Archiv: Januar 2005
Was machen die nur
30. Januar 2005 - 22:19 Uhr - MoeJamba-Klingelton-Abos: Minderjährige müssen nicht zahlen
30. Januar 2005 - 21:18 Uhr - Moe
Minderjährige, die ein Klingelton-Abo für ihr Handy bei Jamba und Konsorten abgeschlossen haben müssen dieses nicht zahlen, bzw können sich ihre Eltern die Kosten zurückerstatten lassen, schreibt das law blog: Verträge, die ein Minderjähriger abschließt, sind grundsätzlich schwebend unwirksam. Das heißt, die Eltern können das Geld zurückverlangen, so lange sie dem Vertrag nicht ausdrücklich zugestimmt haben. [...]
Allerdings werden sich Klingeltonanbieter nicht auf den “Taschengeldparagrafen” berufen können, wenn - wie fast immer - eine Abo-Verpflichtung entsteht. [...]
Jamba & Co. müssen sämtliche Kosten zurückbuchen, wenn die Eltern dies verlangen. Weiterlesen beim law blog: GELD ZURÜCK VON JAMBA & CO.
Siehe auch wirres.net: jamba-abos illegal?
In Österreich scheint die Situation bereits glasklar zu sein, so titelt der ORF "Rechtswidrige teure Klingelton-Abos für Kinder", und dem Artikel nach scheint da auch ein Konsens mit Jamba vorhanden zu sein: Immerhin teilte uns Jamba auch noch mit: "Zudem werden bei Minderjährigkeit oder Fehlbestellungen die Geldbeträge diskussionslos von uns zurück gebucht und erstattet."
Das setzt allerdings voraus, dass die Kunden von diesem Rechtsanspruch auf eine Erstattung wissen.
Es würde mich freuen zu hören, ob es Eltern gibt, die hiergegen bereits erfolgreich vorgegangen sind. Vielleicht sollte man mal in den großen Handy-Foren bzw -Newsgroups nachfragen.
Allerdings werden sich Klingeltonanbieter nicht auf den “Taschengeldparagrafen” berufen können, wenn - wie fast immer - eine Abo-Verpflichtung entsteht. [...]
Jamba & Co. müssen sämtliche Kosten zurückbuchen, wenn die Eltern dies verlangen. Weiterlesen beim law blog: GELD ZURÜCK VON JAMBA & CO.
Siehe auch wirres.net: jamba-abos illegal?
In Österreich scheint die Situation bereits glasklar zu sein, so titelt der ORF "Rechtswidrige teure Klingelton-Abos für Kinder", und dem Artikel nach scheint da auch ein Konsens mit Jamba vorhanden zu sein: Immerhin teilte uns Jamba auch noch mit: "Zudem werden bei Minderjährigkeit oder Fehlbestellungen die Geldbeträge diskussionslos von uns zurück gebucht und erstattet."
Das setzt allerdings voraus, dass die Kunden von diesem Rechtsanspruch auf eine Erstattung wissen.
Es würde mich freuen zu hören, ob es Eltern gibt, die hiergegen bereits erfolgreich vorgegangen sind. Vielleicht sollte man mal in den großen Handy-Foren bzw -Newsgroups nachfragen.
European Weblog Awards
30. Januar 2005 - 13:46 Uhr - MoeMarburg gegen Studiengebühren: Marburg breakout!
29. Januar 2005 - 16:43 Uhr - Moe
Es kommt Bewegung in die Protest-Blogs! So gibt es nun ein Weblog der Gruppierung 'Marburg breakout': Wir sind ein offenener Aktionskreis, bestehend aus Studierenden verschiedenster Fachbereiche der Philipps-Universität Marburg, die etwas aktiv gegen die Einführung von Studiengebühren sowie die radikale Entdemokratisierung in Hochschule und Gesellschaft tun wollen. Gegründet wurde diese Gruppe kurz vor dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Hochschulrahmengesetz am 26.01.05, ein Datum, welches die Hochschulpolitik und damit rückwirkend auch die gesamte Gesellschaft um 35 Jahre zurückgeworfen hat.
Wenn Du mal vorbeischauen möchtest - das nächste Treffen findet am Montag, dem 31.01.05, um 18 Uhr im AStA statt.
Solidarische Grüße aus Gießen!
Ach ja, und das Weblog gegen Studiengebühren in Hessen sucht auch noch immer händeringend MitbloggerInnen! Falls da jemand Lust hat ist er/sie herzlicht eingeladen draufloszubloggen und/oder mit mir Kontakt aufzunehmen. In das Blog können auch gerne Teaser zu Postings zum Thema im eigenen Blog rein, falls man schon was dazu geschrieben hat.
Wenn Du mal vorbeischauen möchtest - das nächste Treffen findet am Montag, dem 31.01.05, um 18 Uhr im AStA statt.
Solidarische Grüße aus Gießen!
Ach ja, und das Weblog gegen Studiengebühren in Hessen sucht auch noch immer händeringend MitbloggerInnen! Falls da jemand Lust hat ist er/sie herzlicht eingeladen draufloszubloggen und/oder mit mir Kontakt aufzunehmen. In das Blog können auch gerne Teaser zu Postings zum Thema im eigenen Blog rein, falls man schon was dazu geschrieben hat.
29. Januar 2005 - 13:13 Uhr - Moe
Jeff Jarvis und Dave Winer wurden zur Konferenz "Blogging, Journalism, and Credibility" an Harvard's Kennedy School of Government eingeladen, und nun von Jack Shafer bei Slate in die Pfanne gehauen: Blog Overkill - The danger of hyping a good thing into the ground. [via Stefan Bucher]
Blogalike Contest?
29. Januar 2005 - 13:02 Uhr - MoeTrackback bei Computerwoche.de
29. Januar 2005 - 12:53 Uhr - Moe
Nach Golem.de (ich berichtete) setzt nun auch Computerwoche.de Trackbacks ein. Wer sich auf einen Artikel bezieht, kann nun also einen Trackback an diesen senden. Leider sind die Trackbacks nicht sehr populär platziert, ich musste zweimal schauen um sie zu finden. [via PR Blogger]
Blogger verkauft seine "Dienste" auf Ebay
29. Januar 2005 - 12:42 Uhr - Moe
Mittlerweile glaube ich, dass bloggen hier niemals so wird wie in Amiland. Und das ist auch gut so. Hierzulande konnte man sich höchstens mal ein Blogposting für fuffzehn Euro kaufen - dort aber gleich ganze Blogger.
Jeremy C. Wright hat sich als Blogger bei Ebay versteigert - für 3350 Dollar. Hier begründet er seine Aktion. [via roxomatic]
Selbstverständlich geschieht dies alles im Namen des Blogging. Aber um mir dubiöse Angebote zukommen zu lassen, ist nun doch wirklich keine Ebay-Autkion notwendig.
Jeremy C. Wright hat sich als Blogger bei Ebay versteigert - für 3350 Dollar. Hier begründet er seine Aktion. [via roxomatic]
Selbstverständlich geschieht dies alles im Namen des Blogging. Aber um mir dubiöse Angebote zukommen zu lassen, ist nun doch wirklich keine Ebay-Autkion notwendig.
Terrorfahndung in Deutschland
29. Januar 2005 - 12:30 Uhr - Moe
Die Beweislast ist erdrückend: Im Verlauf des von den Ermittlern abgehörten Gesprächs habe Ibrahim K. wörtlich gesagt: "Ja, er [Osama Bin Laden, Anm. d. Red.] schickte mich, um zu arbeiten, zu verkaufen und einzukaufen". [via Spiegel Online]
Das schlägt natürlich die Beweislast des angeblichen Allawi-Attentats um Längen.
Das schlägt natürlich die Beweislast des angeblichen Allawi-Attentats um Längen.
plastikthinking?
28. Januar 2005 - 12:08 Uhr - MoeGebührenfreies Studium in SPD-Ländern nur für 'Landeskinder'?
27. Januar 2005 - 17:55 Uhr - Moe
Die Überlegungen werden immer grotesker [1, 2, 3, 4]: Nach dem Karlsruher Urteil planen Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Bremen, Studenten aus anderen Bundesländern zur Kasse zu bitten. Nur für Landeskinder soll das Studium kostenlos bleiben. So will man einen Ansturm auf gebührenfreie Hochschulen verhindern. [...]
Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Jürgen Zöllner kündigte an, Rheinland-Pfalz werde das gebührenfreie Erststudium nur Landeskindern ermöglichen können, wenn andere Länder Gebühren einführten.
Die schleswig-holsteinische Wissenschaftsministerin Ute Erdsiek-Rave (SPD) kündigte im NDR Gespräche mit allen Bundesländern an, die ebenfalls keine Studiengebühren einführen wollen, um einen massenhaften Wechsel von Studenten an gebührenfreie Universitäten zu verhindern. [via Spiegel Online: SPD-Länder: Nur Landeskinder sollen gebührenfrei studieren]
Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen. Warum auch, wenn man einen Zöllner hat.
Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Jürgen Zöllner kündigte an, Rheinland-Pfalz werde das gebührenfreie Erststudium nur Landeskindern ermöglichen können, wenn andere Länder Gebühren einführten.
Die schleswig-holsteinische Wissenschaftsministerin Ute Erdsiek-Rave (SPD) kündigte im NDR Gespräche mit allen Bundesländern an, die ebenfalls keine Studiengebühren einführen wollen, um einen massenhaften Wechsel von Studenten an gebührenfreie Universitäten zu verhindern. [via Spiegel Online: SPD-Länder: Nur Landeskinder sollen gebührenfrei studieren]
Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen. Warum auch, wenn man einen Zöllner hat.
Demos gegen Studiengebühren
27. Januar 2005 - 14:11 Uhr - Moe
Am 03. Februar 2005 in Essen (11:00 Uhr KKC), Hamburg (14:00 Campus, 14:30 Dammtorbahnhof, 15:00 Hauptbahnhof), Mannheim (14 Uhr Hauptbahnhof) und Leipzig (13:00 Uhr Augustusplatz).
Der ASTA Gießen ruft dazu auf, sich an der Demo in Mannheim zu beteiligen: Die Studierendenvertretungen von West- und Süddeutschland organisiseren eine Demonstration am Donnerstag, den 03. Februar 2005 in Mannheim. Wir unterstützen diese Demonstration und rufen euch auf gegen Studiengebühren und für Verfasste Studierendenschaften auf die Straße zu gehen.
Abfahrt Gießen 11:15, Gleis 3
Ankunft Frankfurt 12:05, Gleis 15
Abfahrt Frankfurt 12:13, Gleis 20
Ankunft Mannheim 13:20, Gleis 7aTags: Studiengebuehren, Demo
Der ASTA Gießen ruft dazu auf, sich an der Demo in Mannheim zu beteiligen: Die Studierendenvertretungen von West- und Süddeutschland organisiseren eine Demonstration am Donnerstag, den 03. Februar 2005 in Mannheim. Wir unterstützen diese Demonstration und rufen euch auf gegen Studiengebühren und für Verfasste Studierendenschaften auf die Straße zu gehen.
Abfahrt Gießen 11:15, Gleis 3
Ankunft Frankfurt 12:05, Gleis 15
Abfahrt Frankfurt 12:13, Gleis 20
Ankunft Mannheim 13:20, Gleis 7aTags: Studiengebuehren, Demo
Allgemeine Studiengebühren in Hessen auf dem Vormarsch
27. Januar 2005 - 13:01 Uhr - Moe
Studiengebühren in Hessen sind zwar verboten, und zur Einführung der Studiengebühren für LangzeitstudentInnen log uns der Wissenschaftsminister Udo Corts vor, er habe nicht vor allgemeine Studiengebühren einzuführen. Was bislang auch an der hessischen Verfassung scheitern würde. Nun sieht die Sache schon wieder ein bißchen anders aus: Hessens Wissenschaftsminister hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Hochschulrahmengesetz der Bundesregierung begrüßt. Dadurch werde die Kompetenz der Länder in der Bildungspolitik gestärkt, der Bund sei von Karlsruhe erneut in die Schranken gewiesen worden. Die hessische Landesregierung werde in einem Gutachten prüfen lassen, ob die Einführung von Studiengebühren in Hessen verfassungsrechtlich erlaubt ist, sagte Corts der FR. Ein paar Anhänger hat er mit dieser Idee auch schon gefunden: Die Universitäts-Präsidenten nahmen das Urteil unterschiedlich auf. Der Frankfurter Präsident Rudolf Steinberg, lobte die Bedingungen, an die die Entscheidung geknüpft sei. Der Gießener Uni-Präsident, Stefan Hormuth, sagte: "Die Hochschulen können das auch zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und ihres Profils nutzen. Er warnte jedoch davor, Studiengebühren überhastet einzuführen." Weiterlesen bei der Frankfurter Rundschau.
Weiterhin ist Herr Corts der Ansicht, es ginge den hessischen Hochschulen gut: Hessens Wissenschaftsminister Udo Corts (CDU), der das Urteil des Bundesverfassungsgerichts begrüßte, will trotz des Artikels 59 die Einführung von Studiengebühren in Hessen nur für dieses Jahr ausschließen. Er kündigte ein Gutachten zu der Frage an, ob der entsprechende Artikel die Einführung von Gebühren tatsächlich ausschließt. Experten sind sich in dieser Frage uneinig. Corts: "Es besteht kein Grund zur Eile, die hessischen Hochschulen sind solide finanziert." Der Minister will nun die Entwicklung in den anderen Bundesländern verfolgen und mit diesen nach einem gemeinsamen Weg suchen. (Hervorhebung von mir) [via Wiesbadener Kurier]
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
Tags: Studiengebuehren
Weiterhin ist Herr Corts der Ansicht, es ginge den hessischen Hochschulen gut: Hessens Wissenschaftsminister Udo Corts (CDU), der das Urteil des Bundesverfassungsgerichts begrüßte, will trotz des Artikels 59 die Einführung von Studiengebühren in Hessen nur für dieses Jahr ausschließen. Er kündigte ein Gutachten zu der Frage an, ob der entsprechende Artikel die Einführung von Gebühren tatsächlich ausschließt. Experten sind sich in dieser Frage uneinig. Corts: "Es besteht kein Grund zur Eile, die hessischen Hochschulen sind solide finanziert." Der Minister will nun die Entwicklung in den anderen Bundesländern verfolgen und mit diesen nach einem gemeinsamen Weg suchen. (Hervorhebung von mir) [via Wiesbadener Kurier]
(Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
Tags: Studiengebuehren
500 Euro pro Semester in Bayern?
27. Januar 2005 - 12:49 Uhr - Moe
Auch ärmeren Studenten ist es laut Bayerns Wissenschaftsminister Goppel zuzumuten, 500 Euro pro Semester zu berappen. Sein Tipp: sparen und Nachhilfestunden.
Die Chancengleichheit der Kommilitonen werde durch die Einführung von Studiengebühren nicht gefährdet, sagte Thomas Goppel (CSU) der Münchner "Abendzeitung“ vom Donnerstag. Die Betroffenen müssten lediglich "jeden Monat für 100 Euro auf etwas verzichten oder zwei Nachhilfestunden geben“. [via Focus.de: Spar-Tipps vom Minister]
Das ist in seiner Arroganz den Vorstellungen [1, 2, 3] unseres hessischen Wissenschaftsministers Udo Corts natürlich ebenbürtig. Ich frage mich, ob das Amt das wohl so mit sich bringt, oder ob es doch an der politischen Ausrichtung liegt.
Und wem geb ich nun Nachhilfe (?!) für 50€ die Stunde?
Tags: Studiengebuehren
Die Chancengleichheit der Kommilitonen werde durch die Einführung von Studiengebühren nicht gefährdet, sagte Thomas Goppel (CSU) der Münchner "Abendzeitung“ vom Donnerstag. Die Betroffenen müssten lediglich "jeden Monat für 100 Euro auf etwas verzichten oder zwei Nachhilfestunden geben“. [via Focus.de: Spar-Tipps vom Minister]
Das ist in seiner Arroganz den Vorstellungen [1, 2, 3] unseres hessischen Wissenschaftsministers Udo Corts natürlich ebenbürtig. Ich frage mich, ob das Amt das wohl so mit sich bringt, oder ob es doch an der politischen Ausrichtung liegt.
Und wem geb ich nun Nachhilfe (?!) für 50€ die Stunde?
