Archiv: April 2005
Zum 1. Mai
30. April 2005 - 16:00 Uhr - Moe
Weils so schön ist in der Wiederholung: Zur Einstimmung auf den Tag der Arbeit das gleichnamige Flash-Game sowie die Arbeiterlieder der Juso-Hochschulgruppe aus Frankfurt / Oder!
Wie verbringt Ihr eigentlich den ersten Mai? Revolutionär, besoffen, wandernd oder faul?
Ich habe für morgen nicht soo die Pläne und auch nicht wirklich viel Zeit. Eigentlich schade denn die letzten Jahre wars lustig [1, 2]. Aber irgendwas muss ja getan werden. Dirk, Lia, Mike, die andren Blogger aus Gießen..? :)
Zum 1. Mai gibts übrigens bereits bei Technorati und bei Flickr ein entsprechendes Täg. Dann mal los ;-)
Wie verbringt Ihr eigentlich den ersten Mai? Revolutionär, besoffen, wandernd oder faul?
Ich habe für morgen nicht soo die Pläne und auch nicht wirklich viel Zeit. Eigentlich schade denn die letzten Jahre wars lustig [1, 2]. Aber irgendwas muss ja getan werden. Dirk, Lia, Mike, die andren Blogger aus Gießen..? :)
Zum 1. Mai gibts übrigens bereits bei Technorati und bei Flickr ein entsprechendes Täg. Dann mal los ;-)
Anruf-Spam von +491377270003
29. April 2005 - 18:44 Uhr - Moe
Eben klingelte mein Handy einmal, und zeigte einen Anruf in Abwesenheit von der kostenpflichtigen Sonderrufnummer 01377 270003 an. Das Ziel dieser Anruf-Spammer besteht darin, einen zum Rückruf zu bewegen. Denn nicht jeder erkennt diese Sondernummern, gerade wenn die internationale Vorwahl +49 am Anfang steht. Naja und wenn man ahnungslos zurückruft klingelt dort schon die Kasse, da der Betreiber einer kostenpflichtigen Sonderrufnummer immer Anteile vom die Rechnung stellenden Telekommunikationsunternehmen erhält. Wie man dieser Liste mit 0137-Nummern der RegTP entnehmen kann, gehört die Nummer 01377270003 der COLT Telecom in Frankfurt am Main, welche sie wiederum an sonstwen weitervermietet hat. Diese beantwortet bereitwillig alle Fragen unter der Nummer 0800 - 2658 4636 (kostenlos), und auch um kurz nach 6 ist noch jemand zu erreichen.
Leider bekomme ich so Anruf-Spams öfters: mal mit 0137- und mal mit 0190-Nummern.
Aus aktuellem Anlaß also nochmal eine Übersicht, wie man die Anbieter von "Premium-Diensten" ermitteln kann:
Leider bekomme ich so Anruf-Spams öfters: mal mit 0137- und mal mit 0190-Nummern.
Aus aktuellem Anlaß also nochmal eine Übersicht, wie man die Anbieter von "Premium-Diensten" ermitteln kann:
- Liste der 0137-Anbieter
- Suchmaschine für (0)190-Rufnummern
- Suchmaschine für (0)900-Rufnummern
- Suchmaschine für Premium-SMS Nummern
Werbung in RSS
28. April 2005 - 13:28 Uhr - Moe
... war schon vor 2 Jahren mal ein Thema, aber jetzt wirds Ernst: Google Ads gibts nun auch in RSS-Feeds. [via Burning Questions]
Damit trägt Google bestenfalls dazu bei, RSSendgültig zu verhunzen abzuwerten, nachdem sie schon das Format "Weblog" auch hierzulande mit Werbung durchzogen haben. Diese Google Ads findet man ja so in ca. jedem dritten Blog, meiner Wahrnehmung nach.
Und heute bin ich da auch schon von betroffen: Immer dieselbe lame Werbung im Feed des Social Software Weblogs. Sollte ich da nun lediglich die Ads blocken, oder gleich den ganzen Feed aus meinem Reader werfen?
Ich hoffe, dass nur die kommerziellen Blogs Werbung in ihren RSS-Feeds einsetzen werden. Was allerdings unwahrscheinlich ist, denn Google Ads auf Weblog-Seiten sind ja auch bei Privatpersonen recht weit verbreitet.
Damit trägt Google bestenfalls dazu bei, RSS
Und heute bin ich da auch schon von betroffen: Immer dieselbe lame Werbung im Feed des Social Software Weblogs. Sollte ich da nun lediglich die Ads blocken, oder gleich den ganzen Feed aus meinem Reader werfen?
Ich hoffe, dass nur die kommerziellen Blogs Werbung in ihren RSS-Feeds einsetzen werden. Was allerdings unwahrscheinlich ist, denn Google Ads auf Weblog-Seiten sind ja auch bei Privatpersonen recht weit verbreitet.
Metadiskussion oder Vorschrift?
28. April 2005 - 11:44 Uhr - Moe
Die Neugiertools haben mir einige Posts gezeigt welche unter anderem auf mich und diese Diskussion über die Quantität und Qualität von Weblogs (welche sich regelmässig zu wiederholen scheint) verweisen:
Jetzt frage ich mich schon irgendwie, wer hier nun welchen Zwang ausübt. Liegt das Problem darin, dass anderswo in der Blogosphäre Meta-Diskussion geführt werden? Abgesehen davon, dass ich gerne mal wüsste, wo diese angeblich geäußerten Vorschriften denn gemacht wurden? Eigentlich gehts es doch eher darum, dass auf einer Meta-Eben diskutiert wird, dass da oft der unglückliche Begriff von Qualität fällt, und dass anscheinend manche das dann auf sich beziehen und/oder als eine Art Vorschrift wahrnehmen. Warum auch immer.
Nur sehe ich mich mitunter als den lebendigen Beweis, dass Qualität und Leserzahlen eh nicht viel miteinander zu tun haben, aber das nur am Rande. :o)
Hier ist jedenfalls mal ein Foto von ner Katze:

Ich seh jeden Tag Fotos irgendwelcher Haus- oder anderen Tiere die mich nicht interessieren in anderen Blogs. Da fühle ich mich doch gerade mal verpflichtet mitzumachen, denn die wollen mir doch etwa etwas vorschreiben, ne c'est pas?
Genau das ist der Punkt! Ich bin genervt! Warum muss man denn immer alles und überall - so empfinde ich das zumindest - reglementieren? Ich blogge gerne! Warum in aller Welt soll ich mir jetzt einen Kopf machen, ob mein Blog auch politisch genug ist, meine Beiträge gut geschrieben sind und ich auch ja genug Kommentare und Trackbacks bekomme?[via powerbook blog]
ihr vergesst absolut den leser, denn er entscheidet schluss endlich und nicht wir. aber was solls, ständig muss ja was definiert werden, blogs, blogosphäre usw.. nur warum das alles? was sollen die auferlegten zwänge bringen? qualität? das ich nicht lache. ihr vergesst den leser leute. fragt ihn doch mal was er will[via frontflash]
nichtqualtität, einfach schreiben ohne gross nachzudenken. genau darauf stehe ich. mal was anderes, darf ich eigentlich mein geschreibsel blog nennen? bin ja erst seit acht monaten dabei. darf ich überhaupt mitreden?
Dass Deutsche Blogs keine sinnvollen oder gar großen (bundesweiten!) Diskussionen vom Zaun brechen, ist anscheinend sehr schlimm und die Herren (und Damen?) der verlinkten Blogs scheinen den Sinn der ganzen Deutschen Bloggerszene in Frage zu stellen.[via Was geht?]
