momentan denke ich darüber nach,
immer nur die weibliche Form, als Kundinnen, Lernerinnen usw zu benutzen und dann am Anfang der Arbeit dazu zu schreiben, dass doch aber
selbstverständlich auch Männer damit gemeint sind. :)
Eigentlich find ich die Idee ganz gut, aber ich bin mir nicht sicher ob das so der akademischen Hierarchie gerecht wird, falls ich es so abgeben würde. Wenn mans genau nimmt, müsste ich ja dann eigentlich dazu schreiben, dass ich mit den weiblichen Begriffen selbstverständlich ebenso nicht nur Männer, sondern auch Schwerbehinderte meine. Aber da ginge die Kritik dann wohl wirklich eine Spur zu weit. Und eigentlich gehts mir auch nicht darum hier Kritik zu üben, sondern ich will diese Frage nicht einfach nur ignorieren. Also was tun?
Update: Freak hat mich
im IRC auf folgende Wikipedia-Seiten hingewiesen:
Sexus (Sprache),
Binnen-I.
Seit dem 1. Mai halten Studierende das Rektorat der Uni Freiburg besetzt, um gegen Studiengebühren zu protestieren. Die Uni-Leitung droht mit Zwangsräumung, aber bislang scheint es viel Solidarität unter den Studierenden zu geben, es sind einfach zu viele.
Mehr dazu bei
www.besetztes-rektorat.de.vu und auf
Indymedia: Übersicht: Studiproteste im Mai.
Siehe auch
Studiengebühren: Deutschland brennt und Karlsruhe kriegt nix mit (raible.org) und
"Freiburger Frühling": Protestaktionen gegen Studiengebühren in Freiburg (protest.blogger.de).
Handbuch zur studentischen Protestorganisation (freier Download).