Tags: Studiengebuehren
Studiengebühren: Dümmer gehts nimmer
27. Januar 2005 - 12:02 Uhr - Moe
Die Dümmlichkeit der Äusserungen im Bezug auf Studiengebühren ist unermesslich. So schreibt die Zeit: [...] auch wenn die jetzt diskutierte Summe von 1000 Euro pro Jahr nicht viel höher ist als eine studentische Handyrechnung in der gleichen Zeit. Ob es wohl auch Befürworter gibt, die nicht entweder noch nie eine Uni von innen gesehen oder aber einfach zuviel Geld haben?
Der Ansicht zu sein, man könne ca. 13% seiner Gesamtlebenskosten in das eigene Handy investieren spottet jedenfalls jeglichem Realitätsbezug.
Das toppt all diese hohlen Aussagen, welche uns Glauben machen wollen daß der Wissenschaftsbetrieb Uni irgendetwas mit "Kunden" und "Geschäften" zu tun habe, und daß Gebühren eine "wertbewusste Inanspruchnahme" (LOL) seien bei weitem. Welche hohle Absurditäten man da so als langzeitgebührenzahlender Kunde wertbewusst in Anspruch nimmt, habe ich hier ja bereits mehr als einmal geschrieben.
Und was Gebühren mit besserer Qualität zu tun haben, also das muss man anscheinend nicht mal mehr ausführen, da es der Pöbel allem Anschein nach auch schon in Form dieser leeren Phrase für etwas gutes erachtet. Was mehr kostet war ja schliesslich schon immer besserer Qualität - ja nee iss klar, Freunde.
Die angebliche "Sozialverträglichkeit" welche immer wieder herbeigelallt wird, ist eine reine Farce: So waren bereits im Jahre 2003 wo es noch nichtmal Gebühren für LangzeitstudentInnen gab diejenigen aus niedrigen sozialen Schichten krass benachteiligt: Von 100 Kindern, deren Väter der Herkunftsgruppe "niedrig" zugeordnet wurden, nahm im Jahr 2000 etwa jedes zehnte ein Hochschulstudium auf. Nahezu drei mal so hoch war die Bildungsbeteiligung von Kindern der Herkunftsgruppe "mittel" (29 %). Noch extremer sind die Unterschiede, wenn Kinder der Herkunftsgruppe "niedrig" mit solchen aus "gehobenen" Schichten verglichen werden. Letztere haben sechsmal so hohe Chancen (66 %) auf ein Hochschulstudium wie erstere, berichtet die 17. Sozialerhebung des Studentenwerkes (PDF).
Der Ansicht zu sein, man könne ca. 13% seiner Gesamtlebenskosten in das eigene Handy investieren spottet jedenfalls jeglichem Realitätsbezug.
Das toppt all diese hohlen Aussagen, welche uns Glauben machen wollen daß der Wissenschaftsbetrieb Uni irgendetwas mit "Kunden" und "Geschäften" zu tun habe, und daß Gebühren eine "wertbewusste Inanspruchnahme" (LOL) seien bei weitem. Welche hohle Absurditäten man da so als langzeitgebührenzahlender Kunde wertbewusst in Anspruch nimmt, habe ich hier ja bereits mehr als einmal geschrieben.
Und was Gebühren mit besserer Qualität zu tun haben, also das muss man anscheinend nicht mal mehr ausführen, da es der Pöbel allem Anschein nach auch schon in Form dieser leeren Phrase für etwas gutes erachtet. Was mehr kostet war ja schliesslich schon immer besserer Qualität - ja nee iss klar, Freunde.
Die angebliche "Sozialverträglichkeit" welche immer wieder herbeigelallt wird, ist eine reine Farce: So waren bereits im Jahre 2003 wo es noch nichtmal Gebühren für LangzeitstudentInnen gab diejenigen aus niedrigen sozialen Schichten krass benachteiligt: Von 100 Kindern, deren Väter der Herkunftsgruppe "niedrig" zugeordnet wurden, nahm im Jahr 2000 etwa jedes zehnte ein Hochschulstudium auf. Nahezu drei mal so hoch war die Bildungsbeteiligung von Kindern der Herkunftsgruppe "mittel" (29 %). Noch extremer sind die Unterschiede, wenn Kinder der Herkunftsgruppe "niedrig" mit solchen aus "gehobenen" Schichten verglichen werden. Letztere haben sechsmal so hohe Chancen (66 %) auf ein Hochschulstudium wie erstere, berichtet die 17. Sozialerhebung des Studentenwerkes (PDF).
2500 Euro pro Semester
27. Januar 2005 - 11:36 Uhr - Moe
... prognostiziert Klaus Zimmermann vom deutschen Institut für Wirtschaftsforschung: Klar ist, dass die 500 Euro pro Semester, die derzeit diskutiert werden, nur ein Einstieg sein können. Auf die Dauer ist das viel zu wenig, um den Universitäten Anreize zu geben, ihre Studenten als Kunden zu betrachten. Ich rechne damit, dass ein Studiengang an einer durchschnittlichen deutschen Uni in fünf Jahren etwa 2500 Euro pro Semester kosten wird. [via Handelsblatt] (Diesen Beitrag gibt es auch im Weblog Gegen Studiengebühren in Hessen)
Tags: Studiengebuehren
Tags: Studiengebuehren
Weblog gegen Studiengebühren in Baden-Württemberg
26. Januar 2005 - 22:24 Uhr - Moe
Die Blog-Nachbarn verlinkt man doch gerne: "Landesweit gegen Studiengebühren" heisst das Weblog der LAK-Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Ak-Bildung der Uni Stuttgart zur landesweiten Koordination von Aktionen zum Thema Studiengebühren.
Tags: Studiengebuehren
Tags: Studiengebuehren
Die mozCC-Extension crasht meinen Firefox
26. Januar 2005 - 15:25 Uhr - Moe
Die mozCC-Extension für Firefox, welche ich hier mal empfohlen hatte, crasht bzw freezed meinen Firefox wenn ich bestimmte Webseiten, darunter das BeBlog oder eine Kommentarseite bei Alp Uçkan aufrufe. Daher habe ich es erstmal wieder deaktiviert.
Tags: mozCC, Firefox
Tags: mozCC, Firefox
Fragebogen zum Thema RSS
26. Januar 2005 - 14:42 Uhr - Moe
Siegfried Hirsch hat im RSS-Blogger einen Fragebogen veröffentlicht um herauszufinden, was eine RSS-Suchmaschine leisten können sollte. Hier die Fragen für die kleine Umfrage bzgl. Suchmaschine/Verzeichnis für RSS-Feeds:
- Welche Quellen nutzen Sie im Augenblick um nach RSS-Feeds zu suchen?
- Was muss eine Suchmaschine/Verzeichnis für RSS-Feeds bieten?
- Wie sind die Erwartungen an die Kategorisierung?
- Wie wichtig ist die Vollständigkeit der verzeichneten Feeds
- Sollen inaktive Feeds aufgeführt werden?
- Wie wichtig ist die Möglichkeit direkt einen Feed zu abonnieren?
- Wie wichtig ist ein deutsches Verzeichnis von RSS-Feeds überhaupt?
- Was wäre sonst noch zu beachten?
- Ich suche nicht wirklich nach Feeds, sondern ich suche eher nach einem Beitrag, und nicht einem Feed zu einem Thema. Dazu benutze ich meistens blogstats.de, und für den internationalen Raum die Suche von Bloglines oder Feedster.
- Wichtig finde ich natürlich, daß relevante Suchergebnisse erscheinen, und daß ich die Suche mit Und-, Oder- oder Ausschluss-Parametern näher eingrenzen kann. Hier haben einige RSS-Suchmaschinen leider noch keinerlei Features, ebenso geht bei den internationalen die Suche nach Wörtern mit Umlauten oder Sonderzeichen oft schief.
- Keine, da ich für meinen Teil mich eher durch Suchbegriffe suche als mich durch Kategorien durchzubrowsen. Wenn es jetzt um Feeds und nicht um Feed-Items geht, wären sowas wie "related" Feeds natürlich eine gute Sache. Fraglich wäre, auf welchen Daten die basieren könnten. Ganz interessant fand ich da die Recommendations bei Bloglines, welche ja auch die Daten haben wer welche Feeds abonniert hat.
- Vollständigkeit als solche kann es ja nicht geben. Grundsätzlich bin ich für Verzeichnisse/Suchmaschinen die möglichst viele Feeds kennen, und nicht nur ausgewählte.
- Ja, denn zu Recherzwecken können auch inaktive Feeds interessanten Content bieten. Gegebenenfalls könnte man das ja kennzeichnen oder optional anbieten.
- Unwichtig.
- Wichtig, die deutschsprachigen Angebote die es bereits gibt, möchte ich jedenfalls nicht missen.
- Keine Ahnung. Wenn mir noch etwas einfallen sollte, schreib ich es hier rein.
Neuer deutscher Weblog-Hoster
26. Januar 2005 - 14:20 Uhr - Moe
Mit Blog.de (mit einem 'g') ist ein neuer deutscher Weblog-Hoster an den Start gegangen. Die Weblogs sind kostenlos und werbefinanziert, die Liste der Features kann sich sehen lassen.
[Aus den Kommentaren bei Loic Lemeur gefischt, welcher beim WEF in Davos Oliver Samwer von Jamba getroffen hat. via wirres.net]
[Aus den Kommentaren bei Loic Lemeur gefischt, welcher beim WEF in Davos Oliver Samwer von Jamba getroffen hat. via wirres.net]
1 Jahr blogall.de - Geschäftsmodell?
26. Januar 2005 - 13:18 Uhr - Moe
Der deutsche Weblog-Hoster blogall.de wird am 1. Februar ein Jahr alt, und hat ca. 750 aktive User und 2000 angemeldete Accounts. Herzlichen Glückwunsch! Passend zum Einjährigen stellt man fest, daß der Dienst bislang negative Zahlen schreibt, und macht sich ums Geschäftsmodell Gedanken:
1. option
wir schalten blogall ab und werden unsere lieb gewonnenen user sehr vermissen.
2. option
wir wandeln blogall vom kostenlosen zu einem kostenpflichtigen dienst um und hoffen, dass ihr uns trotzdem treu bleibt.
3. option
ihr kümmert euch darum, dass wir mehr umsatz mit unseren werbeflächen machen, indem ihr euch etwas mehr für die Werbung interessiert. Option 3 scheint mir mehr oder minder die Bitte nach manipulierten Clickrates auf Werbebannern zu sein. Bemerkenswert erscheint mir die zugrundeliegende Annahme, daß man solch einen Dienst überhaupt durch Werbung komplett finanzieren könne. Man korrigiere mich wenn ich irre, aber das gelingt keinem der Bloghoster - oder? [blogall | erster geburtstag - und nun? via blogshop]
1. option
wir schalten blogall ab und werden unsere lieb gewonnenen user sehr vermissen.
2. option
wir wandeln blogall vom kostenlosen zu einem kostenpflichtigen dienst um und hoffen, dass ihr uns trotzdem treu bleibt.
3. option
ihr kümmert euch darum, dass wir mehr umsatz mit unseren werbeflächen machen, indem ihr euch etwas mehr für die Werbung interessiert. Option 3 scheint mir mehr oder minder die Bitte nach manipulierten Clickrates auf Werbebannern zu sein. Bemerkenswert erscheint mir die zugrundeliegende Annahme, daß man solch einen Dienst überhaupt durch Werbung komplett finanzieren könne. Man korrigiere mich wenn ich irre, aber das gelingt keinem der Bloghoster - oder? [blogall | erster geburtstag - und nun? via blogshop]
Zitat des Tages
26. Januar 2005 - 12:39 Uhr - Moe
(12:41:49) Mike: icq ist manchmal irgendwie schon so das Tor zur Twilight-Zone, hab ich das Gefühl... [Mike via ICQ]
Tags: ICQ
Tags: ICQ
Studiengebühren für alle!
26. Januar 2005 - 12:29 Uhr - Moe
Karlsruhe hat entschieden, und das Verbot von Studiengebühren aufgehoben, nachdem einige CDU-geführte Länder dagegen geklagt haben. Ab nun können die alten Säcke, welche kostenlos studiert haben also aufatmen, haben sie doch einen weiteren Wettbewerbsnachteil eingeführt, um sich künstlich an der Macht zu halten.
Den Schwachsinn der dazu verlautet wird muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:
Das Gericht geht davon aus, dass Studiengebühren den Ländern nun die Chance geben, die Qualität ihrer Hochschulen zu verbessern. Außerdem würden die Gebühren bei den Studenten zu einer "wertebewussten Inanspruchnahme" der Unis führen. Es sei zudem anzunehmen, dass die Länder die Gebühren sozialverträglich gestalten, damit auch Studenten aus einkommensschwachen Familien ihre Chancen auf Bildung wahren könnten. [via Yahoo]
Schon die erste Feststellung beruht mal wieder auf der Annahme, daß der Kapitalismus eine Qualitätsverbesserung sei. Gebühren erhöhen Qualität. Ja nee iss klar. Konnte man zuletzt ja auch gut an der Praxisgebühr sehen, die dazu führte das manche Leute einfach nicht mehr zum Arzt gehen. Zumal den Unis bislang immer die Gelder vom Land ungefähr soweit heruntergekürzt wurden, wie sie sie selbst durch Gebühren oder Einsparungen einnehmen konnten.
Die "wertebewussten Inanspruchnahme" lässt mich lachen, bei dem Scheiß, den man als Pädagogikstudent in Gießen normalerweise so geboten bekommt. Klar gibt es ein paar wenige Ausnahmen von Leuten die auch nicht wissen warum sie sich in diese Provinzuni verirrt haben. Alles in allem spottet das, was sich dort Uni nennt jedoch jeglicher Beschreibung - und zwar selbst dann, wenn man nichts für zahlt. Ich habe mich fast nie getraut hier meine Erlebnisse mit der Uni aufzuschreiben, weil sie einfach zu grotesk sind. Und ich wahrscheinlich dann auch Probleme bekommen würde, mein Studium zu beenden, falls das einer der Pädagogen lesen würde. Aber ich schweife ab.
Zum dritten Satz, der Sozialverträglichkeit: Schon jetzt sind Studierende aus unteren sozialen Schichten an Unis krass unterrepräsentiert, auch ganz ohne Gebühren, und das ist ein Fakt. Hier mal wieder mit dem Schlagwort der nie näher definierten "sozialverträglichen" Gebühren zu kommen, ist also totaler Schwachsinn. Sozialverträglich, was soll das überhaupt heissen. Soviel wie "asozial, aber nur ein bißchen"?
Interessant ist auch die Aussage aus der Pressemitteilung, wieso man doch eine verfasste Studierenschaft nicht brauche: Das Ziel, die Voraussetzungen für eine bundesweite Vertretung der Studierenden als Ansprechpartner der Bundesregierung in hochschulpolitischen Fragen zu schaffen, rechtfertigt eine bundesgesetzliche Regelung nicht. Denn es kann nicht angenommen werden, dass Bundesregierung und Bundesgesetzgeber ohne eine bundesweit institutionalisierte Interessenvertretung der Studierenden Gefahr liefen, Problemlagen und Sachgegebenheiten nicht angemessen zu erfassen und zu bewältigen. Nein, wieso auch. Am Ende könnte sich ja mal jemand zu den "Problemlagen und Sachgegebenheiten" äußern, der nicht nur betroffen, sondern jetzt auch bald zahlender Kunde ist.
Diese Farce, die da durchgezogen wird ist sowas von offensichtlich, aber es stört einfach keinen. Die eine Hälfte der Idioten glaubt daß es tatsächlich was bringe, die andere Hälfte weiß, daß es die Unis in den Ruin führt, aber sie profitieren davon. Schließlich zahlt in Zukunft jeder doppelt: Erst seine Studiengebühren, dann seine (in der Regel bei HochschulabsolventInnen schliesslich durch höhere Einkünfte auch höher liegenden) Steuern.
Naja, falls ich jemals ein Kind haben sollte kann das dann ja immer noch Maurer werden, oder so.
Etwas sachlicher das Ganze im Weblog Gegen Studiengebühren und Bildungsabbau in Hessen.
Update: Siehe auch die Zusammenfassung im BildungsBlog: Karlsruhe erklärt Verbot von Studiengebühren für verfassungswidrig.