Jetzt frage ich mich schon irgendwie, wer hier nun welchen Zwang ausübt. Liegt das Problem darin, dass anderswo in der Blogosphäre Meta-Diskussion geführt werden? Abgesehen davon, dass ich gerne mal wüsste, wo diese angeblich geäußerten Vorschriften denn gemacht wurden? Eigentlich gehts es doch eher darum, dass auf einer Meta-Eben diskutiert wird, dass da oft der unglückliche Begriff von Qualität fällt, und dass anscheinend manche das dann auf sich beziehen und/oder als eine Art Vorschrift wahrnehmen. Warum auch immer.
Nur sehe ich mich mitunter als den lebendigen Beweis, dass Qualität und Leserzahlen eh nicht viel miteinander zu tun haben, aber das nur am Rande. :o)
Hier ist jedenfalls mal ein Foto von ner Katze:

Ich seh jeden Tag Fotos irgendwelcher Haus- oder anderen Tiere die mich nicht interessieren in anderen Blogs. Da fühle ich mich doch gerade mal verpflichtet mitzumachen, denn die wollen mir doch etwa etwas vorschreiben, ne c'est pas?
Weblog-Community des Werner-Jaeger-Gymnasiums Nettetal
27. April 2005 - 19:56 Uhr - Moe
Weblogs machen Schule (BildungsBlog).
Ach ja und für Pädagogen die einen Job brauchen: eLearning - Stellenangebote (Uni Passau). Ich studier' ja leider noch..
Ach ja und für Pädagogen die einen Job brauchen: eLearning - Stellenangebote (Uni Passau). Ich studier' ja leider noch..
Köln: Spucken verboten
27. April 2005 - 12:31 Uhr - Moe
In Köln wurde es verboten, auf die Straße zu spucken. Wer es trotzdem macht, muß 15 bis 35 Euro Strafe zahlen. Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) forderte in ihrer Funktion als Präsidentin des Deutschen Städtetages, dieses Verbot auch auf andere Städte auszuweiten. Denn sie meint, dass Strafen das Bewusstsein schärfen:
Es wird offensichtlich betont, daß es weder um Sinn, noch um "Sicherheit", "Ordnung" oder keine Ahnung was geht. Sondern darum, was als "störende Verhaltensweisen" betrachtet wird. Ob diese Norm nun von Frau Roth oder von den Bürgern Kölns hervorgebracht wird, ist dabei erstmal ziemlich irrelevant.
Vielleicht kann man dann ja die zunehmende Kameraüberwachung sowie die steigende Anzahl unqualifizierter Hilfs- oder Wachpolizisten, des freiwilligen Polizeidienstes und der Stadthelfer in den Innenstädten benutzen, um Menschen die auf den Boden spucken zu überführen. Oder man richtet eine Denunzianten-Hotline oder vielleicht auch Online-Anzeigen ein, um Spucker dingfest zu machen. Damit sich das Verhalten der Menschen durch Zwang ändert, um dem ästhetischen Empfinden unserer Regenten sowie der Masse die an sie glauben gerecht zu werden.
Ausser dem Spucken wurde in Köln ausserdem auch das Wegwerfen von Zigarettenkippen und Kaugummis sowie das Pinkeln in der Öffentlichkeit verboten. n-tv stellt fest, dass leider nicht gemeldet wurde,
Auch mit hohen Bußgeldern können die Städte das Bewusstsein der Bürger für Sauberkeit und Vandalismus schärfen.Hier geht es mitnichten um sinnvolle Gesetze, denn
Ziel der neuen Verordnung sei es, stärker gegen Ärgernisse und störende Verhaltensweisen vorzugehen, die teilweise von Landes- und bundesrechtlichen Bestimmungen nicht erfasst seien, teilte die Stadt mit.[via Oberhessische Presse]
Es wird offensichtlich betont, daß es weder um Sinn, noch um "Sicherheit", "Ordnung" oder keine Ahnung was geht. Sondern darum, was als "störende Verhaltensweisen" betrachtet wird. Ob diese Norm nun von Frau Roth oder von den Bürgern Kölns hervorgebracht wird, ist dabei erstmal ziemlich irrelevant.
Vielleicht kann man dann ja die zunehmende Kameraüberwachung sowie die steigende Anzahl unqualifizierter Hilfs- oder Wachpolizisten, des freiwilligen Polizeidienstes und der Stadthelfer in den Innenstädten benutzen, um Menschen die auf den Boden spucken zu überführen. Oder man richtet eine Denunzianten-Hotline oder vielleicht auch Online-Anzeigen ein, um Spucker dingfest zu machen. Damit sich das Verhalten der Menschen durch Zwang ändert, um dem ästhetischen Empfinden unserer Regenten sowie der Masse die an sie glauben gerecht zu werden.
Ausser dem Spucken wurde in Köln ausserdem auch das Wegwerfen von Zigarettenkippen und Kaugummis sowie das Pinkeln in der Öffentlichkeit verboten. n-tv stellt fest, dass leider nicht gemeldet wurde,
ob Roth sich auch für das zusätzliche Aufstellen von Aschenbechern und Mülleimern sowie die Einrichtung öffentlicher Toiletten einsetzen will.
Deutschland, Blog-Entwicklungsland?
26. April 2005 - 10:36 Uhr - Moe
Mario Sixtus hat bei Heise einen Artikel über die Weblog-Konferenz "Les Blogs" in Paris geschrieben:
Jochen Wegner, Wissenschaftsredakteur des Focus, zeichnet ein pessimistisches Bild der deutschen Bloglandschaft: "Deutschland ist definitiv Entwicklungsland in Sachen Blogs."Impact, Ernsthaft, Qualität, Elite. Sind das die Begriffe die Euch einfallen, wenn Ihr ans Bloggen denkt? Die letzten drei Punkte find ich da wesentlich besser. Vielleicht aber nur, weil ich da keine Ahnung habe ob sie stimmen. Ansonsten dacht' ich ja immer, das Blog-Entwicklungsland seien die Schweizer.
[...]
Aber Wegner hat noch weitere Thesen für die deutsche Blog-Verweigerung parat:
* Es gebe nicht ein einziges wirkliches "Impact-Blog",
* keine ernsthaft betriebenen professionellen Blogs
* und sehr wenig qualitative Blogs.
* Ferner seien die Eliten in Deutschland technologiefeindlich,
* die Menschen würden sich sehr an Reputation orientieren,
* in Deutschland existiere keine Kultur der Rhetorik,
* und schließlich gebe es kein öffentliches Verständnis für Blogs oder wenigstens für die Idee des "Freedom of Speech".
Top 10 Reasons Why Germany has Fewer Blogs than Iran
25. April 2005 - 13:15 Uhr - Moe10. Humor?Weiter: http://raskal.blogspot.com/2005/03/top-ten.html
9. Opinionated German bloggers risk being called Na.zis by the irate, deranged and mentally disturbed commenters who lurk in the Blogosphere.
8. People will find out how great Germany is and cause a mass migration of (gasp) foreigners!
7. On the internet, no one cares about someone's Dipl-X or Dr.
[via Rad-Spannerei blog]
Offene Weblogs, Wiederholungen und Verrückte
25. April 2005 - 12:03 Uhr - Moe
Textvergleich: Am 18. Feburar schrieb ich hier was über den Artikel "Ein Netz der Solidarität" von Ulrich Hottelet, welcher im Stern erschienen ist. Darin heisst es:
[Weiterlesen]
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Was ist die Blogosphäre?
