Archiv: Oktober 2004

Inkompetente, fehlerhafte Erhebung von Studiengebühren in Gießen

22. Oktober 2004 - 12:24 Uhr - Moe
Nachdem die Uni Gießen meinen Widerspruch gegen das festgestellte Studienguthaben, welches mich ab diesem Semester gebührenpflichtig machen würde, über ein halbes Jahr nicht bearbeitet hat, blieb mir nichts anderes übrig als selber noch einmal nachzufragen, da bis Ende dieser Woche alle Studierenden rückgemeldet sein müssen.
Als ich am Montag deswegen in der Uni ankam, fühlte ich mich auf der Suche nach der AG Stugug (Studienguthabengesetz) fatal an den Anfang der Hitchhiker's Guide to the Galaxy erinnert. Das Büro in dem man die Fälle klären lassen kann, ist so gut versteckt, dass man es kaum finden kann: Als ich Montag ins den dritten Stock im Uni-Hauptgebäude hochlief hing dort vorm Studentensekretariat ein dickes Schild: Nur Kurzinfos, KEINE Stugugberatung oder Fallbearbeitung!
Was die Jungs die das Schild aufhängten aber nicht erwähnten: Geht man um die Ecke, dann kommt da eine ganz kleine versteckte Treppe, welche nochmals ein Stockwerk höher führt, und lediglich mit einem Schild auf dem "Wahlamt" steht versehen ist. Geht man diese hinauf, so findet man ganz am Ende eines langen Ganges zwei provisorisch eingerichtet Büros, in denen die AG Stugug sitzt. Weiterhin ein knappes Dutzend Studenten vor der Tür, also musste ich knapp 1 1/2 Stunden warten bis ich mal drankam. Vor der Tür stellten sich schon mal die Gründe heraus, aus denen die anderen Studierenden da waren: Entweder hatten sie trotz der Ankündigung nie einen Bescheid über ihr Studienguthaben von der Uni erhalten, oder ihre Widerpsrüche wurden, wie meiner, schlichtweg nicht bearbeitet. Die MitarbeiterInnen der AG Stugug scheinen weiterhin weder ans Telefon zu gehen noch Emails zu beantworten.

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taz: "Ja zu Studiengebühren - jetzt!"

21. Oktober 2004 - 13:48 Uhr - Moe
taz: Ja zu Studiengebühren - jetzt!
Der ehrenwerte Christian Füller, seines Zeichens langjähriger Hochschulredakteur bei der tageszeitung fordert die studierenden LeserInnen auf, sich für Studiengebühren auszusprechen. Studierende würden dadurch "Macht" über ihre Hochschule bekommen.
Ekelhaft. Genauso ekelhaft wie die Menschen, die uns immer verkaufen wollen, uns würde es als "Kunden" besser gehen. Das deutsche Hochschulsystem ist für eine derartige Ökonomisierung glücklicherweise nicht ausgelegt. Und das ist gut so.
[via Gegen Studiengebühren und Bildungsabbau in Hessen]

Bildungspolitik in Niedersachsen

05. Oktober 2004 - 20:25 Uhr - Moe
Niedersachsen steigt nicht nur aus der Kultusministerkonferenz aus, sondern verkündet auch die Schliessung der Landeszentrale für politische Bildung. Die nächsten Wahlen könnten also noch lustiger werden.