Den Schwachsinn der dazu verlautet wird muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:
Das Gericht geht davon aus, dass Studiengebühren den Ländern nun die Chance geben, die Qualität ihrer Hochschulen zu verbessern. Außerdem würden die Gebühren bei den Studenten zu einer "wertebewussten Inanspruchnahme" der Unis führen. Es sei zudem anzunehmen, dass die Länder die Gebühren sozialverträglich gestalten, damit auch Studenten aus einkommensschwachen Familien ihre Chancen auf Bildung wahren könnten. [via Yahoo]
Schon die erste Feststellung beruht mal wieder auf der Annahme, daß der Kapitalismus eine Qualitätsverbesserung sei. Gebühren erhöhen Qualität. Ja nee iss klar. Konnte man zuletzt ja auch gut an der Praxisgebühr sehen, die dazu führte das manche Leute einfach nicht mehr zum Arzt gehen. Zumal den Unis bislang immer die Gelder vom Land ungefähr soweit heruntergekürzt wurden, wie sie sie selbst durch Gebühren oder Einsparungen einnehmen konnten.
Die "wertebewussten Inanspruchnahme" lässt mich lachen, bei dem Scheiß, den man als Pädagogikstudent in Gießen normalerweise so geboten bekommt. Klar gibt es ein paar wenige Ausnahmen von Leuten die auch nicht wissen warum sie sich in diese Provinzuni verirrt haben. Alles in allem spottet das, was sich dort Uni nennt jedoch jeglicher Beschreibung - und zwar selbst dann, wenn man nichts für zahlt. Ich habe mich fast nie getraut hier meine Erlebnisse mit der Uni aufzuschreiben, weil sie einfach zu grotesk sind. Und ich wahrscheinlich dann auch Probleme bekommen würde, mein Studium zu beenden, falls das einer der Pädagogen lesen würde. Aber ich schweife ab.
Zum dritten Satz, der Sozialverträglichkeit: Schon jetzt sind Studierende aus unteren sozialen Schichten an Unis krass unterrepräsentiert, auch ganz ohne Gebühren, und das ist ein Fakt. Hier mal wieder mit dem Schlagwort der nie näher definierten "sozialverträglichen" Gebühren zu kommen, ist also totaler Schwachsinn. Sozialverträglich, was soll das überhaupt heissen. Soviel wie "asozial, aber nur ein bißchen"?
Interessant ist auch die Aussage aus der Pressemitteilung, wieso man doch eine verfasste Studierenschaft nicht brauche: Das Ziel, die Voraussetzungen für eine bundesweite Vertretung der Studierenden als Ansprechpartner der Bundesregierung in hochschulpolitischen Fragen zu schaffen, rechtfertigt eine bundesgesetzliche Regelung nicht. Denn es kann nicht angenommen werden, dass Bundesregierung und Bundesgesetzgeber ohne eine bundesweit institutionalisierte Interessenvertretung der Studierenden Gefahr liefen, Problemlagen und Sachgegebenheiten nicht angemessen zu erfassen und zu bewältigen. Nein, wieso auch. Am Ende könnte sich ja mal jemand zu den "Problemlagen und Sachgegebenheiten" äußern, der nicht nur betroffen, sondern jetzt auch bald zahlender Kunde ist.
Diese Farce, die da durchgezogen wird ist sowas von offensichtlich, aber es stört einfach keinen. Die eine Hälfte der Idioten glaubt daß es tatsächlich was bringe, die andere Hälfte weiß, daß es die Unis in den Ruin führt, aber sie profitieren davon. Schließlich zahlt in Zukunft jeder doppelt: Erst seine Studiengebühren, dann seine (in der Regel bei HochschulabsolventInnen schliesslich durch höhere Einkünfte auch höher liegenden) Steuern.
Naja, falls ich jemals ein Kind haben sollte kann das dann ja immer noch Maurer werden, oder so.
Etwas sachlicher das Ganze im Weblog Gegen Studiengebühren und Bildungsabbau in Hessen.
Update: Siehe auch die Zusammenfassung im BildungsBlog: Karlsruhe erklärt Verbot von Studiengebühren für verfassungswidrig.
Studiengebühren für alle
26. Januar 2005 - 12:05 Uhr - MoeWarum auch nicht, all die alten Säcke da draussen haben schliesslich kostenlos studiert, und vielleicht ihre fette Frau in den 80ern immer schön auf Kur geschickt wenn die mal wieder Urlaub brauchte, denn die Kassen hattens ja, dafür habt ihr Euch jetzt schön reich daran gestossen, also wird jetzt abkassiert wo's geht. Daß ihr dafür die Massen dumm halten müsst, wisst ihr genau. Eine Rente wollt ihr ja schliesslich auch dafür sicher haben, daß ihr die letzten Drecksäcke seid. Wie soll das gehen, wenn Euch nicht bald irgendeiner für einen Euro pro Stunde den Rasen mäht. Damit es dazu kommt, muss man ihm eben die Chancen verbauen. Zwar sind und waren Studierende aus unteren sozialen Schichten schon immer an der Uni krass unterrepräsentiert, aber das ist nichts, was man mit Gebühren nicht noch verschärfen könne. Ich hab langsam genug von ständigen Diskussionen und der Suche nach Konsen mit irgendwelchen Leuten die ich ungefähr soviel verachte, wie sie mich.
Den Stuss muss man sich jedenfalls mal auf der Zunge zergehen lassen: Das Gericht geht davon aus, dass Studiengebühren den Ländern nun die Chance geben, die Qualität ihrer Hochschulen zu verbessern. Außerdem würden die Gebühren bei den Studenten zu einer "wertebewussten Inanspruchnahme" der Unis führen. Es sei zudem anzunehmen, dass die Länder die Gebühren sozialverträglich gestalten, damit auch Studenten aus einkommensschwachen Familien ihre Chancen auf Bildung wahren könnten.
Bloggeria.de: Tagging für Blogs
23. Januar 2005 - 23:16 Uhr - Moe
Tja, Tags für Blogs gibt es nun auch bei Technorati. Ich hatte dies im November schon für eine gute Idee gehalten und das ganze testweise umgesetzt.
Dabei ist Bloggeria.de entstanden. Die Liste der Tags von Bloggeria.de kann unter http://www.bloggeria.de/tags/list eingesehen werden. Da auch immer der Eintragende User als Tag verewigt wird, kommt mein Name im Moment sehr häufig vor.
In einer Closed-Beta hatte ich die Bloggeria bereits einem ausgewählten Publikum vorgestellt, bisher ist aber ehrlich gesagt nicht viel Feedback bei mir angekommen. Deshalb möchte ich nun die Open Beta Phase von Bloggeria.de für eröffnet erklären. Weiterlesen bei Dirk Olbertz.
Tags: Tagging
Dabei ist Bloggeria.de entstanden. Die Liste der Tags von Bloggeria.de kann unter http://www.bloggeria.de/tags/list eingesehen werden. Da auch immer der Eintragende User als Tag verewigt wird, kommt mein Name im Moment sehr häufig vor.
In einer Closed-Beta hatte ich die Bloggeria bereits einem ausgewählten Publikum vorgestellt, bisher ist aber ehrlich gesagt nicht viel Feedback bei mir angekommen. Deshalb möchte ich nun die Open Beta Phase von Bloggeria.de für eröffnet erklären. Weiterlesen bei Dirk Olbertz.
Tags: Tagging
"Blogger helfen Unawatuna"
23. Januar 2005 - 13:23 Uhr - Moe
kho hat eine Initiative mit dem Motto "Blogger helfen Unawatuna" gegründet: Heike Schultz-Fademrecht, eine Überlebende der Tsunami Katastrophe, gründete spontan einen Verein Unawatuna-Hilfe. Persönlich, ohne bürokratische Umwege bringt sie gespendete Gelder im Februar nach Sri Lanka, direkt in das Dorf Unawatuna jenseits des Massentourismus, dessen Menschen auf Hilfe angewiesen sind. Weitere Infos findet man auf der Aktionsseite Blogger helfen Unawatuna. [via kho per Mail]
Tags: Tsunami
Tags: Tsunami
Hartz IV doch keine 4 Milliarden Euro teurer als geplant
23. Januar 2005 - 13:05 Uhr - Moe
Hartz IV ist doch keine 4 Milliarden Euro teurer als geplant, wie ich hier mal schrieb. Nein, es sind nämlich 6 Milliarden. Und die Rechentricks werden immer dümmer. Warum auch nicht, heutzutage sind genug Menschen schon von der Bruchrechnung überfordert. Nur gibts halt einige Leute, die mit dieser Verwaltung künstlich geschaffener Armut ein hübsches Sümmchen verdienen. Andere verdienen damit "nur" ihren Lebensunterhalt. Wiederum andere gehen los, und geben bei irgendwelchen demokratischen "Wahlen" ihre Stimme ab, damit das auch so bleibt. Diese Leute sollte man im Auge behalten. Aber ich schweife ab.
Nach Angaben der "Westfälischen Nachrichten" soll die Bundesagentur für Arbeit "mit einem Rechentrick" rund 1,7 Millionen Beziehern von Arbeitslosengeld zum Jahreswechsel die Leistungen gekürzt haben. "Die Idee: Bei der Arbeitsagentur hat das Jahr nur noch 360 statt 365 Tage. Entsprechend verringert sich das Arbeitslosengeld", schrieb das Blatt. Nach Schätzungen auf Basis der BA-Statistiken dürfte die Behörde dadurch knapp 100 Millionen Euro im Jahr sparen.
Seit dem Jahreswechsel berechnet die BA die Höhe des Arbeitslosengeldes nicht mehr pro Woche, sondern pro Tag. Monate würden generell nur noch mit 30 Tagen angesetzt. So verkürze sich das Jahr auf 360 Tage, selbst in einem Schaltjahr mit 366 Tagen. [via Spiegel Online]
Tags: HartzIV
Nach Angaben der "Westfälischen Nachrichten" soll die Bundesagentur für Arbeit "mit einem Rechentrick" rund 1,7 Millionen Beziehern von Arbeitslosengeld zum Jahreswechsel die Leistungen gekürzt haben. "Die Idee: Bei der Arbeitsagentur hat das Jahr nur noch 360 statt 365 Tage. Entsprechend verringert sich das Arbeitslosengeld", schrieb das Blatt. Nach Schätzungen auf Basis der BA-Statistiken dürfte die Behörde dadurch knapp 100 Millionen Euro im Jahr sparen.
Seit dem Jahreswechsel berechnet die BA die Höhe des Arbeitslosengeldes nicht mehr pro Woche, sondern pro Tag. Monate würden generell nur noch mit 30 Tagen angesetzt. So verkürze sich das Jahr auf 360 Tage, selbst in einem Schaltjahr mit 366 Tagen. [via Spiegel Online]
Tags: HartzIV
Zur No-Nofollow Initiative
23. Januar 2005 - 11:09 Uhr - Moe
Keine Neuerungen ohne Gegenbewegungen in Bloggerland! Zumindest nicht wenn es um technische, blogbezogene Dinge geht. Warum wir keine Blogger-Kampagnen gegen Softwarepatente, Ölkriege, Hartz IV, Videoüberwachung oder neue Polizeigesetze haben, lassen wir dabei mal lieber aussen vor.
Bei nonofollow.net versuchen uns Dirk Olbertz, Haiko Hebig, Martin Röll [nach Hinweis auf die Liste der Supporters gestrichen, ich hatte die falsche Aufzählung der vermeintlichen Initiatoren bei pixelgraphix.de übernommen. Mein Fehler, Sorry!] und Sascha Carlin zu erklären, warum das vieldiskutierte rel="nofollow" Attribut abzulehnen ist. Ob man es nun gut findet oder nicht bleibt jedem selbst überlassen, daher der Hinweis darauf. Ich finde es wirklich phänomenal, wieviele Leute anscheinend wegen ihrem PageRank da draussen am Kommentieren sind, und wie wichtig er plötzlich wird.
Das von der Initiative vorgebrachte Argument "Das Ziel eines Kommentarspammers ist es, dass jemand auf den Link klickt und auf der Zielseite etwas kauft." scheint mir insofern nicht zu stimmen, da zumindest bis zum heutigen Tage ca 99% der hier eingehenden Kommentarspams definitiv nicht auf menschliche User abzielen. Das werden sie auch in Zukunft nicht so sehr (zumindest nicht dort, wo kein rel="nofollow" eingesetzt wird). Der Grund ist ganz einfach: URL-Spam zielt grössenteils nicht auf die aktiven Weblogs auf, sondern auf Blogs in denen gar nicht mehr oder nur sehr wenig gepostet wird und daher keine oder kaum Administration da ist, oder deren Autoren nichts gegen Spam unternehmen wollen oder können. Da geht es sicher nicht darum, dass die Spammer hoffen, irgendein Leser würde sich noch in einem total verlassen Blog verlaufen, um da dann auf einen Phentermine-Link zu klicken. Ziel von URL-Spam wie wir ihn kennen ist also beiliebe nicht, Klicks durch menschliche User auf die Spam-URLs zu genieren.
Zu dem Argument "Es gibt keine Links zweiter Klasse" kann ich nur sagen dass es zwar schon etwas besser ist ;) , aber ich sehe die Gewichtung von Google-Algorhytmen nicht als Qualitätskriterium an. Und ich dachte, wir wären auch aus dem Alter heraus, daß wir meinen diejenigen Websites mit hohen Pageranks würden auch für hohe Qualität bürgen (ich bin das lebende Beispiel =).
Es geht bei diesem Attribut nicht darum, ob ein Link nützlich ist. Auch nicht darum, ob er 1. oder 2. Klasse, "gut" oder "böse", oder was da sonst noch so geschrieben wird ist. Es geht einfach nur darum zu kennzeichnen: Das hier ist ein Link eines Users, welcher keiner vorabgeschalteten redaktionellen Kontrolle unterliegt. Das ist richtig. Und genau darum ergibt sich daraus auch keine Klassifizierung in einem hierarchischen Sinne: Niemand behauptet, das sei ein Link zweiter Klasse.
Warum diese Suchbezogenheit: Wird Qualität plötzlich dadurch definiert, was die Firma Google wichtig findet?
Und Punkt drei: "Blogs werden bestraft". Da musste ich dann wirklich lachen. Alles was ich bislang erlebe, ist dass Blogs von Suchmaschinen absolut überbewertet, man könnte sagen belohnt werden. Das ist ja auch ganz nett so, aber hier nur von "Strafe" zu reden ist nicht nachvollziehbar. Strafe soll ein Verhalten normalerweise sanktionieren und unterdrücken. Ich glaube kaum, dass hier jemand Weblogs einen Knebel reinwürgen oder Leute vom Bloggen abhalten will. Das die Bevorzugung von Weblogs anscheinend nunmehr als einzuforderndes Recht angesehen wird, machen Formulierungen wie "zurecht sehr häufig auf den ersten Plätzen der verschiedensten Suchbegriffe führen" sehr deutlich. Inwieweit ich ein "Recht" habe, zu teilweise völlig bescheuerten Keywords auf Platz eins oder zwei zu stehen da ich ja schliesslich blogge, entzieht sich meiner Vorstellungskraft.
Und als ich den Google-Redirector in mein Blog eingebaut hatte, und zuvor auch schrieb warum, gab es wenig Reaktionen. Nun da ich rel="nofollow" benutze, fragen mich manche "wie kannst Du nur". Soweit mir bekannt ist, wird es in der nächsten Version von Nucleus eh eingebaut sein.
Aber um all das geht es gar nicht. Es geht nicht darum, was in den gut administrierten Blogs, die eh keinen Spam durchlassen passiert.
Es geht darum, dass Livejournal über 5 Mio User hat Blogger.com über 10 Mio (?), und dass der Spam wie gesagt gerade von den Weblogs lebt, die schlecht oder gar nicht von ihren Autoren gepflegt werden.
Hier ist der Einsatz von rel="nofollow" durchaus sinnvoll, da dadurch über Nacht zB komplett Livejournal (die die Kommentare ja auf ihren Servern hosten) für Pagerank-Spammer uninteressant wird. Das ist ein Fakt. Es geht dabei nicht darum, was Bloggernerd XY auf seinem persönlichen Webspace da nun einbaut oder nicht. Denn wir sind auch als Spam-Ziele völlig irrevelant. Wir sind nur die Kollateralschäden der Spammer.