23. April 2005 - 17:19 Uhr - Moe
Ich sehe gerade den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Was bedeutet der Begriff "Blogosphäre" denn eigentlich genau? Da es keine in Stein gemeisselte Definition für einen relativ neuen, erfundenen Begriff geben kann, ist wahrscheinlich die tatsächliche Verwendung entscheidend. In dem Weblog cassandra was right! hieß es mal:
[Weiterlesen]
I have the feeling that the word "blog" is the linguistic equivalent of a Rorschach image: Everyone who's heard it knows it has something to do with the internet, and beyond that they paint in details from their own experience.Und ich denke mal, darin liegt die Natur die Sache. Es handelt sich ja um einen "emergenten" Begriff, welcher daher natürlich mit der persönlichen Bedeutung den die jeweiligen Akteure ihr beimessen gefüllt wird. Aber gibt es nun sowas wie in "allgemeines" Verständnis, welches von einer erheblichen Zahl der BloggerInnen auch getragen wird?
[Weiterlesen]
Neuer deutscher Bloghost: BlogMonster.de
22. April 2005 - 13:18 Uhr - Moe
BlogMonster.de ist ein neuer Weblog-Hoster aus Deutschland. Das System sieht vom ersten Eindruck her einfach, aber sauber aus. Erinnert mich irgendwie ein bisschen an LiveJournal. Die Weblogs sind kostenlos, und wer keine Werbung drauf haben will muß gerade mal 12€ pro Jahr zahlen.
Die wesentlichen Features welche geboten werden sind ein WYSIWYG-Editor für das Textfeld zum erstellen neuer Beiträge (kann optional auch in HTML-Ansicht wechseln), die obligatorische Kommentarfunktion und PermaLinks, sowie die Möglichkeit Pings an Weblogs.com, Blo.gs, Technorati und Ping-O-Matic zu schicken (wo ist blogg.de..?). Und es gibt nicht nur verschiedene Design-Templates zur Auswahl, sondern man kann auch den HTML-Code direkt bearbeiten.
Ganz gut gefällt mir, und das erinnerte mich an LJ, die Möglichkeit, Beiträge auf verschiedenen Stufen freizuschalten. So kann man für jeden Beitrag einstellen, ob er von jedermann, von allen registrierten Usern, nur von Freunden, oder aber nur von einem selbst gelesen können werden soll. Die Freunde müssen dazu natürlich auch einen Login auf dem System haben, damit man sie in die Freundesliste aufnehmen kann.
Ausserdem gibts noch RSS-Feeds, die man optional einschalten kann. Allerdings wird der Feed in meinem meinem Testblog (noch?) nicht angezeigt, denn ich habe RSS aktiviert, finde im Blog aber den Feed nicht. Anscheinend gibts den nur im Admin-Bereich, und das ist natürlich nicht soo praktisch.
Insgesamt macht der Dienst auf mich einen guten ersten Eindruck. Es gibt zwar zB kein Trackback, Tagging oder eine Suchfunktion, aber die grundlegend wichtigen Features sind da, und im Grossen und Ganzen auch recht sauber umgesetzt. Zwei Pluspunkte sammelt der Dienst in meinen Augen mit der Option, Beiträge nur für Freunde freizugeben, und dem gerade für Laien einfach zu bedienenden WYSIWYG-Editor.
[via Sven Przepiorka]
Die wesentlichen Features welche geboten werden sind ein WYSIWYG-Editor für das Textfeld zum erstellen neuer Beiträge (kann optional auch in HTML-Ansicht wechseln), die obligatorische Kommentarfunktion und PermaLinks, sowie die Möglichkeit Pings an Weblogs.com, Blo.gs, Technorati und Ping-O-Matic zu schicken (wo ist blogg.de..?). Und es gibt nicht nur verschiedene Design-Templates zur Auswahl, sondern man kann auch den HTML-Code direkt bearbeiten.
Ganz gut gefällt mir, und das erinnerte mich an LJ, die Möglichkeit, Beiträge auf verschiedenen Stufen freizuschalten. So kann man für jeden Beitrag einstellen, ob er von jedermann, von allen registrierten Usern, nur von Freunden, oder aber nur von einem selbst gelesen können werden soll. Die Freunde müssen dazu natürlich auch einen Login auf dem System haben, damit man sie in die Freundesliste aufnehmen kann.
Ausserdem gibts noch RSS-Feeds, die man optional einschalten kann. Allerdings wird der Feed in meinem meinem Testblog (noch?) nicht angezeigt, denn ich habe RSS aktiviert, finde im Blog aber den Feed nicht. Anscheinend gibts den nur im Admin-Bereich, und das ist natürlich nicht soo praktisch.
Insgesamt macht der Dienst auf mich einen guten ersten Eindruck. Es gibt zwar zB kein Trackback, Tagging oder eine Suchfunktion, aber die grundlegend wichtigen Features sind da, und im Grossen und Ganzen auch recht sauber umgesetzt. Zwei Pluspunkte sammelt der Dienst in meinen Augen mit der Option, Beiträge nur für Freunde freizugeben, und dem gerade für Laien einfach zu bedienenden WYSIWYG-Editor.
[via Sven Przepiorka]
Registrierungspflicht im PlasticWiki
21. April 2005 - 14:49 Uhr - Moe
Anscheinend gibts da das eine oder andere Mißverständnis, deswegen nochmal der Klarheit halber: Das PlasticWiki kann nach wie vor von Jedem benutzt werden. Allerdings muss man sich vorher einloggen, da nur noch registrierte User die Wikiseiten ändern dürfen. Registrieren kann man sich jedoch selber. Dies wurde leider notwendig, da es mal eine Weile lang sehr viel Spam im Wiki gab.
Impressum im Weblog?
21. April 2005 - 12:29 Uhr - Moe
Die Frage, ob man in seinem Weblog ein Impressum braucht oder nicht ist zwar nicht neu, scheint aber dennoch nicht definitiv beantwortet zu sein. Unlängst erschien der Artikel Weblogs – Impressum beim Online-Journal? bei domain-recht.de, und dort heisst es:
[Weiterlesen]
Weblogs brauchen ein Impressum. Das ergibt sich aus § 10 Abs. 2 MDStV und gegebenenfalls aus § 6 TDG. Denn bei Weblogs handelt es sich ganz überwiegend um "Mediendienste", weil sie inhaltliche Angebote, bei denen die redaktionelle Gestaltung zur Meinungsbildung für die Allgemeinheit im Vordergrund steht, darstellen. Da sie auch, selbst wenn rein privat genutzt, geschäftsmäßig betrieben werden – bei der Geschäftsmäßigkeit kommt es auf die Ernst- und Dauerhaftigkeit an, nicht auf eine Gewinnerzielungsabsicht, die dem Begriff "gewerblich" zuzuordnen ist – kommt man nicht umhin, dem eigenen Weblog ein Impressum hinzuzufügen.Zwar habe ich hier nun mal eine Erklärung, was "geschäftsmässig" denn heissen soll (ich hatte mich das schonmal in der German Bloggers Group gefragt), aber stimmt das auch so? Irgendwie hört es sich ziemlich haarsträubend an, daß alles, was man einigermassen ernsthaft betreibt "geschäftsmässig" sei. Andererseits laufen ja immer mehr Leute durch die Gegend, die beispielsweise StudentInnen, PatientInnen oder Arbeitslose als KundInnen bezeichnen, von daher würde das ja in den allgemeinen Ökonomisierungswahn reinpassen. Aber bevor ich abschweife, zurück zum Thema:
[Weiterlesen]
Vom Papst
20. April 2005 - 11:57 Uhr - Moe
... hörte ich eigentlich immer sehr wenig, da mich das Thema auch nicht die Bohne interessierte. Man bekam eigentlich nur mit, daß der gute Mann immer mal wieder irgendwo gesagt haben soll, daß Sex doch bitte der Fortpflanzung dienen solle und Verhütung daher irgendwie evil sei und Abtreibung sowieso und schwule Beziehungen erst recht. Oder irgendwie so. Bei derart abstrusen Aussagen hört man ja auch nicht so genau hin, denn man muss ja nicht jeden Extremisten irgendwie ernst nehmen. Naja und ansonsten küsste der Papst halt irgendwo medienwirksam den Boden oder hielt mal irgendein Kind hoch. Selbst ein relativ großer Teil der Katholiken die ich so kenne, nahm das natürlich nicht allzu ernst, was dieser Mensch da machte. Das war auch gut so, und deswegen wars irgendwie auch egal. Ob man ihn nun gut oder schlecht fand.