Wer hier bislang wegen seinem Pagerank kommentiert hat, sei hiemit also informiert, daß er das mir und sich in Zukunft sparen kann. rel="nofollow" ist hier eingebaut. [via pixelgraphix.de]
Tags: nofollow
Bei nonofollow.net versuchen uns Dirk Olbertz,
Das von der Initiative vorgebrachte Argument "Das Ziel eines Kommentarspammers ist es, dass jemand auf den Link klickt und auf der Zielseite etwas kauft." scheint mir insofern nicht zu stimmen, da zumindest bis zum heutigen Tage ca 99% der hier eingehenden Kommentarspams definitiv nicht auf menschliche User abzielen. Das werden sie auch in Zukunft nicht so sehr (zumindest nicht dort, wo kein rel="nofollow" eingesetzt wird). Der Grund ist ganz einfach: URL-Spam zielt grössenteils nicht auf die aktiven Weblogs auf, sondern auf Blogs in denen gar nicht mehr oder nur sehr wenig gepostet wird und daher keine oder kaum Administration da ist, oder deren Autoren nichts gegen Spam unternehmen wollen oder können. Da geht es sicher nicht darum, dass die Spammer hoffen, irgendein Leser würde sich noch in einem total verlassen Blog verlaufen, um da dann auf einen Phentermine-Link zu klicken. Ziel von URL-Spam wie wir ihn kennen ist also beiliebe nicht, Klicks durch menschliche User auf die Spam-URLs zu genieren.
Zu dem Argument "Es gibt keine Links zweiter Klasse" kann ich nur sagen dass es zwar schon etwas besser ist ;) , aber ich sehe die Gewichtung von Google-Algorhytmen nicht als Qualitätskriterium an. Und ich dachte, wir wären auch aus dem Alter heraus, daß wir meinen diejenigen Websites mit hohen Pageranks würden auch für hohe Qualität bürgen (ich bin das lebende Beispiel =).
Es geht bei diesem Attribut nicht darum, ob ein Link nützlich ist. Auch nicht darum, ob er 1. oder 2. Klasse, "gut" oder "böse", oder was da sonst noch so geschrieben wird ist. Es geht einfach nur darum zu kennzeichnen: Das hier ist ein Link eines Users, welcher keiner vorabgeschalteten redaktionellen Kontrolle unterliegt. Das ist richtig. Und genau darum ergibt sich daraus auch keine Klassifizierung in einem hierarchischen Sinne: Niemand behauptet, das sei ein Link zweiter Klasse.
Warum diese Suchbezogenheit: Wird Qualität plötzlich dadurch definiert, was die Firma Google wichtig findet?
Und Punkt drei: "Blogs werden bestraft". Da musste ich dann wirklich lachen. Alles was ich bislang erlebe, ist dass Blogs von Suchmaschinen absolut überbewertet, man könnte sagen belohnt werden. Das ist ja auch ganz nett so, aber hier nur von "Strafe" zu reden ist nicht nachvollziehbar. Strafe soll ein Verhalten normalerweise sanktionieren und unterdrücken. Ich glaube kaum, dass hier jemand Weblogs einen Knebel reinwürgen oder Leute vom Bloggen abhalten will. Das die Bevorzugung von Weblogs anscheinend nunmehr als einzuforderndes Recht angesehen wird, machen Formulierungen wie "zurecht sehr häufig auf den ersten Plätzen der verschiedensten Suchbegriffe führen" sehr deutlich. Inwieweit ich ein "Recht" habe, zu teilweise völlig bescheuerten Keywords auf Platz eins oder zwei zu stehen da ich ja schliesslich blogge, entzieht sich meiner Vorstellungskraft.
Und als ich den Google-Redirector in mein Blog eingebaut hatte, und zuvor auch schrieb warum, gab es wenig Reaktionen. Nun da ich rel="nofollow" benutze, fragen mich manche "wie kannst Du nur". Soweit mir bekannt ist, wird es in der nächsten Version von Nucleus eh eingebaut sein.
Aber um all das geht es gar nicht. Es geht nicht darum, was in den gut administrierten Blogs, die eh keinen Spam durchlassen passiert.
Es geht darum, dass Livejournal über 5 Mio User hat Blogger.com über 10 Mio (?), und dass der Spam wie gesagt gerade von den Weblogs lebt, die schlecht oder gar nicht von ihren Autoren gepflegt werden.
Hier ist der Einsatz von rel="nofollow" durchaus sinnvoll, da dadurch über Nacht zB komplett Livejournal (die die Kommentare ja auf ihren Servern hosten) für Pagerank-Spammer uninteressant wird. Das ist ein Fakt. Es geht dabei nicht darum, was Bloggernerd XY auf seinem persönlichen Webspace da nun einbaut oder nicht. Denn wir sind auch als Spam-Ziele völlig irrevelant. Wir sind nur die Kollateralschäden der Spammer.
Wer hier bislang wegen seinem Pagerank kommentiert hat, sei hiemit also informiert, daß er das mir und sich in Zukunft sparen kann. rel="nofollow" ist hier eingebaut. [via pixelgraphix.de]
Tags: nofollow
1 Jahr Flash Gamez
22. Januar 2005 - 12:33 Uhr - Moe
Heute vor einem Jahr habe ich Flash Gamez gestartet. Mittlerweile habe ich tatkräftige Unterstützung, und wir können uns über 70000 Visits pro Monat freuen. Stebu hat zu diesem Anlass ein kleines Special geschrieben. :-)
Tausend Dank an die Flash Gamez 'Crew' und alle die dort gerne zocken!
Tags: Flash
Tausend Dank an die Flash Gamez 'Crew' und alle die dort gerne zocken!
Tags: Flash
Hunderte von Nintendo-, Sega-, Gameboy- und Arcade-Games online spielen
21. Januar 2005 - 16:29 Uhr - Moe
Eine fette Sammlung von spielbaren Klassikern gibts bei everyvideogame [Link entfernt]. [via del.icio.us/popular]
Hindernis Seitentitel
21. Januar 2005 - 15:57 Uhr - Moe
Stefan Bucher macht deutlich, wie wichtig aussagekräftige Seitentitel (
Siehe dazu auch "Nichtssagende Seitentitel" bei Weblogs?
<title>) bei der Verwendung von Bookmark-Managern / Linkdumps wie beispielsweise del.icio.us sind. Das gilt natürlich auch für die Verwendung in regulären Bookmarks im Browser, und nicht zuletzt für die Positionierung und Darstellung in Suchergebnissen von Suchmaschinen.Siehe dazu auch "Nichtssagende Seitentitel" bei Weblogs?
Ja, das hier ist ein Weblog
21. Januar 2005 - 15:31 Uhr - Moe
Und da stehe ich zu. Auch Suchmaschinen gegenüber. Lächerlich, wieviele Blogger Paras haben, man könne erst jetzt plötzlich ihre Blogs als das identifizieren, was sie sind: Blogs.
Planetopia Zensur?
20. Januar 2005 - 17:57 Uhr - Moe
Interessantes bei Spreeblick: Auf Wunsch der Firma Die FormatSchmiede GmbH & Co. KG, die zur Planetopia Produktionsfirma News and Pictures gehört, habe ich den Zusammenschnitt der Interviewfragen in diesem Spreeblick-Artikel entfernt.
Während es im Telefonat noch hieß, der Mitschnitt würde die Persönlichkeitsrechte des Journalisten Philipp Gölter verletzen, lautet die schriftliche Begründung, dass Herr Gölter mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sei. Leider ist die besagte MP3-Datei anscheinend schon in verschiedensten Ecken des Netzes zum Download erhältlich. Und der TV-Journalismus macht seinem Namen in dieser Sache rundum alle Ehre. Planetopia lügt nicht nur, sondern scheint auch keinen Spaß bezüglich seiner 'journalistischen' Methoden zu verstehen. [via Treehuggin' pussy]
Während es im Telefonat noch hieß, der Mitschnitt würde die Persönlichkeitsrechte des Journalisten Philipp Gölter verletzen, lautet die schriftliche Begründung, dass Herr Gölter mit der Veröffentlichung nicht einverstanden sei. Leider ist die besagte MP3-Datei anscheinend schon in verschiedensten Ecken des Netzes zum Download erhältlich. Und der TV-Journalismus macht seinem Namen in dieser Sache rundum alle Ehre. Planetopia lügt nicht nur, sondern scheint auch keinen Spaß bezüglich seiner 'journalistischen' Methoden zu verstehen. [via Treehuggin' pussy]
Bundesregierung positioniert sich: Gegen Studiengebühren
20. Januar 2005 - 12:20 Uhr - Moe
Die Bundesregierung gibt bekannt, daß sie sich gegen Studiengebühren positioniert. Ich halte das zwar für einen eher symbolischen, aber dennoch bemerkenswerten Akt: Das Bundesverfassungsgericht wird in der kommenden Woche über eine Aufhebung der Studiengebührenfreiheit entscheiden. Die Bundesregierung hält Studiengebühren für schädlich. Weitere finanzielle Belastungen würden dazu führen, dass sich weniger junge Menschen in Deutschland für ein Studium entschließen. (...)
Die Bundesregierung ist nach wie vor der Auffassung, dass Studiengebühren zentralen Zielen der Bildungspolitik widersprechen. Folgende Argumente sprechen dafür, an der Studiengebührenfreiheit festzuhalten:
* Deutschland braucht mehr Akademiker
* Studieren darf nicht noch teurer werden
* Nicht nur Kinder aus reichen Familien sollen studieren können
* Die Mobilität der Studierenden muss gewahrt bleiben
* Akademiker bezahlen ihr Studium
* Studiengebührenfreiheit ist kein Sonderweg Weiterlesen bei bundesregierung.de: Keine Studiengebühren für das Erststudium. [via Gegen Studiengebühren in Hessen]
Tags: Studiengebuehren
Die Bundesregierung ist nach wie vor der Auffassung, dass Studiengebühren zentralen Zielen der Bildungspolitik widersprechen. Folgende Argumente sprechen dafür, an der Studiengebührenfreiheit festzuhalten:
* Deutschland braucht mehr Akademiker
* Studieren darf nicht noch teurer werden
* Nicht nur Kinder aus reichen Familien sollen studieren können
* Die Mobilität der Studierenden muss gewahrt bleiben
* Akademiker bezahlen ihr Studium
* Studiengebührenfreiheit ist kein Sonderweg Weiterlesen bei bundesregierung.de: Keine Studiengebühren für das Erststudium. [via Gegen Studiengebühren in Hessen]
Tags: Studiengebuehren
Kunst!
20. Januar 2005 - 11:00 Uhr - Moe
Im Phil II an der Uni Gießen. ;-)
Update: Die Flickr Postings kommen hier als UTF-8 an, nur der Rest meines Weblogs ist ISO. Hmmmm..
Trabbi
19. Januar 2005 - 14:54 Uhr - Moe
Dieser Trabbi steht bei mir immer in der Straße, ich frage mich ob er überhaupt gefahren wird, angemeldet ist er ja. Irgendwann mal hing da ein Schild dran auf dem der Besitzer darum bat ihm nach Möglichkeit nicht noch ein drittes Mal die Reifen aufzuschlitzen.
Tag-Listen in MovableType
19. Januar 2005 - 11:49 Uhr - Moe
Listen, die alle verwendeten Tags alphabetisch sortiert und je nach Häufigkeit in grösserer Schrift anzeigen kennt man von Flickr oder unlängst auch Technorati Tags.
Dies geht auch mit den Keywords bzw Kategorien des Weblog-Systems MovableType: Vorgemacht hats pixelgraphix.de. [via Choas.net]
Tags: Tagging, Flickr, Technorati, MovableType
Dies geht auch mit den Keywords bzw Kategorien des Weblog-Systems MovableType: Vorgemacht hats pixelgraphix.de. [via Choas.net]
Tags: Tagging, Flickr, Technorati, MovableType
Link-Format zur Verhinderung von Kommentarspam
19. Januar 2005 - 11:34 Uhr - Moe
Google hat ein Link-Format zur Verhinderung von Kommentarspam umgesetzt, welches an entsprechend formatierte Links keinen Pagerank vergibt.
Alle Links in der Form
Dieses Format wird ausser Google auch von MSN Search und Yahoo unterstützt, und wird in grossen Weblog-Systemen wie Blogger, LiveJournal, Flickr, Wordpress, MSN Spaces und einigen anderen umgesetzt werden.
Ich selbst habe hier zwar schon einen Redirector laufen, werde das aber auch noch einbauen, vielleicht einfach zusätzlich. Eigentlich wäre das auch was fürs PlasticWiki.
[via Der Schockwellenreiter]
Update: Siehe auch bei Blogosfear.org. Ich für meinen Teil habe das hier eben eingebaut, schaden kanns ja nix.
Update II: Für MT gibts bereits ein Plugin, welches die Änderungen übernimmt.
Tags: Google
Alle Links in der Form
<a href="http://www.example.com/" rel="nofollow"> haben keinen Einfluss auf das Ranking der verlinkten Websites.Dieses Format wird ausser Google auch von MSN Search und Yahoo unterstützt, und wird in grossen Weblog-Systemen wie Blogger, LiveJournal, Flickr, Wordpress, MSN Spaces und einigen anderen umgesetzt werden.
Ich selbst habe hier zwar schon einen Redirector laufen, werde das aber auch noch einbauen, vielleicht einfach zusätzlich. Eigentlich wäre das auch was fürs PlasticWiki.
[via Der Schockwellenreiter]
Update: Siehe auch bei Blogosfear.org. Ich für meinen Teil habe das hier eben eingebaut, schaden kanns ja nix.
Update II: Für MT gibts bereits ein Plugin, welches die Änderungen übernimmt.
Tags: Google
pMachine Pro wird kostenlos - und eingestellt.
18. Januar 2005 - 19:20 Uhr - Moe
Das Weblog-CMS pMachine pro gibt es ab sofort kostenlos, da es nicht mehr weiter entwickelt und durch Expression Engine abgelöst wird.
Plane-was?
18. Januar 2005 - 17:58 Uhr - Moe
Der Text zur Planetopia-Sendung über Weblogs ist nun auch auf deren Homepage nachzulesen. Die Sendung war derartig dumpf, daß ich nicht gerade ein sonderliches Verlangen habe, noch mehr darüber zu schreiben. Nico Wilfer fasst die wesentlichen Kritikpunkte warum Planetopia lügt in diesem Beitrag gut zusammen. Markus Breuer meint, die Sendung sei "gut für die Blogosphäre" gewesen. Und alles weitere kann man ja dann hier nachlesen.
Mein persönliches Fazit: Wenn Planetopia zu einem derartig haarsträubenden Vergleich wie diesem vor X Jahren im Schwimmbad ertrunkenen Jungen zurückgreifen muss, um zu 'belegen', daß Weblogs schnell Unwahrheiten in Umlauf bringen könnten, dann frage ich mich, ob man in der Planetopia-Redaktion Weblogs als derart ernsthafte Bedrohung - der man einfach nichts besseres entgegenzusetzen hat - einschätzt. Oder aber ob man genau weiss, was für einen Unsinn man da verzapft, aber mittlerweile so sehr degenerierte Fernseh-Zuschauer hat, daß es kein Problem ist da die Quote am Ende eh (oder gerade deswegen) stimmt. Für letztere These sprechen natürlich die abenteuerlichen Vorgänge rund um Schnappi, das kleine Krokodil.
Mein persönliches Fazit: Wenn Planetopia zu einem derartig haarsträubenden Vergleich wie diesem vor X Jahren im Schwimmbad ertrunkenen Jungen zurückgreifen muss, um zu 'belegen', daß Weblogs schnell Unwahrheiten in Umlauf bringen könnten, dann frage ich mich, ob man in der Planetopia-Redaktion Weblogs als derart ernsthafte Bedrohung - der man einfach nichts besseres entgegenzusetzen hat - einschätzt. Oder aber ob man genau weiss, was für einen Unsinn man da verzapft, aber mittlerweile so sehr degenerierte Fernseh-Zuschauer hat, daß es kein Problem ist da die Quote am Ende eh (oder gerade deswegen) stimmt. Für letztere These sprechen natürlich die abenteuerlichen Vorgänge rund um Schnappi, das kleine Krokodil.
Moblogging
18. Januar 2005 - 10:20 Uhr - Moe
... scheint jetzt auch zu klappen, wobei der Transport von Flickr ins Weblog doch ziemlich holprig zu sein scheint. Naja mal testen. ;-)
Die 100 grössten Flickr-Groups
17. Januar 2005 - 12:54 Uhr - Moe
Die 100 nach Mitgliederzahl grössten Groups bei Flickr hat GustavoG als Liste zusammengestellt (Stand: 15.1.2005).
Tags: Flickr
Tags: Flickr
Das Video von der legendären Planetopia Sendung
17. Januar 2005 - 00:11 Uhr - Moe
... gibts bei Google Blogoscoped: Blogs on German Sat1 (mpg, low-fi) [via jurabilis in #de:blogs]
Update: Der Schockwellenreiter: "Planetopia lügt"
Noch ein Update: girl_from_mars: "Wie es war, was gedacht wird und sonst noch ist"
Update: Der Schockwellenreiter: "Planetopia lügt"
Noch ein Update: girl_from_mars: "Wie es war, was gedacht wird und sonst noch ist"
TV-Tipp: "Die Blogger kommen" bei Planetopia
16. Januar 2005 - 16:01 Uhr - Moe
Zur Erinnerung: Heute Abend um 22:55 Uhr in Planetopia auf Sat1: "Die Blogger kommen" (ich berichtete).