[Weiterlesen]
[Weiterlesen]
Jury für die Steinerei 2005 (Brickfilmfestival in Gießen)
19. April 2005 - 14:42 Uhr - Moe
Mathias Mertens, Veranstalter des Brickfilmfestivals "Steinerei 2005" am 28. Mai 2005 in Gießen (ich schrieb darüber schonmal), hat mir vor ein paar Tagen eine Email geschrieben und Bescheid gesagt, daß nun auch die Jury feststeht:
"Bewertet werden die Filme von Michael Althen (Filmkritiker der F.A.Z.), Karin Wehn (Internanimationsexpertin der Uni Leipzig) und Sven Stillich (Multimediaredakteur des Stern)."Alles weitere steht auf der Website Steinerei.de und hier bei Brickboard.de. Wer einen Film einreichen will, hat dazu bis spätestens 30. April 2005 Zeit.
Welcome on the blog, mentalschnupfen.org!
19. April 2005 - 13:59 Uhr - Moe
David L., ehemals Leidensgenosse auf der Liebigschule in Gießen, bloggt seit Anfang April auf mentalschnupfen.org. Welcome on the blog, Dave!
Aktuell gibts einen Beitrag über die sogenannten Spaß-Parteien (die FDP ausgeschlossen), aka "Politisch-Humorische Syndikate":
Aktuell gibts einen Beitrag über die sogenannten Spaß-Parteien (die FDP ausgeschlossen), aka "Politisch-Humorische Syndikate":
Im Übrigen bin ich dankbar für jede Information über andere Spaßparteien die mir bisher entgangen sind.
Neues von Flickr.com
19. April 2005 - 10:15 Uhr - Moe
Der Photo-Sharing-Dienst Flickr.com hat, wie nach dem Kauf durch Yahoo! angekündigt, seine Leistungen erhöht: Zahlende KundInnen bekommen nun einen Upload von 2GB pro Monat (statt wie bisher eines), und die Gratis-Accounts können nun 200 Bilder speichern (statt 100), und 20 MB pro Monat hochladen (statt wie bisher 10MB).
Außerdem hat Flickr die Laufzeiten aller bisherigen Pro Accounts verdoppelt, und jeder Pro Member kann obendrein noch zwei einjährige Pro Accounts verschenken. :)
(Update: Meine Geschenke sind leider schon vergeben ;-)
Alle weiteren Infos gibs im Flickr Blog: New prices, Freebies and Rock.
Außerdem hat Flickr die Laufzeiten aller bisherigen Pro Accounts verdoppelt, und jeder Pro Member kann obendrein noch zwei einjährige Pro Accounts verschenken. :)
(Update: Meine Geschenke sind leider schon vergeben ;-)
Alle weiteren Infos gibs im Flickr Blog: New prices, Freebies and Rock.
Call for Papers: Praktiken des Bloggens
18. April 2005 - 17:24 Uhr - Irrlicht
ÖÖhm... sorry, Moe ;-) ... *räusper * Wiedersehen. Irrlicht
Schwerpunkt von Kommunikation@Gesellschaft zum Thema
„Praktiken des Bloggens – Ansätze und Perspektiven der Weblogforschung“
In den vergangenen Jahren haben sich Weblogs als ein neues Genre computervermittelter Kommunikation etabliert. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass Inhalte (zumeist Texte beliebiger Länge, aber auch Bilder oder andere multimediale Inhalte), in umgekehrt chronologischer Reihenfolge auf einer Webseite veröffentlicht werden und üblicherweise durch Verweise und Kommentare untereinander sowie mit anderen Online-Quellen verbunden sind. Auf der Basis dieser Form haben sich unterschiedliche Einsatzfelder und Praktiken ausdifferenziert, darunter zum Beispiel:
- Weblogs als Online-Tagebücher
- Weblogs als Medien der (internen wie externen) Organisationskommunikation
- Weblogs als (quasi-)journalistische Publikationen
- Weblogs als Medien der Expertenkommunikation und des persönlichen Wissensmanagements
Ein Großteil der systematisch reflektierenden Auseinandersetzung mit diesem Phänomen findet zur Zeit in den Weblogs selber statt; die wissenschaftliche Beschäftigung mit der aktuellen Entwicklung befindet sich im deutschsprachigen Raum noch in den Anfängen. Um die Diskussion über Formen und Folgen der Diffusion von Weblogs zu fördern, wird im Herbst 2005 eine interdisziplinär ausgerichtete „Schwerpunktausgabe“ zum Thema „Weblogs“ der Zeitschrift „Kommunikation@Gesellschaft“ erscheinen. K@G ist ein sozialwissenschaftliches Webjournal mit dem Schwerpunkt auf Veröffentlichungen zur Nutzung von (alten wie neuen) Informations- und Kommunikationstechnologien.
Die Herausgeber erbeten Beiträge, die sich empirisch und/oder theoretisch dem Thema Weblog befassen. Darüber hinaus ist ein weiterer Aspekt von Interesse, nämlich welche Verbindungen zwischen Weblogs und anderen Formen der computervermittelten Kommunikation bestehen, beispielsweise Wikis oder Systeme kollaborativer Beschlagwortung (wie del.icio.us oder flickr.com).
Die Beiträge sollten außerdem mindestens eine oder mehrere der folgenden Fragestellungen berücksichtigen:
1. Welche Merkmale und Konsequenzen haben Weblog-Praktiken in unterschiedlichen Kontexten oder Einsatzfeldern? Wie verbinden Weblogs im Sinne „realer Virtualität“ (Castells) verschiedene Sozialräume von Online- und Offline-Interaktionen?
2. Welche Formen nehmen soziale Netzwerke der „Blogosphäre“ an? Welche Prozesse bestimmen Entstehen und Fortdauern dieser Netzwerke in den jeweiligen Einsatzfeldern?
3. Wie ist das Verhältnis von Technik, Code und Architektur von Weblogs einerseits sowie den darauf aufbauenden sozialen Praktiken und Strukturen andererseits?
4. Welche Methoden und Verfahren sind geeignet, um Form und Konsequenzen von Weblogs systematisch zu untersuchen? Was können unterschiedliche Disziplinen zu einer „Weblogkunde“ beitragen, was sind also die spezifischen theoretischen und methodischen Merkmale des Zugangs zu einer Analyse von Weblogs?
Bitte beachten Sie die "Hinweise für Autoren“ (PDF).
Zeitplan
30. April 2005: Einreichen eines ca. einseitigen Exposés der Autor/innen
15. Mai 2005: Evtl. Rückmeldung seitens der Herausgeber/Redaktion
31. Juli 2005: Abgabe der Manuskripte
Oktober 2005: Online-Publikation des Weblog-Schwerpunktes
Kontakt zu den Herausgebern
Dr. Jan Schmidt, Forschungsstelle „Neue Kommunikationsmedien“, An der Universität 9/501, D-96045 Bamberg, E-Mail: jan.schmidt[at]bnv-bamberg.de
Dr. Klaus Schönberger, Forschungskolleg kulturwissenschaftliche Technikforschung, Institut für Volkskunde der Universität Hamburg Bogenallee 11, D-20144 Hamburg, E-Mail: klaus.schoenberger[at]uni-hamburg.de
PD Dr. Christian Stegbauer, Institut für Gesellschafts- und Politikforschung, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Goethe-Universität, D-60054 Frankfurt, E-Mail: stegbauer[at]soz.uni-frankfurt.de
Schwerpunkt von Kommunikation@Gesellschaft zum Thema
„Praktiken des Bloggens – Ansätze und Perspektiven der Weblogforschung“
In den vergangenen Jahren haben sich Weblogs als ein neues Genre computervermittelter Kommunikation etabliert. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass Inhalte (zumeist Texte beliebiger Länge, aber auch Bilder oder andere multimediale Inhalte), in umgekehrt chronologischer Reihenfolge auf einer Webseite veröffentlicht werden und üblicherweise durch Verweise und Kommentare untereinander sowie mit anderen Online-Quellen verbunden sind. Auf der Basis dieser Form haben sich unterschiedliche Einsatzfelder und Praktiken ausdifferenziert, darunter zum Beispiel:
- Weblogs als Online-Tagebücher
- Weblogs als Medien der (internen wie externen) Organisationskommunikation
- Weblogs als (quasi-)journalistische Publikationen
- Weblogs als Medien der Expertenkommunikation und des persönlichen Wissensmanagements
Ein Großteil der systematisch reflektierenden Auseinandersetzung mit diesem Phänomen findet zur Zeit in den Weblogs selber statt; die wissenschaftliche Beschäftigung mit der aktuellen Entwicklung befindet sich im deutschsprachigen Raum noch in den Anfängen. Um die Diskussion über Formen und Folgen der Diffusion von Weblogs zu fördern, wird im Herbst 2005 eine interdisziplinär ausgerichtete „Schwerpunktausgabe“ zum Thema „Weblogs“ der Zeitschrift „Kommunikation@Gesellschaft“ erscheinen. K@G ist ein sozialwissenschaftliches Webjournal mit dem Schwerpunkt auf Veröffentlichungen zur Nutzung von (alten wie neuen) Informations- und Kommunikationstechnologien.
Die Herausgeber erbeten Beiträge, die sich empirisch und/oder theoretisch dem Thema Weblog befassen. Darüber hinaus ist ein weiterer Aspekt von Interesse, nämlich welche Verbindungen zwischen Weblogs und anderen Formen der computervermittelten Kommunikation bestehen, beispielsweise Wikis oder Systeme kollaborativer Beschlagwortung (wie del.icio.us oder flickr.com).
Die Beiträge sollten außerdem mindestens eine oder mehrere der folgenden Fragestellungen berücksichtigen:
1. Welche Merkmale und Konsequenzen haben Weblog-Praktiken in unterschiedlichen Kontexten oder Einsatzfeldern? Wie verbinden Weblogs im Sinne „realer Virtualität“ (Castells) verschiedene Sozialräume von Online- und Offline-Interaktionen?
2. Welche Formen nehmen soziale Netzwerke der „Blogosphäre“ an? Welche Prozesse bestimmen Entstehen und Fortdauern dieser Netzwerke in den jeweiligen Einsatzfeldern?
3. Wie ist das Verhältnis von Technik, Code und Architektur von Weblogs einerseits sowie den darauf aufbauenden sozialen Praktiken und Strukturen andererseits?
4. Welche Methoden und Verfahren sind geeignet, um Form und Konsequenzen von Weblogs systematisch zu untersuchen? Was können unterschiedliche Disziplinen zu einer „Weblogkunde“ beitragen, was sind also die spezifischen theoretischen und methodischen Merkmale des Zugangs zu einer Analyse von Weblogs?
Bitte beachten Sie die "Hinweise für Autoren“ (PDF).
Zeitplan
30. April 2005: Einreichen eines ca. einseitigen Exposés der Autor/innen
15. Mai 2005: Evtl. Rückmeldung seitens der Herausgeber/Redaktion
31. Juli 2005: Abgabe der Manuskripte
Oktober 2005: Online-Publikation des Weblog-Schwerpunktes
Kontakt zu den Herausgebern
Dr. Jan Schmidt, Forschungsstelle „Neue Kommunikationsmedien“, An der Universität 9/501, D-96045 Bamberg, E-Mail: jan.schmidt[at]bnv-bamberg.de
Dr. Klaus Schönberger, Forschungskolleg kulturwissenschaftliche Technikforschung, Institut für Volkskunde der Universität Hamburg Bogenallee 11, D-20144 Hamburg, E-Mail: klaus.schoenberger[at]uni-hamburg.de
PD Dr. Christian Stegbauer, Institut für Gesellschafts- und Politikforschung, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Goethe-Universität, D-60054 Frankfurt, E-Mail: stegbauer[at]soz.uni-frankfurt.de
Mitteldeutschland
18. April 2005 - 12:32 Uhr - MoeMitteldeutschland - Wikipedia"In konservativen und revanchistischen Kreisen wird dieser Begriff häufig benutzt, um zu betonen, dass nach deren Meinung auch die östlich davon gelegenen Gebiete des Deutschen Reichs noch zu Deutschland gehörten."
Das wäre so ungefähr auch mein Verständnis dieses Begriffes gewesen, aber wie man dem restlichen Wikipedia-Artikel entnehmen kann, scheint es gar nicht unüblich zu sein, daß Leute aus der Region den Begriff Mitteldeutschland verwenden. Wie nehmt Ihr diesen Begriff wahr?
Moblog-Dienst für Österreich von A1, Vodafone und Twoday.net
15. April 2005 - 13:13 Uhr - Moe
Der österreichische Blog-Hoster Twoday.net hat für A1 und Vodafone live! - KundInnen aus Österreich einen auf Antville/Twoday basierenden Moblog-Dienst gestartet: moday.at. Anscheinend ist der Dienst bereits in das Vodafone live! Portal integriert und soll nach einem kostenlosen Testmonat 2€ pro Monat kosten.
Mobloggen funktioniert übrigens auch bei Twoday selbst, allerdings hat man dort keine automatischen Thumbnails der Moblog-Fotos, soweit ich weiss. Dafür gibts bei Twoday aber auch kostenlose Weblogs. Diese speichern jedoch laut Produktbeschreibung ingesamt nur bis zu 3MB an Bildern/Dateien. [via sierralog]
Mobloggen scheint das neue Ding (oder die neue Erwartung?) zu werden. So hat ja auch unlängst 20six den Moblog-Dienst phlog.net gekauft, und o2 ein eigenes "Mobile Diary" gestartet (welches allerdings nicht sonderlich blog-spezifisch ist).
Ich nehme an, die Sache steht und fällt mit der Integration in die bereits bestehenden Portale der Netzbetreiber.
Mobloggen funktioniert übrigens auch bei Twoday selbst, allerdings hat man dort keine automatischen Thumbnails der Moblog-Fotos, soweit ich weiss. Dafür gibts bei Twoday aber auch kostenlose Weblogs. Diese speichern jedoch laut Produktbeschreibung ingesamt nur bis zu 3MB an Bildern/Dateien. [via sierralog]
Mobloggen scheint das neue Ding (oder die neue Erwartung?) zu werden. So hat ja auch unlängst 20six den Moblog-Dienst phlog.net gekauft, und o2 ein eigenes "Mobile Diary" gestartet (welches allerdings nicht sonderlich blog-spezifisch ist).
Ich nehme an, die Sache steht und fällt mit der Integration in die bereits bestehenden Portale der Netzbetreiber.