Wer Lust hat, kann sich ja mal parallel dazu im Blogger-Chat #de:blogs auf irc.freenode.net einfinden, um fachkundige Kommentare zu geben. :)
[via Der Schockwellenreiter]
Wer Lust hat, kann sich ja mal parallel dazu im Blogger-Chat #de:blogs auf irc.freenode.net einfinden, um fachkundige Kommentare zu geben. :)
[via Der Schockwellenreiter]
Von Google Deutschland zensierte Websites
16. Januar 2005 - 15:44 Uhr - Moe
... kann man teilweise in dieser Liste nachlesen: Sites Google Censors. Die Deutschen haben sich ja nicht umsonst für die Unfreiheit der Rede entschieden, so will es das Gesetz.
[via Webmaster Blog]
[via Webmaster Blog]
Amidasu goes Creative Commons Attribution
16. Januar 2005 - 15:36 Uhr - Moe
Amidasu hat sich entschieden, sein Weblog und seine Fotos zukünftig unter einer Creative Commons Attribution Lizenz zu veröffentlichen, und erlaubt somit eine kommerzielle Nutzung: Der Hintergrund ist recht einfach. Ich habe eigentlich nichts gegen kommerzielle Arbeiten die auf meiner Arbeit aufbauen. Ganz im Gegenteil. Ich finde es toll. Ich will es! Allerdings wollte ich vermeiden, dass man sie kommerziell verwendet, ohne dass ich davon weiß. Wenn jemand eine kommerzielle Nutzung möchte, konnte er mich ja fragen. In den letzten Wochen habe ich allerdings verschiedene Meinungen zu dieser sehr restriktiven Lizenzart gelesen und festgestellt, dass die negativen Aspekte eher überwiegen. [...]
Ab sofort gilt also: ihr könnt mit meinem Kram machen was ihr wollt, solange ihr angebt wo es herkommt. [via Amidasu: Lizenzwechsel]
Siehe dazu auch Zitat des Tages: Creative Commons Attribution.
Ab sofort gilt also: ihr könnt mit meinem Kram machen was ihr wollt, solange ihr angebt wo es herkommt. [via Amidasu: Lizenzwechsel]
Siehe dazu auch Zitat des Tages: Creative Commons Attribution.
Bilder vom Titan
16. Januar 2005 - 15:04 Uhr - Moe
Die Sonder "Huygens" der Europäischen Weltraumagentur ESA ist nach siebenjähriger Reise auf dem Saturn-Mond Titan gelandet, und liefert erste Bilder. Wie sich das Rauschen so einer Landung anhört, erfährt man mit diesem Mp3. Niemals zuvor ist eine Sonde weiter weg von der Erde gelandet. Was das gekostet hat? Keine Ahnung. Wozu es gut ist? Weiss ich nicht. [via Tim Bruysten]
Erdstrahlenfreies Blog
16. Januar 2005 - 14:49 Uhr - Moe
Das muss ich mich den Bundeskanzlerkandidatinnen anschliessen: Auch mein Blog ist gemäss dem ER-SUP/2582954/tkz/ - Protokoll erdstrahlenfrei.

ver.di goes Blogging
16. Januar 2005 - 14:44 Uhr - Moe
Die Gewerkschaft ver.di hat ein Weblog-Pilotprojekt gestartet: Unter verdi-blog.de findet man zunächst 3 Weblogs, und zwar gibts ein ArbeiterInnen-Weblog, ein Feuerwehr-Weblog und ein Lidl-Schwarzbuch-Weblog. [via BlogShop]
Muskivdeo-Streams
16. Januar 2005 - 14:31 Uhr - Moe
Genug von MTViva? Einen Musikvideo-Stream für mehr oder minder alternative Videos haben sieben Studenten und ein Professor der Fachhochschule Furtwangen mit tunespoon.tv in Leben gerufen. [via Nico Wilfer]
Bloglines und Creative Commons?
15. Januar 2005 - 22:08 Uhr - Moe
Ich für meinen Teil finde das etwas übertrieben, aber aus aktuellem Anlass erwähnenswert: Martin Schwimmer aus den USA hat seinen RSS-Feed aus dem web-basierten RSS-Reader Bloglines entfernen lassen, da er seine Creative Commons Lizenz (no derivatives, uncommercial) verletzt sieht. Und kickt somit 190 LeserInnen raus. Why I Have Asked Bloglines To Remove My Site From Its 'Service' [via Scripting News]
RSS-Nutzungsrecht
15. Januar 2005 - 13:02 Uhr - Moe
Arne Trautmann äussert sich nochmal zu IzyNews (ich berichtete) und der Frage nach den Nutzungsrechten von RSS-Feeds, bzw wie diese in der Blogosphäre gehandhabt diskutiert wird: Es scheint derzeit Konsens zu werden, dass Feeds nutzen darf, wer lieb ist, auch kommerziell; nicht nutzen darf sie, wer böse ist. Das klingt erst mal wirr.
Ist es natürlich auch, aber in der Wirrnis witzig und inspirierend. Arne Trautmann: "Netz: Kooperativ, kompetitiv und warum eigentlich?"
Lesenswert!
Und abschliessend möchte ich in dieser Sache auch noch einmal auf die Gegendarstellung von Izynews hinweisen. Diese hat der Schockwellenreiter auf seinem Server veröffentlicht (deswegen ist sie auch mal wieder nicht erreichbar), aber von ihr wurde kaum Notiz genommen. Zumindest habe ich in den wenigsten Blogs, die über dieses Thema viel und eifrig berichtet haben, diesen Link zu der Gegendarstellung gefunden. Ist das exemplarisch für die Art und Weise, wie wir "Sensationsthemen" immer mehr und mehr durchhacken? Dabeisein ist alles? So gesehen könnten Blogs dann wirklich noch dem TV Konkurrenz machen.
Ist es natürlich auch, aber in der Wirrnis witzig und inspirierend. Arne Trautmann: "Netz: Kooperativ, kompetitiv und warum eigentlich?"
Lesenswert!
Und abschliessend möchte ich in dieser Sache auch noch einmal auf die Gegendarstellung von Izynews hinweisen. Diese hat der Schockwellenreiter auf seinem Server veröffentlicht (deswegen ist sie auch mal wieder nicht erreichbar), aber von ihr wurde kaum Notiz genommen. Zumindest habe ich in den wenigsten Blogs, die über dieses Thema viel und eifrig berichtet haben, diesen Link zu der Gegendarstellung gefunden. Ist das exemplarisch für die Art und Weise, wie wir "Sensationsthemen" immer mehr und mehr durchhacken? Dabeisein ist alles? So gesehen könnten Blogs dann wirklich noch dem TV Konkurrenz machen.
Technorati goes tagging
15. Januar 2005 - 02:03 Uhr - Moe
Das ist mal abgefahren: Technorati hat ein Tagging-System eingeführt, wie man es zum Beispiel von del.icio.us oder flickr kennt. Technorati sammelt die Tags dieser beiden Services, und die Kategorie-Angaben aus den RSS-Feeds aller Weblogs, die Technorati anpingen. Falls man keine Kategorien im RSS-Feed angeben kann oder zusätzliche Tags haben will, kann man auch einfach einen Link in der Form
am Ende seines Blog-Postings einbauen. Damit man nicht immer den ganzen Code tippen muss, gibts bereits ein Bookmarklet bei oddiophile.com.
Die am häufigsten verwendeten Tags kann man unter www.technorati.com/tag/ ansehen, ansonsten kann man auch einfach http://www.technorati.com/tag/NamedesTags in den Browser eintippen. [via Webmaster Blog] Tag: Technorati
<a href="http://technorati.com/tag/[tagname]" rel="tag">[tagname]</a>am Ende seines Blog-Postings einbauen. Damit man nicht immer den ganzen Code tippen muss, gibts bereits ein Bookmarklet bei oddiophile.com.
Die am häufigsten verwendeten Tags kann man unter www.technorati.com/tag/ ansehen, ansonsten kann man auch einfach http://www.technorati.com/tag/NamedesTags in den Browser eintippen. [via Webmaster Blog] Tag: Technorati
DAS erste gedruckte Weblog?
14. Januar 2005 - 12:37 Uhr - Moe
Weblogs in Print sind immer eine spannende Sache, und liefern viel Stoff für interessante Diskussionen: Der erste gedruckte Weblog: Rheinische Post startet "Opinio"
Im Februar erscheint erstmals "Opinio" als Beilage der "Rheinischen Post". Das Magazin ist der erste Versuch, die Kultur der Weblogs und die Schreibweise der Blogger auf ein Printmedium zu übertragen. Weiterlesen bei DWDL.de.
Über Opinio habe ich hier noch nicht berichtet, da es zwar eine Art Leser-Magazin ist, für mich aber nicht viel mit "klassischem" Bloggen zu tun hat. Beispielsweise verzichtet es meines Wissens nach komplett auf externe Hyperlinks. Was den Vorteil hat, daß man es besser drucken kann, wie wir schon von einigen Buchbloggern wissen.
Nur lese ich Texte im Netz nicht als billigen Ersatz zu Print. Deswegen lese ich hier auch sehr, sehr wenig was genausogut in einem Buch stehen könnte, da es einfach linear, "unvernetzt" und - in diesem Medium - langweilig ist.
Im Februar erscheint erstmals "Opinio" als Beilage der "Rheinischen Post". Das Magazin ist der erste Versuch, die Kultur der Weblogs und die Schreibweise der Blogger auf ein Printmedium zu übertragen. Weiterlesen bei DWDL.de.
Über Opinio habe ich hier noch nicht berichtet, da es zwar eine Art Leser-Magazin ist, für mich aber nicht viel mit "klassischem" Bloggen zu tun hat. Beispielsweise verzichtet es meines Wissens nach komplett auf externe Hyperlinks. Was den Vorteil hat, daß man es besser drucken kann, wie wir schon von einigen Buchbloggern wissen.
Nur lese ich Texte im Netz nicht als billigen Ersatz zu Print. Deswegen lese ich hier auch sehr, sehr wenig was genausogut in einem Buch stehen könnte, da es einfach linear, "unvernetzt" und - in diesem Medium - langweilig ist.
Die große Info-Plattform für Ingenieure berichtet über "Online-Tagebuch" Spam
14. Januar 2005 - 12:19 Uhr - Moe
VDI nachrichten, "die große Info-Plattform für Ingenieure", wartet mit einem Artikel über Kommentar-Spams in Weblogs auf: "Spam erreicht nun auch Online-Tagebücher".
Der Schockwellenreiter erzählt nochmal nochmal von den Kommentar-Spams für hurra.de (ich berichtete): Jörg Kantel beschwert sich außerdem regelmäßig per E-Mail bei den in den Kommentarspams Beworbenen wie Neckermann oder Technidirect. Teilweise mit Erfolg: Die Firma Technidirect reagierte auf Kantels Beschwerde und fand heraus, dass der von ihm beauftragte "Suchmaschinenoptimierer" Hurra Communications die Kommentarspams in einer Woche etwa vier- bis fünfmal beim Schockwellenreiter abgesetzt hatte - ohne dies abgesprochen zu haben. Daraufhin kündigte Technidirekt die Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Unternehmen. Hurra Communications gab dazu keinen Kommentar.
Doch dann kommt der "Suchmaschinenoptimierer Thomas Bindl" ins Spiel. Und der ist, wie wir unlängst lesen konnten, ein bekennender Suchmaschinenspammer. Da hat man sich ja feine Gesellschaft ausgesucht. Der eklärt uns dann, warum Captchas nichts taugen (hatten wir schon), und im restlichen Artikel stehen dubiöse Mißverständnisse über die Funktion von PageRank & Co, und das Google in der Lage sei, eine Kommentar-Seite als solche zu erkennen. Welch ein Unsinn. Google mag einiges am PageRank-Verfahren geändert haben, aber davon, daß es die Inhalte "versteht", sind wir noch meilenweit entfernt.
Seltsam, ist man doch eigentlich sonst sehr gute Artikel von Christiane Schulzki-Haddouti gewohnt. [via Moving Target]
Der Schockwellenreiter erzählt nochmal nochmal von den Kommentar-Spams für hurra.de (ich berichtete): Jörg Kantel beschwert sich außerdem regelmäßig per E-Mail bei den in den Kommentarspams Beworbenen wie Neckermann oder Technidirect. Teilweise mit Erfolg: Die Firma Technidirect reagierte auf Kantels Beschwerde und fand heraus, dass der von ihm beauftragte "Suchmaschinenoptimierer" Hurra Communications die Kommentarspams in einer Woche etwa vier- bis fünfmal beim Schockwellenreiter abgesetzt hatte - ohne dies abgesprochen zu haben. Daraufhin kündigte Technidirekt die Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Unternehmen. Hurra Communications gab dazu keinen Kommentar.
Doch dann kommt der "Suchmaschinenoptimierer Thomas Bindl" ins Spiel. Und der ist, wie wir unlängst lesen konnten, ein bekennender Suchmaschinenspammer. Da hat man sich ja feine Gesellschaft ausgesucht. Der eklärt uns dann, warum Captchas nichts taugen (hatten wir schon), und im restlichen Artikel stehen dubiöse Mißverständnisse über die Funktion von PageRank & Co, und das Google in der Lage sei, eine Kommentar-Seite als solche zu erkennen. Welch ein Unsinn. Google mag einiges am PageRank-Verfahren geändert haben, aber davon, daß es die Inhalte "versteht", sind wir noch meilenweit entfernt.
Seltsam, ist man doch eigentlich sonst sehr gute Artikel von Christiane Schulzki-Haddouti gewohnt. [via Moving Target]
Plädoyer für ungekürzte RSS-Feeds
13. Januar 2005 - 22:42 Uhr - Moe
Jeena Paradies hat ein Plädoyer für ungekürzte RSS-Feeds veröffentlicht, und dem kann ich mich nur anschliessen. Siehe dazu auch die Diskussion bei einfach-persoenlich.de.
Ich für meinen Teil lese jedenfalls (fast) keine gekürzten Feeds, weil ich damit einfach nicht viel anfangen kann. Das ist natürlich Geschmackssache, aber letztendlich lässt man den LeserInnen nur dann die Wahl, dies selbst zu entscheiden, wenn man einen Volltext-Feed anbietet.
Denn einen gekürzten Feed kann man entweder ganz einfach parallel dazu anbieten, oder wer einen braucht kann sich diesen auch selbst "herstellen", zum Beispiel bei FeedBurner.com mit der Option "Summary Burner" unter "Additional Services".
Andersrum wirds da eher schwierig: Wer nur einen gekürzten Feed anbietet, hat sich mehr oder minder schon dazu entschieden, die Lesemöglichkeiten "künstlich" einzuschränken.
Ein Argument welches gegen Volltext-Feeds immer wieder mal genannt wird, ist die Befürchtung, daß ein solcher Feed sehr einfach auf fremden Websites syndiziert werden kann, auch wenn man das gar nicht will. Das ist zwar schon ein gewisses "Risiko". Aber ich wüsste nicht wieso ich deswegen hunderten von anderen LeserInnen einen Volltext-Feed vorenthalten sollte, nur weil vielleicht irgendwann einmal ein oder zwei Leute damit Schindluder treiben könnten.
Ich für meinen Teil lese jedenfalls (fast) keine gekürzten Feeds, weil ich damit einfach nicht viel anfangen kann. Das ist natürlich Geschmackssache, aber letztendlich lässt man den LeserInnen nur dann die Wahl, dies selbst zu entscheiden, wenn man einen Volltext-Feed anbietet.
Denn einen gekürzten Feed kann man entweder ganz einfach parallel dazu anbieten, oder wer einen braucht kann sich diesen auch selbst "herstellen", zum Beispiel bei FeedBurner.com mit der Option "Summary Burner" unter "Additional Services".
Andersrum wirds da eher schwierig: Wer nur einen gekürzten Feed anbietet, hat sich mehr oder minder schon dazu entschieden, die Lesemöglichkeiten "künstlich" einzuschränken.