Wikicities
13. April 2005 - 11:13 Uhr - Moe
Da mein Furl gerade keine Lust hat:
Storypedia:
Wikicities offers you free MediaWiki hosting for a community to build a free content wiki-based website. Anyone can request a Wikicity, subject to the terms of use and Wikicity creation policy.http://wikicities.com/wiki/Wikicities
Storypedia:
Hier können reale oder unreale Dinge, Orte, Personen inventarisiert, beschrieben, erdacht, beschworen, geliebt und verflucht werden. Hierbei geht es weniger um enzyklopädische Abhandlungen, denn um Weisen des Erzählens.[via die dose]
Audioblog-System: Loudblog
13. April 2005 - 09:52 Uhr - Moe
Gerrit van Aaken hat ein eigenes Audioblog-System names Loudblog entwickelt:
Loudblog ist ein System, mit dem man auf einfache Weise Audioweblogs und Podcasts veröffentlichen kann. Und zwar auf dem eigenen PHP/MySQL-Server. Loudblog will nicht mit anderen Weblogsystemen wie Textpattern oder gar MovableType konkurrieren. Es soll einfacher gehalten werden und speziell auf das Verwalten und Verbreiten von Audioinhalten ausgerichtet sein.Dazu gehört dann also auch dieser Screenshot den ich neulich in Gerrits Flickr gesehen hab. [praegnanz.de: Loudblog 0.1 ist da!, via BlogHaus]
In den nächsten 6 Wochen oder so
10. April 2005 - 11:30 Uhr - Moe
... wirds hier etwas ruhiger zugehen. Also Psssst. Ach ja und RSS lesen werd ich auch nur ganz wenig. Man kommt ja zu nix.
Anti-Terror-Gesetze für Hartz IV
09. April 2005 - 14:41 Uhr - Moe
Fast so krank wie der angebliche Zusammenhang zwischen Graffitis und Kriminalität, nur in einem durchaus ernsteren Ausmaß:
Die mit den Anti-Terror-Gesetzen erweiterten Eingriffsrechte der Sicherheitsbehörden sind genutzt worden, um den Start der Arbeitsmarktreform Hartz IV abzusichern.[via Frankfurter Rundschau]
Im Rahmen der Anti-Terror-Gesetze wurden nach den Anschlägen des 11. September 2001 die Möglichkeiten der Sicherheitsüberprüfung zur Sabotageabwehr erweitert - um sicherheitsrelevante Einrichtungen wie Atomkraftwerke und Flughäfen vor Anschlägen zu schützen, hieß es zur Begründung. Der vertrauliche Evaluierungsbericht der Bundesregierung, der der FR vorliegt, dokumentiert , dass im Wirkungsbereich des Wirtschaftsministeriums auffallend viele Beschäftigte überprüft worden sind, nämlich 1544.
Die Unis in Hessen sparen weiter
09. April 2005 - 14:11 Uhr - Moe
So wurde das IC-Aufpreisticket für StudentInnen in Hessen abgeschafft, die Semesterbeiträge in Gießen und Marburg kontinuierlich erhöht, und gleichzeitig aber auch der Essenspreis in den Mensen angehoben.
Die Polizei in Gießen will verstärkt gegen Sprayer vorgehen
08. April 2005 - 17:17 Uhr - Moe
... und die Begründung muß man erst mal wirken lassen:
Flickr: Fotos von Graffitis in Gießen.
Die verstärkten Aktionen der Polizei haben zielen indes nicht auf "bloße Schadensabwehr" ab. Besonders in Großstädten verursachen Graffiti bei den Bürgern ein negatives Sicherheitsgefühl. Stellen mit besonders vielen Schmierereien werden mit Kriminalität und damit Gefahr gleichgesetzt und deswegen gemieden. Zustände wie in Frankfurt sollen in Gießen erst gar nicht entstehen, so Navrade.[Gießener Anzeiger: Anti-Graffiti-Aktion mit Bestandsaufnahme gestartet, via kHOSSmos]
Flickr: Fotos von Graffitis in Gießen.
Neue Networking Platform: TrainerClub
08. April 2005 - 12:49 Uhr - Moe
Torsten Rox hat mich zu TrainerClub eingeladen, das ist eine weitere Social Networking Platform auf Basis von openBC. Also als academici, welches auch auf openBC beruht an den Start ging, fand ich das noch ganz witzig. So langsam frage ich mich dann aber wirklich, ob eine Inflation von openBC-Clones notwendig ist. Im Falle von academici haben mir die Macher versichert, daß sich da noch einiges tun wird. Also lasse ich mich auch bei TrainerClub da gerne von den Unterschieden überraschen, falls es denn welche geben sollte. Irgendwie könnte man vielleicht noch eine Funktion einführen, um seine openBC-Daten da gleich auf einen Schlag rüberzukopieren, denn darauf läufts letztendlich hinaus. Oder?
Big Brother vs Kryptographie
07. April 2005 - 11:40 Uhr - Moe
Schade ist nur, daß als Begründung mal wieder Kinderpornographie und Terrorismus herhalten müssen. Aber man kennt das ja.
Die "Möglichkeit zur Anonymisierung von Kommunikationsspuren im Cyberspace" sind allerdings keine "Grauzone der digitalen Welt", sondern eine der wenigen Verprechungen, die das Netz bislang gehalten hat. Die Möglichkeit, via GnuPG /PGP verschlüsselt zu kommunizieren, ohne daß da jemand lauschen könnte. Der Satz "Das Internet 2010 ist anonym, alles ist verschlüsselt" ist doch eine der wünschenswertesten Utopien, die ich mir zu dem Thema so denken kann.
Wobei Anonymität und Kryptographie schon mal zwei Paar völlig verschiedene Schuh' sind, aber der Herr Lemke ist ja ausgemachter Experte, also lassen wir das mal außen vor.
Wenn man jedenfalls in Hessen schon die KFZ-Kennzeichen automatisch überwacht, Emails zur "präventiv-polizeilichen Telekommunikationsüberwachung" auch dann, wenn keinerlei Verdacht vorliegt abhört, und zum Abhören eines Telefonanschlusses nicht mal mehr eine richterliche Genehmigung braucht, dann muss es einem schon ein ziemlicher Dorn im Auge sein, daß irgendjemand noch in der Lage ist zu kommunizieren, ohne daß man auch das belauschen könnte. Auf Bundesebene läuft das nicht viel anders als in der Mehrheitsdiktatur Hessen. So forderte auch Schily unlängst mehr Überwachung.
Bei mir jedenfalls erfreut sich Instant Messaging über Jabber mit Psi und GnuPG Verschlüsselung zunehmender Beliebtheit. Meinen GnuPG Key gibts übrigens hier.
Anbei nochmal ein paar Links auf einige Infos zum Thema Verschlüsselung:
Polizei fürchtet Anonymität und Kryptographie im Netz[heise online, via FetteMama ORG]
Als große "Grauzone der digitalen Welt" bezeichnet Harald Lemke, Staatssekretär im hessischen Innenministerium, die Möglichkeit zur Anonymisierung von Kommunikationsspuren im Cyberspace. "Das Internet 2010 ist anonym, alles ist verschlüsselt", warnte der Politiker am heutigen Mittwoch die rund 1000 Teilnehmer des 8. Europäischen Polizeikongresses in Berlin. Er warf die Frage auf, wie da die "öffentliche Sicherheit und Ordnung in dieser Nebenwelt sicher zu stellen sind" und sprach von einer enormen "strategische Herausforderung".
Die "Möglichkeit zur Anonymisierung von Kommunikationsspuren im Cyberspace" sind allerdings keine "Grauzone der digitalen Welt", sondern eine der wenigen Verprechungen, die das Netz bislang gehalten hat. Die Möglichkeit, via GnuPG /PGP verschlüsselt zu kommunizieren, ohne daß da jemand lauschen könnte. Der Satz "Das Internet 2010 ist anonym, alles ist verschlüsselt" ist doch eine der wünschenswertesten Utopien, die ich mir zu dem Thema so denken kann.
Wobei Anonymität und Kryptographie schon mal zwei Paar völlig verschiedene Schuh' sind, aber der Herr Lemke ist ja ausgemachter Experte, also lassen wir das mal außen vor.