Ein Argument welches gegen Volltext-Feeds immer wieder mal genannt wird, ist die Befürchtung, daß ein solcher Feed sehr einfach auf fremden Websites syndiziert werden kann, auch wenn man das gar nicht will. Das ist zwar schon ein gewisses "Risiko". Aber ich wüsste nicht wieso ich deswegen hunderten von anderen LeserInnen einen Volltext-Feed vorenthalten sollte, nur weil vielleicht irgendwann einmal ein oder zwei Leute damit Schindluder treiben könnten.
Wirtschaftspolitik
13. Januar 2005 - 15:06 Uhr - Moe
... und die 'Kritiker' sitzen im Vorstand. Kann man ja mal drüber nachdenken, wenn man das nächste Mal zur Wahl läuft, um einer der großen Parteien zu 'wählen': Zu den 178.443 Mitarbeitern des Konzerns in Deutschland gehörten auch die Bundestagsmitglieder Jann-Peter Janssen und Hans-Jürgen Uhl (beide SPD), die niedersächsischen Landtagsabgeordneten Günter Lenz, Ingolf Viereck und Hans-Hermann Wendhausen (alle SPD) sowie der bayerische Landtagsabgeordnete Achim Werner (SPD). [...]
Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat ungewöhnlich scharfe Kritik am VW-Konzern geübt. Die Informationspolitik des Vorstandes sei "außerordentlich ärgerlich” gewesen, sagte Wulff, der selbst im Aufsichtsrat des Konzerns sitzt, der "Nordwest-Zeitung”. [via FAZ: Abgeordnete mit VW-Gehalt]
Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat ungewöhnlich scharfe Kritik am VW-Konzern geübt. Die Informationspolitik des Vorstandes sei "außerordentlich ärgerlich” gewesen, sagte Wulff, der selbst im Aufsichtsrat des Konzerns sitzt, der "Nordwest-Zeitung”. [via FAZ: Abgeordnete mit VW-Gehalt]
CCC: Aufruf zur Befragung von Videoüberwachern
13. Januar 2005 - 11:05 Uhr - Moe
Der Chaos Computer Club hat einen Aufruf zur Befragung von Videoüberwachern veröffentlicht: Warum werde ich auf meinen täglichen Wegen überwacht? Wer kann die Bilder einsehen? Wie lange werden sie gespeichert? Der Arbeitskreis Videoüberwachung und Bürgerrechte ruft dazu auf, mit den alltäglichen Überwachern in Kontakt zu treten. Mit einem vorgefertigten Schreiben können betroffene Bürger Kamerabetreiber bitten, zum Umfang ihrer Maßnahmen Auskunft zu geben. Den Vordruck gibts als PDF.
Einerseits halte ich das für eine sehr gute Idee. Andererseits ist doch eigentlich jetzt schon klar, was bei rauskommen wird: Die allermeisten Überwacher haben sich aufgrund diffuser Ängste um ihre "Sicherheit" für Videoüberwachung entschieden, und können und wollen das auch nicht weiter begründen oder hinterfragen. Sie haben es auch gar nicht nötig, weil die Kunden trotzdem kommen. Fragt man unbeirrt weiter nach, so wird eben der Kontakt abgebrochen. Auf meine Anfrage bei McDonald's hin habe ich auch nur eine erste Antwort, aber keine weiteren Erklärungen bekommen. Auch auf meine Nachfrage hin war der Mensch nicht in der Lage mir mitzuteilen, was mit meinen Video-Daten geschieht. Oder wieso Videokameras einen maskierten Täter von einem Raubüberfall abhalten sollten.
Immerhin hat das Regierungspräsidium Gießen auf meine Nachfrage hin mitgeteilt, daß sie sich der Sache mal annehmen und die Einhaltung des Datenschutzes überprüfen werden. Es kann sich also durchaus lohnen, sich mal an den örtlichen Datenschutzbeauftragten bzw das Regierungspräsidium zu wenden, wenn einem da etwas spanisch vorkommt. Kameras in Gaststätten sowie eigentlich jegliche Videoüberwachung von Bereichen, in denen man keine besonders hohe Gefährung von Personen erwartet, sind zumindest zu hinterfragen.
Also schickt mal so einen Fragebogen an den Videoüberwacher Eures Vertrauens. [via Nico Lumma per Mail und kellerkind per AIM]
Massenweise Bilder von Überwachungskameras kann man übrigens in der Gruppe 1984 bei Flickr bewundern.
Einerseits halte ich das für eine sehr gute Idee. Andererseits ist doch eigentlich jetzt schon klar, was bei rauskommen wird: Die allermeisten Überwacher haben sich aufgrund diffuser Ängste um ihre "Sicherheit" für Videoüberwachung entschieden, und können und wollen das auch nicht weiter begründen oder hinterfragen. Sie haben es auch gar nicht nötig, weil die Kunden trotzdem kommen. Fragt man unbeirrt weiter nach, so wird eben der Kontakt abgebrochen. Auf meine Anfrage bei McDonald's hin habe ich auch nur eine erste Antwort, aber keine weiteren Erklärungen bekommen. Auch auf meine Nachfrage hin war der Mensch nicht in der Lage mir mitzuteilen, was mit meinen Video-Daten geschieht. Oder wieso Videokameras einen maskierten Täter von einem Raubüberfall abhalten sollten.
Immerhin hat das Regierungspräsidium Gießen auf meine Nachfrage hin mitgeteilt, daß sie sich der Sache mal annehmen und die Einhaltung des Datenschutzes überprüfen werden. Es kann sich also durchaus lohnen, sich mal an den örtlichen Datenschutzbeauftragten bzw das Regierungspräsidium zu wenden, wenn einem da etwas spanisch vorkommt. Kameras in Gaststätten sowie eigentlich jegliche Videoüberwachung von Bereichen, in denen man keine besonders hohe Gefährung von Personen erwartet, sind zumindest zu hinterfragen.
Also schickt mal so einen Fragebogen an den Videoüberwacher Eures Vertrauens. [via Nico Lumma per Mail und kellerkind per AIM]
Massenweise Bilder von Überwachungskameras kann man übrigens in der Gruppe 1984 bei Flickr bewundern.
Zur Irrelevanz von Weblogs
13. Januar 2005 - 08:37 Uhr - Moe
Es gibt natürlich auch Blogger, die sich in der Konkurrenz zu journalistischen Genres beschreiben. Bei ihnen spielen Zugriffszahlen beispielsweise eine wichtige Rolle. Pointe verpasst, kann ich da nur einwerfen. [via Sozialinformatik: Irrelevant, ganz und gar irrelevant]
neu.de im Blogger-Test
12. Januar 2005 - 14:57 Uhr - Moe
Frau Crossroads und Herr Bronski haben die Kontaktbörse neu.de getestet, und kommen zu einem interessanten Fazit.
1,5 Millionen Blogs bei MSN Spaces
12. Januar 2005 - 14:49 Uhr - Moe
MSN Spaces, der Weblog-Dienst von Microsoft welcher Anfang Dezember öffentlich gelaunched wurde (ich berichtete), kann mittlerweile 1,5 Millionen Blogs aufweisen. [via Webmaster Blog]
Schockwellenreiter goes TV-Blogging
12. Januar 2005 - 14:12 Uhr - Moe
Der Schockwellenreiter hatte Besuch vom Fernsehen, und ist am 16. Januar 2005 um 22:55 Uhr auf Sat 1 bei der 'Wissens-Sendung' Planetopia zu sehen. Das sind die mit dem legendären "Internet-Sicherheits-Experten" Peter Huth, welcher bereits mehrfach versehentlich tausende von Kundendaten und Passwörtern seiner Homepage bzw. seiner "Sicherheits"-Firma myChannel über Monate mehr oder minder frei zugänglich ins Netz gepustet hatte. Man darf also gespannt sein.
Suchmaschinenspammer bloggen jetzt auch
12. Januar 2005 - 13:51 Uhr - Moe
... und beschweren sich auch noch darüber, daß sie mit Email-Spammern auf die gleiche Stufe gestellt werden. Zumindest fühlt sich Suchmaschinen-Spammer Thomas Bindl da zu Unrecht diffamiert. [via Amidasu]
Geotagging ist nicht tot
12. Januar 2005 - 13:21 Uhr - Moe
... schreibt das Linux-Journal, und berichtet von A2B.cc, welche sich die Geotags vom inaktiven GeoURL.org zunutze machen. Bislang sieht die Site noch nicht so sehr vielversprechend aus, aber ich bin sehr erfreut, daß jemand überhaupt diesen Ansatz mal weiterführt.
Ausserdem wird in dem Artikel beim Linux-Journal auch erklärt, wie man seinen RSS-Feed geotaggen kann. Prima Sache, das probier ich doch gleich mal aus.
Seine Position kann man übrigens bei Multimap.com bestimmen. [via del.icio.us/popular]
Ausserdem wird in dem Artikel beim Linux-Journal auch erklärt, wie man seinen RSS-Feed geotaggen kann. Prima Sache, das probier ich doch gleich mal aus.
Seine Position kann man übrigens bei Multimap.com bestimmen. [via del.icio.us/popular]
Hartz IV Milliarden teurer
09. Januar 2005 - 17:17 Uhr - Moe
Hartz IV startete ja bereits mit einem Software-Gau. Am Mittwoch konnte man nachlesen, daß die Pannenserie noch immer andauert. Heute dann schreibt Spiegel Online, daß Hartz IV "zwar ohne allzu große Pannen gestartet" sei, aber nun 4 Milliarden Euro mehr kosten wird als geplant war. Der Grund: Die Ablehnungsquoten für ALG II sind deutlich niedriger als prognostiziert wurde.
Anscheinend sind Arbeitslose eben arbeitslos, und doch bedürftiger als angenommen wurde. Welch bittere Ironie eigentlich - wenn es nicht so eine Frechheit wäre.
Update: Tausende Hartz-Unterlagen in Arbeitsagenturen verschwunden.
Anscheinend sind Arbeitslose eben arbeitslos, und doch bedürftiger als angenommen wurde. Welch bittere Ironie eigentlich - wenn es nicht so eine Frechheit wäre.
Update: Tausende Hartz-Unterlagen in Arbeitsagenturen verschwunden.
w.bloggar 4.0: Deutsche Version
09. Januar 2005 - 16:35 Uhr - Moe
Soeben habe ich den Language File für den Weblog-Editor w.bloggar 4.0 (für Windows) fertiggestellt. Teilweise war es gar nicht so einfach, sinnvolle Übersetzungen zu finden die nicht zu lang sind (damit sie auch ins Interface passen), möglichst ohne Anglizismen auskommen und dennoch präzise sind. Weiterhin müssen die Übersetzungen dann ja auch konsistent benutzt werden, damit ein Begriff nicht einmal so, und einmal anderes übersetzt wird.
Wer w.bloggar 4 schon installiert hat, kann einfach die Datei 1031.lng runterladen, und in das Verzeichnis "Lang" im w.bloggar-Ordner speichern. Anschliessend ist die Sprache Deutsch in den Options wählbar.
Ich schicke die Datei jetzt an Marcelo Cabral (den Entwickler von w.bloggar),und denke damit wird sie ziemlich bald auch im offiziellen Release enthalten sein.
(Update: Die deutsche Sprache ist nun im Programm-Download enthalten.)
Wenn jemand Fehler findet oder Fragen hat, ab damit in die Kommentare!
Wer w.bloggar 4 schon installiert hat, kann einfach die Datei 1031.lng runterladen, und in das Verzeichnis "Lang" im w.bloggar-Ordner speichern. Anschliessend ist die Sprache Deutsch in den Options wählbar.
Ich schicke die Datei jetzt an Marcelo Cabral (den Entwickler von w.bloggar),
(Update: Die deutsche Sprache ist nun im Programm-Download enthalten.)
Wenn jemand Fehler findet oder Fragen hat, ab damit in die Kommentare!
RSS Reader Statistik
08. Januar 2005 - 11:10 Uhr - Moe
Bei Feedburner.com kann man sich nun eine Statistik der RSS-Reader ansehen, mit denen der eigene Feed gelesen wird. Also Bloglines ist bei mir ungeschlagen, und es nutzen mehr Leute die Firefox Live Bookmarks, als ich erwartet hätte:

[via Burning Questions]

[via Burning Questions]
Bloggies 2005
07. Januar 2005 - 19:02 Uhr - Moe
Die Bloggies 2005 sind ein internationaler Weblog-Award, welcher auch in diesem Jahr wieder in eine neue Runde geht: From now until 10:00 PM Eastern Standard Time (GMT-5) on Monday, January 10, 2005, anyone can nominate their favorite weblogs.
fzs: "Ein-Euro-Jobs in jeder Variante haben an den Hochschulen nichts zu suchen"
07. Januar 2005 - 16:58 Uhr - Moe
"Die so genannten Ein-Euro-Jobs ersetzen auch an den Hochschulen reguläre Arbeitsverhältnisse", kritisiert fzs-Vorstandsmitglied Nele Hirsch. Laut einer Befragung des bundesweiten studentischen Dachverbands sind an vielen Hochschulen bereits mehrere der prekären Arbeitsgelegenheiten mit Zwangscharakter eingerichtet, die mit Inkrafttreten des Hartz-IV-Gesetzpakets zum Jahreswechsel offiziell eingeführt werden. Dazu gehört an führender Stelle auch die Philipps-Universität Marburg. Bereits jetzt sind viele Arbeitsgelegenheiten eingerichtet, die Arbeitsplätze in Archiven, Bibliotheken oder der Zentralverwaltung reduzieren.. Weiterlesen beim freien Zusammenschluß von StudentInnenschaften: Billigjobs mit Zwangscharakter.
Die 8,02€ (abzüglich unbezahlter Überstunden) welche man hier in Hessen als studentische Hilfskraft dafür bekommt, dass man Seminare mitkonzipiert und durchführt, Hardware wartet, HTML programmiert, Videos schneidet oder eLearning-Szenarien erstellt scheinen da noch geradezu generös.
Die 8,02€ (abzüglich unbezahlter Überstunden) welche man hier in Hessen als studentische Hilfskraft dafür bekommt, dass man Seminare mitkonzipiert und durchführt, Hardware wartet, HTML programmiert, Videos schneidet oder eLearning-Szenarien erstellt scheinen da noch geradezu generös.
Ressourcen für Weblog-Forscher
07. Januar 2005 - 16:31 Uhr - Moe
BildungsBlog: Eine wahre Fundgrube für Blog-Forscher verspricht der Bereich Weblog Research von Martin le Vrang & Markus Westner GbR zu werden: Neben einer umfangreichen Büchersammlung werden im Bereich Studien auch einige Seminar-, Diplom- und Masterarbeiten, welche sich in verschiedenen Fächern mit Weblogs beschäftigen, aufgelistet. Diese sind meist deutschsprachig, so zum Beispiel die Diplomarbeit "Weblogs als Kernstruktur in e-learning Environments" von Stefan Felkel (TU Wien). [via BlogHaus.net]
Eine umfangreiche Liste englischsprachiger Publikationen zum Thema findet man übrigens bei 'Into the Blogosphere' von der University of Minnesota (ich berichtete).
Eine umfangreiche Liste englischsprachiger Publikationen zum Thema findet man übrigens bei 'Into the Blogosphere' von der University of Minnesota (ich berichtete).
Zitat des Tages: Creative Commons Attribution
07. Januar 2005 - 13:36 Uhr - Moe
Mir ist jedenfalls etwas bewusst geworden. Auf der einen Seite entwickle Open Source Software, bei der ich kommerzielle Verwendung erlaube. Dies tue ich, mit dem Ziel evtl. Anerkennung zu bekommen und meine "Energie" in etwas Praktisches zu stecken. Auf der anderen Seite untersage ich jedoch die kommerzielle Verwendung von meinem Geschreibsel hier auf dem Blog. Dabei würde ich den Wert meiner schriftlichen Ergüsse sogar noch weit unter dem der Software einstufen, ganz zu schweigen von der erheblich geringeren Halbwertszeit meiner Blog-Posts gegenüber meiner Software. Deshalb habe ich meine Lizenz jetzt auf die Creative Commons Attribution 2.0 Lizenz umgestellt, und erlaube damit jetzt auch die kommerzielle Nutzung meiner Inhalte. Nicht, dass das einen meiner zwei Leser interessiern würde. [via things to write home about: Eine Welle geht ...]
In meinem Weblog traue ich mich nicht so ganz an eine CC-Lizenz ran, da hier nicht alle Inhalte mir gehören.
Meine Flickr-Fotos stelle ich jedoch zu guten Teilen unter CC-Lizenzen, und entscheide mich dabei in den meisten Fällen ebenso für die "Attribution Only"-Lizenz.