Wenn man jedenfalls in Hessen schon die KFZ-Kennzeichen automatisch überwacht, Emails zur "präventiv-polizeilichen Telekommunikationsüberwachung" auch dann, wenn keinerlei Verdacht vorliegt abhört, und zum Abhören eines Telefonanschlusses nicht mal mehr eine richterliche Genehmigung braucht, dann muss es einem schon ein ziemlicher Dorn im Auge sein, daß irgendjemand noch in der Lage ist zu kommunizieren, ohne daß man auch das belauschen könnte. Auf Bundesebene läuft das nicht viel anders als in der Mehrheitsdiktatur Hessen. So forderte auch Schily unlängst mehr Überwachung.
Bei mir jedenfalls erfreut sich Instant Messaging über Jabber mit Psi und GnuPG Verschlüsselung zunehmender Beliebtheit. Meinen GnuPG Key gibts übrigens hier.
Anbei nochmal ein paar Links auf einige Infos zum Thema Verschlüsselung:
- Usability Inside: SSL, PGP, GnuPG, Psi und Jabber
- deep-resonance.org: Gesammelte Anleitungen zur GnuPG-Verschlüsselung
- GnuPG unter Windows: Verschlüsselung (fast) ganz einfach
Neuer Weblog-Host: BlogTiger
06. April 2005 - 22:07 Uhr - MoeMit BlogTiger gibt es einen neuen Weblog-Hoster in Deutschland. Die Blogs dort sind kostenlos, basieren auf der Software ‘Wordpress’ und bieten rund 50 Standard-Vorlagen.Weiterlesen bei Thomas Gigold: Blog Dir den Tiger. Ein englischsprachiger, kostenloser Weblog-Host auf Basis von Wordpress ist übrigens Blogsome (habe ich hier bereits erwähnt).
Eine eigene .de-Domain gibt es optional für 7,50 Euro.
TV-Tipp
06. April 2005 - 20:33 Uhr - Moe
Bisschen kurzfristig, aber man kommt ja zu nix: Rechtsanwalt Udo Vetter, Betreiber des law blog, ist heute Abend ab 2215 Uhr zu Gast bei stern TV auf RTL. Es geht um Klingeltöne, Kids & Jamba.
Tags: Jamba, sternTV, TV, Klingeltoene.
Tags: Jamba, sternTV, TV, Klingeltoene.
Arbeitslose zur Spargelernte?
06. April 2005 - 12:20 Uhr - Moe"Die rechts-bürgerliche Kampfpresse (Focus, Bild, Welt) beginnt, sich warm zu schießen. Ein Vierteljahr nach der Einführung von Hartz IV wird zunächst Munition aus der Mottenkiste verfeuert: Arbeitseinsätze bei der Spargelernte gab es schon unter Kohl. Wer noch ältere Rezepte zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit sucht, wird irgendwann bei Autobahnbau und Flak-Helfern landen."... schreibt fau.org. Netzeitung: Bauern wollen keine Arbeitslosen als Erntehelfer.
Studiengebühren für Landesfinanzen?
06. April 2005 - 12:06 Uhr - Moe
Wir predigen das ja schon länger, aber warum Studiengebühren den Unis einfach nicht dienlich sind wird hier nochmal deutlich. Am Ende bleibt dann also die Verwirtschaftlichung der Wissenschaften, man muss für das was einem da an einer Hochschule geboten wird auch noch zahlen, und besser wird schon mal gar nix da kein Cent mehr da ist als früher. Dafür musses aber auch schneller und billiger sein als bisher. Da sind auf längere Sicht nicht nur die StudentInnen die Dummen. Aber wer fragt schon nach dem Bildungsbegriff?
Hohe Gebühren, aber für die Uni bleibt kein Cent? So könnte es kommen: Studiengebühren müssen nicht für die Hochschulen ausgegeben werden, sagt ein Tübinger Jurist. Wenn ein Finanzminister mit den Einnahmen lieber Haushaltslöcher stopft, kann ihn kein Bildungsminister aufhalten. [...]Spiegel Online: Der Staat darf sich bedienen [via jurabilis]
Juristisch zumindest sei es nicht möglich, die Studiengebühren an einen bestimmten Zweck zu binden, sagte der Tübinger Jurist Ferdinand Kirchhof dem Berliner "Tagesspiegel". [...]
Letztlich sei ein Zugriff der Finanzminister auf die Studiengebühren nicht zu verhindern, erklärte Ferdinand Kirchhof. Er hält eine strikte Zweckbindung zwar für "politisch richtig, aber rechtlich nicht zwingend". Im Klartext: Wenn ein Finanzminister damit lieber Haushaltlöcher stopft, kann ihn kein Bildungsministerium aufhalten.
Zum Verhältnis von Blogging und Social Bookmarking
06. April 2005 - 11:42 Uhr - Moe
Wolfgang Sommergut macht sich Gedanken darüber, inwieweit Social Boomarking-Dienste wie Furl oder del.icio.us auch den Stil beim Bloggen verändern: "Wie Social Bookmarks das Bloggen verändern". Er meint, je mehr Links man in den Linkdump wirft, desto weniger "Linkbloggen" gibts im eigenen Weblog. Also kurze Hinweise zu Links würden dann eher im Linkdump als im Weblog landen.
Das habe ich mir neulich auch überlegt, aber ich bin mir gar nicht sicher ob es auch wirklich so ist. Teilweise merke ich, daß ich keine Ahnung habe warum ich etwas in meinem Linkdump speichere anstatt hier einen Eintrag in mein Weblog zu schreiben, oder umgekehrt. Neben der Länge des Kommentars, welchen ich zu dem Link dazuschreibe spielen da noch andere Faktoren eine Rolle: Zum Beispiel landen Dinge die ich hier nicht diskutieren will schneller im Linkdump, oder wenn ich einfach keine Zeit oder Lust zum Bloggen habe kann da etwas im Linkdump landen, wozu ich ansonsten eigentlich durchaus auch einen Beitrag schreiben könnte.
Und dann gibts da noch die Links die man besonders "wichtig" findet, die landen einfach im Weblog, da ich auch den Eindruck habe, daß mein Linkdump deutlich weniger als mein Blog gelesen wird. Zumindest lassen die Zugriffszahlen darauf schließen. Jedenfalls relativiert sich dadurch die Annahme, daß die Entscheidung, was in einem Blog und was im Linkdump landet, sich an der Länge des Beitrags oder dem Anteil an "Eigenkommentar" festmachen würde. Ich glaube nicht, daß sich allein durch die Existenz von Social Bookmark-Diensten die Qualität von Weblog-Einträgen ändert. Ich finds auch etwas schwierig da von "Wert" und "Qualität" zu sprechen, da Weblog-Beiträge oft kontextuell und sozial situiert sind. Zumindest wenn ich irgendeine Erwartung darüber habe, wer meine Beiträge lesen wird.
Grundsätzlich scheinen sich in meiner Wahrnehmung Social Bookmark Dienste noch nicht sehr durchgesetzt zu haben, und eigentlich wundert mich das. Ich bekomme viele Emails in denen mich Bekannte regelmässig auf Links hinweisen u.ä., welche teilweise selber bemängeln, wie regelmässig sie ihre Bookmarks verschlampen oder verlieren. Und einen Linkdump zu bedienen ist doch auch viel einfacher und schneller zu bewerkstelligen als ein Weblog zu schreiben. Letzteres soll ja zumindest ab und an ein wenig graue Zellen erfordern, munkelt man. Der empirische Beweise dessen steht noch aus. Aber ich schweife ab. [via irox.de]
Das habe ich mir neulich auch überlegt, aber ich bin mir gar nicht sicher ob es auch wirklich so ist. Teilweise merke ich, daß ich keine Ahnung habe warum ich etwas in meinem Linkdump speichere anstatt hier einen Eintrag in mein Weblog zu schreiben, oder umgekehrt. Neben der Länge des Kommentars, welchen ich zu dem Link dazuschreibe spielen da noch andere Faktoren eine Rolle: Zum Beispiel landen Dinge die ich hier nicht diskutieren will schneller im Linkdump, oder wenn ich einfach keine Zeit oder Lust zum Bloggen habe kann da etwas im Linkdump landen, wozu ich ansonsten eigentlich durchaus auch einen Beitrag schreiben könnte.
Und dann gibts da noch die Links die man besonders "wichtig" findet, die landen einfach im Weblog, da ich auch den Eindruck habe, daß mein Linkdump deutlich weniger als mein Blog gelesen wird. Zumindest lassen die Zugriffszahlen darauf schließen. Jedenfalls relativiert sich dadurch die Annahme, daß die Entscheidung, was in einem Blog und was im Linkdump landet, sich an der Länge des Beitrags oder dem Anteil an "Eigenkommentar" festmachen würde. Ich glaube nicht, daß sich allein durch die Existenz von Social Bookmark-Diensten die Qualität von Weblog-Einträgen ändert. Ich finds auch etwas schwierig da von "Wert" und "Qualität" zu sprechen, da Weblog-Beiträge oft kontextuell und sozial situiert sind. Zumindest wenn ich irgendeine Erwartung darüber habe, wer meine Beiträge lesen wird.
Grundsätzlich scheinen sich in meiner Wahrnehmung Social Bookmark Dienste noch nicht sehr durchgesetzt zu haben, und eigentlich wundert mich das. Ich bekomme viele Emails in denen mich Bekannte regelmässig auf Links hinweisen u.ä., welche teilweise selber bemängeln, wie regelmässig sie ihre Bookmarks verschlampen oder verlieren. Und einen Linkdump zu bedienen ist doch auch viel einfacher und schneller zu bewerkstelligen als ein Weblog zu schreiben. Letzteres soll ja zumindest ab und an ein wenig graue Zellen erfordern, munkelt man. Der empirische Beweise dessen steht noch aus. Aber ich schweife ab. [via irox.de]
Feinstaub-Messwerte bundesweit
06. April 2005 - 11:15 Uhr - Moe
...kann man bei den aktuellen Immissionsdaten des Umweltbundesamtes in Berlin anhand einer Karte einsehen. [via Genosse Tabu]An meiner Wohnungstür
04. April 2005 - 13:39 Uhr - Moe
... steht immer wieder irgendjemand den ich überhaupt nicht kenne, der irgendetwas will was definitiv nicht zu meinem Vorteil ist. Ich glaube, ich werde zur Kenntnisnahme mal einen Zettel an die Tür hängen auf dem steht, daß
- ich bereits Kunde bei Arcor bin (Da war eben so ne Tussi zum 3. Mal deswegen da),
- ich GEZ-Gebühren zahle (Der unfreundliche Herr der GEZ welcher neulich Abends an meiner Tür klingelte und mich auf sonderbare Art und Weise latent bedrohte, meinte doch tatsächlich ich sei ihm auskunftspflichtig und könne anderenfalls sonstwelche Strafen kriegen. Daß ich erstens zahlender Kunde bin und er zweitens offensichtlich nichtmal meinen Namen kannte als er an meiner Tür klingelte, schien da überhaupt keine Rolle zu spielen),
- ich keinerlei ausserirdischen Geheimbünden angehöre, und auch weder mit Gerhard Schröder noch mit Kofi Annan unter einer Decke stecke (Psychotiker haben wir hier auch im Haus..),
- ich mich nicht über anderer Leuts' Religion unterhalten möchte,
- ich nicht vor habe, irgendwelche schreibmaschinengetippten und völlig miserabel kopierten Zettel mit angeblichen Umfragen zum Thema Drogen nochmals zu beantworten,
- ... und ebensowenig den angeblich Drogenumfragen durchführenden Zeitschriftendrückern irgendwelche Abos abkaufen will. Denn auch die waren schon dreimal hier.
Videoüberwachung vom Bongregal
03. April 2005 - 20:31 Uhr - Moe
"Cherry Fun & Fashion" in Gießen (Walltorstraße) filmt anscheinend gerne die Passanten, welche den öffentlichen Raum vor dem Schaufenster durchqueren. Vom Bongregal aus. Irgendwie fand ich, daß das eine starke Symbolik hat - nur welche? ;-)
Tags: Giessen, 1984, cctv
Kommentarspam?
03. April 2005 - 11:22 Uhr - Moe
Also ich weiss gar nicht ob man das noch Kommentarspam nennen kann, denn irgendwie wirds immer sinnloser: In den Spams die ich so in letzter Zeit bekomme tauchen noch nicht mal mehr URLs oder Produktnamen auf, es ist einfach nur noch Müll. Und es geht jetzt anscheinend auch bei blogger.com los. Die benutzen zwar nofollow, aber was bringts wenn der Spam kein Spam sondern nur noch Müll ist? Langsam glaube ich, da will einer gar nicht im "klassischen" Sinn spammen, sondern einfach nur Blogger ärgern.
Stock Photos kaufen und verkaufen
02. April 2005 - 18:18 Uhr - Moe
... kann man bei Bildmaschine.de. "Jeder Fotograf bestimmt selber, zu welchen Konditionen seine Bilder verkauft werden sollen."
Auch als Amauteurfotograf kann man dort seine Fotos zum Verkauf anbieten, und laut eigenen Angaben gibts momentan mehr als 35000 Bilder von über 500 Fotografen zur Auswahl. [via Journalismus.com]
Auch als Amauteurfotograf kann man dort seine Fotos zum Verkauf anbieten, und laut eigenen Angaben gibts momentan mehr als 35000 Bilder von über 500 Fotografen zur Auswahl. [via Journalismus.com]
Social Bookmarks in der Schule
02. April 2005 - 16:11 Uhr - Moe
Kossatsch hat eine Einführung fürs BildungsBlog geschrieben: Soziale Lesezeichen im Unterricht.
In seinem Blog gibt es auch eine Übersicht über die Anbieter von Social Bookmark-Systemen sowie regelmässig neue Infos zum Thema.
In seinem Blog gibt es auch eine Übersicht über die Anbieter von Social Bookmark-Systemen sowie regelmässig neue Infos zum Thema.
"Bloggender Penis"
02. April 2005 - 15:42 Uhr - MoeAnzeige wegen Beleidigung im Oktober 2004, weil ich jemanden als "bloggenden Penis" verlinkt habe - was ich ja auch nicht grundlos mache.Ob sowas in Zukunft wohl öfters passieren wird? Oder sind das einfach die Eskalationen zwischen zwei Leuten, die schon ihre Gründe haben werden? Dümmliche Beleidigungen (falls es denn tatsächlich eine Beleidigung ist) in einem Blog sind eine Sache, Strafanzeigen eine andere. Oder nicht?
Suchmaschinenspam von WordPress
01. April 2005 - 11:36 Uhr - Moe
Wie man bei WordPress.org aus PageRank + Suchmaschinen-Spam Profit schlug: Waxy.org: Wordpress Website's Search Engine Spam. Die haben tausende von Artikeln auf die Wordpress-Domain geladen, denn dank der vielen Blogger die ihre Software benutzen haben sie ja einen hohen Pagerank. Irgendwie ist es klar, daß das früher oder später mal jemand merken würde. Anscheinend nimmt man das für den Schotter gerne in Kauf. Aber immerhin wissen die User jetzt, daß man mit Links auf Wordpress.org letztendlich Spammer unterstützt. [via Der Schockwellenreiter]
Siehe dazu auch Workbench: WordPress Takes a Negative Position.
Siehe dazu auch Workbench: WordPress Takes a Negative Position.
April
01. April 2005 - 11:23 Uhr - Moe
Also das ist doch mal ein gelungener Scherz. :)