Ich halte es dabei nicht für nötig, eine weitere Verbreitung mit zusätzlichen Einschränkungen wie "non-commercial only" zu versehen, da mir bei einer kommerziellen Verwendung überhaupt kein Schaden entstehen würde.
Letztendlich finde ich es auch wichtiger, frei nutzbare Information anzubieten, als diese aus prinzipiellen Erwägungen unnötig einzuschränken.
Wenn es jemand schaffen sollte, mit meinen Fotos Geld zu verdienen (was sehr unwahrscheinlich ist), so freue ich mich über die Verbreitung, und sage nur: Respektable Leistung, Hut ab.
In meinem Weblog traue ich mich nicht so ganz an eine CC-Lizenz ran, da hier nicht alle Inhalte mir gehören.
Meine Flickr-Fotos stelle ich jedoch zu guten Teilen unter CC-Lizenzen, und entscheide mich dabei in den meisten Fällen ebenso für die "Attribution Only"-Lizenz.
Ich halte es dabei nicht für nötig, eine weitere Verbreitung mit zusätzlichen Einschränkungen wie "non-commercial only" zu versehen, da mir bei einer kommerziellen Verwendung überhaupt kein Schaden entstehen würde.
Letztendlich finde ich es auch wichtiger, frei nutzbare Information anzubieten, als diese aus prinzipiellen Erwägungen unnötig einzuschränken.
Wenn es jemand schaffen sollte, mit meinen Fotos Geld zu verdienen (was sehr unwahrscheinlich ist), so freue ich mich über die Verbreitung, und sage nur: Respektable Leistung, Hut ab.
w.bloggar 4.0 released
07. Januar 2005 - 12:58 Uhr - Moe
Gestern ist die neue Version 4.0 des Weblog-Editors w.bloggar (für Windows) erschienen! Hiermit kann man recht komfortabel Einträge in seinem Weblog vornehmen, ich für meinen Teil schreibe damit die allermeisten Beiträge hier. Sehr viele gängige Weblog-Systeme werden unterstützt.
Die neue Version unterstützt nun auch zusätzlich noch Wordpress, SquareSpace, b2evolution, Blog:CMS, UBlog, .Text, BlogWare and Xaraya, einige zusätzliche Optionen für MT-Blogs, und (optional) auch endlich valide XHTML-Tags.
Weitere Infos gibts im Changelog. Wichtig: Für die neue Version 4.0 liegt noch kein deutscher Language File vor.
Den für die letzte Version hatte ich mal übersetzt, aber das dauert schon ein Weilchen.
Die neue Version unterstützt nun auch zusätzlich noch Wordpress, SquareSpace, b2evolution, Blog:CMS, UBlog, .Text, BlogWare and Xaraya, einige zusätzliche Optionen für MT-Blogs, und (optional) auch endlich valide XHTML-Tags.
Weitere Infos gibts im Changelog. Wichtig: Für die neue Version 4.0 liegt noch kein deutscher Language File vor.
Den für die letzte Version hatte ich mal übersetzt, aber das dauert schon ein Weilchen.
Kommentar-Spam für 2way.de
07. Januar 2005 - 12:36 Uhr - Moe
Soeben habe ich zwei Spam-Kommentare aus dem Inland bekommen, welche Handylogos und Klingeltöne bewerben. Die Domains handyfritz.de und 2way.de gehören der 2way interactive GmbH, welche leider zu üblichen Geschäftszeiten nicht ans Telefon zu gehen scheint.
Bislang wurden deren URLs anscheinend grossflächig in Gästebücher gespammt, und ich finde genau dahin sollen sich diese feinen Herren doch wieder verziehen, und zwar pronto.
Bislang wurden deren URLs anscheinend grossflächig in Gästebücher gespammt, und ich finde genau dahin sollen sich diese feinen Herren doch wieder verziehen, und zwar pronto.
Medienkritik aus Phuket
06. Januar 2005 - 16:59 Uhr - Moe
Wolfgang Harrer berichtet im Tsunami-Blog von einer Bloggerin auf Phuket, welche die deutsche Berichterstattung kritisiert: "Die deutschen Reporter behaupten, ganz Phuket sei zerstört", schreibt Ellie, "Wenn sie aber mal jenseits der Paton Beach Road geschaut hätten, könnten sie sehen, dass die Leute sich schon wieder in den Bars betrinken". Ein deutsches Magazin zeige sogar das Foto eines angeblich zerstörten Hauses, bei dem es sich in Wahrheit aber um die Baustelle eines noch gar nicht fertiggestellten Gebäudes handele. ZDF Tsunami Blog: Bloggerin auf Phuket kritisiert dt. Medien.
ellie_elephant: Tsunami News and Pink Elephants.
ellie_elephant: Tsunami News and Pink Elephants.
Spiegel Online über die Jamba-Story in den Weblogs
06. Januar 2005 - 16:41 Uhr - Moe
In der Blogosphäre ist darum eigentlich schon wieder ruhiger geworden, aber nun hat auch Spiegel Online die Jamba-Story entdeckt: Blogger heizen Jamba ein. Erfreulicherweise sind diesmal auch die Links zu einigen Weblogs enthalten. [via Treehuggin' pussy]
Katastrophenvideos in Weblogs und Urheberrecht
06. Januar 2005 - 16:13 Uhr - Moe
Ein interessanter Artikel in der FAZ, in dem es am Rande auch um Weblogs, Journalismus und Urheberrecht geht. Verkehrte Welt, könnte man meinen, wenn man sich die jüngsten Entwicklungen hierzulande ansieht. Ansonsten wird deutlich, das Weblogs durchs Katastrophen-Blogging wohl sehr viel Aufmerksamkeit druch die traditionellen Medien erfahren: Während Fernsehstationen aus Japan, Europa und Amerika für das Privatvideo eines skandinavischen Urlaubers viel Geld an eine norwegische Zeitung bezahlten, die die Rechte daran erworben hatte, luden Blogger das Video, das ein älteres Urlauberpaar aus dem Kamala Beach Hotel in der Nähe von Phuket im Kampf mit den Wellen zeigte, ohne Bezahlung von fremden Internetseiten herunter.
Journalistischer Wildwuchs
Derartige Raubzüge ärgern natürlich jene, die sich um ihre Urheberrechte betrogen fühlen. Der journalistische Wildwuchs in den Blogs provoziert auch Fragen nach der Qualität und Verläßlichkeit des neuen Graswurzeljournalismus, der vielfach nicht mehr von der Recherche, sondern von der Verbreitung persönlicher Überzeugungen lebt.
[...]
Internettagebücher gibt es schon seit einigen Jahren. Aber zunächst waren es vor allem Insider oder Schriftsteller, die sie zur persönlichen Selbstdarstellung oder zum Zeitvertreib nutzten. Populär sind die Blogs erst durch eine andere Katastrophe geworden: durch die Terroranschläge vom 11. September 2001, die bei vielen Amerikanern den Wunsch weckten, ihre Trauer, Wut und Fassungslosigkeit mit anderen zu teilen. Weiterlesen bei der FAZ: Erlebtes und "Erlebtes".
Journalistischer Wildwuchs
Derartige Raubzüge ärgern natürlich jene, die sich um ihre Urheberrechte betrogen fühlen. Der journalistische Wildwuchs in den Blogs provoziert auch Fragen nach der Qualität und Verläßlichkeit des neuen Graswurzeljournalismus, der vielfach nicht mehr von der Recherche, sondern von der Verbreitung persönlicher Überzeugungen lebt.
[...]
Internettagebücher gibt es schon seit einigen Jahren. Aber zunächst waren es vor allem Insider oder Schriftsteller, die sie zur persönlichen Selbstdarstellung oder zum Zeitvertreib nutzten. Populär sind die Blogs erst durch eine andere Katastrophe geworden: durch die Terroranschläge vom 11. September 2001, die bei vielen Amerikanern den Wunsch weckten, ihre Trauer, Wut und Fassungslosigkeit mit anderen zu teilen. Weiterlesen bei der FAZ: Erlebtes und "Erlebtes".
SixApart kauft LiveJournal
06. Januar 2005 - 11:52 Uhr - Moe
Gestern war es noch ein Gerücht in meinem Linkdump, aber heute bestätigt es sich: Six Apart, die Macher von MovableType, haben Livejournal gekauft.
LiveJournal ist sehr gross, die meisten User dort sind weiblich, 18 Jahre alt, Kalifornierin und führen ihren Journals im Stil eines Tagebuchs (wenig bis gar keine Links, hohe persönliche Bezüge) und weniger im Stil eines "klassischen" Weblogs.
Dies fällt meines Erachtens nach zwar unter die weite Definition von "Personal Publishing" (einfaches Publizieren im Netz ohne redaktionelle Kontrolle), nicht aber unter "Blogging" in einem - zugegebenermassen - normativen, metaphorischen Sinne. Dort würde ich als Kriterium Bezüge zum Netz in Form von Hyperlinks einsortieren.
LiveJournal ist sehr gross, die meisten User dort sind weiblich, 18 Jahre alt, Kalifornierin und führen ihren Journals im Stil eines Tagebuchs (wenig bis gar keine Links, hohe persönliche Bezüge) und weniger im Stil eines "klassischen" Weblogs.
Dies fällt meines Erachtens nach zwar unter die weite Definition von "Personal Publishing" (einfaches Publizieren im Netz ohne redaktionelle Kontrolle), nicht aber unter "Blogging" in einem - zugegebenermassen - normativen, metaphorischen Sinne. Dort würde ich als Kriterium Bezüge zum Netz in Form von Hyperlinks einsortieren.
Six Apart Guide to Comment Spam
06. Januar 2005 - 11:27 Uhr - Moe
This document describes how malicious or unwanted comments ('comment spam') affect weblogs, the techniques spammers use to abuse weblogs, and the tactics that can be used to prevent and defend against these attacks. Also included is a review of the strengths and weaknesses of each tactic, instructions for implementing them on your weblog and ones which we recommend for the best protection. Six Apart Guide to Comment Spam [via Movable Type News]
Blogger beim Anwalt
06. Januar 2005 - 09:41 Uhr - Moe
Bei Udo Vetter gibt es eine Liste derjenigen BloggerInnen, welche durch ihn juristisch gegen IzyNews vorgehen wollen. Aus dem Schreiben geht leider keine ausführlichere Begründung hervor, ich nehme an man versucht eben erstmal so zum Erfolg zu kommen.
Da ich für meinen Teil nicht den geringsten Schaden davon habe, dass mein eigener Feed bei Izynews verwendet wird, halte ich das für einen bemerkenswerten Vorgang. Unnötig zu erwähnen ist wohl, dass die eigentlichen Initiatoren dieses Vorgangs nicht auf der Liste stehen.
Da ich für meinen Teil nicht den geringsten Schaden davon habe, dass mein eigener Feed bei Izynews verwendet wird, halte ich das für einen bemerkenswerten Vorgang. Unnötig zu erwähnen ist wohl, dass die eigentlichen Initiatoren dieses Vorgangs nicht auf der Liste stehen.
Zweijähriges
05. Januar 2005 - 20:02 Uhr - Moe05. Januar 2005 - 19:40 Uhr - Moe
Siegfried Hirsch hat auf RSS-Blogger.de einen lesenwerten Beitrag zum Thema "RSS - Content Syndication for Free?" verfasst.
Überwachungskameras per Google anzapfen
05. Januar 2005 - 18:02 Uhr - Moe
Überwachungskameras lassen sich anscheinend hervorragend per Google anzapfen, da einige DAU-Admins keinerlei Passwortschutz installieren.
Google Search: inurl:"MultiCameraFrame?Mode="
Die meisten Cams die man da findet sind eher Webcams oder funktionieren nicht, aber es sind auch einige Perlen dabei, wo man den unwissenden MitarbeiterInnen über die Schulter schauen kann. [Melody via ICQ]
Google Search: inurl:"MultiCameraFrame?Mode="
Die meisten Cams die man da findet sind eher Webcams oder funktionieren nicht, aber es sind auch einige Perlen dabei, wo man den unwissenden MitarbeiterInnen über die Schulter schauen kann. [Melody via ICQ]
Traffic-Nachzahlung
05. Januar 2005 - 15:44 Uhr - Moe
Wie ich gestern erfahren habe, musste ich auch für die Monate September, November und Dezember Traffic nachzahlen. Anscheinend war ich bei meinem Hoster all-inkl.com noch in einem "alten" Tarif, der nur 15GB Traffic pro Monat erlaubt - und davon hat Flash Gamez bereits ca. 10GB pro Monat gefressen. Man kann aber in der Members Area problemlos und ohne Aufpreis in die neuen Tarife wechseln. Ab nun habe ich also 50GB Traffic pro Monat zur Verfügung, und es kostet mich keinen cent mehr.
Die einzige Leistung die wegfällt ist real-Streaming, das brauche ich eh nicht.
U rock, all-inkl. :-)
Die einzige Leistung die wegfällt ist real-Streaming, das brauche ich eh nicht.
U rock, all-inkl. :-)
Blogger-Fachtermini
05. Januar 2005 - 14:34 Uhr - Moe
wirres erklärt Blogger-Fachtermini, von alfonsen über lyssieren bis hin zu vowen.
Trackback-Spams bei Expression Engine
05. Januar 2005 - 14:22 Uhr - Moe
Anscheinend sind die Spammer beim Trackback-Spamming von Expression Engine angekommen. Ich nehme an, es ist nur eine Frage der Zeit bis Trackback tot ist.
RDF-Metadata für CC-Lizenzen & Firefox-Extension
04. Januar 2005 - 13:03 Uhr - Moe
RDF-Metadaten für Creative Commons Lizenzen können in jeder Website die eine solche Lizenz nutzt eingebunden werden. Dadurch ist es für andere möglich, automatisch zu erkennen ob eine Website eine CC-Lizenz benutzt, und um welche es sich handelt. Die Lizenz wird somit also maschinenlesbar.
Der RDF-Code wird bei jeder CC-Lizenz die man auswählt mit angegeben, ausserdem gibt es einen Validator dafür: Creative Commons RDF License Validation.
Anzeigen lassen kann man sich das dann zB mit der Firefox-Extension mozCC. Diese blendet ein Creative Commons-Symbol unten in der Stausleiste ein, welches zunächst ausgegraut ist. Wenn man nun mit dem Browser eine Seite besucht, die RDF-Metadaten enthält, verfärbt sich das CC-Symbol in ein solides Schwarz und zeigt an, um welche CC-Lizenz es sich handelt.
Der RDF-Code wird bei jeder CC-Lizenz die man auswählt mit angegeben, ausserdem gibt es einen Validator dafür: Creative Commons RDF License Validation.
Anzeigen lassen kann man sich das dann zB mit der Firefox-Extension mozCC. Diese blendet ein Creative Commons-Symbol unten in der Stausleiste ein, welches zunächst ausgegraut ist. Wenn man nun mit dem Browser eine Seite besucht, die RDF-Metadaten enthält, verfärbt sich das CC-Symbol in ein solides Schwarz und zeigt an, um welche CC-Lizenz es sich handelt.
RSS-Feeds mit Creative Commons-Lizenz
04. Januar 2005 - 11:05 Uhr - Moe
Wer sein Weblog unter einer Creative Commons-Lizenz betreibt, kann diese auch in einem maschinenlesbaren Format im RSS-Feed angeben: creativeCommons RSS Module.
Update: Dies gilt für RSS 2.0, für RSS 1.0 wird das RDF Site Summary 1.0 Module mod_cc verwendet.
Wer seinen RSS-Feed nicht ändern kann (zB bei einem Bloghoster) oder keine Lust auf Code-Gefrickel hat, kann sich einfach aus seinem bisherigen Feed einen Feed bei Feedburner.com erstellen lassen, und dort mit dem Creative Commons License Burner eine CC-Lizenz zum Feed automatisch hinzufügen lassen.
Dies hat den Vorteil, dass der Subscriber des Feeds dann überhaupt weiss, dass der Feed unter einer CC-Lizenz steht. Ich denke nicht dass es ausreicht, dies lediglich auf der Startseite oder im Impressum eines Weblogs anzugeben, da diese von einem RSS-Subscriber unter Umständen niemals gelesen werden wird.
Update: Dies gilt für RSS 2.0, für RSS 1.0 wird das RDF Site Summary 1.0 Module mod_cc verwendet.
Wer seinen RSS-Feed nicht ändern kann (zB bei einem Bloghoster) oder keine Lust auf Code-Gefrickel hat, kann sich einfach aus seinem bisherigen Feed einen Feed bei Feedburner.com erstellen lassen, und dort mit dem Creative Commons License Burner eine CC-Lizenz zum Feed automatisch hinzufügen lassen.
Dies hat den Vorteil, dass der Subscriber des Feeds dann überhaupt weiss, dass der Feed unter einer CC-Lizenz steht. Ich denke nicht dass es ausreicht, dies lediglich auf der Startseite oder im Impressum eines Weblogs anzugeben, da diese von einem RSS-Subscriber unter Umständen niemals gelesen werden wird.
Hart aber gerecht
04. Januar 2005 - 10:31 Uhr - Moe
RSS-Kopierer sind Verbrecher. Und Star-Blogger die Musikindustrie?
Neues Weblog rund um RSS
02. Januar 2005 - 18:37 Uhr - Moe
Siegfried Hirsch hat ein neues Weblog zum Thema RSS (Was ist RSS?) gestartet, den RSS-Blogger.
Ein weiteres Weblog rund um RSS ist RSS-Info, in welchem ich ab und zu mal was geschrieben habe, nachdem ich zugunsten des Projektes mein kurz zuvor gestartetes RSS-Blog aufgegeben hatte. RSS-Info geht leider seit einigen Monaten in einer regelrechten Spamflut unter und wurde in dieser Zeit auch nicht mehr administriert. Das ist sehr schade.
Ein weiteres Weblog rund um RSS ist RSS-Info, in welchem ich ab und zu mal was geschrieben habe, nachdem ich zugunsten des Projektes mein kurz zuvor gestartetes RSS-Blog aufgegeben hatte. RSS-Info geht leider seit einigen Monaten in einer regelrechten Spamflut unter und wurde in dieser Zeit auch nicht mehr administriert. Das ist sehr schade.
LiveSendung über Agenturschluss
02. Januar 2005 - 17:09 Uhr - Moe
Wir senden am 4. Januar um 16:00 Uhr eine LiveSendung über die bundesweite Aktion"Agenturschluss", die über das Internet weltweit empfangbar sein wird: www.querfunk.de. Dazu benötigen wir jedoch noch eure Berichte von den Aktionen. Bitte sendet diese an David.Wichera(a)XXX oder ruft an unter: XXX oder live im Studio, ab 16:00 Uhr: XXX Die Sendung läuft auf dem Freien Radiosender Querfunk. [via FAU-IAA :: Anarchosyndikalismus im Web]
Update: Email und Tel.-Nr. auf Anfrage von David Wichera gelöscht.
Update: Email und Tel.-Nr. auf Anfrage von David Wichera gelöscht.
Die FAZ zitiert Blogs zur Katastrophe
02. Januar 2005 - 17:06 Uhr - Moe
Die FAZ zitiert in ihrer Ausgabe vom kommenden Montag aus Blog-Einträgen von Privatleuten im Katastrophengebiet in Südostasien. [via Nico Wilfer und Melody per ICQ]
Ist das nicht die FAS vom Sonntag, und nicht die FAZ vom Montag..?
Update: Und Spiegel Online zitiert die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, welche wiederum die Blogs zitiert hatte. [via Thomas Gigold]
Ist das nicht die FAS vom Sonntag, und nicht die FAZ vom Montag..?
Update: Und Spiegel Online zitiert die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, welche wiederum die Blogs zitiert hatte. [via Thomas Gigold]
Spenden per Premium-SMS
02. Januar 2005 - 16:58 Uhr - Moe
Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef sammelt per SMS Spenden für Kinder in den Flutregionen Südostasiens. Spendenwillige können von ihrem Handy eine 2,99 Euro teure SMS mit dem Kennwort «UNICEF» an die Nummer 81190 schicken. 2,65 Euro davon gehen an die Unicef-Nothilfe. Netzeitung: Unicef sammelt per SMS Spenden für Flutopfer [via Lying Toad]
Betrieben wird die Nummer laut der T-Mobile Datenbank für Premium-SMS-Nummern von der Burda Wireless GmbH.
Betrieben wird die Nummer laut der T-Mobile Datenbank für Premium-SMS-Nummern von der Burda Wireless GmbH.
Girls Eating Sandwiches
02. Januar 2005 - 14:36 Uhr - Moe
... ist eine Flickr-Group mit Fotos von, naja, Girls Eating Sandwiches.
Jetzt brauch ich nur noch ein Foto von meiner Freundin samt Sandwich.
Jetzt brauch ich nur noch ein Foto von meiner Freundin samt Sandwich.
Zitiert
02. Januar 2005 - 14:11 Uhr - Moe
netzwelt.de zitiert meine hochqualifizierte Meinung zur BILD und ihrem IE/Firefox-Test. Da nimmt man mal das Wort Titten in den Mund...
Also nicht, dass mich das Zitat stören würde, auch wenn es nicht gerade vorteilhaft ist. Aber es hätte wohl schon andere Blogpostings gegeben, welche deutlich qualifiziertere Kritik geäussert haben.
Also nicht, dass mich das Zitat stören würde, auch wenn es nicht gerade vorteilhaft ist. Aber es hätte wohl schon andere Blogpostings gegeben, welche deutlich qualifiziertere Kritik geäussert haben.
Blogs, Kollaboration und soziale Netzwerke
01. Januar 2005 - 17:03 Uhr - Moe
Zwar bin ich von den Schlüssen, die Ton letztendlich zieht nicht wirklich überzeugt, doch das Statement zu Beginn seines Beitrages Blogs as Personal Presence Portal Revisited ist ein sehr wichtiger Punkt, den ich so erstmal auf jeden Fall unterschreiben würde: I have seen my blogpostings become less frequent, in my mind as a result of spending a lot of time and energy in what Johnnie Moore calls the in-between spaces. In relationships, in collaboration etc. However this has been largely blog-induced. Blogs are great to think out loud and thus to trigger new conversations and relationships. That's why I think Elmine Wijnia's communicative definition of weblogs is hitting the nail on the head. Blogs are far less effective though in feeding and sustaining those relationships and collaboration it helped trigger, except as placeholders at which they are very good again. Grundsätzlich kann es wohl helfen, im eigenen Weblog auch Links zu seinen Flickr-Fotos, Social Bookmark Managers, Social Networking Profilen usw zu setzen. Jedoch glaube ich nicht, dass eine weitere Hierachisierung von Nutzungsrechten für Weblog-Postings letztendlich eine vertrauenswürdigere Kommunikation ermöglicht.
Richtig ist aber der Gedanke, sich bewusster darüber zu werden, welche Infos man expliziert und warum. Manchmal kann es durchaus helfen, nochmals Quellen zu nennen die einem selbst zwar schon längst bekannt sind, anderen aber vielleicht nicht, oder die nur am Rande mit einem Thema zu tun haben.
Hier könnte es vielleicht auch helfen, die Chronologie von Weblogs zumindest ein wenig aufzuweichen. Die Features dafür existieren grösstenteils, werden aber eher selten umgesetzt.
Was ich hier zB hätte ist, dass alle älteren Beitrage meines Blogs auf welche ich einen Link setze automatisch einen Trackback-Ping bekommen. And ausserdem, dass zu jedem Beitrag eine Liste verwandter Beiträge meines Blogs angezeigt wird.
Ansonsten denke ich schon, dass die Form "blogging" hinreichend ausgereift ist. Die Nutzungsmöglichkeiten sind nur noch nicht sehr verbreitet, da die Offenheit, welche Weblogs mit sich bringen, eine andere Art des Schreibens und des Denkens fordert, als man von strukturierteren Communities gewohnt ist. Dies bringt paradoxerweise erstmal einen erhöhten Aufwand mit sich. In Ermangelung einer besseren Formulierung auf die Schnelle: Dafür aber sind und bleiben wir unabhängig von den zentralisierteren Netz- und Gesellschaftsstrukturen. [via Martin Röll]
Richtig ist aber der Gedanke, sich bewusster darüber zu werden, welche Infos man expliziert und warum. Manchmal kann es durchaus helfen, nochmals Quellen zu nennen die einem selbst zwar schon längst bekannt sind, anderen aber vielleicht nicht, oder die nur am Rande mit einem Thema zu tun haben.
Hier könnte es vielleicht auch helfen, die Chronologie von Weblogs zumindest ein wenig aufzuweichen. Die Features dafür existieren grösstenteils, werden aber eher selten umgesetzt.
Was ich hier zB hätte ist, dass alle älteren Beitrage meines Blogs auf welche ich einen Link setze automatisch einen Trackback-Ping bekommen. And ausserdem, dass zu jedem Beitrag eine Liste verwandter Beiträge meines Blogs angezeigt wird.
Ansonsten denke ich schon, dass die Form "blogging" hinreichend ausgereift ist. Die Nutzungsmöglichkeiten sind nur noch nicht sehr verbreitet, da die Offenheit, welche Weblogs mit sich bringen, eine andere Art des Schreibens und des Denkens fordert, als man von strukturierteren Communities gewohnt ist. Dies bringt paradoxerweise erstmal einen erhöhten Aufwand mit sich. In Ermangelung einer besseren Formulierung auf die Schnelle: Dafür aber sind und bleiben wir unabhängig von den zentralisierteren Netz- und Gesellschaftsstrukturen. [via Martin Röll]
Tsunami Blog des ZDF
01. Januar 2005 - 13:02 Uhr - Moe
Auch das ZDF hat nun ein Tsunami-Blog, basierend auf Blogger.com. Ein grosser Pluspunkt: Das ZDF wagt sich an eine Kommentarfunktion. [via k-ho]
Was ich an der Sache jedoch nicht so ganz verstehe: Als nicht Betroffener fühle ich mich in dieser Angelegenheit eigentlich durch die Massenmedien hinreichend informiert. Deswegen sehe ich keinen Anlass, in Weblogs darüber zu lesen. Klar sind diese direkter, subjektiver, persönlicher. Ich bin mir aber nicht sicher, ob dies für eine Katastrophe dieses Ausmaßes noch eine Rolle spielt. Ebensowenig ist mir klar, wo nun aber der Sinn darin liegt, daß sich Massenmedien wie das ZDF der Form "Weblog" bedienen um über die Katastrophe zu berichten. Zwar war der Satz darüber mal wieder ziemlich pauschal und daher wenig hilfreich, aber ungefähr das meinte ich, also ich von Katastrophen-Blogismus schrieb.
Wir haben also Leute, die betroffen sind und/oder helfen und vor Ort in ihren Blogs berichten, sehr gut.
In den deutschsprachigen Blogs von heimischen Bloggern hingegen liest man meist Informationen, welche aus den internationalen News der Weltpresse stammen, und daher schon nicht mehr diese persönliche Sichtweise, welche Weblogs oft zugeschrieben wird, aufzeigen. Nun schliesst sich aber der Kreis, wenn dazu noch Weblogs von Medienunternehmen kommen, die nun in ihrem Blog darüber berichten, dass Blogger in ihren Blogs darüber berichten, dass Blogger vor Ort in ihren Blogs darüber berichten. Und eben nicht die Stimme einer Person, sondern das Konzept eines Senders sind. Hmm.
[Update: Gerade erst habe ich dieses Posting geschrieben, und schon finde ich bei Mosaikum 1.0 einen Bericht aus erster (naja eigentlich zweiter?) Hand.]
Ebenso haben mir schon mehrere Leute URLs zu den Websites der Organisationen welche Spenden sammeln geschickt und mich gebeten, diese hier zu nennen. Da habe ich das Problem, daß ich von Spenden wenig Ahnung habe, und gar nicht beurteilen kann welcher dieser Organisationen man nun sein Geld spenden sollte, und ob es dann auch wirklich bei denen ankommen wird, die es brauchen.
Wer etwas Spenden möchte, wird hier in den Massenmedien bereits mehr als eine Adresse genannt bekommen haben. Ich glaube also nicht, daß nun irgendjemand nur deshalb etwas spenden würde, weil ich hier dazu aufrufe. Das ist der maßgebliche Grund, wieso ich hier nicht viel zu der ganzen Sache schreibe. Ich habe nicht den Eindruck, hier etwas beitragen zu können, was nicht schon hinlänglich aus den Massenmedien oder den grossen Blogs zum Thema bekannt wäre.
Aber um der Bitte nachzukommen: Also, wer hier gerne mitliest und ein paar Euro entbehren kann, ist hiermit herzlich eingeladen, diese für die gute Sache zu spenden!
Einige Adressen finden sich wie gesagt hier, und jurabilis hat mich noch gebeten, auf die Unicef-Einzelspende hinzuweisen.
So, das war jetzt also mein Aufruf. Dafür verspreche ich auch, hier weiterhin nicht mit Google-Ads, Amazon-Wishlists und ähnlichem zu betteln.
Was ich an der Sache jedoch nicht so ganz verstehe: Als nicht Betroffener fühle ich mich in dieser Angelegenheit eigentlich durch die Massenmedien hinreichend informiert. Deswegen sehe ich keinen Anlass, in Weblogs darüber zu lesen. Klar sind diese direkter, subjektiver, persönlicher. Ich bin mir aber nicht sicher, ob dies für eine Katastrophe dieses Ausmaßes noch eine Rolle spielt. Ebensowenig ist mir klar, wo nun aber der Sinn darin liegt, daß sich Massenmedien wie das ZDF der Form "Weblog" bedienen um über die Katastrophe zu berichten. Zwar war der Satz darüber mal wieder ziemlich pauschal und daher wenig hilfreich, aber ungefähr das meinte ich, also ich von Katastrophen-Blogismus schrieb.
Wir haben also Leute, die betroffen sind und/oder helfen und vor Ort in ihren Blogs berichten, sehr gut.
In den deutschsprachigen Blogs von heimischen Bloggern hingegen liest man meist Informationen, welche aus den internationalen News der Weltpresse stammen, und daher schon nicht mehr diese persönliche Sichtweise, welche Weblogs oft zugeschrieben wird, aufzeigen. Nun schliesst sich aber der Kreis, wenn dazu noch Weblogs von Medienunternehmen kommen, die nun in ihrem Blog darüber berichten, dass Blogger in ihren Blogs darüber berichten, dass Blogger vor Ort in ihren Blogs darüber berichten. Und eben nicht die Stimme einer Person, sondern das Konzept eines Senders sind. Hmm.
[Update: Gerade erst habe ich dieses Posting geschrieben, und schon finde ich bei Mosaikum 1.0 einen Bericht aus erster (naja eigentlich zweiter?) Hand.]
Ebenso haben mir schon mehrere Leute URLs zu den Websites der Organisationen welche Spenden sammeln geschickt und mich gebeten, diese hier zu nennen. Da habe ich das Problem, daß ich von Spenden wenig Ahnung habe, und gar nicht beurteilen kann welcher dieser Organisationen man nun sein Geld spenden sollte, und ob es dann auch wirklich bei denen ankommen wird, die es brauchen.
Wer etwas Spenden möchte, wird hier in den Massenmedien bereits mehr als eine Adresse genannt bekommen haben. Ich glaube also nicht, daß nun irgendjemand nur deshalb etwas spenden würde, weil ich hier dazu aufrufe. Das ist der maßgebliche Grund, wieso ich hier nicht viel zu der ganzen Sache schreibe. Ich habe nicht den Eindruck, hier etwas beitragen zu können, was nicht schon hinlänglich aus den Massenmedien oder den grossen Blogs zum Thema bekannt wäre.
Aber um der Bitte nachzukommen: Also, wer hier gerne mitliest und ein paar Euro entbehren kann, ist hiermit herzlich eingeladen, diese für die gute Sache zu spenden!
Einige Adressen finden sich wie gesagt hier, und jurabilis hat mich noch gebeten, auf die Unicef-Einzelspende hinzuweisen.
So, das war jetzt also mein Aufruf. Dafür verspreche ich auch, hier weiterhin nicht mit Google-Ads, Amazon-Wishlists und ähnlichem zu betteln.
Agenturschluss in Gießen
01. Januar 2005 - 12:27 Uhr - Moe
Die Aktion Agenturschluss findet auch in der Arbeitsagentur in Gießen statt: Am 3.1. um 10Uhr im Foyer der Agentur für Arbeit: Kundgebung der "Gruppe Agenturschluss" mit offenem Mikro. Kommt jemand aus Gießen mit?
Siehe auch Omega-News: Aktion Agenturschluss ("AgenturSchluss") - Aktion "Hartz-Schluss", NachGedacht: Aktion Agenturschluss - Das Arbeitsamt wird am 3.1.05 dichtgemacht!
Siehe auch Omega-News: Aktion Agenturschluss ("AgenturSchluss") - Aktion "Hartz-Schluss", NachGedacht: Aktion Agenturschluss - Das Arbeitsamt wird am 3.1.05 dichtgemacht!


